Schlagwort-Archiv: Ausbildung

Neues Ausbildungsangebot – Kosmetik und DermaCare – am BFW Mainz

Liebe Leserinnen und Leser,

der DBSV ist einer der Träger des Berufsförderungswerkes BFW Mainz. Das Bildungsinstitut bietet inklusive Ausbildungen in Gesundheitsberufen an. Ab September kann dieses Angebot mit der Ausbildung „Kosmetik und DermaCare“ erneut erweitert werden. „Ich freue mich, dass sehbehinderten Menschen damit wieder eine zusätzliche berufliche Perspektive eröffnet wird“, kommentiert DBSV-Geschäftsführer Andreas Bethke diese Entwicklung.

Ab September 2020 startet die neue Ausbildung. Körper- und Schönheitspflege sowie Gesundheitsbewusstsein spielen in unserer Gesellschaft unabhängig von Geschlecht und Alter eine immer größere Rolle. KosmetikerInnen sind hierbei die Fachleute für pflegende, gesunderhaltende und dekorative Behandlungen an Haut, Nägeln, Wimpern und Augenbrauen.

Dabei liegt einer der Ausbildungsschwerpunkte auf dem Erwerb von Kenntnissen zur Behandlung von problematischer Haut wie z. B. sensibler Haut, Akne und Rosazea. Das Lehrpersonal setzt sich u. a. aus den Bereichen Fachkosmetik, Massage, Medizin und Podologie.

Zu Beginn der Kosmetik und DermaCare-Ausbildung lernen die Auszubildenden zunächst im Wechsel untereinander und miteinander. Es fördert das Einfühlungsvermögen in die Kundenbedürfnisse. Im weiteren Verlauf der Ausbildung behandeln sie dann „echte Kundinnen und Kunden“, die eine Schülerbehandlung gebucht haben. Somit erlangen die Auszubildenden schon während ihrer Ausbildung Erfahrungen im Umgang mit der Kundschaft. Diese berufliche Handlungsfähigkeit werden sie im Rahmen eines zweiwöchigen Betriebspraktikums gegen Ende der Ausbildung festigen.
Zielgruppen sind Menschen mit:
- Muskuloskelettalen Erkrankungen
- Psychischen Erkrankungen
- Hörschädigung
- Rollstuhlfahrer
- Menschen ohne Einschränkungen

Menschen mit einer Sehbehinderung benötigen ein augenärztliches Gutachten. Die Eignung wird im Sinne einer Einzelfallentscheidung festgestellt. Die Bildungsmaßnahme ist nach AZAV zertifiziert und kann mit Bildungsgutschein gebucht werden.

Persönliche Voraussetzungen:
- mindestens 18 Jahre
- mindestens Hauptschulabschluss
- ärztliches Gesundheitszeugnis
- Spaß am Umgang mit Menschen
- ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten
- ein großes Interesse an Beauty- und Pflegetrends
- Sinn für Sauberkeit und Hygiene

Unterrichtsorganisationen:
- Kleine Gruppengröße ca. 15 Teilnehmer
- Der Unterricht umfasst theoretische sowie praktische Unterrichtseinheiten
- Modern eingerichtete Unterrichtsräume

Vielfältige Arbeitsgebiete:
- Kosmetiksalons, -studios oder -institute
- Parfümerien
- Beauty Bereiche in Hotels, Schönheitsfarmen, Kurkliniken
- Dermatologische Praxen
- Hautkliniken
- Alten- und Pflegeheime

Ausbildung:
- 1 Jahr in Vollzeit
- Gesamtstunden: 1.660 Unterrichtsstunden
- 1.120 Unterrichtsstunden theoretischer und praktischer Unterricht
- 540 Unterrichtsstunden praktische Ausbildung an Modellen

Ausbildungsbeginn: 14. September 2020

Abschluss an unserer staatlich angezeigten Kosmetik- und DermaCare-Schule als Kosmetikerin bzw. Kosmetiker mit dem Schwerpunkt DermaCare

Berufsförderungswerk Mainz
Bildungsinstitut für Gesundheit und Soziales
Lortzingstr. 4
55127 Mainz
Telefon: 06131 78 4-0
E-Mail: info@bfw-mainz.de

