Archiv für den Monat: Februar 2018

Einladung zum Vortrag des TBl-Stammtisch Niedersachsen – Persönliches Budget

Liebe Bloggemeinde,

ein Vortrag zum Thema persönliches Budget.

Referenten: Jutta Herz und Sven Fiedler aus Baden-Württemberg und als Gast: Herr Hartig vom Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.

Was ist Persönliches Budget (= Persönliches Geld)?
Jeder Mensch mit Behinderung kann ein Persönliches Budget beantragen. Mit dem persönlichen Budget kann man sich seine Unterstützung (TBA) selbst einkaufen, Veranstaltungen besuchen u.v.a.

Wann: Samstag, 24. März 2018
Wo: TKH Gaststätte
Tiergartenstr. 23
30559 Hannover-Kirchrode

Einlass: 11.30 Uhr
Mittagessen: 12.00 Uhr
Beginn Vortrag: 13.30 Uhr

Kaffee und Kuchen: ab 15.30 Uhr-16.00 Uhr
Ende: etwa 17 Uhr

Anmeldeschluss: 16. März bis 12.00 Uhr

Anmeldung per Fax, Mail, oder Post, senden an:
Ansprechpartnerin Jutta Herz
Per Fax: 0511-80767490, per Mail: jutta_herz@web.de
Per Post: Jutta Herz, Gandhistr. 5c, 30559 Hannover

Susann Bosold
Fax: 0511-51008-482, Mail: s.bosold@taubblindenwerk.de
Post: Susann Bosold, EUTB Taubblindenberatungsstelle im DTW, Albert-Schweitzer-Hof 27, 30559 Hannover

Euer Organisationsteam
Jutta Herz, Barbara Schuh und Anja Wegfraß

BR-Hörfilme – Aktuelle Terminliste bis Anfang April

Liebe Hörfilmfreunde,

anbei die Hörfilmtermine bis kurz nach Ostern. Wir freuen uns, erstmals die Starkbierprobe auf dem Nockherberg mit einer Live-Audiodeskription anbieten zu können, wenn auch aus logistischen Gründen erst für die Wiederholung am kommenden Samstag. Die Live-AD zur “Fastnacht in Franken” ist übrigens weiter in der BR-Mediathek abrufbar.

Ansonsten warten als Premieren u.a. drei weitere Naturdokus aus der Karibik und die ARD-Premiere von “Lauf Junge lauf”.

Zwei BR-Hörfilme sind dieses Jahr für den Deutschen Hörfilmpreis nominiert, der Spielfilm “Einsamkeit und Sex und Mitleid” und der München-Tatort “Der Tod ist unser ganzes Leben”. Jeder kann bis 14.3. noch unter https://deutscher-hoerfilmpreis.de/publikumspreis.html

für den Publikumspreis abstimmen. Wir freuen uns über jede Stimme für einen der beiden Filme!

Hier die Hörfilmliste als .doc

Viel Spaß mit den Hörfilmen!

Bernd Benecke, Elmar Dosch und Haide Völz
Ressort Wissen und Bildung
Barrierefreie Angebote: Hörfilm/Audiodeskription
Telefon +49 89 5900-26027

Gentherapie gegen Blindheit?

Liebe Bloggemeinde,

der Film beleuchtet, wie es der Wissenschaft nach 20-jähriger Forschungsarbeit gelang, Viren in effiziente therapeutische Instrumente umzuwandeln und dank der Gentherapie eine erfolgversprechende Behandlungsmethode für eine bisher unheilbare erbliche Netzhauterkrankung zu entwickeln.

