Schlagwort-Archiv: Universität

Umfrage zu Online-Gaming bei Sehbeeinträchtigung und Blindheit

Liebe Bloggemeinde,

folgende E-Mail zweier Studentinnen erreichte mich…
Wenn ihr selbst Interesse am Online-Gaming habt, unterstützt sie doch mit euren Antworten bei der Umfrage
und gebt den Link bitte weiter.
Danke!

Sehr geehrte Damen und Herren,
Onlinespiele gehören für viele Menschen zum Alltag und haben sich als Massenmedium etabliert. Für Menschen mit Sehbeeinträchtigung und Blindheit erschweren oder verhindern technische Barrieren die Teilhabe jedoch häufig. Um diese Thematik geht es in unserer Umfrage, die wir Ihnen im Weiteren kurz vorstellen.

Das sind wir:
Wir – Laura Wuttke und Sandra Kuhlemann – sind Masterstudentinnen des Studiengangs Rehabilitationswissenschaften an der Technischen Universität Dortmund und führen im Rahmen unserer Masterarbeit diese Online-Umfrage durch.

Ziele der Studie:
Ziel unserer Studie ist es, herauszufinden, welche Onlinespiele von Menschen mit Sehbeeinträchtigung und Blindheit gespielt werden und welche technischen Barrieren die Nutzung verhindern oder erschweren. Es soll somit die Zugänglichkeit zur Gaming-Kultur verbessert und damit die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erhöht werden.

Ihre Teilnahme an der Studie:
Wir möchten auf die Erfahrung von Gamern mit Sehbeeinträchtigung und Blindheit zurückgreifen, um uns aktiv für die Zielgruppe einzusetzen.

Gehören Sie zu dieser Zielgruppe, dann freuen wir uns, wenn Sie an unserer Befragung teilnehmen und Ihr Wissen mit uns teilen.

Befragungsablauf:
Die Beantwortung der Fragen wird ungefähr 10-15 Minuten in Anspruch nehmen.

Alle erhobenen Daten werden streng vertraulich und nur für Forschungszwecke verwendet. Als kleines Dankeschön können Sie am Ende der Umfrage optional an einem Gewinnspiel teilnehmen. Dort verlosen wir zwei Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils zehn Euro.
Über folgenden Link gelangen Sie zum Fragebogen:
https://umfragen.tu-dortmund.de/index.php/187691?lang=de

Bei Rückfragen oder Kommentaren stehen wir Ihnen gerne per E-Mail (sandra.kuhlemann@tu-dortmund.de) zur Verfügung.

Wir bedanken uns im Voraus herzlich für Ihre Unterstützung unserer Studie!

Mit freundlichen Grüßen

Laura Wuttke und Sandra Kuhlemann

Umfrage zur Mediennutzung von Menschen mit körperlicher Behinderung

Liebe Bloggemeinde,

bitte nehmt Euch dafür Zeit an dieser Umfrage der Studierenden teilzunehmen. Es hilft sicher mitzumachen, damit die Internetnutzung für uns optimiert wird!

Wir, Anja, Astrid und Alex, sind drei Masterstudenten an der Universität Passau. Im Rahmen unseres Hauptseminars “Rezeptionsforschung” im Bereich Medien und Kommunikation, haben wir die Aufgabe gestellt bekommen, ein Forschungsprojekt zum Thema “Mediennutzung von Menschen mit körperlicher Behinderung” durchzuführen. Für uns war schnell klar, dass wir großes Interesse daran hätten, die Mediennutzung von Blinden gerade im Bereich sozialer Onlinenetzwerke wie beispielsweise Facebook zu erforschen.

Um das herauszufinden, würden wir gerne per Telefon ein Interview mit Ihnen durchführen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns per E-Mail an anja.kurz26@gmail.com in Kontakt treten und unser Projekt unterstützen wollen.
Im Voraus wollen wir uns schon einmal recht herzlich für ihr Interesse bedanken hoffen auf positive Rückmeldung.

Wir senden liebe Grüße und wünschen noch einen schönen Tag.

