Schlagwort-Archiv: Hilfe

Notfallbereitschaft für gehörlose Menschen gestartet

Liebe Bloggemeinde,

am 15. Oktober startete die Notfallbereitschaft für gehörlose Menschen. Diese können dann in Notfällen über die TESS-App eine Gebärdensprachdolmetscherin oder einen Gebärdensprachdolmetscher rufen.
Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner betont: „Notfälle können zu jeder Tages‐ und Nachtzeit auftreten. Wenn Menschen in Not geraten, ist schnelle Hilfe lebenswichtig. Ohne Frage müssen dann auch gehörlose Menschen auf schnelle und professionelle Hilfe im Notfall vertrauen können. In solchen unerwarteten Situationen ist eine reibungslose Kommunikation unentbehrlich und kann Leben retten“. Deshalb ist es wichtig, so Trautner, dass auch außerhalb der Geschäftszeiten der Dolmetschervermittlungsstellen eine gebärdensprachkompetente Person bereitsteht, die die lebenswichtige Kommunikation in Deutscher Gebärdensprache unterstützt.

Das Bayerische Sozialministerium fördert gemeinsam mit der Gesetzlichen Krankenversicherung den Notfallbereitschaftsdienst des Bezirksverbands der Hörgeschädigten Oberbayern e. V. und des Berufsfachverbands der GebärdensprachdolmetscherInnen Bayern e. V.
Unter der kostenlosen Rufnummer 0800/5 22 11 22 können Gehörlose in Notsituationen über die TESS-App von Montag bis Freitag von 17:00 Uhr bis 08:00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr eine Gebärdensprachdolmetscherin oder einen Gebärdensprachdolmetscher rufen.
Die Tess Relay-Dienste GmbH bieten hörgeschädigten Menschen bundesweit Telefon-Vermittlungsdienste an.

Weitere Informationen und ein Erklärvideo gibt es beim Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V. unter:

https://www.lvby.de/berichte/3241-notfallbereitschaft-startet-am-15-oktober-2020

Quelle: BBSB-Inform

Corona-Krise: Wer kann helfen?

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Sozialdienst hat für Sie nützliche Hilfsangebote zusammengestellt, die Sie beispielsweise zur Unterstützung beim Einkaufen nutzen können.
Wenn Sie die Angebote annehmen möchten, aber auf den angegebenen Internetseiten nicht zurechtkommen oder wenn Sie darüber hinaus Unterstützung benötigen, melden Sie sich bitte bei den Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle unter den bekannten Kontaktdaten oder über die Zentrale: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: info@absv.de
Und bitte denken Sie auch immer an die Mitglieder in Ihren Gruppen, die keine E-Mail haben!

Hier können Sie um Hilfe bitten, z. B. beim Einkaufen:
Koordinierungsstellen in den Bezirken
Der Senat unterstützt den Aufbau bezirklicher Koordinierungsstellen für das bürgerschaftliche Engagement rund um die Corona-Pandemie.
In folgenden Bezirken bestehen solche lokalen Anlaufstellen bereits, weitere Bezirke werden in den nächsten Tagen folgen:

Charlottenburg-Wilmersdorf:
Tel. 030 90 29-149 70
E-Mail: nachbarschaftshilfe@willkommen-im-westend.de
www.nachbarschafft-ev.de

Marzahn-Hellersdorf:
Tel. 030 76 23 65 00
E-Mail: kontakt@fwa-mh.de
www.aller-ehren-wert.de

Pankow:
Tel. 030 25 09 10 01
E-Mail: info@ehrenamt-pankow.berlin
www.ehrenamt-pankow.berlin

VBB Bus & Bahnbegleitservice
Der Begleitservice bietet bis auf Weiteres keine persönliche Begleitung an, übernimmt jedoch Einkäufe von Lebensmitteln und Medikamenten. Der Service ist kostenfrei.Sie erreichen das Servicebüro montags bis freitags von 9:00 bis 16:00 Uhr unter Tel. 030 34 64 99 40

Berliner Mobilitätshilfedienste
Hilfen für behinderte Menschen und Seniorenkostenpflichtig
www.berliner-mobilitaetshilfedienste.de

Taxi-Service
Taxi Berlin erledigt zum Taxitarif auch Besorgungen. Sie können dem Taxifahrer Ihre Einkaufsliste übergeben bzw. durchsagen, er fährt für Sie einkaufen. Neben den Kosten für die Lebensmittel fallen lediglich die normalen Taxigebühren an. Natürlich können Sie das Taxi auch selbst nutzen, beispielsweise zu Arztbesuchen. Die Taxen werden besonders sorgfältig gereinigt, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.
Tel. 030 20 20 20

nebenan.de
Das bundesweite Nachbarschaftsportal hat für Hilfe-Gesuche eine Hotline eingerichtet: Tel. 0800 866 55 44
www.nebenan.de

CoronaPort
bundesweites Bürgerportal rund um das Coronaviruskostenfrei, Registrierung erforderlich
www.coronaport.net

Quarantänehelden
bundesweites Hilfeportal zur Coronakrisekostenfrei, Registrierung erforderlich
www.quarantaenehelden.org

