Schlagwort-Archiv: Lesen

Neuer Horizont für Blinde und Sehbehinderte

Liebe Bloggemeinde,

MyEye, so der Name des etwa fingergrossen Geräts, ist batteriebetrieben und wird auf den Bügel einer gewöhnlichen Brille aufgesetzt. Durch optische Erkennungssoftware ist MyEye in der Lage, gedruckte Texte zu lesen, auf die der Nutzer deutet. So lassen sich Namen von Geschäften, Zeitungstexte, Speisekarten, Produktaufschriften oder Banknoten identifizieren und lesen.

Doch das ist nicht alles, denn MyEye ist auch lernfähig: Über eine Gesichtserkennungssoftware lassen sich Gesichter bekannter Personen Namen zuordnen, sodass diese bei einem erneuten Treffen von dem Gerät wiedererkannt werden.
Hier weiter lesen

Kostenlose App zum Lesen der Bücher der Norddeutschen Blindenbüchereien

Liebe Bloggemeinde,

Kostenlose App zum Lesen der Bücher der Norddeutschen Blindenbüchereien
Die App der Norddeutsche Büchereien für blinde und sehbehinderte Menschen ermöglicht den mobilen Zugang zu Braille-Büchern, Hörbüchern und Hörfilmen. Sie läuft ab sofort auch auf Android-Geräten. Die von dem selbst blinden Dresdner IT-Experten Dr. Jan Blüher und seiner Firma visorApps im Auftrag entwickelte App Blibu NBH&CB kann ab sofort im Play Store kostenlos geladen werden.

Die Geschäftsführerin der NBH, Elke Dittmer, ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis: “Die Firma visorApps ist ein Garant für Apps, die für alle Menschen barrierefrei nutzbar, ansprechend in Design und Funktionalität sowohl für sehende als auch für sehbeeinträchtigte Menschen sind.”

Alle Funktionen der für IOS bereits erhältlichen App gibt es nun auch für Android-Geräte ab Version 4.1.

* Einfache und erweiterte Suche im Braille-, Hörbuch- und Hörfilm-Katalog
* Detaillierte Informationen zu allen Büchern und Filmen
* Hörproben
* Online-Ausleihe und Download von Hörbüchern auf Ihr Gerät
* Online- und Offline-Wiedergabe der ausgeliehenen Hörbücher
* Bestellung von Braille-Büchern, Hörbüchern und Hörfilmen auf CD zu den Hörern nach Hause
* Verwaltung der Bestellungen in der Mediathek
* Neuregistrierung bei der NBH / CB
* Blibu ist vollständig mit TalkBack bedienbar

Blibu NBH&CB orientiert sich in Design und Funktion an der im vergangenen Jahr ebenfalls von visorApps veröffentlichten App der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig (DZB) (http://visorapps.com/app-entwicklungen-fuer-dritte/dzb/).

Links zum Download der App:

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.blindenbuecherei.nbh_app

https://itunes.apple.com/de/app/blibu-nbh-cb/id839466294?mt=8

Kontakt des Herstellers:
visorApps | Dr. Jan Blüher | Bayreuther Str. 2 | D-01187 Dresden | Tel.: +49 (0) 351 16053907 |
Mobil: +49 (0) 176 349262420 | E-Mail: jan.blueher@visorApps.com | web: http://visorApps.com |
Twitter: www.twitter.com/#visorApps | Facebook: www.facebook.com/VisorApps

Zeitschriftenprojekt LITABO

Liebe Bloggemeinde,

Produktinformation
Im Juli 2010 hat die TIBS e. V. das Zeitschriftenprojekt LITABO gestartet. Dieses Projekt macht blinden und sehbehinderten Menschen Zeitschriften in elektronischer Form zugänglich, so dass sie entweder auf einem Computer mit
Screenreader-Software oder auf mobilen Geräten für Blinde und Sehbehinderte (z. B. den Pronto der Firma Baum oder dem Milestone) gelesen werden können.
Das LITABO Projekt bietet Ihnen folgende Vorteile:
. Modulares Abo-System:
SIE bestimmen, welche Zeitschriften Sie abonnieren
. Immer auf dem neuesten Stand:
Die elektronischen Zeitschriften werden zum gleichen Termin wie die
Druckausgabe veröffentlicht. Es entsteht also kein Zeitversatz.
. Einfache Navigation:
Sie benötigen kein spezielles Leseprogramm für diese Zeitschriften. Die
einzelnen Artikel sind durch ein Sonderzeichen (*-Zeichen) getrennt, so dass
Sie einfach mit der Suchfunktion zum nächsten Artikel navigieren oder diese
als Einzeldateien in einem Ordner öffnen können.
Angebot:
Im Moment haben wir folgende Zeitschriften fest im Programm:
. GEO von Gruner + Jahr
. GEO Epoche + GEO Kompakt von Gruner + Jahr
. Sozialrecht und Praxis vom Verlag Sozialverband VdK
. Apotheken-Umschau vom Wort & Bild-Verlag
. Natur vom Konradin-Verlag
. BIO-Magazin vom BIO-Ritter-Verlag
. Raum und Zeit vom Ehlers-Verlag
. 11 Freunde-Magazin von Gruner + Jahr
. Natur & Heilen vom Verlag Natur & Heilen

