42. Berliner Seniorenwoche

Liebe Leser,

der ABSV ist auch in diesem Jahr bei der Auftaktveranstaltung der 42. Berliner Seniorenwoche mit einem Infostand dabei. Wer sich umfassend informieren oder Kontakte zu Vereinen, Senioreneinrichtungen und Bezirksämtern knüpfen möchte, findet hier ein gutes Forum. Ein buntes Bühnenprogramm mit Informationen, Vorführungen und Tanz sorgt für Unterhaltung. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Samstag, 25. Juni, 9:30 bis 17:00 Uhr
Breitscheidplatz vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
ABSV-Stand: Nummer 41 (Mittelgang, gegenüber der Kapelle)

Kontaktlinsen für die Ohren

Liebe Leser,

es ist ein Widerspruch in sich: Wer schlecht hört, möchte besser hören können, aber keine Hörgeräte tragen. Doch es gibt eine bahnbrechende Neuentwicklung, die genau diesen Widerspruch löst. LYRIC, die weltweit erste Kontaktlinse für das Ohr, verschwindet unsichtbar tief im Gehörgang, wo sie über Monate verbleibt. Bestes Verstehen ist garantiert. Lästige Pflege und Batteriewechsel entfallen. Man hört einfach und vergisst, dass man überhaupt etwas im Ohr trägt. Bei “gilgert – ästhetische Hörakustik”, dem regionalen Spezialanbieter für diskretes Besserhören, können sich Interessenten unverbindlich beraten lassen und diese revolutionäre Hörlösung kostenlos testen.
“Tatsächlich ist LYRIC genau die Lösung, die sich viele unserer Kunden seit langem wünschen”, so Hörakustiker-Meister Andreas Gilgert. “Sie wollen wieder besser hören, jedoch keine sichtbaren Hörgeräte tragen. Am liebsten hätten sie gar nichts im Ohr.”
LYRIC, die weltweit erste Kontaktlinse für das Ohr, verbleibt über Monate tief im Gehörgang
Die weltweit erste Kontaktlinse zum Hören entspricht diesem Bedürfnis in bislang unerreichter Art und Weise. Die winzige Technik wird von speziell geschulten Hörspezialisten tief im Gehörgang platziert, ganze vier Millimeter vor dem Trommelfell. Von außen ist nichts mehr zu sehen oder zu ertasten. Innen sitzt das kleine System sicher. Auch für das Hören bringt sein tiefer Sitz erhebliche Vorteile.
“Der Schall wird dadurch sehr natürlich übermittelt”, erläutert der Hörfachmann. “Durch eine optimierte Hochtonübertragung kann ein sehr großer Frequenzbereich gehört werden. Unangenehme Rückkopplungen sind ausgeschlossen; Verzerrungen und Windgeräusche ebenso. Auch das Telefonieren oder die Verwendung von Ohrsteckern und Headsets sind kein Problem. Man hört sozusagen ,ganz normal’.”
Bis zu vier Monate verbleibt das Gerät rund um die Uhr an seinem Platz; auch beim Schlafen, bei sportlichen Aktivitäten, beim Duschen. LYRIC ist das Gerät am Markt, das mit Abstand am einfachsten zu handhaben ist. Batteriewechsel und Reinigen sind nicht erforderlich. Ist die Energie aufgebraucht, wird das Gerät einfach komplett erneuert.
Meist denken die Träger von LYRIC schon nach wenigen Stunden nicht mehr daran, dass sie etwas im Gehörgang haben. Ein bislang unerreichter Komfort, der natürlich seinen Preis hat. Das Hörgerät LYRIC bekommt man im 24-Monate-Abonnement für 149,00 Euro pro Ohr und pro Monat. Dafür bietet das Premium-Produkt selbst denjenigen eine Lösung, die das Tragen eines sichtbaren Hörgerätes grundsätzlich ablehnen. Damit Interessenten die enormen Vorteile unverbindlich testen können, bietet die “gilgert – ästhetische Hör-akustik” LYRIC sogar für ein zehntägiges kostenloses Probetragen an.
“Ein Gerät wie das LYRIC gab es wirklich noch nie”, meint Andreas Gilgert abschließend. “Eine Hörlosung, die unsichtbar ist und ohne Unterbrechung getragen wird, auch in der Nacht und beim Sport, die nicht manuell eingestellt werden muss, bei der nicht jede Woche ein Batteriewechsel ansteht, die man nicht warten und nicht pflegen muss. Das ist ein völlig neuer Ansatz. Nicht nur die anderen, vor allem man selbst nimmt dieses Hörgerät nicht mehr wahr. Man kann den Hörverlust über Monate vergessen und das Leben uneingeschränkt genießen.”

