Archiv für den Autor: Silja Korn

Blindengeldleistungen der einzelnen Bundesländer 2021

Der DBSV hat seine Informationsangebote zum Blindengeld einschließlich der Blindengeld-Deutschlandkarte auf der Internetseite www.dbsv.org/blindengeld.html aktualisiert. Anlass hierzu gaben die Erhöhungen des Blindengeldes in Niedersachsen und dem Saarland.

Zum 1. Januar hat sich das Blindengeld in Niedersachsen von 375 auf 410 Euro erhöht. Im Saarland stieg es für Volljährige von 438 Euro auf 450 Euro und für Minderjährige von 293 Euro auf 317 Euro.

„Dass der Nachteilsausgleich jetzt erhöht wurde ist besonders wichtig, denn gerade in Zeiten der Pandemie sind viele blinde Menschen verstärkt auf Unterstützung angewiesen“, betont Klaus Hahn, Präsident des DBSV und ergänzt: „Die Selbsthilfe kann etwas bewegen, wenn sie mit Fakten arbeitet und klare Positionen formuliert.“.

Das Fernsehprogramm auf Daisy-CD

Liebe Bloggemeinde,

die Programme von 17 Fernsehsendern enthält eine 14-tägig erscheinende Daisy-CD, ein “Schwesterprojekt” der Hörzeitung Trierische Tonpost. Die Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte des Bistums Trier als Herausgeberin finanziert das Projekt jetzt ohne Kostenbeteiligung der Bezieherinnen und Bezieher. Die CD, die auch Hinweise auf gegebenfalls vorhandene Hörbeschreibungen der einzelnen Sendungen (Audiodeskription) enthält, kann also ab sofort kostenlos abonniert werden. Kontakt per E-Mail: redaktion.tonpost@bistum-trier.de, Telefon: 0651 71 05 430.

Greta & Starks – Januar 2021

Liebe/r Filmfreund/in,

wir wünschen euch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr!

Du vermisst es ins Kino zu gehen? Die Kinobranche lässt dich nicht allein. Während das große Kinoerlebnis zur Zeit nicht möglich ist, ist eines der Angebote der Kinobranche an dich: Kinogeschichten zum Hören, Mitfiebern, Lachen, Nachdenken, tief Eintauchen und berührt werden.

Die Coronapandemie läuft weiter und auch die Kinos müssen weiterhin geschlossen bleiben. Doch wir haben eine Idee, wie du als Kinoheld*in der Krise die Stirn bieten kannst! Denn gemeinsam sind wir stark!

Unser neues App Release ist da, und mit dem Release auch der Hörfilm zum kostenpflichtigen Mieten volle 72 Stunden lang!
Wir wollen “euren” Hörfilm aufgreifen und auch sehenden Menschen anbieten, denn schöne Kinogeschichten sind für alle da. Der Filmton in Kombination mit der Audiodeskription: Das ist der Hörfilm neu auch bei Greta! Inklusion mal anders herum. Hörfilme könnt ihr ab sofort ausleihen und so tolle Filme zu Hause oder unterwegs geniessen. Und das Beste: unseren Umsatzanteil von 38% geben wir während des Lockdowns vollumfänglich an euer Lieblingskino!

Und so einfach funktioniert es:
App Greta installieren aus dem GooglePlay Store oder dem App Store
Einmalig registrieren oder anmelden – das Passwort kann gespeichert werden
Die Rubrik “Hörfilm” in der App Greta auswählen
Suche dir einen Titel, der dir gefällt aus und klicke auf “Mieten”. Jetzt in der Testphase, stehen 7 Hörfilme zur Verfügung. Die Anzahl wird sich zügig mit aktuellen Hörfilmen und auch Blockbustern erhöhen. Das Angebot ist zur Zeit leider nur in Deutschland verfügbar.
Wähle dein Lieblingskino, welches du unterstützen möchtest aus.
(Die Kinoauswahl funktioniert im Radius von drei Kilometern.)
Schliesse den Mietprozess ab, es geht ganz einfach. Der Hörfilm wird heruntergeladen und für 72 Stunden in der App gespeichert.
Spiele den Hörfilm ab und gönn dir eine schöne Geschichte und eine wundervolle Auszeit mit Spaß, Spannung und Action.