Zu Beginn der 90er Jahre arbeitete die junge französische Biologin Fabienne Rolling an der Erforschung einer Familie von Insektenviren. Etwa zur gleichen Zeit entdeckten Wissenschaftler, dass bestimmte Viren als Vektoren genutzt werden können, um therapeutische Gene in Organismen zu transportieren. Die Forscherin machte sich den gentherapeutischen Ansatz zu eigen. Renaud, Geoffrey, Mouna und Cassandre leiden an der Leberschen kongenitalen Amaurose, einer bisher unheilbaren erblichen Netzhauterkrankung, die zu völliger Blindheit führt. Die einzige Hoffnung für diese Patienten ist die medizinische Forschung. Nach jahrelanger Arbeit gelang es Fabienne Rolling, das Virus zu entwickeln, das in der Lage ist, genau jenes Gen mit der Netzhauterkrankung zu paaren, das die Patienten vor dem Erblinden bewahren kann. Nach erfolgreichen Tests an blinden Hunden wurde das Konzept in einer klinischen Studie auch an Patienten erprobt. Die Versuche starteten im November 2011 in Nantes und wurden von Fabienne Rolling und ihrem Team betreut. Renaud, Geoffrey, Mouna und Cassandre probierten die neue Therapieform als Erste aus. Der Film begleitet die dreijährige Studie und erzählt dabei 20 Jahre wissenschaftliche Forschung Schritt für Schritt nach – bis zu jenem Tag, an dem erste Erfolge bei den Patienten zu erkennen sind. Ein weiterer Durchbruch für die Gentherapie und ein fantastisches wissenschaftliches, medizinisches und menschliches Abenteuer!
(Arte F)

Microsoft entwickelt VR-Controller für Blinde

Liebe Bloggemeinde,

Virtuelle Realität für Blinde erfahrbar machen, das möchte Virtuelle Realität für Blinde erfahrbar machen, das möchte Microsoft mit dem neuen VR-Controller erreichen.
Mit einem Blindenstock samt Vive Tracker können auch sehbehinderte Menschen die virtuelle Realität für sich entdecken.
Der Blindenstock erlaubt die Interaktion mit Objekten auch in VR Virtuelle Realität für Blinde erfahrbar machen, das möchte Microsoft mit dem neuen VR-Controller erreichen.
Mit einem Blindenstock samt Vive Tracker können auch sehbehinderte Menschen die virtuelle Realität für sich entdecken.
Der Blindenstock erlaubt die Interaktion mit Objekten auch in VR.
Für sehbehinderte Menschen bietet die virtuelle Realität bislang kaum einen Vorteil. Das gesamte Konzept setzt ein Umschauen in der Spielwelt voraus, um sich zu orientieren. Microsoft will dies mit einem speziellen Controller für Blinde ändern. Konkret handelt es sich um einen Blindenstock, der haptisches Feedback liefert. Zusammen mit der VR-Brille HTC Vive und einem zugehörigen Tracker sollen sich damit auch Blinde in der virtuellen Realität orientieren können.
Auf die Darstellung eines stereoskopischen Bildes in der Brille verzichtet der Microsoft-Controller. Stattdessen erfolgt die Wahrnehmung von Objekten in VR über 3D-Sound und einen angepassten Blindenstock. Dieser ist mit einen Federarm verbunden, der bei der Berührung von Hindernissen ein möglichst realistisches Feedback für den Nutzer erzeugt. Mit Vibrationen und Tönen wird so der Eindruck erweckt, dass der Spieler mit seinem Stock tatsächlich gegen einen Gegenstand schlägt, dieser ist aber nur in der virtuellen Welt vorhanden. Erste Experimente mit dem VR-Controller für Blinde seien sehr erfolgreich gewesen. Von zehn Teilnehmern konnten neun erfolgreich durch einen virtuellen Innenraum navigieren. Das System könne beispielsweise dazu genutzt werden, um mit ängstlichen Menschen die Überquerung einer Straße zu trainieren – ohne tatsächliche Gefahr.

