Archiv für den Autor: Silja Korn

Blindenampeln und Leitlinien

Hallo Bloggemeinde,

diese Info die ich nun für Euch habe, finde ich super wichtig für uns alle. Denn die nicht Betroffenen wissen zumeist nicht, z. b. wie eine Ampel funktioniert, die auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet ist.
Oder wissen auch nicht, warum die Leitlinien im öffentlichen Raum zu finden sind. Hierzu habe ich heute einen Beitrag zugesandt bekommen, der dies ein wenig erläutert.
Leider gibt es diese Leitlinien und tollen Ampeln noch nicht überall. Wir sollten uns wirklich verstärkt dafür einsetzen, das es mehr werden.
Ja und das sie auch häufiger gewartet werden. Dazu habe ich einen kleinen Beitrag verfaßt, den man auf meiner Webseite lesen kann.
Denn kürzlich habe ich mein Wohnbezirk diesbezüglich unter die Lupe genommen. Dabei ist mir so einiges aufgefallen. Damit man sich sicherer fühlt, sollte es so sein, wie in dem Beitrag, den Ihr nach meinen Zeilen findet.
Bitte laßt es Euch nicht aus der Hand nehmen Euch selbst daran zu beteiligen, damit es um uns barrierefreier wird.

   Gruß
     Silja

Hier nun die Info:
sehbehinderte Menschen in die Planungen einbezogen werden. Dabei gilt es immer wieder aufzuzeigen, was notwendig ist, um aus einer Ampel eine sogenannte Blindenampel zu machen.
Das fängt damit an, wie blinde Menschen und Menschen mit stark reduziertem Sehvermögen die Ampel finden können. Dazu werden mindestens zwei Reihen Gehwegplatten mit einem genormten Noppenprofil und einem genormten Leuchtdichtekontrast quer über den Gehweg vor der Ampel eingebaut. Ein akustisches Auffindesignal, dessen charakteristisches Tackern bis 5 Meter um den Mast hörbar sein soll, und dessen Lautstärke mit den Verkehrsgeräuschen anschwillt oder abebbt, zeigt den Standort des Ampelmastes an. Dort wo blinde Menschen die Fahrbahn queren, liegen mindestens zwei Reihen
Gehwegplatten als Richtungsfeld mit einem genormten Rippenprofil, dessen Rippen auf die Fahrbahn und auf die gegenüber liegende Straßenseite zeigen.
Die Bordsteinkante in einer Höhe von 3 cm über die gesamte Furtbreite
verhindert, dass blinde Menschen ohne es zu merken, die Fahrbahn betreten und sich so in Gefahr bringen. Bei einem Bord von 6 cm Höhe wird In einem Bereich von etwa einem Meter Breite die Bordsteinkante auf Null abgesenkt, damit Rollstuhl- und Rollatornutzer barrierefrei queren können. Blinde werden dort durch ein Sperrfeld aus Rippenplatten von mindestens zwei Reihen Breite vor der Nullabsenkung gewarnt. Die Rippen des Sperrfeldes liegen parallel zum Bordstein. Auch Schutzinseln sind entsprechend auszustatten.
Im Mobilitätstraining lernen Fußgänger, die die Lichtsignale nicht mehr sehen können, den Ampelmast aufzusuchen. Dort befindet sich ein Signalgeber, der akustisch und/oder taktil signalisiert, ob die Ampel Grün zeigt. An der Unterseite des Signalgebers gibt es einen Pfeil, dessen Spitze auf die gegenüber liegende Straßenseite zeigt. Wenn die Ampel auf Grün umschaltet, beginnt der Pfeil zu vibrieren. Das bedeutet, dass man die Fahrbahn queren kann. Standard sollte jedoch die Anzeige der Grünphase durch ein Tonsignal sein, das von den gegenüber stehenden Ampelmasten in Richtung Fahrbahnmitte abgestrahlt wird und das auch hilft, die Fahrbahn geradlinig und auf dem kürzesten Weg zu queren.

Es gibt auch Ampeln, bei denen man das akustische Grün zusätzlich zum
vibrierenden Pfeil anfordern kann. Das geschieht, indem man den Pfeil mit dem Finger wie einen Schalter eindrückt.
Bei Ampeln, die nicht im Umlauf von selbst die Grünphase anzeigen, muss der Fußgänger meist durch berühren des Signalgebers oder durch Betätigung des Tasters seinen Querungswunsch anzeigen. Sehende Fußgänger lesen dann auf dem Signalgeber “Signal kommt”. Das kann je nach Fabrikat auch durch ein akustisches Signal oder mittels Sprache signalisiert werden.