Wir stehen mit weiteren Verlagen in Verbindung, um unser Angebot auszubauen. Die Zeitschriften werden jeweils zum Veröffentlichungstermin der Druck-Ausgabe versendet. Die Zustellung erfolgt – je nach Zeitschrift – als Textdatei, die eine komplette Ausgabe der Zeitschrift enthält oder als gepacktes Archiv, in der sich die einzelnen Artikel als Textdatei befinden.
Der Versand erfolgt ausschließlich an Blinde oder Sehbehinderte mit einer gültigen E-Mail-Adresse.
Preise und Zahlungsbedingungen:
Eine Zeitschrift kostet 24 Euro im Jahr, unabhängig davon, ob diese ein- oder zweimal pro Monat oder auch nur alle zwei Monate erscheint.
Beim Abonnement von fünf oder mehr Zeitschriften kostet nur die erste 24,- Euro und jede weitere nur noch 12,- Euro pro Jahr.
Beispiel: 5 Zeitschriften kosten pro Jahr 72,.- Euro.
Der Abo-Betrag wird jeweils für ein Kalenderjahr im Voraus fällig. Bei
Bestellungen während eines Kalenderjahres wird vom aktuellen Monat bis zum
jeweiligen Jahresende berechnet. Aus technischen Gründen können wir als
Zahlungsart nur Vorab-Überweisung anbieten.
Bestellung:
1. Die Bestellung erfolgt per Email unter der Adresse: litabo@tibsev.de
2. Sie erhalten von uns eine Bestellungsbestätigung mit Angaben für die Vorabüberweisung.
3. Nach Zahlungseingang auf unserem Konto erfolgt die Freischaltung der gewünschten Zeitschriften bis zum Ende des Kalenderjahrs.
Neugierig geworden? Dann nehmen Sie doch Kontakt mit uns auf. Bitte verwenden Sie dazu die Email-Adresse litabo@tibsev.de oder info@tibsev.de
TIBS e. V.
Technische Informations- und Beratungs-stelle für Blinde und Sehbehinderte
Steinheimer Straße 1
63450 Hanau
Tel.: 06181/956663
Fax.: 06181/956665
Email: info@tibsev.de
Website: www.tibsev.de

Blinde Autoren

Liebe Bloggemeinde,

BLAutor – ein Arbeitskreis blinder und sehbehinderter Autoren – besteht seit 25 Jahren. Jährlich treffen sich seine Mitglieder, um sich gegenseitig ihre Texte vorzustellen und darüber zu sprechen. Auch zur Jubiläumstagung vom 7. bis zum 10. März 2016 im Aura-Zentrum Bad Meinberg sind “Zaungäste” willkommen. Informationen gibt Arbeitskreissprecher Marc Mandel, E-Mail marc-mandel@blautor.de, Telefon: 06155 667435.

Das Recht auf Lesen endlich auch für blinde Menschen umsetzen

Liebe Leserinnen und Leser,

am 10. Dezember, wird der Tag der Menschenrechte begangen. Den blinden und sehbehinderten Menschen in aller Welt wird unnötigerweise der Zugang zu Informationen verweigert. Lesen Sie dazu die heutige Pressemitteilung des DSBV:

Berlin, 09. Dezember 2015. Seit über einem Jahr verhindert die Bundesregierung, dass Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen über Grenzen hinweg ausgetauscht werden kann. Darauf weist der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) aus Anlass des Tages der Menschenrechte hin.

In Deutschland stehen lediglich fünf Prozent aller veröffentlichten Bücher in blinden- und sehbehindertengerechten Formaten zur Verfügung, in den Entwicklungsländern sogar nur ein Prozent. Um diese Büchernot zu mildern, beschloss die Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO) im Juni 2013 den Vertrag von Marrakesch. Das Abkommen soll Blindenbüchereien auf der ganzen Welt ermöglichen, ihre Bestände an barrierefreier Literatur auszutauschen. So könnte dann beispielsweise die blinde Leserin aus Bolivien auf ein Buch in Brailleschrift aus einer spanischen Blindenbücherei zugreifen und für den blinden Studenten in Deutschland würde der Zugang zu fremdsprachiger Literatur wesentlich erleichtert.