Bitte beachten Sie: Die Tragedauer dieses Hörgerätes ist individuell von Hörverlust und Ohrbeschaffenheit abhängig. LYRIC ist ausschließlich bei speziell geschulten und autorisierten Hör-Experten erhältlich. Interessenten können sich gerne im Fachgeschäft von “gilgert – ästhetische Hörakustik” am Domplatz 12 (Magdeburg) beraten lassen. Für Rückfragen und Terminvereinbarungen melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (03 91) 544 34 79.
Weitere Informationen zu “gilgert – ästhetische Hörakustik” unter www.ohrtest.de
“Gilgert – ästhetische Hörakustik” finden Sie an folgenden Standorten:
39104 Magdeburg: Domplatz 12, Tel. (0391) 5 44 34 79, Fax: (0391) 5 44 34 80
39110 Magdeburg: Große Diesdorfer Straße 203, Tel.: (0391) 6 62 82 23, Fax (0391) 6 62 82 24
39517 Tangerhütte: Bismarckstraße 23, Tel.: (03935) 92 28 24

BR-Hörfilme – Aktuelle Termine bis 25.7.2016

Liebe Leser,

anbei die Terminliste bis Ende Juli. Neben 6 weiteren Hubert-und-Staller-Folgen warten auch einige Langfilme auf ihre Hörfilm-Premiere. Sei es “Zeit der Kannibalen” am kommenden Dienstag oder “Sein letztes Rennen”, “Wir sind die Neuen” und “Winterkartoffelknödel” im ARD-Sommerkino, reinschauen lohnt immer.

Im Rahmen des Filmfests München gibt es am 25.6. eine Gala zu Ehren des Regisseurs Christian Petzold, dessen Filme (u.a. Yella, Barbara, Jerichow) in einer Retrospektive gezeigt werden. Bei der Gala gibt es die Welturaufführung des nächsten BR-Polizeirufs “Wölfe”. Die Audiodeskription zum Film steht ab 24.6. via Greta zur Verfügung, somit können auch Blinde und Sehbehinderte die Gala barrierefrei genießen.

Außerdem weiterhin im Kino: “Vor der Morgenröte”, die beim BR produzierte Audiodeskription ist ebenfalls via Greta abrufbar. Demnächst folgt dann “Schweinskopf al dente”.

Viel Spaß mit unseren Hörfilmen

Weitere Infos in der .doc

Bernd Benecke, Elmar Dosch und Haide Völz
PB Wissenschaft-Bildung-Geschichte
Red. Barrierefreie Angebote: Hörfilm/Audiodeskription

Telefon +49 89 5900-26027
Telefax +49 89 5900-27636
Bayerischer Rundfunk; Rundfunkplatz 1
80335 München
Telefon: +49 89 590001
E-Mail: info@BR.de
Website: http://www.BR.de

Tandemtouren durch Potsdam auf historischen Rädern

Liebe Leser,

Tandemtours macht historische Fahrradtechnik in Form von Tandems mit Trapezfedergabel aus der Vorkriegszeit und den 50er-Jahren über Touren und Vermietung zugänglich. Das Angebot richtet sich ausdrücklich an blinde und sehbehinderte Menschen, die sich einmal ausprobieren möchten. Ein eigenes Tandem oder ein sehender Pilotfahrer müssen nicht vorhanden sein. Die Radler starten ihre Tour am Potsdam Museum am Alten Markt, hier steht ein Tastmodell der Stadt. Auch unterwegs werden die Sinne geschärft, denn die Route führt zu Glockenspielen und zu einem Summstein. Wer mag, kann mit einem Audioguide für Menschen mit Sehbehinderung fahren, welcher Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten und Stationen gibt. Die Schnupperfahrten sind kostenfrei! Die Termine können individuell vereinbart werden.