Wenn bei mehrspurigen Straßen Schutzinseln mit oder ohne erneute
Grünsignalisierung vorhanden sind, wird das durch besondere Markierungen auf dem Pfeil des Signalgebers angekündigt. Ein Punkt auf dem Pfeil bedeutet, dass vor dem Erreichen der gegenüberliegenden Straßenseite eine Schutzinsel mit erneuter Grünsignalisierung zu beachten ist. Eine Schutzinsel ohne Mast wird durch einen Balken auf dem Pfeil angezeigt. Sind nicht in die Signalisierung einbezogene Busspuren oder Straßenbahngleise zu queren, hat der Pfeil eine Kerbe. Das bedeutet erhöhte Vorsicht.

Die Signalgeber sind nicht alle gleich. Sie variieren je nach Hersteller und Typ. Genormt sind jedoch die Signale. Die technischen Standards enthält DIN 32981. In welchen Fällen Zusatzeinrichtungen für Blinde an Ampeln angebracht werden sollen, regelt die Richtlinie für Lichtsignalanlagen (RiLSA). Dort ist eine Abstimmung mit den Organisationen der Betroffenen vorgesehen.

Auch wer noch ohne die Zusatzeinrichtungen an Ampeln zurecht kommt, sollte über deren Funktionsweise Bescheid wissen. Vertiefende Informationen findetman unter www.gfuv.de.

Rund ums Auge – gut beraten

Liebe Bloggemeinde,

am 10. Dezember findet im Rahmen der Vortragsreihe “Rund ums Auge – gut beraten”,
eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bezirksamt Pankow statt, bei der Priv.-Doz. Dr. med. Jörn Kuchenbecker, Chefarzt der Augenklinik am HELIOS Klinikum Berlin-Buch, über diabetesbedingte Netzhauterkrankungen referiert.

Termin: Mittwoch, 10. Dezember, 16:00 Uhr
Ort: Kleiner Ratssaal im Rathaus Pankow,
Breite Straße 24 A – 26, 13187 Berlin
Anmeldung: Tel.: 030/895 88-151,
E-Mail: katharina.busch@absv.de

Ferner möchte ich euch außerdem auf eine internationale Umfrage aufmerksam machen, die der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) unterstützen:

Unter dem Titel “DR-Barometer” werden in 42 Ländern Daten zur Versorgungssituation von Diabetikern mit Augenerkrankungen erhoben. “DR” steht für “Diabetische Retinopathie”, unter diesem Begriff werden verschiedene Netzhauterkrankungen zusammengefasst. In einem zweiten Schritt sollen auf der Basis dieser Bestandsaufnahme die an der Versorgung Beteiligten sowie die gesundheitspolitischen Entscheidungsträger für die Problematik sensibilisiert und zu konkreten Maßnahmen angeregt werden.

Der DBSV und die DDH-M rufen gemeinsam alle Menschen mit Diabetes auf, sich am deutschen “DR-Barometer” zu beteiligen.. Angesprochen sind alle Diabetiker, unabhängig davon, ob sie Augenprobleme haben oder nicht. Die Teilnahme erfolgt über eine barrierefreie Internetseite und ist bis 16. Januar 2015 möglich. Alle Daten werden selbstverständlich anonym behandelt, das Ausfüllen nimmt etwa 20 bis 30 Minuten in Anspruch. In einer weiteren Umfrage werden Hausärzte, Augenärzte, Diabetologen, Diabetesberaterinnen und Optiker gebeten, ihr Bild der Lage zu beschreiben.

Zu beiden Umfragen gelangt Ihr über: www.diabetes.dbsv.org

Hintergrund

Mindestens 6 Millionen Menschen in Deutschland sind von Diabetes betroffen, mehr als 60 Prozent davon entwickeln Schäden im Auge. Angesichts dieser Zahlen haben der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) gemeinsam das Projekt “Diabetes und Auge” gestartet. Ziele der Zusammenarbeit sind unter anderem die Verhütung von Folgeerkrankungen des Diabetes am Auge, eine bestmögliche Therapie und Versorgung der Patienten sowie die höchstmögliche Lebensqualität für Diabetiker, die bereits von einem Sehverlust betroffen sind. Das Projekt “Diabetes und Auge” wird von Bayer HealthCare unterstützt.