Bis jetzt verügbar: Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner, Nur Gott kann mich richten, Safari – Match me if you can, Trautmann, Mara und der Feuerbringer, Bruder vor Luder, …und Äktschn!

Werde Kinoheld*in – unterstütze die Aktion und genieße entspannte, wunderschöne Filmmomente. Dies ist eine Beta-Phase – gib uns dein Feedback in unserer kurzen Umfrage und hilf uns das Angebot noch zu verbessern:

https://de.surveymonkey.com/r/2ZT5MYS

Wir bedanken uns ganz besonders bei den Produzenten und Verleihern, die mit uns die Hörfilm-Aktion initiiert haben: NFP, Lieblingsfilm und Ratpack.

Ausserdem neu im TV ab 7. Januar:
Der Lehrer – Staffel 9 bei RTL
Erstmals barrierefrei zugänglich!

Hier kommt noch ein Grund, sich auf das neue Jahr zu freuen! Am 7. Januar kehrt “Der Lehrer” aus den Weihnachtsferien zurück. RTL zeigt die 13 neuen Folgen der Erfolgsserie immer Donnerstags um 20:15 Uhr – neu mit Audiodeskription über Greta und Untertitel.
Lasst euch das auf keinen Fall entgehen und genießt tolle Unterhaltung im TV! Ihr findet die Files ab Mittwoch in der App Greta in der neuen Rubrik HOME – TV.

Ganz viel Spaß bei einem gemütlichen Fernsehabend!

Wir freuen uns auf euer Feedback, passt auf euch auf und bleibt gesund!
Liebe Grüße,

Euer Greta & Starks Team

GRETA & STARKS APPS GmbH
Geschäftsführerin: Seneit Debese
Richard-Ermisch-Straße 13
D – 10247 Berlin
Tel: +49 (0) 30 68 91 97 44
E-Mail: info@gretaundstarks.de

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Hörfilmfreunde,

anbei unsere Filme mit Audiodeskription bis Ende Januar. Nach einer nun sehr ruhigen Weihnachts- und Silvesterzeit (mit den gewohnten Hörfilmhighlights) geht es im Januar gleich mit dem ebenfalls deutlich ruhigeren Fasching mit Live-AD weiter und endlich wird dann auch der BR-Klassiker “Monaco Franze” mit AD ausgestrahlt.

Leider ist die Doku zu “30 Jahren Batic und Leitmayr” erst heute fertig geworden, zu spät für eine AD zur Sendung am 29.12. – ab Mitte Januar gibt es die AD aber dann in der BR-Mediathek. Ansonsten warten neue Folgen von “Hubert ohne Staller”, ein neuer ORF-Tatort, “Tiere in den Flegeljahren” und ein paar “Männerherzen” im neuen Jahr. Das ist doch schon mal was.

Hier die Hörfilmliste als .docx

Schöne Hörfilmstunden, entspannte Weihnachten und ein besseres 2021 mit ganz viel Gesundheit wünschen

Bernd Benecke, Elmar Dosch und Haide Völz

P.S. Wir freuen uns über die Nominierung unser AD zu “Oktoberfest 1900″ zum Deutschen Hörfilmpreis 2021!

Bayerischer Rundfunk
Programmdirektion Kultur | Wissen und Bildung | Barrierefreie Angebote: Audiodeskription
Floriansmühlstraße 60 | 80939 München
Telefon +49 89 5900 26027 | Homeoffice +49 179 493 4417
bernd.benecke@br.de
BR.de

Neues von Sightviews

Sehr geehrte Damen und Herren,

2019 ist der Podcast Sightviews mit der dazugehörigen Internetseite gestartet. Schwerpunkt ist die Berichterstattung rund um die Hilfsmittelmesse Sightcity.
2020 ist die Veranstaltung zwar ausgefallen, es wurden jedoch Interviews per Telefon und Skype geführt. Auf diese Weise hatten und haben Interessenten die Möglichkeit, sich trotzdem über neue technische Hilfen und Trends zu informieren.

