Schlagwort-Archiv: Blind

Blind war ich als Braut nicht mehr geeignet

Liebe Bloggemeinde,

Yetnebersh Nigussie, eine tolle Frau!
Mit 5 Jahren ist sie erblindet.
Sie setzt sich für Menschen mit Behinderung ein und erhielt den Alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award) für ihren Kampf für Behindertenrechte!

Den Bericht auf standard.de lesen

Hörtheater in Hamburg – Molière

Liebe Bloggemeinde,

“Der eingebildete Kranke” von Molière – diesen Klassiker mit Volker Lechtenbrink auf der Bühne und als Regisseur bietet das Hamburger Ernst-Deutsch-Theater an. Am 24.11. und am 02.12.2017, jeweils um 19.30 Uhr, gibt es Aufführungen mit Audiodeskription. Die Beschreibung des Bühnengeschehens kann mit einer App auf dem Smartphone oder einem Leihgerät gehört werden (eigener Kopfhörer wird empfohlen). Interessierte melden bei der Kartenreservierung unter Tel. 040 / 22 70 14 20 den Bedarf an. Zur Aufführung am 24. November gibt es zusätzlich ab 17 Uhr eine Bühnen- und Kostümführung für blinde Menschen; Anmeldungen dafür sollten per E-mail an Marit Schröter geschickt werden:
presse@ernst-deutsch-theater.de.

Teilhabe in der digitalisierten Arbeitswelt

Liebe Blogemeinde,

bringt “Arbeit 4.0″ für blinde und sehbehinderte Menschen eher Risiken oder Chancen mit sich? Wie können die Veränderungsprozesse der Arbeitswelt im digitalen Zeitalter so beeinflusst werden, dass Teilhabe gelingt? Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS) hat ein Sonderheft seiner Zeitschrift “horus” zu diesem Thema herausgegeben. Die Autoren stellen neben akutem Handlungsbedarf auch Wünsche und positive Szenarien dar. Vor allem aber werden Ansatzpunkte deutlich, wie sich die Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe für eine barrierefreie Digitalisierung einsetzen kann. Das Sonderheft horus spezial “Digitalisierung und Teilhabe” steht als Text im Web unter www.dvbs-online.de/horus und ist gedruckt oder als Daisy-Hör-CD kostenlos zu beziehen beim DVBS,
Tel. 06421 94 888-0
E-Mail: horus@dvbs-online.de.

Ausbildung zu Rehabilitationsfachkräften für blinde und sehbehinderte Menschen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Fachkräfte für Orientierung und Mobilität (O&M), lebenspraktische Fähigkeiten (LPF) sowie Low Vision (LV) werden dringend benötigt, um auch in Zukunft die Rehabilitation blinder und sehbehinderter Menschen zu sichern.
Die blista und IRIS bieten in Deutschland die Ausbildungsgänge in Vollzeit und berufsbegleitend an.

Informationen zu der 1 ½-jährigen staatlich anerkannten Qualifikation für beide Reha-Felder Orientierung & Mobilität (O&M) und Lebenspraktische Fertigkeiten (LPF) in Vollzeit, die am 2.1.2018 beginnt, unter
www.blista.de/reha-fachkraft
E-Mail: reha-fachschule@blista.de
Telefon: 0 64 21 – 606 332.

Ihr persönlicher Ansprechpartner ist:
Dr. Werner Hecker
Stellvertretender Leiter der Rehabilitationseinrichtung der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista)
Postfach 1160, 35001 Marburg
Am Schlag 2-12, 35037 Marburg
Telefon: 0 64 21 60 60
Fax: 06421 606-259
E-Mail: info@blista.de
Internet: www.blista.de

Einladung zum Wanderrudern auf der Donau

Liebe Bloggemeinde,

jedes Jahr im Juni starten Dutzende Wassersportler in Ingolstadt auf der Donau, um bis zum Schwarzen Meer zu paddeln – oder wenigstens ein paar Teilstrecken. Auch Ruderer nehmen an dem Abenteuer teil, genießen die Landschaft und die Gemeinschaft, übernachten im Zelt, erfahren viel über Land und Leute. Die “sitzende Sportart” Rudern ist für Menschen aller Altersgruppen geeignet und schnell erlernt; zum Wanderrudern muss man eher Ausdauer als Kraft mitbringen. Was also sollte auch sehbehinderte und blinde Menschen hindern, sich auf dieses Ferienabenteuer einzulassen? Manfred Kreusel vom Marburger Ruderverein plant die inklusive Rudertour. Interessierte erreichen ihn per
E-Mail: Manfred.Kreusel@unitybox.de.