Terminhinweis: 23. November 2014 in Leipzig

Die zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag in Deutschland findet am Sonntag, dem 23. November 2014, von 10:00 bis 16:00 Uhr im Congress Center Leipzig (CCL) statt. DBSV und DDH-M werden mit ihren Beratungsmobilen direkt vor dem CCL stehen und gemeinsam rund um das Thema “Diabetes und Auge” informieren.

Schachturnier Berliner blinden Sportverein

Hallo liebe begeisterte Blogleser/innen,

heute mal etwas für unsere grauen Zellen. Es wird ein Schachturnier vom Berliner blinden Sportverein angeboten.
Auch Anfänger sind dazu herzlich eingeladen.
Alles im nächstem Jahr.
Hier die Info:

Liebe BBSV-Mitglieder und deren Freunde,

Anfang 2015 beginnt die erste Berliner Meisterschaft im Schach für Blinde und Sehbehinderte.
Der Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein (BBSV) lädt ein zu einem kleinen Schachturnier, der ersten inoffiziellen Berliner Meisterschaft.
Sowohl erfahrene Schachspielerinnen und -spieler als auch Einsteiger in das Spiel sind herzlich willkommen. Es soll weniger ums Gewinnen als um den Spaß beim Austüfteln guter Züge gehen, denn Schachspielen macht viel Spaß und ist unglaublich gut für unsere grauen Zellen.
Ort: ABSV, Auerbachstaße 7, Berlin-Grunewald, Seminarraum Wir spielen an 4 TermineN jeweils Freitags ab 18.30 Uhr: 16.1., 20.2., 20.3.
und 17.4.
Vor dem ersten Termin gibt es ab 17.30 Uhr für Einsteiger eine kleine Einführung ins Turnierspiel.
Startgeld: 20 € + ‘Reuegeld von 20 € (Das Reuegeld wird nach Ende des Turniers zurückerstattet.) Bitte bringen Sie möglichst ein eigenes Schachbrett mit. Wer kein Brett mitbringen kann, dem können wir eines zur Verfügung stellen. Wenn Sie eine Schachuhr haben, bringen sie auch diese bitte mit.
Der Spielplan wird nach Eingang aller Anmeldungen festgelegt.
Spielberechtigt sind alle blinden und sehbehinderten Menschen jeden alters unabhängig vom Wohnort.
Anmeldung bis 10.1.2015 und weitere Infos bei Reiner Delgado: r.delgado@yavamos.de, 030-285387-24

Viele Grüße
Torsten Resa

Klingender Adventskalender

Hallo liebe Bloggemeinde,

Weihnachten rückt nun immer näher! Hier ein schönes Angebot für die Adventszeit zum hören. Für die besinnlichen Stunden bei Kerzenschein und herrlichem Gebäck.
Ist wirklich sehr nett gemacht.

—- Klingender Adventskalender des Bistums Trier —-
Knarrend öffnet sich das erste Türchen – und Tag für Tag bis Weihnachten kann man sich über schöne Hörstücke aus dem Archiv der Trierischen Tonpost freuen: Gedichte, Geschichten, Rezepte und ein historisches Weihnachtshörspiel haben die Hörzeitungsgestalter auch in diesem Jahr zu einem klingenden Adventskalender zusammengestellt. Er kann als Daisy-CD oder auf vier Audio-CDs gekauft bzw. von blinden Menschen auch kostenlos bezogen werden bei der Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte im Bistum Trier,
Telefon: 0651 / 7105-430,
E-Mail: tonpost@bistum-trier.de.

Braille Notenschrift Kurs

Hallo Bloggemeinde,

heute habe ich etwas für die Jugend unter meinen Lesern.
Musik befreit und macht einfach großen Spaß!
Hier das Angebot vom DBSV.

Der Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) fördert musikalische Talente mit verschiedenen Angeboten. So werden im Jahr 2015 wieder zwei Kurswochen zum Erlernen der Braille-Notenschrift vorbereitet. Die erste findet vom 7. bis zum 12. April in Wernigerode/Harz statt, die zweite Ende Juli in Hannover. Letztere mündet in die DBSV-Musikwoche, die vom 1. bis 9. August 2015 in Hannover geplant ist. Gemeinsamer Chorgesang steht im Mittelpunkt, die Teilnehmenden können aber auch ihre Instrumental-Kunst zu Gehör bringen. Auskunft – auch zu den Teilnahmebedingungen – gibt Torsten Resa
Tel: 030-285387-281, E-Mail: t.resa@dbsv.org.