IT-Orientierungstage und Fortbildung

Liebe Bloggemeinde,

Sie interessieren sich für eine duale IT-Ausbildung oder IT-Umschulung mit IHK-Abschluss?
Nutzen Sie die IT-Orientierungstage vom 04.04.2017 bis 06.04.2017, um detaillierte Einblicke in die Berufsfelder und eine realistische Orientierungs- und Entscheidungshilfe für ihre berufliche Perspektive zu erhalten. Für den Ausbildungsbeginn am 01.09.2017 bzw. den Umschulungsbeginn am 01.07.2017 können Sie sich jetzt umgehend und unverbindlich anmelden.

Informatikkaufmann bzw. Informatikkauffrau
Sie kennen die Geschäftsabläufe in einem Betrieb und finden die passenden EDV-Lösungen.
Fachinformatiker bzw. Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung
Sie planen, entwerfen und entwickeln Software-Lösungen.

Während der Orientierungstage lernen Sie die Räumlichkeiten der Ausbildung kennen, das Ausbildungsteam, die derzeitigen Azubis und die angenehme Arbeitsatmosphäre. Zugleich lernen sie das Ausbildungskonzept kennen. Der IT-Ausbildungsbetrieb der blista ist durch die CertQua nach AZAV zertifiziert und von der Bundesagentur für Arbeit nach §35 SGB IX anerkannt.

Infos, Kontakt und Anmeldung:
Telefon: 0 64 21 – 1 21 39
Mailto: o.altfeld@blista.de.
Internet: www.blista.de/it-ausbildungen-und-umschulungen

Excelkurs für Einsteiger vom 28.5. bis 3.6.
Dieser Kurs richtet sich an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die beruflich mit der Anwendung Microsoft Excel arbeiten bzw. arbeiten werden und Personen, die die Anwendung Microsoft Excel privat oder für das Ehrenamt nutzen möchten

Tagungsstätte:
Aura-Hotel Saulgrub
Alte Römerstr. 41-43
82442 Saulgrub
Telefon: 0 88 45 – 9 90

Teilnehmerbeitrag:
1090,00 Euro einschließlich Unterkunft und Verpflegung
Zusätzliche Kosten (wie zum Beispiel für Diät oder Führhund) sind in unserem Preis nicht inbegriffen und müssen von den Teilnehmern selbst mit dem Haus abgerechnet werden.

Anmeldung bei:
Bildung Ohne Barrieren
Bildungsinstitut für blinde und sehbehinderte Menschen e. V.
Birnenwaldstr. 17
77866 Rheinau
Telefon und Fax: 0 78 44 – 91 15 02
Mailto:info@bildung-ohne-barrieren.de
Internet: www.bildung-ohne-barrieren.de
Anmeldeschluss ist der 12. Mai 2017.

Mögliche Kostenträger:
Diese Fortbildung wird vom Integrationsamt Karlsruhe für schwerbehinderte/gleichgestellte berufstätige Personen anerkannt, die die Inhalte für ihren Beruf benötigen und durch die Teilnahme an dieser Veranstaltung ihre Eingliederung ins Erwerbsleben sichern und ihre Wettbewerbsfähigkeit dadurch erhalten.

Voraussetzungen
Tastaturbeherrschung
Grundkenntnisse im Umgang mit Windows, Erstellen von Verzeichnissen und Dateien (Ordner- und Verzeichnisstruktur)
wenn notwendig, gute Kenntnisse der Braille-Schrift und im Umgang mit einer Braillezeile

Schulung für Microsoft Outlook 2013 vom 25. 6. Bis 1.7.
Dieser Kurs richtet sich an Blinde und sehbehinderte Arbeitnehmer, die den Umgang mit Microsoft Outlook erlernen möchtchen

Tagungsstätte:
Aura-Hotel Saulgrub

Teilnehmerbeitrag:
EUR 1090,– inkl. Unterkunft, VP
Zusätzliche Kosten (wie z. B. für Diät oder Führhund) sind in unserem Preis nicht inbegriffen und müssen von den Teilnehmern selbst mit dem Haus abgerechnet werden.