Erfreulicherweise ist der Fortbestand von Sightviews als Angebot des BBSB nun längerfristig gesichert, nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Resonanz.
Sigghtviews wird deshalb ausgebaut. Im Podcast und auf der Internetseite www.sightviews.de sind schon jetzt nicht nur Beiträge über die Sightcity zu finden, sondern auch allgemeine Testberichte und Informationen zu Hilfsmitteln für blinde und sehbehinderte Menschen.
Unter dem Motto “Themen, Tipps und Trends zwischen den Sightcities” gibt es Beiträge, wann immer sich ein interessantes Thema auftut. Ziel ist dabei, mit den Informationen auch technisch nicht so versierte Personen verständlich zu informieren.

Derzeit finden Sie neben der Sightcity-Berichterstattung 2019 und 2020 folgende aktuelle Beiträge:
- Ein Interview klärt, welche Vorteile die Navigations-App Routago Assist bietet.
- Digitale, einfach zu bedienende Diktiergeräte sind trotz Smartphon für viele Nutzer immer noch eine Erleichterung im Alltag und nach wie vor gefragt. In einem Beitrag werden drei Geräte mit unterschiedlicher Ausrichtung vorgestellt. Eine kürzere Version erscheint auch im Januar in unserem Vereinsmagazin Bayernrundschau, zu finden in Buch 6 von DBSV-Inform.
- Testberichte widmen sich dem Thermometer My Degrees, dem neuen Daisy-Player Evo E 10 von Technik für alle, dem besonderen Festnetz-Telefon Vocalfon und der smarten Brille Envision Glasses.

Die Envision Glasses sind dabei wohl das spannendste und neuartigste Hilfsmittel. Es handelt sich dabei um eine Brille mit integrierter Kamera, mit der mobil Text vorgelesen, Objekte gesucht oder erkannt, Barcodes gescannt, Farben angesagt und Umgebungen beschrieben werden können. Das Gerät steht damit unmittelbar in Konkurrenz zur weithin bekannten OrCam MyEye 2, bietet aber mehr Funktionen. Im Unterschied zur OrCam finden viele Erkennungen jedoch Online statt, so dass eine Internetverbindung (die unterwegs über einen mobilen Hotspot erfolgen kann) erforderlich ist.

In einem Sightviews-Interview hat sich Christian Stahlberg mit einem der ersten Nutzer in Deutschland unterhalten. Er stellt das Produkt live vor und teilt seine Einschätzungen und Erfahrungen mit.

Abgesehen von den inhaltlichen Erweiterungen ist für Sightviews technisch gesehen auch eine neue Internetseite entstanden. Unter www.sightviews.de finden Sie nun alle bisher erschienenen Beiträge und auch die oben genannten nun zum Download auf einer barrierefreien Webseite. Auch der Webplayer, also das Abspielen von Beiträgen als Stream ohne Download, ist einfacher nutzbar und barrierefreier geworden.

Geändert hat sich leider der Podcast-Feed.
Alle, die mittels einer Software (Podcatcher) oder einem Daisy-Player wie dem Victor Reader Trek oder Stream automatisch über neue Ausgaben informiert werden wollen und nicht auf Programme von Apple zurückgreifen, müssen künftig eine andere Adresse eintragen: https://www.sightviews.de/feed/mp3

Wir freuen uns, wenn auch Sie sightviews.de zur persönlichen Information nutzen und technisch interessierte Menschen auf das erweiterte Angebot aufmerksam machen.
Denn Sightviews ist Ein- und Ausblick – verständlich, unabhängig, informativ.

Bei Fragen steht Ihnen Christian Stahlberg, Redakteur der Sightviews und Referent für elektronische Hilfsmittel für blinde Menschen beim BBSB, unter der Mailadresse sightviews@bbsb.org gern zur Verfügung.

Quelle: BBSB-Inform

Ausgleichsabgabe soll verdoppelt werden

Liebe Leserinnen und Leser,

anlässlich seiner Rede bei der Welttagsveranstaltung zum Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hat Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, angekündigt, die Ausgleichsabgabe zu erhöhen. Für diejenigen Unternehmen, die keinen schwerbehinderten Menschen beschäftigen, soll sie verdoppelt werden.

Arbeitgeber mit mehr als 20 Beschäftigten sind gesetzlich verpflichtet, schwerbehinderte Menschen einzustellen. Tun sie dies nicht oder nicht in ausreichendem Umfang, zahlen sie eine Ausgleichsabgabe. In Deutschland gibt es mehr als 40.000 Betriebe, die keinen schwerbehinderten Menschen angestellt haben.

