Mehr Barrierefreiheit – auch für private Medien

Liebe Leserinnen und Leser,

in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Welt der audiovisuellen Medien geradezu explosionsartig entwickelt, neue Dienste sind entstanden und die Sehgewohnheiten der Nutzer haben sich verändert. Die EU hat deshalb die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD) neu gefasst und dabei auch private Anbieter ins Visier genommen. Lesen Sie mehr dazu in einer Pressemitteilung des DBSV von heute:

Berlin, 8. November 2018. Private Fernsehsender, internationale Streaming-Dienste, öffentlich-rechtlicher Rundfunk – für alle diese Medienanbieter hat die Europäische Union strengere Regelungen zur Barrierefreiheit verabschiedet. Dabei geht es um Angebote wie Audiodeskription und Untertitel für seh- bzw. hörbehinderte Menschen. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) begrüßt diese Neufassung der EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD), für die sich auch die Europäische Blindenunion stark gemacht hat, ausdrücklich.

“Die Richtlinie aus Brüssel ist ein wichtiges Signal an die deutsche Medienlandschaft”, kommentiert Andreas Bethke, Geschäftsführer des DBSV. “Die öffentlich-rechtlichen Medien sind schon viel weiter auf dem Weg zur Barrierefreiheit ihrer Angebote. Jetzt müssen Bund und Länder sicherstellen, dass die privaten Anbieter endlich nachziehen.”

Die EU-Richtlinie verpflichtet in Artikel 7 die Regierungen der Mitgliedsstaaten, ohne Verzögerung für eine zunehmende Barrierefreiheit der Medienangebote zu sorgen. Außerdem sollen zentrale Anlaufstellen für Informationen und Beschwerden geschaffen sowie Aktionspläne von den Mediendiensten erarbeitet werden. Über den Fortschritt muss regelmäßig Bericht erstattet werden. Das ist ein großer Sprung im Vergleich zu der alten Regelung aus dem Jahr 2010, die von den Anbietern nur in unverbindlicher Weise Barrierefreiheit forderte.

Bereits am 2. Oktober 2018 hat das Europäische Parlament die EU-Richtlinie verabschiedet. Am 6. November 2018 sind die Mitgliedsstaaten nachgezogen. Sobald die Richtlinie veröffentlicht ist, haben die Regierungen in der EU 21 Monate Zeit, um die neuen Vorgaben umzusetzen. Der DBSV wird die notwendige Reform des rechtlichen Rahmens in Deutschland intensiv begleiten.

Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0, Fax: (030) 28 53 87-200
E-Mail: mailto:info@dbsv.org
www.dbsv.org

2019 kommt das Acoustic Vehicle Alerting System für Elektroautos

Liebe Bloggemeinde,

Ein Vorteil von Elektroautos ist ihr nahezu geräuschloser Betrieb in der Stadt. Für Blinde Menschen ist genau dies ein großer Nachteil. Während sie konventionelle Fahrzeuge am Motorengeräusch erkennen können, ist dies bei E-Fahrzeugen bei bestimmten Geschwindigkeiten nicht möglich. Dies soll sich nun ändern.

Erst bei Geschwindigkeiten von knapp 30 km/h ist das Abrollgeräusch der Reifen so laut, dass blinde Menschen Elektroautos wahrnehmen können. Nach Ansicht von Verkehrsexperten stellt dies nicht nur für blinde Menschen ein Problem dar. Es gibt eine Untersuchung der US-amerikanischen Verkehrsbehörde NHTSA, die besagt, dass Elektrofahrzeuge 37 Prozent häufiger in Unfälle mit Fußgängern verwickelt sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Die Einführung künstlicher Fahrgeräusche soll Abhilfe schaffen. Ab dem 1. Juli 2019 ist in Europa für neue Elektroauto-Modelle ein sogenanntes Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) vorgeschrieben, welches einen Warnsound bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h erzeugen soll. Im Sommer des folgenden Jahres sollen dann alle neu zugelassenen Plug-in- und E-Fahrzeuge, ebenso Brennstoffzellenfahrzeuge, über ein solches System verfügen.