Anmeldung bei:
Bildung Ohne Barrieren
Bildungsinstitut für blinde und sehbehinderte Menschen e. V.
Birnenwaldstr. 17
77866 Rheinau
Telefon und Fax: 0 78 44 – 91 15 02
Mailto: info@bildung-ohne-barrieren.de

Orientierungstage am bbs Nürnberg im Februar und März 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

das bbs nürnberg, Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte, bietet jedes Jahr für Schülerinnen und Schüler mit Blindheit oder Sehbehinderung die Möglichkeit an, im Rahmen von dreitägigen Orientierungstagen Ausbildungen, Maßnahmen und berufsvorbereitende Angebote unverbindlich näher kennen zu lernen.

In dieser Zeit kann aktiv am Unterricht in den jeweiligen Berufsfachschulen oder in den Maßnahmen teilgenommen und mitgearbeitet werden.
So kann festgestellt werden, ob die Ausbildung oder die Maßnahme den eigenen Erwartungen und den Fähigkeiten entspricht.

Während der Orientierungstage können – wenn gewünscht – die Teilnehmer/innen in einer Wohngruppe auf dem Campus kostenlos verbleiben; damit ist auch ein Einblick in den Bereich Wohnen am bbs nürnberg möglich.

In einem gemeinsamen Abschlussgespräch können dann ganz konkret berufliche Perspektiven und die nächsten Schritte geplant werden.

Bereich Wirtschaft und Verwaltung:
Mittwoch, 15. Februar – Freitag, 17. Februar 2017
Bereich Musik:
Mittwoch, 22. März – Freitag, 24. März 2017
Bereich Massage und Physiotherapie, Vorkurs Physikalische Therapie:
Mittwoch, 15. März – Freitag, 17. März 2017
Bereich Berufsvorbereitung (BvB und BVJ)
Mittwoch, 01. Februar – Freitag, 03. Februar 2017

Für weitere Informationen über die Orientierungstage und Fragen zum Anmeldeverfahren wenden Sie sich bitte an Stefanie Reiner.
Telefon 09 11 – 89 67 205 oder per E-Mail: stefanie.reiner@bbs-nuernberg.de.

bbs nürnberg Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte
Brieger Straße 21, 90471 Nürnberg
Telefon: 09 11 – 89 67 0
Internet: www.bbs-nuernberg.de

Ihr BBSB-Inform

Fit für die Zukunft – Die Blista lädt ein zu Kennenlerntagen

Liebe Leser,

wie geht es weiter mit der Schule? Welche Ausbildung ist die richtige für mich?
Nach der 5. Klasse aufs Gymnasium oder auf die Realschule? Nach der mittleren Reife das Abitur anstreben, auf eine Fachoberschule wechseln oder doch gleich eine Berufsausbildung starten? Zu Hause bleiben oder an ein spezielles Förderzentrum wie die blista in Marburg wechseln? Für viele Eltern und Kinder sind dies keine einfachen Entscheidungen, und es ist gut, sich Zeit zu nehmen und die Palette der Möglichkeiten kennenzulernen. Denn die Antworten sind gerade für sehbehinderte und blinde Jugendliche von zentraler Bedeutung für die späteren Berufschancen.

Einblicke in Schule und Internat
Damit Sie sich frühzeitig erste Eindrücke für Ihre weiteren Überlegungen verschaffen können, laden die BLISTA Mitarbeiter herzlich zu Kennenlerntagen nach Marburg ein. Vier Mal im Jahr haben Sie die Möglichkeit, intensive Einblicke in Schule und Internatsleben zu bekommen. Die blista bietet ihren Schülerinnen und Schülern eine große Auswahl an qualifizierten Bildungsabschlüssen. Der Einstieg ist bereits ab Klasse 5 nahezu jederzeit möglich. Erleben Sie Unterricht, der genau die Bedarfe sehbehinderter und blinder Schülerinnen und Schüler erfüllt. Lernen Sie eine der vielen, über die Stadt verteilten Wohngruppen kennen, informieren Sie sich über die vielfältigen Angebote an Arbeitsgemeinschaften.