Einkaufshelden
eine Aktion der Jungen Union Deutschlands zum Schutze und zur Unterstützung von Risikogruppen vor dem Coronavirus
kostenfrei, Registrierung erforderlich
Hier können Sie sich anmelden, um Hilfe zu bekommen:
www.die-einkaufshelfer.de/registrierung/suchender/

JUHI – Jung hilft
Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten helfen
kostenpflichtig, falls Sie einen Pflegegrad haben, können Sie den monatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von 125,00 Euro dafür nutzen
Tel. 030 403 68 27 70, E-Mail: info@junghilft.de
www.junghilft.de

Hilfetelefon für Opfer sexualisierter und ritueller Gewalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

das heute gestartete Angebot des berta-Telefons richtet sich an alle Menschen, die von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt betroffen sind, betroffen waren oder damit als helfende Person und/oder Fachkraft konfrontiert werden. Die Berater*innen unterstützen professionell, sind pädagogisch und psychologisch ausgebildet und verfügen über langjährige persönliche Erfahrungen mit organisierter ritueller Gewalt.

berta ist ein Angebot des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs in fachlicher Verantwortung von N.I.N.A. e.V..
Das berta-Telefon ist immer dienstags von 16 bis 20 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr kostenfrei unter 0800/305 07 50 erreichbar.
Weitere Informationen finden Sie unter www.berta-telefon.de

Eine Beratung durch Mitarbeiterinnen, die in der Nutzung der Leichten Sprache geschult sind sowie eine Beratung über den Tess-Relay-Dienst für gehörlose Menschen, wie diese kostenlos vom bundesweiten Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen” bereit gehalten wird, wird derzeit vom „Hilfetelefon für Opfer organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt” nicht angeboten.

Das Hessische Koordinationsbüro für Frauen mit Behinderung ist diesbezüglich mit der Leiterin des neuen Beratungsangebotes in Kontakt und informiert selbstverständlich, wenn das Beratungsangebot erweitert werden sollte..

Frauen, die gehörlos sind oder Leichte Sprache nutzen, empfehlen wir, sich bei Beratungsbedarf weiterhin unter der kostenlosen Telefonnr. 0800/0116016 an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen” zu wenden.

Viele Grüße
Rita Schroll

Leiterin des Hessischen Koordinationsbüros für Frauen mit Behinderung
im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband, Landesverband Hessen e. V.

Auf der Körnerwiese 5
60322 Frankfurt am Main
Tel.: 069-955 262 – 36
Fax: 069-955 262 38
E-Mail: hkfb@paritaet-hessen.org
www.hkfb.de

Esstörung: Erste Hilfe online

Hungern, Fress-Anfälle, Übergeben – wer eine Essstörung entwickelt, sollte sich so schnell wie möglich Hilfe holen.

Aber spezialisierte Behandlungsangebote gibt’s leider nicht so viele, vor allem in ländlichen Gegenden. Die Warteliste ist oft lang. Deshalb haben Psychologen der TU Dresden ein Online-Programm entwickelt, mit dem betroffene Frauen sich selbst helfen können, während sie auf einen Therapieplatz warten. Denn Studien haben gezeigt, dass es Frauen mit einer Essstörung vor allem dann langfristig besser geht, wenn sie ihr Verhalten möglichst früh ändern.

Deshalb wurde das neue Angebot als achtwöchige Selbsthilfe entwickelt. Darin gibt’s detaillierte Infos zu Essstörungen und den Frauen wird erklärt, wie sie auf Ess-Anfälle oder Erbrechen verzichten können. Außerdem bekommt jede Teilnehmerin wöchentlich eine Rückmeldung durch eine Psychologin.

Zusätzlich können die Betroffenen mit einer App ihr problematisches Essverhalten im Blick behalten und Erfolge protokollieren. Die Online-Selbsthilfe heißt everyBody plus und ist kostenlos für Frauen ab 18.
https://icare-online.eu/de/everybody-plus.html
Die Dresdner Forscher haben das Programm auf Frauen zugeschnitten. Aber auch Männer haben Esstörungen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat Zahlen dazu.

Silja Korn Stiftung

Silja Korn Stiftung - T-Shirt
Liebe Bloggemeinde,

im Januar 2017 wurde die Silja Korn Stiftung gegründet.
Die Stiftungsziele sind unter Anderem die Unterstützung von blinden und taubblinden Menschen und deren Teilhabe am Leben zu erleichtern.

Sei es durch tatkräftige Unterstützung (z.b. Lormen, Wegbegleitung …) wie auch finanzielle Hilfe für z.b. Hilfsmittel, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

Wir freuen uns über Zuwendungen jeder helfenden Art.

Der Erlös der Fotos meiner gemalten Bilder geht vollständig zugunsten der Stiftung.

Von allem was ich als Künstlerin verkaufe, gehen mindestens 20% an die Stiftung.
Dazu gehören meine gemalten Bilder, sowie die Texture Grafittifotos
in limitierter Auflage auf gebürstetem Alu-Dibond.
Jedes meiner Bilder ist ein Unikat.