Anja Kurz, Astrid Biedermann und Alex Klaus

Umfrage zu LPF Techniken und Strategie

Liebe Bloggemeinde,

Studentin sucht Mitmacher für Umfrage zu LPF Techniken und Strategie
Andrea Schnitzmeier studiert Lehramt für sonderpädagogische Förderung an der Technischen Universität Dortmund. Unter der Betreuung von Prof. Dr. Renate Walthes und Dr. Birgit Drolshagen schreibt sie ihre Masterarbeit im Fachbereich Rehabilitation und Pädagogik bei Blindheit und Sehbehinderung.
Das zentrale Thema der Arbeit ist die Bedeutung der in Schulungen zu lebenspraktischen Fähigkeiten vermittelten Strategien/Techniken im Alltag.

Dazu startete sie eine Online-Befragung die sich an blinde und sehbeeinträchtigte Erwachsene richtet, die innerhalb der letzten fünf Jahre eine LPF-Schulung absolviert haben und ihre Erfahrungen für eine Felderschließungsstudie preisgeben möchten.

Der Fragebogen ist sehr kurz gehalten, bietet aber dennoch die Möglichkeit Erfahrungen mit neu erlernten Strategien/Techniken, deren Bedeutung und Bewertung mitzuteilen. Alle Angaben werden dabei streng vertraulich behandelt und anonym verwertet.

Link zur Umfrage:
https://umfragen.tu-dortmund.de/index.php/967352/lang-de

Bei Fragen steht Frau Schnitzmeier per E-Mail gern zur Verfügung.
Mailto: andrea.schnitzmeier@tu-dortmund.de

Forschungsprojekt Modus Braille – Universität Regensburg

Liebe Leser,

im Rahmen des Forschungsprojektes Musikalische Kommunikation: Modus Braille werden die Musikalität und Musizierpraxis blinder und sehbehinderter Menschen untersucht.
Das Projekt ist an die Universität Regensburg sowie die Deutsche Zentralbücherei für Blinde Leipzig angegliedert.

Es wurde ein Fragebogen entwickelt, den Sie unter dem Emailkontakt braillemusic@jbally.de erhalten können. Weitere Informationen erhalten sie auch unter der Rufnummer
02 28 – 92 97 39 35.
Die Beantwortung der Fragen wird durchschnittlich 30 Minuten dauern.
Einsendeschluss ist der 30. November.

Mit dem Ausfüllen des Fragebogens helfen Sie nicht nur bei der wissenschaftlichen Arbeit, sondern Sie liefern mit ihren Antworten wertvolle Informationen, um die Bedingungen für blinde und sehbehinderte Musikerinnen und Musiker zu verbessern.

Orientierungsveranstaltung für Studieninteressierte in Karlsruhe

Liebe Bloggemeinde,

auch für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler stellt sich die Frage, wie es nach dem Abitur weitergeht. Das Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bietet dazu jährlich blinden und sehbehinderten Oberstufenschülern/ -innen und Schulabsolventen/innen aus ganz Deutschland eine Orientierungsveranstaltung an.

An drei Tagen können Fragen zu Universitäten und Hochschulen, Studienfächern und -abschlüssen, fachlichen Anforderungen, einzelnen Studienorten, studentischem Wohnen, Orientierung und Mobilität und vor allem zu spezifischen pädagogischen und technischen Unterstützungen im Studium diskutiert werden. Dazu stehen Experten der jeweiligen Themenkomplexe, studentische Vertreter und sehgeschädigte Studierende aus höheren Semestern zur Verfügung.

Die Orientierungsveranstaltung wendet sich an alle Studieninteressierte mit Sehschädigung unabhängig vom Studienort. Die nächste Informationsveranstaltung findet vom 2. bis 4. Mai 2016 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) statt. Für interessierte Eltern, die ihre Tochter/ihren Sohn begleiten möchten, wird ein gesondertes Programm angeboten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anfahrt und Unterkunft müssen von den Teilnehmenden selbst getragen werden.
Mehr Infos unter: https://www.szs.kit.edu/484.php

Anmeldung bis spätestens 15. April sowie weitere Informationen: Susanne Schneider, Telefon 07 21 – 60 84 19 37, Mailto:susanne.schneider@kit.edu

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS)
Engesserstr. 4 (Campus Süd)
76128 Karlsruhe
Internet: http://www.szs.kit.edu

Lupen- und Fernglas-App “Yris”

Liebe Bloggemeinde,

hier für die, die noch einiges sehen können eine neue App.
Info:

Barrierefrei lesen: Hochschulperle digital für Würzburger “Lupen- und
Fernglas-App”

Essen (ots) – Studierende der Universität Würzburg haben eine App für
Menschen mit Sehbehinderung entwickelt. In Kooperation mit dem
Berufsförderungswerk Würzburg ist die Lupen- und Fernglas-App “Yris”
entstanden. Der Stifterverband verleiht dem Projekt die Hochschulperle digital des Monats Mai.