Die Kennenlerntage (jeweils 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
28. Januar 2017 – Anmeldeschluss: 20.01.2017
25. März 2017 – Anmeldeschluss: 17.03.2017
20. Mai 2017 – Anmeldeschluss: 12.05.2017

Ihre Ansprechpartnerin für ein persönliches Info- und Beratungsgespräch ist Frau Krönert-Ritz.
Telefon 0 64 21 – 60 63 39 Mailto:elternberatung@blista.de

Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista)
Am Schlag 2-12, 35037 Marburg
Telefon: 0 64 21 – 60 60
Internet www.blista.de

Bundesteilhabegesetz – Es ist 5 vor 12 – Schüler appellieren an Bundestagsabgeordnete

Liebe Bloggemeinde,

die blinden und sehbehinderten Schülerinnen und Schüler der Carl-Strehl-Schule in Marburg kämpfen für ein gutes Bundesteilhabegesetz. Gestern haben sie ein Uhrenziffernblatt aus Menschen geformt – die Zeiger auf 5 vor 12, denn das Gesetzesvorhaben geht allmählich auf die Zielgerade. Um ihren Zukunftsängsten Luft zu machen, haben sich die Schüler zudem direkt an alle Bundestagsabgeordneten gewandt und eindringliche Worte gefunden:

“Bitte lassen Sie sehbehinderte und hörbehinderte Kinder und Jugendliche nicht im Stich. Bitte helfen Sie uns, dass wir auch in Zukunft eine gute Schulausbildung bekommen können. Mit dem neuen BTHG fallen viele von uns aus der Eingliederungshilfe heraus. Wir sehen oder hören zwar nicht besser, aber die Förderung für dringend notwendige Hilfsmittel, Unterrichtsmaterialien etc. wird uns gestrichen.

Es kann doch niemand wollen, dass wir statt Richter oder IT-Spezialist in Zukunft wieder Korbflechter wie vor 100 Jahren werden müssen. Es ist 5 vor 12. Bitte stimmen Sie dem BTHG in der vorliegenden Form nicht zu. Bitte lassen Sie uns nicht im Stich, wir zählen auf Sie.”

“Der DBSV steht hundertprozentig hinter diesem Appell”, betont DBSV-Präsidentin Renate Reymann. “Die geplanten Zugangsregelungen zu Leistungen der Eingliederungshilfe diskriminieren sinnesbehinderte Menschen. Die Worte der Schüler sind bewegend und ich hoffe sehr, dass sie auch wirklich etwas bewegen.”

Mehr Informationen zum Bundesteilhabegesetz unter http://bthg.dbsv.org

Alpinski Ausbildung – Begleiter für Blinde und Sehbehinderte

Liebe Bloggemeinde,

die Skiabteilung des TSV Kareth-Lappersdorf bietet auch in diesem Jahr wieder eine Ausbildung für Alpinski Begleiter für Blinde und Sehbehinderte an.
In diesem Jahr im Stubaital vom 20. – 22.11.2015.

Wir bringennachfolgend die vollständige Ausschreibung und bitten sie, den Text an Interessierte Skifahrer weiterzugeben.
Vom 4.-6.1.2016 findet dann auch wieder ein Blinden-Anfängerskikurs statt.

Veranstalter/Durchführung: TSV Kareth-Lappersdorf / Skiabteilung
Leitung, Organisation: Rolf Kroseberg (Skiinstructor)
langjährige Erfahrung im Skilauf mit Blinden im Breitensport
Ausbilder: Rolf und Nicolai Kroseberg,
Demonstratoren: sehbehinderte und blinde Skisportler(-innen)
Lehrgangsort: Stubaital / Österreich
Lehrgangsbeginn: Fr. 20.11.2015, 19.00 Uhr, Gasthof „Sportalm“ Krößbach 30, (2km nach) Neustift/Stubaital
Lehrgangsende: So. 22.11.2015 nachmittags
Kosten: Lehrgangsgebühren: pauschal 60 Euro, bar vor Ort
Übernachtungskosten: unverbindlich: Ü/HP: 50,50 € (DZ),
begrenzte Anzahl in umliegenden Pensionen od. selber!
Liftkarten: als Gruppe oder vom Teilnehmer selber zu besorgen
Anfahrt: eigenständig; in Fahrgemeinschaften (nach Rücksprache)
oder Mitfahrgelegenheit von Regensburg/München (Zustieg auf der Stecke möglich, mit Kleinbus – 35 €/Pers)
Ausrüstung: normale Skiausrüstung mit Helm (Pflicht!)
„Guide“ –Kennzeichnung und Technik wird vor Ort gestellt
Haftung: Der Veranstalter und der Durchführende schließen jegliche
Haftung für Schäden an Personen und/oder Sachen aus!
Teilnahmevoraussetzung: guter sicherer Skifahrer, Interesse am Behindertenskisport, „Ski-Übungsleiter-Ausbildung“ ist nicht erforderlich
Begrenzte Teilnehmerzahl von max. 14 Personen!
Ausbildungsinhalte: – Theorie:
Einführung in den Blindenskilauf; Info über Sehbehinderung
Praxis: (wechselnd in 2 Gruppen, Partnerübungen)
Fahren als Begleitläufer mit Blinden und Sehbehinderten
Selbsterfahrung – Fahren mit „Sehstörung“ (mit Brillen)