Wie der Spiegel schreibt, sollen Verbrennern nachempfundene Geräusche erzeugt werden. Zuletzt hieß es, dass die Autohersteller relativ viel Freiheiten haben bei der Entwicklung eines Sounddesigns. Einige Elektroautos fahren bereits mit künstlichen Sounds, es gibt zudem verschiedene Vorschläge für Elektroauto-Warngeräusche, bspw. von der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen oder von Nissan. Die TUM betreibt sogar ein eigenes Forschungsprojekt für künstliche Sounds für Elektroautos.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) begrüßt die Einführung eines Warntons, hätte diesen aber gerne wie in den USA bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h verpflichtend gemacht.

Ouelle: e-iserlohn.de

Recht auf Hörhilfenversorgung für gesetzlich Krankenversicherte gestärkt

Liebe Leserinnen und Leser,

auf Vorschlag seiner Patientenvertretung hat der Gemeinsame Bundesausschuss eine Änderung der Hilfsmittel-Richtlinie im Bereich Hörhilfen beschlossen, die im Oktober in Kraft getreten ist. In drei wichtigen Punkten werden die Rechte von hörsehbehinderten Menschen gestärkt:

1. Das räumliche Hören ist neben dem Sprachverstehen nun auch Ziel der Hörgeräteversorgung. Wer zugleich hör- und sehbehindert ist, sollte z. B. mit Hörgeräten möglichst sicher eine Straße überqueren können.
2. In der ärztlichen Verordnung über Hörhilfen sollen weitere Einschränkungen des Versicherten dokumentiert werden, die für die konkrete Hörgeräteversorgung wichtig sind, wie z. B. eine Hörsehbehinderung oder motorische Einschränkungen, die etwa das Bedienen der Geräte erschweren können.
3. Der Anspruch auf die Versorgung mit Hörübertragungsanlagen wird gestärkt und besteht nun ausdrücklich in jedem Alter. Diese Geräte können Sprache von einem Mikrofon direkt auf ein Hörgerät übertragen.

“Am Vorschlag der Patientenvertretung haben viele Aktive aus der Selbsthilfe hörsehbehinderter, schwerhöriger und blinder Menschen mitgearbeitet”, erläutert der Vorsitzende des Gemeinsamen Fachausschusses hörsehbehindert/taubblind (GFTB) und DBSV-Sozialreferent Reiner Delgado. “Und diese gute Zusammenarbeit hat nach jahrelangem Einsatz zum Erfolg geführt.” DBSV-Taubblindensprecher Peter Bleymaier ergänzt: “Auch wenn die neuen Klarstellungen nicht alle Probleme lösen, erhalten hörsehbehinderte Menschen, die im Alltag ja besonders auf hochwertige Hörgeräte angewiesen sind, nun eine stärkere Position, um die notwendigen Hörhilfen auch tatsächlich finanziert zu bekommen.”

Informationen zu den Neuregelungen und zur Hörgeräteversorgung für hörsehbehinderte Menschen unter:
www.dbsv.org/hoerhilfen.html

Redaktion:
Andreas Bethke (V.i.S.d.P.)
Volker Lenk

Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0, Fax: (030) 28 53 87-200
E-Mail: mailto:info@dbsv.org
www.dbsv.org

Projekt aus Duisburg bietet Studierenden kostenlosen Wohnraum

Liebe Bloggemeinde,

das ist wirklich ein tolles Projekt. Was ich durch Veröffentlichung auf meinem Blog noch bekannter machen möchte. Damit es rund um den Globus Anklang findet. Sodass es andere mit aufgreifen.
Wäre doch ne super Sache. Weil dadurch jeder etwas dazu beitragen kann, das Bildung so für jeden möglich wird. Ja und Andre Aspekte sind, das jeder der sich davon angesprochen fühlt ein Teil dessen wird. Bildung liegt mir sehr am Herzen. Und daher träume ich natürlich davon, das jedem dies zu Teil wird.
Helft mit das sich dieser Traum verwirklicht!
Es reicht ja schon wenn man ein Buch in die Hand nimmt und daraus vorliest. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten sich einzubringen.
Macht mit!
Danke!