Kinopremiere – Blind & Hässlich

Liebe Bloggemeinde,

die Deutsche Hörfilm läd Sie, blinde und sehbehinderte Filmfans zur Premiere und zur anschließenden Premierenparty ein!
Ausgezeichnet auf dem Filmfest München 2017 mit dem FIPRESCI-Preis für den besten Film der Reihe “Neues Deutsches Kino”

Premiere im Cineplex Berlin-Neukölln am Do., 21.09.2017 um 19:30 Uhr
Adresse: Karl-Marx-Str. 66, 12043 Berlin (Rathaus Arcaden)
Fahrverbindung: U7, Rathaus Neukölln

Zum Film:
Mit Tom Lass, Naomi Achternbusch, Clara Schramm u.a.
Drama, 100 Min.
FSK ab 18

INHALT: Um billig in einer Blinden-WG wohnen zu können, gibt Jona vor, blind zu sein. Sie verliebt sich in Ferdi, der sich zu hässlich für eine Beziehung findet und sich nur deshalb auf Jona einlassen kann, weil er glaubt, dass seine neue Freundin vermeintlich seinen Anblick nicht ertragen muss… Kann das auf Dauer gut gehen? – Regisseur Tom Lass, der auch die Hauptrolle übernahm, drehte mit blinden Darstellern und zeigt uns eine ungewohnte “Sicht” der Dinge.

Der vom ZDF für die Reihe “Das kleine Fernsehspiel” koproduzierte Film wurde auf dem Filmfest München mit dem FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritiker- und Filmjournalisten-Vereinigung für den besten Film der Reihe “Neues Deutsches Kino” ausgezeichnet.

Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH mit freundlicher Unterstützung des ZDF.
Die Audiodeskription ist über die Greta-App verfügbar.

Führung – Tropische Moderne

Liebe Leser/innen,

Roberto Burle Marx: Tropische Moderne
7. Juli – 3. Oktober 2017

Herzliche Einladung!
Führung für Blinde und Sehbehinderte mit Tastmodell

13.09., 16.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein, Berlin
Führung für Taube und Hörbehinderte in Gebärdensprache

14.09., 18.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Gehörlosenverband Berlin e.V.

Roberto Burle Marx (1909–1994) war ein Renaissancemensch des 20. Jahrhunderts: Landschaftsarchitekt, Maler, Bildhauer, Bühnenbildner, Designer und Umweltaktivist. Während seiner mehr als 60-jährigen Laufbahn gestaltete er weltweit über 2.000 Gärten und entdeckte auf Expeditionen fast 50 neue Pflanzenarten. Die Ausstellung zeigt seine revolutionäre, an abstrakter Malerei orientierte Landschaftsarchitektur, die bis heute internationales Ansehen genießt.

Verbindliche Anmeldungen bis 12.09. unter 030-202093-11 oder db.kunsthalle@db.com
Kosten: € 3 pro Person, eine im Schwerbehindertenausweis vermerkte Begleitperson ist frei.

Verliebt in Farben, Formen und Muster
Sonntag, 1. Oktober 2017
14-16 Uhr Familienworkshop für Taube und Hörbehinderte in Gebärde
16-17.30 Uhr Familienworkshop für Blinde und Sehbehinderte mit Tastmodell

Farben, Formen und Muster – Grün, Gelb und Rot. Der Künstler und Landschaftsarchitekt Roberto Burle Marx liebte Pflanzen, Blumen, Wind und Wasser. Wie hat er die Natur dargestellt? Gemeinsam erfahren wir mehr über sein Leben und entdecken seine Zeichnungen, Gemälde und Entwürfe für Plätze und Gärten. Anschließend gestalten wir mit unterschiedlichen Materialien eine bunte Landschaft aus Farben, Formen und Muster.
Kosten: 3 €, Familienticket: 8 €

Verbindliche Anmeldung bitte 4 Tage im Voraus unter Tel: (030) 20 209 311, Fax: (030) 20 209 320 oder db.kunsthalle@db.com

Ein Baby kommt – eine spannende Zeit beginnt

Liebe Bloggemeinde,

diese Info heute ist wirklich sinnvoll, für werdende Eltern.
Tipps vom ambulanten, sozialen Rehabilitationsdienst.