Kontaktdaten und Anmeldung:
Rolf und Nico Kroseberg
Behindertensportwarte
Skiabteilung TSV Kareth-Lappersdorf
E-Mail anmeldung.ski@tsv-karethlappersdorf.de
Internet www.tsv-karethlappersdorf.de ->Abteilung Ski
Facebook https://www.facebook.com/blindenskilauf
Tel: 0941-830 812 75
Mobil: 0172-67 15 675

Schule für Logopädie

Liebe Bloggemeinde,

“Seit Oktober 2013 bilden wir deutschlandweit die erste blinde Schülerin zur Logopädin aus”, so Tanja Hüttner, die Leiterin der Schule für Logopädie in Baden-Baden. “Da dieses Pilotprojekt sehr erfolgreich verläuft, wollen wir nun auch weiteren blinden Personen diesen Ausbildungsweg eröffnen. Logopäden behandeln in unterschiedlichen Einrichtungen Menschen aller Altersgruppen mit Störungen des Sprechens, der Sprache, des Schluckens oder der Stimme. Die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Logopädin/en ist gesetzlich geregelt und verläuft über drei Jahre in Vollzeit. Um die Ausbildung bei uns zu beginnen, sollten Sie die Hochschulreife vorweisen können und eine Hohe Lernbereitschaft mitbringen. Das Hörvermögen und Ihre Artikulation sollten uneingeschränkt sein. Außerdem brauchen Sie sowohl für die Ausbildung als auch für den Beruf eine sehr hohe kommunikative Kompetenz. Da unsere Schule in der Regel ca. 10 Schüler pro Jahrgang hat, ist die Atmosphäre familiär und die Hilfsbereitschaft untereinander groß. Wenn Sie sich bewerben wollen, Fragen haben oder zu einem Schnuppertag vorbeikommen wollen, können Sie gern anrufen oder uns eine Mail senden.”
Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausbildung: http://tinyurl.com/omw8fy3

Berufsfeld Schriftdolmetscher

Liebe Bloggemeinde,

kürzlich habe ich Euch von einem neuen Berufsfeld berichtet.
Im nächsten Jahr gibt es erneut eine Möglichkeit “Schriftdolmetscher” zu werden.
Hier die Info dazu:
Gute Fortschritte machen die 8 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der erstmals im BFW Würzburg laufenden Fortbildung zum Schriftdolmetscher. Die als Fernlehrgang konzipierte Maßnahme, die das BFW Würzburg in enger Zusammenarbeit mit der Münchner Dolmetscheragentur VerbaVoice durchführt, bietet blinden und sehbehinderten Menschen eine völlig neue berufliche Einsatzmöglichkeit mit besten Vermittlungschancen. Arbeitsmarktanalysen belegen den bundesweit großen Bedarf an Schriftdolmetschern. Grund genug für das BFW Würzburg, die Fortbildung 2016 erneut anzubieten. Geplanter Kursbeginn ist der 1. März 2016.