Als Imad von Aachen nach Duisburg kam, um Elektrotechnik zu studieren, suchte er eine Wohnung. Zufällig entdeckte er einen Aushang eines Projekts, das interessant klang. “Tausche Bildung für Wohnen” stand auf dem Zettel. Die Idee dahinter: Studierende oder Bundesfreiwilligendienstleistende dürfen kostenlos in einer WG im Stadtteil Marxloh wohnen und engagieren sich dafür sozial – als Bildungspat*innen für Kinder aus einem Stadtteil, der in den Medien regelmäßig als Problemviertel dargestellt wird. Die Initiative, die durch die Gründer*innen Christine Bleks und Mustafa Tazeoglu entstand, gewann erst kürzlich den Deutschen Nachbarschaftspreis. Ab Dezember wird es auch in Gelsenkirchen angeboten. Danach soll Dortmund folgen, wie die dpa berichtet.
“C.t.t”

Audiodeskription am Schauspiel Leipzig

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im November haben Sie zum letzten Mal die Gelegenheit Claudia Bauers Inszenierung von „König Ubu/Ubus Prozess” mit Audiodeskription zu erleben.

“König Ubu/ Ubus Prozess” von Alfred Jarry / Simon Stephens, Regie: Claudia Bauer
Durch ein Massaker an der Königsfamilie erklimmen der primitive und gefräßige Vater Ubu und seine Frau, Mutter Ubu den Thron. Ganz unverhohlen verfolgen sie postwendend ihre eigenen, grausamen Ziele…
28.11.2018, 19:30 Uhr Stückbeginn
18:00 Uhr blindengerechte Bühnen- und Stückeinführung (inkl. Stoffproben der Kostüme)

Auch der Advent lässt nicht mehr lange auf sich warten…
In diesem Jahr bietet das Schauspiel Leipzig Andersen Kunstmärchen „Die Nachtigall” mit Audiodeskription an:
“Die Nachtigall” (Uraufführung) von Hans Christian Andersen
Regie: Stephan Beer
Der Kaiser von China erfäht, dass in seinem Reich ein Vogel lebt, der so außergewöhnlich schön singt, dass sogar der Kaiser von Japan vor Neid erblasst. Er lässt die Nachtigall suchen und hält sie fortan in seinem Palast fest. Doch die Nachtigall verstummt — in Gefangenschaft, ohne ihre Freiheit kann sie ihren wunderschönen Gesang nicht entfalten.
So 09.12.2018, 15:00 Uhr
13:30 Uhr blindengerechte Bühnen- und Stückeinführung (inkl. Stoffproben der Kostüme)
Mi 12.12.2018, 10:00 Uhr
Do 13.12.2018, 10:00 Uhr
So 23.12.2018, 15:00 Uhr
13:30 Uhr blindengerechte Bühnen- und Stückeinführung (inkl. Stoffproben der Kostüme)

Da die Märchen-Vorstellungen sehr begehrt sind, ist es uns nicht möglich das Spezialkontingent für die Audiodeskriptionsgäste bis zum Tag der Vorstellung zu halten. Ich empfehle Ihnen, sich mit Kartenwünschen zeitnah an den Besucherservice zu wenden:
Reservieren Sie sich jetzt Ihre Karten unter 0341 – 1268 168 oder besucherservice@schauspiel-leipzig.de
Alle weiteren Vorstellungstermine mit Audiodeskription in dieser Spielzeit finden Sie hier.
https://www.schauspiel-leipzig.de/service/audiodeskription/
Wir würden uns freuen, Sie als unsere Gäste begrüßen zu dürfen.

Ihre Maila Giesder-Pempelforth

Maila Giesder-Pempelforth
Mitarbeiterin Audiodeskription
Schauspiel Leipzig
Bosestr. 1
04109 Leipzig
Tel.: 0341-1268 143 (Do 9-15 Uhr)
Fax.: 0341 – 1268 179
Mail: audiodeskription@schauspiel-leipzig.de
www.schauspiel-leipzig.de

Besuch in der CIP Europa-Kita Theo Tintenklecks

Am Freitag den 12.10.2018 vormittags besuchte ich gemeinsam mit meinem Mann und Herrn Helias die CIP Europa Kita Theo Tintenklecks in der Mierendorffstraße im Rahmen der "Aktion Augenlicht" dessen Botschafterin ich bin, weil mir Kinder sehr am Herzen liegen.