Eine der wichtigsten Säulen des Schwerbehindertenrechts sei die Beschäftigungspflicht für Unternehmen, so Hubertus Heil. Doch es gebe nach wie vor Unternehmen, “die sich wegducken vor ihrer Verantwortung oder die Potenziale von Menschen mit Behinderungen für ihr Unternehmen noch nicht erkannt haben”.

„Dass die Politik jetzt Schluss macht mit rechtsunverbindlichen Apellen und endlich einer langjährigen Forderung des DBR und auch des DBSV nach einer Erhöhung der Ausgleichsabgabe nachkommt, ist absolut richtig“, sagt DBSV-Präsident Klaus Hahn und ergänzt: „Wir werden die konkrete Umsetzung genau im Blick behalten und begleiten.”

Quelle: dbsv

Umfrage zu Auswirkungen der Corona-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren,

welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf? Wie müssen Reha-Angebote angepasst und verändert werden, um Teilhabe sicherzustellen? Das untersucht die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) im Corona-Konsultationsprozess mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).
Ziel der Online-Befragung ist, die erlebten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Menschen mit Behinderungen aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen.
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband bittet seine Mitglieder darum, die Fragebögen auszufüllen und in Ihre Netzwerke zu tragen, damit auch die Belange von blinden und sehbehinderten sowie taubblinden und hörsehbehinderten Menschen sichtbar werden.

Was ist zu tun?
Rufen sie den Link

https://www.dvfr.de/rehabilitation-und-teilhabe/meldungen-aus-der-reha-landschaft/detail/artikel/online-befragung-corona-folgen-fuer-menschen-mit-behinderungen/

Klicken Sie dann bitte auf den für Sie passenden Fragebogen und füllen diesen möglichst vollständig aus.
Falls Sie sich mehreren Fragebögen zuordnen, weil Sie z. B. selbst ein Mensch mit Behinderung (1.) und ein Angehöriger eines Menschen mit Behinderung (2.) sind, können Sie auch mehrere Fragebögen ausfüllen.
Eine Teilnahme an der Befragung ist bis zum 13. Dezember 2020 möglich.

Mehr zum Konsultationsprozess der DVfR finden Sie unter:
DVfR: Konsultationsprozess: Teilhabe von Menschen mit Behinderungen unter den Bedingungen der Corona-Pandemie

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die
E-Mail-Adresse: corona@dvfr.de
oder rufen sie die Hotline: Frau Dr. Mara Boehle, dienstags von 10.00-12.00 Uhr und donnerstags von 14.00- 16.00 Uhr, unter der
Telefonnummer 01 71 68 95 706
an.

Ihr BBSB-Inform

Düsseldorfer Fußgänger bekommen berührungslosen Ampeltaster

Hallo,

bisher gibt es ein Wunschgrün an Ampeln für Fußgänger nur gegen Berührung. In Düsseldorf wird nun eine Technik getestet, bei der Fußgänger sich dem “Ampeltaster” nur nähern müssen, damit die Ampel auf Grün umspringt. Es sei der erste seiner Art, der in Europa in Betrieb ist, teilte die Stadt Düsseldorf mit. Hergestellt werden die neuen Taster von der Firma RTB, die unter anderem in Bad Lippspringe sitzt.

In dem neuen Taster befindet sich ein kleiner Radarsensor, der die Anforderung per Näherungserkennung ermöglicht. Betritt der Fußgänger ein definiertes Gebiet vor dem Taster an der Ampel, erkennt der Taster ihn. Der Öffnungswinkel des Radars beträgt 80 Grad horizontal und 40 Grad vertikal. Tritt ein Fußgänger näher an den Taster heran, löst er die Anforderung aus, dass die Ampel für ihn “grün” wird. Diese Zone kann in vier Stufen zwischen 10 cm und 1 m eingestellt werden. Bei Annäherung an den Taster gibt der Radarsensor die Anforderung an das Steuergerät weiter, was direkt am Taster durch das gewohnte Quittungsfeld “Signal kommt” angezeigt wird.