Wenn ein Baby erwartet wird, beginnt eine aufregende und spannende Zeit. Eine Zeit der (Vor-)Freude, aber auch eine Zeit der Unsicherheit und Fragen. Wird das Kind gesund sein; habe ich alles hergerichtet; bin ich vorbereitet…? Diese Fragen beschäftigen sehende, sehbehinderte und blinde Personen gleichermaßen.

Der Alltag mit einem Baby, einem Kleinkind erfordert für Blinde und Sehbehinderte jedoch eine umfassendere Organisation und Herangehensweise. Der ambulante Rehabilitationsdienst hilft.

Ihre Schulung wird individuell auf die Voraussetzungen und Bedürfnisse abgestimmt, wie z. B. ist die Person geburts- oder späterblindet, in welcher Ausprägung ist eine Sehbehinderung vorhanden.

Zusätzliche Hilfsangebote am Wohnort und aus dem sozialen Umfeld sind wichtige Faktoren, die die jungen Eltern unterstützen. Der Kontakt zu diesen Angeboten wie z. B. der koordinierenden Kinderschutzhilfe, Tragetuchberatern oder Frühförderung usw. wird hierbei vermittelt.

Ein gemeinsamer Besuch in einem Babyfachmarkt kann durchaus sinnvoll sein, um sich unterschiedliche und geeignete Materialien anzusehen und in Ruhe auszuprobieren.

Einige Beispiele der Schulungsinhalte:
Die Organisation am Wickeltisch, beim Fläschchen zubereiten, im Kleiderschrank oder im Spielbereich wird individuell besprochen und ggf. umgesetzt. Geübt wird u. a. die Körperpflege des Babys wie wickeln, baden und anziehen. Beim Anziehen stellt sich auch die Frage, welche Kleidungsstücke und Verschlüsse es gibt und geeignet sind.

Der Einsatz von Hilfsmitteln ist nicht immer notwendig. Bei der Zubereitung von Fläschchen und Beikost werden die Techniken der Lebenspraktischen Fähigkeiten mit dem Wissen einer Hebamme kombiniert.

Das Anlegen der Tragetücher kann ein weiteres Thema sein, das jedoch von Trageberatern und Mobilitätslehrern unterstützt und ergänzt wird.

Mit der fortschreitenden Entwicklung und der steigenden Mobilität des Kindes bedarf es einer Anpassung der Situation. Die Anforderungen an die Sicherheit und Förderung erhöhen sich. Hier wird der Kontakt zu anderen blinden Eltern, z. B. durch den AK Eltern im BBSB, vermittelt, barrierefreie Spielsachen nebst Bezugsquellen und der sicheren Gestaltung der Wohnsituation besprochen und umgesetzt.

Sie erreichen den ambulanten Rehabilitationsdienst unter der bundesweiten Rufnummer 01805 66 456.

Autonomes fahren für Blinde

Liebe Bloggemeinde,

diese heutige Mitteilung über Autofahren auch wenn wir nichts sehen können, finde ich klasse. Denn das ist mein sehnlichster Traum. Viele meinten das dies nie etwas würde. Denn man würde uns nie erlauben ein solches Auto im öffentlichen Straßenverkehr selbst fahren zu dürfen. Ich bin mir sicher, das dies funktioniert wenn alles gut durchdacht – und berücksichtig wird, geht es auf jeden Fall! Es ist nur eine Frage der Zeit.
Irgendwann geht dieser so große Traum in Erfüllung!
Hier die Info

Selbst Auto gefahren bin ich ja schon. Mehrmals auf einem Flughafen; Spitze 170 Km/h und auf einer Rennstrecke.
Der Fahrlehrer saß auf dem Beifahrersitz und gab die Anweisungen.
LKW fahren macht auch Riesenspaß.
Ein Erlebnisbericht darüber auf meiner Seite.