Kostenlos mit dem Taxi zum Schloss

Liebe Bloggemeinde,

die Burgsteige mit ihrem starken Gefälle und dem historischen Belag stellt eine große Hürde für Menschen mit Gehbehinderungen dar und erschwert den Besuch von Schloss Hohentübingen.
Um diesem Personenkreis einen Besuch zu erleichtern, bietet die Stadt jetzt kostenlose Taxifahrten an.
“Wir möchten den öffentlichen Raum für alle erschließen. In der historischen Altstadt ist das eine besondere Herausforderung”, sagt Julia Hartmann. “Die Anregung des Forums für Inklusion haben wir deshalb gerne aufgegriffen.” Gemeinsam mit Axel Burkhardt kümmert sich die Wohnraumbeauftragte um barrierefreies Bauen.
Der neue Service funktioniert so: Wer einen Schwerbehindertenausweis (G, aG, BI, H, GI) besitzt, kann aus der gesamten Tübinger Altstadt die Taxizentrale anrufen, um eine kostenlose Fahrt zum Schloss zu buchen. Klapprollstühle, Rollatoren und Begleitpersonen werden ebenfalls kostenlos befördert. Auch am Taxistand an der Neckarbrücke und bei der Taxizentrale in der Wilhelmstraße starten die Taxis zum Schloss. Für den Rückweg ist ebenfalls gesorgt; man kann sich nach dem Schlossbesuch kostenlos in die Altstadt zurückbringen lassen. Die Rufnummer lautet: Telefon 07071 920 555, als Stichwort sollte “Schloss-Taxi” genannt werden.
Die Räume des Museums im Schloss sind bereits barrierefrei erreichbar. Deshalb freut sich Ernst Seidl, Leiter des MUT, über den neuen Service der Stadt: “Ich bin begeistert von dieser Initiative, wodurch sich die Kooperation mit der Stadt nach der Unterstützung für das Riesenfass nochmals aufs Schönste zeigt.”
Am Faulen Eck weist ein großes Schild auf den neuen Service hin. Ein Flyer liegt im Rathaus und an anderen Stellen in der Stadt aus. Ermöglicht wird der Shuttle-Dienst durch die Kooperation mit der Taxizentrale. Die Stadt finanziert das Angebot mit zunächst 5.000 Euro.
(Pressemitteilung der Stadt Tübingen)

Wie eSight Blinden ihr Augenlicht zurückgeben möchte

Liebe Bloggemeinde,

dies hier was Euch heute poste, wird so manchen von uns freuen.

Man stelle sich einmal vor, eine blinde Person bekommt eine Smartbrille aufgesetzt und kann plötzlich nicht nur wieder sehen, sondern besser als Normalsichtige. Das klingt wie pure Science Fiction oder ein Wunschtraum, ist jetzt aber Wirklichkeit geworden, mit der wohl ersten AR-Brille, die eine echte Augmented Reality bietet.
Das Augenlicht zurückerhalten dank eines modernen High-Tech-Geräts – sicherlich ein Traum vieler Blinder. Einer, der langsam wahr werden könnte, denn es gibt die erste smarte Brille (‘eSight’), die genau das kann. Einzige Einschränkung: Die blinden Personen müssen noch einen Rest Sehkraft besitzen (als blind gelten bereits extreme Einschränkungen des Sehvermögens, nicht bloß das komplette Fehlen des Augenlichts).
Ich als Star Trek Fan fühle mich natürlich sofort an Geordi La Forge aus ‘The Next Generation’ zurückerinnert und kann kaum glauben, dass seine Version eines Visors schon heute Realität ist. Noch frappierender ist allerdings, das in einem Feldversuch herauskam, dass die blinde Person mithilfe der AR-Brille eSight besser sehen konnte als Normalsichtige.
eSight: teuer, hochmodern, genial!
Das System hinter der Brille besteht aus dem Besten, was die High-Tech-Welt zu bieten hat. Und so funktioniert das Ganze: Eine hochauflösende Highspeed-Kamera projiziert ein Livebild der Umgebung auf zwei OLED-Displays, vor die ein paar Brillengläser gesteckt werden können, wenn es erforderlich ist. Eine spezielle Software in der Brille bereinigt das entstandene Bild und bereitet es extra für die Erfordernisse des Trägers auf.
In einem Fall von der CES 2018 ermöglichte das einer Frau, die zuvor nichts in der Ferne und keine Details (außer hell und dunkel) in der Nähe ausmachen konnte, eine Sehstärke von 1,0 oder 20/20 zu erreichen. Das entspricht einem normalen Menschen, der keine Sehhilfe benötigt. Die AR-Brille eSight dürfte vielen Blinden darum Hoffnung geben, auch wenn sie noch stolze 10.000 Dollar kostet. Ein Schritt in die richtige Richtung ist sie allerdings allemal und zeigt einmal mehr, was Augmented Reality außer Spielereien Gutes für unsere Gesellschaft tun kann.