Weihnachtsgeschenke Tipps

Hallo liebe Bloggemeinde,

Tolle Weihnachtsgeschenke Tipps, falls man noch nicht weiß, was man seinem lieben Kind, Enkelkind oder sogar Erwachsenen zu Weihnachten schenken möchte.
Dort findet man sicher einiges.
Ganz liebe Grüße

Silja

VELEN Integrationsspiele
Tel.: 02631/74327
E-Mail: info@velen-spiele.de
www.velen-spiele.de

Ein anderes Bewerbungstraining und die Kunst der Seelsorge

Liebe Bloggemeinde,

heute habe ich wieder neue Infos für Euch im Gepäck.
Die für den Einen oder Anderen sehr lebenswichtig sein oder – werden können.
1. Das Seminar für Menschen mit Seheinschränkung vom 9. bis 11. Januar. Wie bewirbt man sich – und wenn man dazu noch gehandicapt ist wie geht man damit um?
Die Strategie dazu kann man in diesem Seminar erlernen und mehr…
2. Zweite Fachtagung von DeBeSS zur “Kunst der Seelsorge” mit Prof. Dr. Anne Steinmeier
Plötzlich wird das Leben erschüttert durch eine schlechte Nachricht oder eine schlimme Diagnose. Das eigene Augenlicht wird nach und nach schwinden – wie soll es weitergehen? Der Partner wird sterben – wie kann ich weiter leben? Welchen Sinn hat das Leben noch?
Ich denke das ist auch für den Einen oder Anderen gut zu wissen, das es solche Angebote gibt. Sodass man weiß wo man sich hinwendet, wenn´s einen wirklich nicht mehr gut geht.
Ich hätte mir so etwas damals gewünscht als ich mein Augenlicht verloren habe. So etwas kann mann und will man auch nicht nur auf den Schultern seiner Lieben lasten. Daher freut es mich, das es vermerkt solche Angebote auch für uns gibt. Auch um eventuell Kontakte zu anderen zu knüpfen, denen es ähnlich geht. Dann ist es schon etwas leichter damit umzugehen oder auch fertig zu werden.
Auf meiner Webseite findet Ihr eine Kurzgeschichte zum Thema. “Der Kampf mit dem Leben
Darin berichtet Esther wie sehr sie mit ihrem Leben gehadert hat…

Alles Liebe
    Silja

Hier nun die Info:
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Seminar für Menschen mit Seheinschränkung vom 9. bis 11. Januar
Die meisten Stelleninteressenten bereiten sich zu wenig auf ein
Einstellungsgespräch vor. Sie können nur schemenhaft über ihre Fähigkeiten reden und haben eher oberflächliche Antworten, wenn es darum geht, warum sie gerade in diesem Unternehmen arbeiten wollen.
Jeder weiß, dass die Frage “Erzählen Sie mal ein bisschen von sich?” kommt, dennoch sind Bewerbende verunsichert und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Bei Studierenden und Jobsuchenden mit Seheinschränkung besteht zusätzlich die Unsicherheit, wie man eine Sehbehinderung oder Blindheit thematisiert.

Das Berufsplanungsverfahren Life/Work Planning (LWP) bietet hierzu
praktische und erprobte Lösungen, die in diesem Seminar vorgestellt werden.
In dem zweitägigen Workshop lernen und üben Teilnehmende mit
Seheinschränkung wie sie sich optimal auf ein Einstellungsgespräch vorbereiten können. In verschiedenen praktischen Szenarien werden anhand von persönlichen Beispielen die Aussagen glaubhaft und nachvollziehbar belegt. Im Mittelpunkt stehen die eigenen Ressourcen, d.h. Fähigkeiten, Interessen und Vorlieben und wie sie mit dem Anforderungsprofil einer Stelle bzw. dem Bedarf an qualifiziertem Personal im Unternehmen übereinstimmen. Im Anschluss können diese Methoden selbständig genutzt und vertieft werden, um sich effektiv und authentisch auf anstehende Einstellungsgespräche vorzubereiten.

Das Seminar wird von dem langjährigen LWP-Trainer, Marc Buddensieg, in
Zusammenarbeit mit dem Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des
Karlsruher Instituts für Technologie angeboten. Der zweitägige Kurs findet im Haus der Kirche in Bad Herrenalb von 9. Bis 11. Januar statt (Anreise am 9. Januar bis spätestens 13.30 Uhr.