Texte auf dem Tablet lesen – für sehbehinderte Menschen oft eine
Herausforderung. Mit der Lupen- und Fernglas-App können Texte auf dem Tablet vergrößert oder ein Filter darübergelegt werden. So werden die Informationen besser sichtbar.

Dafür verleiht der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft dem Projekt die Hochschulperle digital im Monat Mai. Hochschulperlen sind innovative, beispielhafte Projekte, die in einer Hochschule realisiert werden. Weil sie klein sind, werden sie jenseits der Hochschulmauern kaum registriert. Weil sie glänzen, können und sollten sie aber auch andere Hochschulen schmücken.

Die Lupen- und Fernglas-App “Yris” ist im Rahmen einer Bachelorarbeit
entstanden und im App-Store für iPad frei erhältlich.

Mehr Info: www.hci.uni-wuerzburg.de und
www.yris.michael-ueberschaer.de

Studie Uni Würzburg

Liebe Leser meines Blogs,

heute eine Info, die ich finde, die wir alle unterstützen sollten so fern wir in Würzburg und Umgebung leben. In Berlin gibt es noch keinen Termin. Ob jemals, steht noch nicht im Raum.
Hier die Info:
der Lehrstuhl für Psychologie an der Uni Würzburg arbeitet
an Gehirn-Computer-Schnittstellen und sucht dazu nur blinde Testpersonen, die Braille lesen können.

Durch eine derartige Schnittstelle soll es Menschen ermöglicht werden nur mit ihren Gedanken mit einem Computer zu interagieren. Das kann z. B. computergestütztes Malen sein. Für schwer behinderte Personen, die sich nicht bewegen und sprechen können, kann dies eine Möglichkeit sein, an ihrer Umwelt teilzuhaben.

Die Versuchspersonen bekommen eine Art Badekappe auf die schmerzfrei mit Metallplättchen auf der Kopfhaut die Hirnströme misst.
Diese Signale geben Aufschluss über die Hirnaktivität in den Bereichen unter den Metallplättchen. Dabei können wir aber weder die Gedanken noch die Gefühle der Person lesen und dies ist auch nicht nötig für unser Vorhaben. Stattdessen verwenden wir einen Trick um den Computer zu steuern. Der Computer spielt ihnen beispielsweise
verschiedene Töne vor. Dabei wird ihre Aufgabe sein, sich auf einen bestimmten Ton zu konzentrieren und zu zählen wie oft dieser abgespielt wird. Durch dieses aufmerksame Abwarten und anschließende Mitzählen gibt es im Gehirn einen besonderen Effekt direkt nachdem der Ton hörbar ist.
Nach etwas Training kann der Computer lernen diesen Effekt zielsicher zu erkennen und zu deuten. Nun kann man jedem der verschiedenen Töne eine Funktion zuweisen und anschließend rein durch Konzentration auf den gewünschten Ton dem Computer einen Befehl mitteilen.
Die Technik funktioniert bisher deutlich besser mit Bildern als mit Tönen oder Vibrationen. Es wird vermutet, dass dies daran liegt, dass der Sehsinn für gewöhnlich der am stärksten benutzte Sinn ist. Wenn möglich wäre unser Ziel jedoch, nur Töne oder Vibrationen zu verwenden anstatt Bilder zu präsentieren. Der Anwender würde dann nicht immer einen Monitor an seinem Rollstuhl benötigen, sondern könnte über unscheinbare Ohrstöpsel oder versteckte Vibratorplättchen Befehle erteilen.

Durch eine Studienteilnahme können Sie zur Verbesserung einer Kommunikations/Interaktions-Hilfe für schwer beeinträchtigte Personen beitragen.

Die Studienteilnahme dauert etwa 2 Stunden und wird mit mindestens 16€ vergütet.
Die Studie findet in der Marcusstraße in Würzburg statt.
Interessenten melden sich bitte bei Andreas.Herweg@uni-wuerzburg.de