Deutschland besteht nun darauf, dass die Vertragsbestandteile erst in europäisches und nationales Urheberrecht eingearbeitet werden müssen, bevor der Vertrag durch die EU ratifiziert werden kann, und blockiert dadurch eine zügige Umsetzung.

Dazu der Präsident der Europäischen Blindenunion (EBU), Wolfgang Angermann: “Mit ihrer bürokratischen Bummel-Taktik zerstört die Bundesregierung die Bildungs- und Berufschancen blinder Menschen in aller Welt. Ich appelliere dringend an Bundesjustizminister Heiko Maas, dem Vorschlag der Europäischen Kommission zur Ratifizierung des Marrakesch-Vertrages zuzustimmen. Verweigern Sie uns nicht länger unser Recht auf Lesen!”

Leserlichkeit der Schriften

Liebe Bloggemeinde,

um sehbehinderten Menschen das Lesen von Texten zu erleichtern, kommt es bekanntlich nicht nur auf die Schriftgröße, sondern auch auf die Schriftart an. Die DIN 1450 “Leserlichkeit – Schriften” aus dem Jahr 2013 gibt dazu wichtige Hinweise. In dieser Norm wird u. a. die Schrift Calibri als besser geeignet eingestuft als die bisher häufig genutzten Schriften Arial oder Helvetica.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) hat deshalb bundesweit dazu aufgerufen, die Schrift Calibri einmal in verschiedenen Anwendungsbeispielen zu testen und hat dafür verschiedene Dokumente in Calibri, sowie zum Vergleich, in den bisherigen Schriften Arial oder Helvetica bereitgestellt.

Unter : http://www.absv.de/aktuelles/aufruf-zum-schriftvergleich
findet Ihr Pdf-Dateien.

Bitte schickt Eure Erfahrungen zur Lesbarkeit von Calibri bis 31. Oktober 2015 per E-Mail an: v.lenk@dbsv.org

Louis Braille Geburtstag

Meine liebe Bloggemeinde,

heute gedenken wir Louis Braille, denn er erblicke vor 206 Jahren das Licht der Welt. Ihm haben wir es zu verdanken, daß wir lesen und schreiben lernen können.
Ein hoch auf ihn!! Vielen Dank Louis Braille!
Auf meiner Webseite siljakorn.de findet Ihr so einiges was die Brailleschrift betrifft.
Auch 2 kleine Kurzgeschichten die ich ihm zu Ehren verfaßt, die Ihr auf meiner Seite lesen könnt.
Punkte unter den Fingern
Wie die Brailleschrift mein Leben veränderte!
Wer es von Euch noch nicht weiß… Ich bin auch eine Verfechterin bezüglich der Brailleschrift, damit wir nicht wieder zu Analphabeten werden. Darüber habe
ich auch einen Bericht verfaßt, den Ihr auf meiner Webseite findet.
Es ist so mehr als sinnvoll sich dafür einzusetzen, das es so bleibt, daß wir die Brailleschrift erlernen können.
Auch wenn uns die Technik das Lesen und schreiben ermöglicht, da es PC, Smartphone Screenreader etc. gibt, um ein Buch zu hören…, ist es dennoch etwas ganz anderes ein Braillebuch unter den Fingern zu haben.

Denke nur: Wäre es nach den Sonderpädagogen der Blindenschule gegangen, könnten blinde Menschen bis heute nicht selbstständig lesen.
Hierzu noch ein Bericht der heute in der Zeitschrift (Zeit) veröffentlicht wurde:
Mit mehr Punkten zur Chancengleichheit

Weltalphabetisierungstag

Liebe Leser,

heute mal was zum Thema lesen und schreiben…

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Förderer!
Zum Weltalphabetisierungstag öffnen wir wieder unsere Türen für alle Interessierten.
Wir laden Sie herzlich zu unserem Tag der offenen Tür am Freitag, den
12.09.2014 von 14 – 18 Uhr im Herrnhuter Weg 16 in Neukölln ein.
Lernen Sie uns und unsere Arbeit kennen. Sie haben die Gelegenheit, sich umzuschauen, sich zu informieren und auszutauschen.
Kommen Sie ins Gespräch mit den Kolleginnen vom Arbeitskreis Orientierungs- und Bildungshilfe e.V. (AOB), den Mitarbeiterinnen des Grund-Bildungs-Zentrums und der Koordinatorin des Neuköllner Alpha-Bündnis.
Fragen Sie nach, was die Selbsthilfegruppe ABC Berlin bietet, und lauschen Sie im Leseraum den Geschichten unserer Lerner.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Mit besten Grüßen
Ihr Team von Lesen und Schreiben e.V.

Lesen und Schreiben e.V.
Herrnhuter Weg 16
12043 Berlin
Germany

E-Mail: info@lesen-schreiben.com
Web: www.lesen-schreiben.com
Tel.: +49-30-6874081
Fax: +49-30-6869392