Marrakesch-Vertrag: EU-Staaten geben grünes Licht für Urheberrechtsreform für Blinde

Liebe Bloggemeinde,

der EU-Rat hat den Weg dafür freigemacht, dass die Mitgliedsländer den Vertrag von Marrakesch für Urheberrechtsausnahmen für Blinde ratifizieren und umsetzen können. Die große Koalition will dies rasch über die Bühne bringen.
Nach einigen Verzögerungen steht nun endgültig fest: Blinde, Sehbehinderte und Personen mit anderweitigen Leseproblemen werden in den EU-Staaten bald einen leichteren Zugang zu geschützten Werken wie Büchern erhalten. Der EU-Rat hat dazu am Donnerstag einen bereits im Oktober skizzierten Beschluss gefasst, womit er der Ratifizierung des Vertrags von Marrakesch zustimmt. Die Mitgliedsländer können diesen damit nun vom Sommer an umsetzen und dafür nationale Regeln verabschieden.
Beseitigung diskriminierender Barrieren
Die bereits im Juni 2013 getroffene und im September 2016 in Kraft getretene internationale Übereinkunft soll Blindenorganisationen vor allem die grenzüberschreitende Weitergabe und Reproduktion geschützter Werke wie Bücher oder Zeitschriften in Formaten erlauben, die für Blinde und Sehbehinderte barrierefrei zugänglich sind. Die EU-Gremien hatten sich im Mai darauf verständigt, dass und in welcher Form der Vertrag ratifiziert werden soll. Das EU-Parlament befürwortete den Kompromiss im Juli, die Drahtzieher im Ministerrat bestätigten den Plan prinzipiell kurz darauf. Bislang fehlte aber die offizielle Freigabe des Gremiums für gesetzgeberische Aktivitäten der Mitgliedsstaaten.
Der europäische Rahmen gestattet es Bibliotheken und Blindenorganisationen, Braille- oder Hörversionen geschützter Werke anzufertigen und teils auch grenzüberschreitend in der EU sowie an Drittländer zu versenden, die den Vertrag ebenfalls beigetreten sind.
“Zügige Umsetzung” in Deutschland
Der amtierende Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hatte im Sommer schon angekündigt, die hierzulande bereits bestehenden Regeln zugunsten von Menschen mit Behinderungen und die damit verknüpfte “Blindenschranke” im Einklang mit den neuen Vorgaben etwa durch eine Klausel zur Online-Nutzung ausweiten zu wollen. Umstritten ist noch, ob und in welcher Höhe hierzulande “angemessene Ausgleichszahlungen” für die Verlage vorgesehen werden sollen. Die geplante Neuauflage des schwarz-roten Regierungsbündnisses streift das Thema im Entwurf für einen Koalitionsvertrag nur kurz. Darin heißt es: “Den Vertrag von Marrakesch zugunsten blinder und sehbehinderter Menschen setzen wir zügig um.”

Die Haltestelle spricht

Liebe Bloggemeinde,

beteiligt Euch bitte daran! Das ist eine sehr wichtige Angelegenheit!
Vielen Dank!