Bitte gebt die Info weiter und helft mit zu helfen.

Liebe Grüße

   Silja

Broschüre – Gewalt gegen Mädchen und Frauen

Liebe Blogggemeinde,

die Broschüre vermittelt wichtige Hinweise und Informationen für von Gewalt betroffene Frauen, Beratungsstellen, Politiker_innen und am Thema interessierte Bürger_innen und zeigt Möglichkeiten der Unterstützung auf.
Zum Download steht die Broschüre, in einer für blinde Menschen lesbaren, sowie in einer graphisch gestalteten Version unter:
http://www.hkfb.de/angebote-und-berichte.html
in der Rubrik „Veröffentlichungen” zur Verfügung.

Bestellung von kostenlosen Druckexemplaren, in der von Ihnen/Euch gewünschten Anzahl, bei marita.kimmel@paritaet-hessen.org.

“Wie unterstütze ich Frauen, die Gewalt erlebt haben?”
Die Broschüre ermutigt zur Unterstützung. Sie gibt erste Informationen und Handlungsorientierung. Sie soll den Weg in das professionelle Hilfesystem für Frauen mit Behinderung erleichtern.
Die Broschüre in leichter Sprache: Hier
Die Broschüre kann gegen Portokosten bestellt werden bei:
mixed pickles e.V.
Verein für Mädchen und Frauen mit und ohne Behinderung in Schleswig-Holstein
Schwartauer Allee 7, 23554 Lübeck
Telefon: 0451 70 21 640
E-mail: info@mixedpickles-ev.de

Projekt Suse – sicher und selbstbestimmt

Pressemitteilung
Projekt „Suse“ hilft online gegen Gewalt an behinderten Frauen und Mädchen. Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind überdurchschnittlich stark von Gewalt betroffen.
Die neue Online-Plattform www.suse-hilft.de informiert bundesweit über Hilfen und Anlaufstellen.
Etwa jede zweite Frau mit Behinderung erlebt in ihrem Leben sexualisierte Gewalt. Fast doppelt so häufig wie Nichtbehinderte erfahren behinderte Frauen körperliche und psychische Gewalt. Das hat eine Studie des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Jahr 2012 ergeben. Gewaltbetroffene Frauen mit Behinderungen sollen über ihre Rechte Bescheid wissen und Hilfe bekommen – das ist das Ziel des Projekts „Suse – sicher und selbstbestimmt. Frauen und Mädchen mit Behinderungen stärken“.
Ein neuer Baustein des Projekts ist die Online-Plattform www.suse-hilft.de. Hier finden betroffene Frauen und Mädchen Anlaufstellen in ihrer Region. Wo gibt es bei mir in der Nähe eine Therapeutin, die Gebärdensprache kann? Wo finde ich eine Anwältin, die sich mit dem Thema Behinderung und Gewaltschutz auskennt? Welche Selbstbehauptungstrainerin macht Kurse auch für behinderte Frauen? Welche Materialen in Leichter Sprache zum Thema Gewalt gibt es? Solche Fragen kann suse-hilft.de beantworten.
Für betroffene Frauen und Mädchen, ihre Freund/innen und Angehörige, aber auch Mitarbeiter/innen aus Anti-Gewalt-Arbeit und Behindertenhilfe beleuchtet die Seite zugleich Hintergründe und Wege aus der Gewalt. Die Webseite ist barrierefrei zugänglich und bietet Texte in schwerer und leichter Sprache sowie Gebärdensprachvideos.
„Dass Beratung und Unterstützung auch für sie da ist, ist vielen Frauen und Mädchen mit Behinderungen nicht bekannt. Suse-hilft.de bestärkt sie darin, sich die passenden Hilfen zu holen“, so Katharina Göpner, Referentin im Projekt Suse. „Frauen mit Behinderungen wissen oft nicht, was Gewalt ist und dass sie sich wehren dürfen. Für sie ist suse-hilft.de eine tolle erste Anlaufstelle. Zum Beispiel wenn sie in Einrichtungen und Heimen leben und diese nicht so einfach verlassen können“, ergänzt ihre Projektkollegin Rebecca Maskos.
Träger des Projekts Suse ist der bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e.V. Suse wird noch bis Ende 2016 von der Aktion Mensch und der Heidehofstiftung finanziert. Der bff ist der Dachverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Er leistet Aufklärung, Sensibilisierung, Fortbildung und Politikberatung zum Thema Gewalt gegen Frauen und vertritt über 170 ambulante Fachberatungsstellen aus dem gesamten Bundesgebiet

Hilfe, Lektor gesucht

Liebe Leser,

heute habe ich eine Bitte, ein Anliegen.
Für meine Biografie suche ich dringend helfende Hände.

Geld kann ich leider nicht anbieten,
jedoch kann ich mich in z.B. in Form eines Bildes revanchieren.

Wer Lust dazu hat mir dabei zu helfen ….
Bitte nehmt Kontakt zu mir auf.

E-Mail: SK[at]siljakorn.de
Kontaktformular hier
Telefon: 030/ 342 07 47