Was macht ein Schriftdolmetscher?
Schriftdolmetscher übertragen gesprochene Sprache per Tastatur oder aber per Spracheingabe-Software in geschriebenen Text. Eine Online-Konferenz-Software überträgt den geschriebenen Text auf den Monitor eines Hörbehinderten, der damit ohne nennenswerten zeitlichen Versatz das Gesprochene auf seinem Bildschirm lesen kann. Setzt man die Barrierefreiheit der verwendeten Werkzeuge voraus, ist damit das Schriftdolmetschen auch für blinde und sehbehinderte Menschen gut geeignet.

Wie sieht die Ausbildung aus?
Die Ausbildungsdauer beträgt neun Monate, ist als Blended-Learning geplant und in Präsenz- und eLearningphasen gegliedert. Während der eLearning-Phasen bearbeiten die Teilnehmer im Selbststudium die Ausbildungsinhalte, die auf der Lernplattform des BFW Würzburg bereitgestellt werden. Die Präsenzphasen finden an Wochenenden im BFW Würzburg statt. Die Fortbildung kann damit auch berufsbegleitend absolviert werden.

Interessiert?
Interessenten für den nächsten Kurs haben im Oktober im Rahmen eines
Informationstages Gelegenheit, in das Berufsbild und die Ausbildung
hineinzuschnuppern. Sind Sie dabei? Eine Mail an Monika Weigand im
Berufsförderungswerk Würzburg genügt: monika.weigand@bfw-wuerzburg.de

Ausbildung – Schriftdolmetscher/in

Liebe Blogfreunde,

heute eine berufliche Perspektive, die für den Einen oder Anderen interessant sein könnte.
Hier die Info:

Als deutschlandweit erstes Bildungszentrum für Menschen mit Seheinschränkung bietet das Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg ab 2015 die barrierefreie Ausbildung zur Schriftdolmetscherin und zum Schriftdolmetscher an.

Warum sollten Sie Schriftdolmetscher werden?
Bisher sind nur rund 70 Schriftdolmetscher deutschlandweit selbstständig aktiv. Viele von ihnen arbeiten mit Ursula Hörmannsdorfer von Verbavoice zusammen. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Schriftdolmetscher flächendeckender und in größerer Zahl als bisher einzusetzen. Denn der Bedarf an Schriftdolmetschern ist laut einer Studie immens. “Es gibt Berechnungen, dass im Bundesgebiet noch weitaus mehr Schriftdolmetscher benötigt werden”, macht Ursula Hörmannsdorfer klar. Viele hörgeschädigte Menschen scheuen sich allerdings noch, ihr Recht auf eine Schriftdolmetscherleistung klarer einzufordern. Rückenwind bekommen sie durch die Behindertenrechtskonvention (BRK) der Vereinten Nationen. Auch Irmgard Badura, die Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, begrüßt es, wenn Menschen mit Seheinschränkung und Menschen mit Höreinschränkung in Zukunft “gemeinsame Sache” machen: “Wenn ein wenig Sehender einem schwerhörigen Menschen zu mehr barrierefreier Kommunikation verhelfen kann, ist das ideal. Als Behindertenbeauftragte kann ich mir kaum eine bessere Konstellation vorstellen,” so Badura.

Was macht ein Schriftdolmetscher?
Die Ausbildung zum/zur Schriftdolmetscher/in findet ihre gesetzliche
Grundlage im § 17 Abs. 2 Sozialgesetzbuch I, im Bundesbehindertengleichstellungsgesetz und der Kommunikationshilfeverordnung (KHV) des Bundes.

Schriftdolmetscher/innen arbeiten mit unterschiedlichen Übertragungstechniken und Verfahren. Büros und Besprechungsräume sind für Schriftdolmetscher/innen vertraute Arbeitsumgebungen. Dort arbeiten sie sich in den Wortschatz eines bestimmten Themas ein und nehmen spezielle Anpassungen ihrer Arbeitsgeräte (Laptop und Software) vor. Schriftdolmetscher/innen arbeiten zudem bei großen Konferenzen und Kongressen, bei Tagungen, bei Seminaren, Besprechungen und in Einzelgesprächen im Beruf, bei Ämtern und Arztbesuchen sowie Krankenhausaufenthalten für hörgeschädigte Menschen.