Kontakt: Mathias Neubert, Tel.: 0157 31 37 40 16, E-Mail: m.neubert@poztourpimi.de
Kunsthaus sans titre, sans titre e. V., Französische Str. 18, 14467 Potsdam
Mehr Infos: www.tandemtours.de

Klettern für Anfänger und Fortgeschrittene in der T-Hall in Neukölln

Liebe Leser,

alle Interessierten können unter Anleitung und in freundlicher Atmosphäre das Klettern ausprobieren bzw. erleben. Die Veranstaltung soll blinden und sehbehinderten Menschen den Breitensport Sportklettern näher bringen. Sehende Sportler sollen beim gemeinsamen Sporttreiben und durch persönlichen Kontakt Berührungsängste verlieren. Engagierte Helferinnen und Helfer von NaturFreunde Berlin e. V. stehen ehrenamtlich helfend zur Seite. Wer den Weg zur Kletterhalle nicht allein findet, kann bei Anmeldung auch eine Abholung vom S-Bahnhof Sonnenallee vereinbaren.

Hier ein Bericht zum Klettern auf meiner Seite

Montag, 20. Juni, 18:00 Uhr
Ort: T-Hall Berlin, Thiemannstraße 1, 12059 Berlin
Kosten: 11,00 Euro Eintritt und 3,00 Euro Leihgebühr für Kletterschuhe
Dauer: 3 Stunden
Bitte anmelden bis 15.06. unter: Tel.: 0176 64 76 56 57, E-Mail:
johannes@naturfreunde-berlin.de
Verkehrsverbindungen: S-Bahn S41 / S42 bis Sonnenallee

Einladung zur Diskussionsveranstaltung – Wahlprüfsteine

Liebe Leserinnen und Leser,

die Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. lädt zu einem konstruktiven und lebhaften Dialog anlässlich der 18. Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin ein.

Freitag, 24. Juni 2016, 16:00 bis 19:00 Uhr
Rotes Rathaus Berlin im Ferdinand-Friedensburg-Saal (Raum 338), Jüdenstraße 1 in 10178 Berlin-Mitte

Die Wahl zum Abgeordnetenhaus findet am 18. September statt. Wohnen, Arbeiten, Mobilität, Gesundheit, Pflege, Bildung – wie wollen sich die Parteien auch für Menschen mit chronischen Krankheiten und Behinderungen einsetzen? Stellen Sie den anwesenden Politikern kritische Fragen, z. B. zur Inklusion in den Schulen oder wie Berlin seiner europäischen Auszeichnung für Barrierefreiheit in der nächsten Wahlperiode gerecht werden möchte. Dass selbst bei vergleichsweise einfachen Maßnahmen, wie der kontrastreichen Markierung von Treppenstufen, noch ein großer Handlungsbedarf besteht, hat der diesjährige Sehbehindertentag gezeigt.

Es diskutieren:
- Thomas Isenberg, SPD
- Joachim Krüger, CDU
- Dr. Susanna Kahlefeld, Bündnis 90 / Die Grünen
- Elke Breitenbach, DIE LINKE
- Alexander Spies, Piraten
und weitere Mitglieder aus den Fraktionen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich über den Eingang Jüdenstraße

Anmeldung unter E-Mail: info@lv-selbsthilfe-berlin.de
Kontakt und Information: Gerlinde Bendzuck, Tel.: 030 27 59 25 25
Weitere Informationen: www.lv-selbsthilfe-berlin.de