Die berührungslosen Taster wurden an der Ampelanlage Bender-/Dreher-/Neunzigstraße in Gerresheim angebracht. Zusammen kosteten sie 6400 Euro. Für den Test wurden alle drei Fußgängerquerungen über die Dreherstraße und die Querung auf der Neunzigstraße mit den kontaktlosen Tastern ausgestattet. “Wenn der Test positiv ausfällt, soll der Taster bei anstehenden Umrüstungen von Ampelanlagen bedarfsgerecht eingesetzt werden”, erläutert Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke.

Die vier Straßenquerungen waren bisher mit den üblichen Sensortastern versehen, bei denen die Fußgänger durch leichtes Berühren mit Hand oder Ellbogen die Anforderung für die Grünzeit ausgelöst haben. Um das Verhalten des Radar-Tasters eingehend beurteilen zu können, sei für den Praxistest bewusst diese Kreuzung im Stadtteil Gerresheim ausgewählt worden, heißt es aus Düsseldorf. Sowohl der vorhandene Radweg als auch die geteilte Fußgängerfurt stellten eine besondere Herausforderung für die Einstellung des Erkennungsfeldes und Nutzerverhalten dar, um unbeabsichtigte Anforderungen auszuschließen.

Quelle: heise.de

IBM Japan testet Roboter zur Blindenführung

Liebe Bloggemeinde,

IBM Japan testet Roboter zur Blindenführung 8. November 2020 In wenigen Jahren zur Marktreife IBM testet in Japan einen Koffer, der es sehbehinderten Menschen erleichtern soll, auf Reisen zu gehen IBM testet in Japan einen Koffer, der es sehbehinderten Menschen erleichtern soll, auf Reisen zu gehen IBM Japan und fünf weitere Unternehmen haben mit dem Test eines Roboters in Kofferform begonnen, der sehbehinderten Menschen helfen soll, unabhängig zu reisen. Der Test eines Prototyps wurde am Montag auf einem Flughafen in Japan durchgeführt. Roboter ermöglicht Reisen ohne Begleitperson Der Navigationsroboter ist in der Lage, anhand des Standortes und der Kartendaten des Benutzers eine optimale Route zu einem Zielort zu planen und verwendet nach Angaben der Unternehmen mehrere Sensoren zur Beurteilung seiner Umgebung und eine KI, um ein Anstoßen an Hindernissen zu vermeiden. Mehr zum Thema: Neue Technologie soll japanische Bahnhöfe sicherer für Sehbehinderte machen.

https://sumikai.com/nachrichten-aus-japan/neue-technologie-soll-japanische-bahnhoefe-sicherer-fuer-sehbehinderte-machen-280226/

Während des Pilotversuchs, der am Montag stattfand, konnte sich der Koffer-Roboter erfolgreich zu einem Abflugschalter von All Nippon Airways navigieren, nachdem er einen Befehl von Chieko Asakawa, einer sehbehinderten IBM-Mitarbeiterin, die die Entwicklung des Produkts beaufsichtigte, erhalten hatte. Sobald sie den Befehl über ihr Smartphone gab, erwachten die mit dem Koffer verbundenen Motoren zum Leben, das System wies sie mit einer Sprachausgabe auf Hindernisse hin, damit Asakawa ihnen ausweichen konnte. YouTube Hilfe in vielen Situationen Der Koffer, der klein genug ist, um als Handgepäck an Bord von Flugzeugen mitgenommen zu werden, ist auch in der Lage, durch haptische Rückmeldung über seinen Griff die Fahrtrichtung anzuzeigen. Seine dialogorientierte KI kann zusätzlich Informationen über Geschäfte in der Umgebung liefern und dem Benutzer beim Einkaufen helfen. „Die KI führt mich, indem sie mir das verlorene Augenlicht ersetzt. Es ist ein Traum, selbst frei ausgehen zu können“, so Asakawa. Neben IBM Japan Ltd., die die KI zur Verfügung stellen sind das Elektronikunternehmen Alps Alpine Co., Omron Corp., die Baufirma Shimizu Corp. und Mitsubishi Motors Corp. im Projekt involviert. Ziel des Konsortiums ist es, ein alltagstaugliches Modell in wenigen Jahren auf den Markt bringen zu können.

Quelle: https://sumikai.com/nachrichten-aus-japan/ibm-japan-testet-roboter-zur-blindenfuehrung-283280/