Wenn Sie das nächste Mal an der Bushaltestelle stehen, schließen Sie doch mal die Augen – dann verstehen Sie, wie schwer sich Sehbehinderte und Blinde im Nahverkehr orientieren können. Die BVG testet nun neue Technik, um diesen den Weg zu erleichtern.
Andere langweilen sich, wenn sie auf den Bus warten – für Menschen wie Matthias Groß ist die Zeit an der Haltestelle ziemlich anstrengend. Denn er kann nicht sehen, welche Buslinie da angefahren kommt. “Man steht immer als Bittsteller da: ‘Können sie mir vielleicht sagen, was für ein Bus das ist?’”, beschreibt der Sehbehinderte die Frage, die er jedes Mal stellen muss, wenn sich die zischenden Türen öffnen. Ob ein Bus ausfällt oder sich verspätet – und warum das geschieht – das erfährt Groß nicht. Er arbeitet als Behindertenbeauftragter bei der BVG und die Verkehrsbetriebe wollen es Fahrgästen wie ihm in Zukunft leichter machen – indem sie Busse und Haltestellen sprechen lassen.
Am Montag startet das entsprechende Pilotprojekt, ein Jahr lang soll es eine Gruppe von blinden, sehbehinderten und gesunden Fahrgästen ausprobieren. Dabei werden sowohl zehn Straßenbahnen der Linie M4 und zehn Busse der Linie 186 als auch 13 Haltestellen mit akustischen Signalen ausgestattet. Außerdem testet die BVG eine App mit Fahrplan-Ansage. Die Berliner Sozialsenatorin und die Verkehrssenatorin unterstützen das Ganze, mit zwei Milllionen Euro. Mit “Alle mal herhören” wäre Berlin in Europa Vorreiter.
HINTERGRUND
Was bedeutet blind und was sehbehindert?
• Als sehbehindert gilt man in Deutschland, wenn man auf dem besser sehenden Auge selbst mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als 30 Prozent von dem sieht, was ein Mensch mit normaler Sehkraft erkennt.
• Als hochgradig sehbehindert gilt man, wenn man auf dem besseren Auge höchstens fünf Prozent Sehvermögen hat.
• Als blind gilt man, wenn man auf dem besseren Auge höchstens zwei Prozent der normalen Sehkraft erreicht.
• In ganz Deutschland gibt es geschätzt etwa 150.000 blinde und 500.000 sehbehinderte Menschen.
Lautstärke automatisch an die Umgebung anpassen
Wieviele blinde oder sehbehinderte Menschen in Berlin leben, lässt sich nicht genau sagen, ihre Zahl wird nicht erfasst. Der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin geht von etwa 6.000 Betroffenen aus. Ihre Zahl dürfte mit der größer werdenden Gruppe alter Menschen deutlich steigen, denn gerade Volkskrankheiten wie Grüner oder Grauer Star treffen im Alter sehr viele.
Was den meisten normal sehenden Bus- und Bahnnutzern wohl im Alltag nicht auffällt: Schon jetzt sind 121 der 173 U-Bahnhöfe dank Ansagen und einem Leitsystem barrierefrei für blinde und sehbehinderte Menschen.
“Die Möglichkeit, mobil zu sein, ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Von daher begrüße ich das Projekt sehr”, sagt Christine Braunert-Rümenapf, die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung. Um diesen eine unabhängige Fahrt zu ermöglichen, geht man immer nach dem sogenannten Zwei-Sinne-Prinzip vor: Mindestens zwei der Sinne Sehen, Hören und Tasten sollen von den Informationssystemen angesprochen werden.
An der richtigen Lautstärke der Durchsagen werden die Spezialisten der Firma, die das Projekt begleitet, herumtüfteln – Blinde und Sehbehinderte müssen sie verstehen, alle anderen sollen so wenig wie möglich von ihnen genervt sein. Sowas kriegt man durch sogenannte geräuschadaptive Systeme hin. Ähnlich wie “Noise-Cancelling”-Kopfhörer passen diese Systeme ihre Lautstärke automatisch der Umgebung an.

Berufsperspektiven theaterspielend entdecken

Liebe Bloggemeinde,

die eigene Situation im Beruf und die Aussichten für die Zukunft einmal “ganz anders” zu betrachten – das verspricht das Seminar ” Biografisches Theater – ein Programm zur beruflichen Inklusion”. Der theaterpädagisch erfahrene Leiter ermöglicht den Teilnehmenden, sich neue Perspektiven zu eröffnen und zu mehr individueller Zufriedenheit, Sicherheit und Gesundheit beizutragen. Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf organisiert den Kurs vom 19. bis 22.4.2018 in Herrenberg bei Stuttgart nicht nur für seine Mitglieder. Auskunft gibt Andreas Wohnig, Tel. 064 21 /94 888 23, Mail: wohnig@dvbs-online.de.