Kino mit Audiodeskription

Liebe Bloggemeinde,

gestern am 6.6.2016 am “Tag des Sehens” war ich gemeinsam mit meinem Mann am Abend im Kinofilm Central Intelligence in der Kulturbrauerei. Ich hatte die Karten gewonnen. Sie wurden von Greta&Starks verlost. Greta ist eine App.
Dadurch kann ich, die nichts sieht, ebenso selbstbestimmt ins Kino gehen , wie Ihr, die sehen könnt.
Diese App beinhaltet die Audiodeskription des momentanen gezeigten Film im Kino.
Das außergewöhnliche jedoch diesmal war, daß es ein Film war, der noch nicht in den Kinos angelaufen ist.
Es war eine Premiere.
Die App wird auf einem Smartphone installiert und dann lädt man die Audiodiskription für den Film herunter den man sehen möchte. Die App sorgt dann dafür, daß ich durch die Audiodeskription den Film ebenso erleben kann, wie Ihr die seht. Wenn die Audiodeskription gut gemacht wurde, dann hat man einen richtig guten Kinospaß. Damit man die anderen Kinogäste nicht stört werden Kopfhörer ins Smartphone gesteckt.
Nun kann ich mich gemütlich im Kinositz zurücklehnen und den Film mit Genuß verfolgen. An den Stellen laut loslachen, wenn alle im Kinosaal loslachen. Das ist herrlich und so fühlt man sich sehr frei.
Früher als es solch eine Möglichkeit noch nicht gab, war ich darauf angewiesen, das der, der mich begleitete, mir leise kleine Erläuterungen ins Ohr flüsterte. Oft war der lustige Moment oder eine Kußszene schon längst vorbei und der Film ging weiter so kam es auch vor, dass man so manches vom Film gar nicht mehr mitbekam und dadurch dann den Verlauf des Films nicht richtig verfolgen konnte. Andere Fühlten sich dabei durchaus gestört.
Also eine super Sache diese Erfindung. Vielen Dank noch einmal an das Greta-Team, dass Ihr mir dies ermöglicht habt und dass ich gestern an dieser außergewöhnlichen Veranstaltung teilnehmen durfte. Ich habe viel gelacht und mich wirklich gut, durch die gelungene Audiodeskription, entspannt gefühlt.

Was ist Audiodeskription?
Unter Audiodeskription versteht man einen, vor allem für blinde und sehbehinderte Menschen entwickelten Service, bei dem das, was im Film im Bild zu sehen ist, von einem Sprecher oder einer Sprecherin beschrieben wird. Das sind Informationen zur Handlung, zum Aussehen der Personen, zu deren Körpersprache und Gesichtsausdrücken sowie über Kostüme und Schauplätze. Alles muß knapp und klar formuliert sein und in die Pausen zwischen den Dialogen des Films passen.

Als Ergebnis entsteht ein neues Ganzes, das aus der Tonspur des Films und den in die Dialogpausen gemischten Beschreibungen besteht. Nur durch Hören lässt sich der Film jetzt verstehen. Er ist zum Hörfilm geworden.

Fortbildungen in Boltenhagen – Punktschrift und Computer

Liebe Bloggemeinde,

ein erweitertes Kursangebot plant der Blinden- und Sehbehindertenverein Mecklenburg-Vorpommern für 2017 im Aura-Hotel Boltenhagen. Neben dem fünfteiligen Puntschriftkurs und dem dreiteiligen 10-Finger-Schreibseminar (jeweils mit Zertifikat) sowie Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse für blinde Menschen, die mit Windows-Computern arbeiten, wird erstmals auch eine Einführung in die Bedienung von Apple-/Mac-Geräten angeboten. Über Kursinhalte, Fördermöglichkeiten und Termine informiert Lydia Barkhau (Telefon 038203 62993, E-Mail: lydia.barkhau@online.de.

Für Skatfreunde – Meisterschaft und Offenes Turnier

Liebe Bloggemeinde,

die Skat-Warte des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) laden zu ihren nächsten beiden Großereignissen ein. Während vom 11. bis zum 13. November 2016 die besten deutschen Mannschaften in Altenburg ihre Meisterschaft austragen, sind zum 20. Offenen Skat-Marathon vom 5. bis zum 12. März 2017 in Dresden alle blinden, sehbehinderten und sehenden Skatfreunde willkommen. Informationen zu beiden Veranstaltungen vermittelt Rolf Strycharz, Telefon: 040 / 18071607, E-Mail rolf@strycharz.de.