Ende der Veranstaltung am 11. Januar um ca. 14.00 Uhr). Die Kosten für
Übernachtung mit Vollpension belaufen sich auf 156 Euro. Eine zusätzliche Teilnahmegebühr entfällt.

Um das Seminar optimal auf die Teilnehmenden zuschneiden zu können, wird zwei Wochen vorher ein barrierefreies Vorarbeitspaket versendet.

Weitere Infos können Sie unter info@szs.kit.edu abrufen.
Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 4. Dezember.

Seelsorge oder was berührt die Seele?
Plötzlich wird das Leben erschüttert durch eine schlechte Nachricht oder eine schlimme Diagnose. Das eigene Augenlicht wird nach und nach schwinden – wie soll es weitergehen? Der Partner wird sterben – wie kann ich weiter leben? Welchen Sinn hat das Leben noch?

Lebensgeschichten sind offen und ungewiss, Brüche gehören dazu. Wenn die Seele zutiefst erschüttert ist, dann stellt sich die Frage, was einen trägt. Wo gibt es Quellen für Seele und Leib, die mir helfen Verlorenes loszulassen und Neues zu eröffnen.
Hier setzt die zweite Fachtagung des Dachverbandes der evangelischen
Blinden- und Sehbehindertenseelsorge (DeBeSS) vom 27. bis 28. Februar 2015 in Magdeburg an. Nähere Informationen zur Tagung erhalten Sie unter Tel. 0561 / 72 98 71 61 oder auch per Mail buero@debess.de.

Ihr BBSB-Inform

Teppchiknüpfen leicht gemacht

Hallo Bloggemeinde,

Weihnachten rückt ja immer näher. Darum heute mal eine Info für ein schönes Weihnachtsgeschenk für Eure Lieben. Die sich gerne mit Handarbeit betätigen.
Hier die Info:
Firma: Beautyflor

Man erhält einen unbedruckten Stramin mit einem roten Punkt darauf.
Bei dem roten Punkt fängt man an. Die Fäden sind nach dem Bild, das man knüpfen möchte, farblich geordnet, zwischen zwei Bändern aufgereiht. Das nennt sich Woll-Leiter.
Man zieht einen Faden ab und knüpft ihn ein.
So entsteht langsam und ganz von selbst das gewünschte Motiv.
An Ende einer Reihe ist immer ein kleiner Freiraum, damit man weiß, dass anschließend die nächste Reihe beginnt.
Dieses Verfahren wurde speziell für Blinde und Sehbehinderte entwickelt und funktioniert einfach phantastisch.
Es gibt einen Katalog mit Motiven.
Blinde und Sehbehinderte erhalten 10 % Rabatt.
Internet: www.beautyflor.de

Geldscheinschablone – Cashtest

Meine liebe Bloggemeinde,

heute erfuhr ich davon, das ab sofort keine Euro Geldscheinschablone kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Das finde ich schade, denn dies ist absolut ein gutes Hilfsmittel.
Stattdessen wird es eine App fürs Smartphone geben. Nicht jeder von uns besitzt ein Smartphone.
Wenn man solche Schablone dennoch nutzen möchte, kann man diese erwerben.
Das finde ich nicht richtig, das man dieses Hilfsmittel nicht mehr
kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommt.
Hier also die besagte Info:
Bei der Einführung des Euro hat die EZB die scheckkartengroße
Geldscheinschablone Cashtest in großer Zahl kostenlos verteilt, mit der die Länge der Scheine gemessen und die Werte in Braille und nach einfachen Punktmustern sicher bestimmt und abgelesen werden konnten. Inzwischen sind die Vorräte bei vielen Beratungsstellen aufgebraucht.

Die Bemühungen des DBSV und der EBU um eine nochmalige kostenlose
Bereitstellung der Euro-Cashtest-Schablone durch die EZB schlugen fehl. Man will dort statt der Schablone für den Geldbeutel künftig eine App für das Smartphone anbieten.

Auf unsere Anfrage hin teilte der Hersteller, die Caretec GmbH in Wien mit, dass das Produkt zum Stückpreis von 2,75 lieferbar ist. Hier die Anschrift:
Caretec GmbH
Stubenbastei 1
1010 Wien
Österreich
Tel. 0043-1 5138081-0
Fax 0043-1 5138081-9
E-Mail: office@caretec.at oder bestellung@caretec.at