Schriftdolmetscher/innen halten sich gelegentlich auch im Freien auf z. B. bei Messen, technischen Vorführungen und bei kulturellen Veranstaltungen. Schriftdolmetscher/innen können ihre Aufgaben auch zu Hause in Tele-Arbeit erledigen. Schriftdolmetscher/innen erbringen ihre Kommunikationsdienstleistung für Hörgeschädigte insbesondere im Auftrag der Rehabilitationsträger und Krankenkassen, im Einzelfall auch für Firmen und Unternehmen der freien Wirtschaft.

Welche Voraussetzungen sollten Sie mitbringen?
Absolventen zum Schriftdolmetscher sollten idealerweise über folgende
Voraussetzungen verfügen:

Realschulabschluss oder höherwertiger Abschluss.
Sehr gute Deutschkenntnisse.
Gutes auditives Gedächtnis, gutes Richtungshören, Fähigkeit zum selektiven Hören
Hohe Konzentrations- und Merkfähigkeit, schnelle Auffassungsgabe,
schnelles Reaktionsvermögen

Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Eine gewisse Lebenserfahrung und
berufliche Erfahrungen in einem anderen Berufsbild sind von Vorteil.

Wie sieht die Ausbildung aus?
Die Ausbildungsdauer beträgt neun Monate, ist als Blended-Learning geplant und in Präsenz- und eLearningphasen gegliedert. Während der eLearning-Phasen bearbeiten die Teilnehmer im Selbststudium die Ausbildungsinhalte, die auf der Lernplattform des BFW Würzburg bereitgestellt werden. Die Präsenzphasen finden voraussichtlich im BFW Würzburg und in den Räumen der Firma VerbaVoice in München statt.

Was kostet die Ausbildung?
Der Beruf eignet sich für alle Personen, die mit hörbehinderten Menschen zusammenarbeiten wollen, insbesondere auch für sehbehinderte und blinde Menschen. Da eine Förderung durch einen Kostenträger nicht möglich ist, wendet sich das Angebot an Menschen, die an einer privat finanzierten Weiterbildung interessiert sind. Je nach Anmeldungszahl wird man die zukunftssichere neunmonatige Ausbildung zum Schriftdolmetscher für eine Investition von weniger als 1.000 Euro pro Monat, insgesamt rund 8.000,00 Euro, erhalten. Darin inbegriffen sind alle Ausbildungsbausteine wie Allgemeine Sprachgrundlagen (Grammatik, Wortschatz, Rechtschreibung und Interpunktion), die Beherrschung der Dolmetschtechniken und Übertragungsverfahren sowie deren technische Grundlagen, Grundlagen der Textverarbeitung und Produktionstechniken, fachspezifische Grundlagen zum Themenbereich Hörschädigung, praktisches Einsatztraining, Kommunikationstraining und viele weitere Lerninhalte.

Ist der Beruf für blinde und sehbehinderte Menschen machbar?
“Mein Job fordert mich, aber vor allem die Vielfalt macht mir richtig Spaß”, betont Jan Jawinski. Der Zwickauer ist Deutschlands erster blinder Schriftdolmetscher, seit 2002 im Job und nebenbei erster Vorsitzender des Bundesverbandes der Schriftdolmetscher. Egal ob Mathematik, Psychologie, Physik oder Geschichte, aus allen Bereichen hat er beruflich Workshops und Seminare begleitet, größtenteils ist er den Veranstaltungen von zu Hause aus zugeschaltet. Und noch etwas ist nicht ganz unwichtig: “Ich kann gut von dem Beruf des Schriftdolmetschers leben”, stellt der 48-Jährige klar.

Interessiert?
Am Mittwoch, 17. Dezember 2014 um 11:00 Uhr erfahren Sie im BFW Würzburg alles Wissenswerte zur 2015 startenden Ausbildung zum Schriftdolmetscher.
Interessenten können sich für die kostenlose Informationsveranstaltung bis Montag, 15. Dezember 2014 im BFW anmelden.
Eine kurze E-Mail an monika.weigand@bfw-wuerzburg.de genügt.

Mehr Informationen?
Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg
Monika Weigand
Helen-Keller-Str. 5
97209 Veitshöchheim
Telefon: 0931 9001-850
E-Mail: monika.weigand@bfw-wuerzburg.de