Beim Gespräch in der CIP Europa Kita Theo Tintenklecks berichtete ich den Kindern, wie ich mein Leben bewältige, welche Hilfsmittel ich im Alltag nutze – und welche ganz besondere Beziehung ich zu Theo Tintenklecks hege.
Die Kinder waren schon sehr aufgeregt und warteten geduldig auf meinen Besuch.
Sie saßen schon in einem Kreis in ihrer Spielecke. Beim auspacken meines Rucksackes, wo ich Utensilien als Anschauungsmaterial für diesen Besuch mitgebracht hatte, halfen sie mir eifrig sie zu entpacken.
Ich setzte mich zu ihnen in den Sitzkreis und las Ihnen etwas aus dem Kinderbuch: "Wie Mama mit der Nase sieht!" vor.
Dabei erfuhr ich, das die Kinder das Kinderbuch schon kannten, daß sie einen
Film über mich gesehen haben und daß sie einige Fragen mit Ihrem Erzieher
zusammengestellt hatten.
Wie können blinde Menschen das Geld unterscheiden und wie machen sie es dann?


Ich hatte auch den Geldtester mit dabei. Damit zeigte ich ihnen, wie ich z. b. feststelle, was für einen Geldschein ich momentan in der Hand halte. Darüber waren sie so fasziniert, daß ich nur den Schein richtig in den Tester stecken und ihn über die Rückseite des Testers legen muß um dann dort ablesen zu können, um welchem Geldschein es sich da handelt. Ich zeigte ihnen das dort Braillemakierungen sind, die so angeordnet sind, wie groß jeder einzelne Schein ist. Wenn ich nicht darauf achtgebe daß der Schein richtig im Tester ausgerichtet wird, kann es sein, daß ich etwas falsches ermittele und es würde dann ganz fatale Folgen für mich haben. Wenn derjenige dem ich den Geldschein reiche, um meinen Einkauf zu bezahlen, nicht ehrlich ist. Mir würde bald sehr viel Geld fehlen.

Als ich die mitgebrachten Utensilien weiter vorstellte, kamen die Fragen immer freier raus ans Tageslicht. Ganz besonders fanden sie die Braille Stenomaschine. Am liebsten hätten sie es gehabt, daß ich von allen ihre Namen damit schreibe. Ich schrieb Namen, der Kinder und meinen und habe diese in den Kreis rumgereicht.
Um alle Namen zu schreiben hatte ich leider nicht genügend Zeit. Das hätte den Rahmen gesprengt.

Sie haben versucht mit ihren Fingern die Braillepunkte zu erfühlen.


Dabei erzählten sie mir, daß sie ihren Namen in Braille schon geschrieben haben, doch nicht zum ertasten, weil sie ja nicht solch eine Maschine hätten, so eine wie ich besitze.
Sie waren sehr stolz auf ihr gemaltes Ergebnis.
Erstaunt waren sie darüber, daß wir Blinden auch Brett- und Kartenspiele spielen. Sie hätten am liebsten gleich mit mir Mensch–ärgere dich nicht gespielt.

Verblüfft waren sie darüber, daß mein Spielplan und dessen Spielfiguren so ganz anders aussehen als deren Spiel. Das dort lauter Pünktchen zu fühlen sind und das die Köpfe der 4 Spielfiguren alle unterschiedlich sind.
Ich erklärte ihnen, daß die Pünktchen auf dem Spielplan sehr wichtig für mich sind. Das ich mich dadurch auf dem Spielplan gut zurecht finden kann und das auch noch kleine Löcher, die im Spielbrett sind, mir zusätzlich helfen, daß ich die Steine, wenn ich sie mit meinen Fingern berühre, nicht gleich umwerfe.
Die unterschiedlichen Köpfe bei den Figuren z. b. gelb dadurch, das der Kopf oberhalb eingekerbt ist zeigt mir an, um welche Farbe es sich handelt. Da ich sonst diese nicht unterscheiden könnte, wenn sie nicht so gestaltet wären. Weil ich die Farben ja nicht sehen kann.

Die Mädchen waren über meinen speziellen Spielewürfel hoch begeistert. Sie meinten, er würde glitzern. Die erhabenen Punkte, die anzeigen, wie viel man gewürfelt hat, sind kleine metallische Nagelköpfe die gut zu ertasten sind. Die werden wohl die gewesen sein die glitzerten.

Weiter berichtete ich ihnen, daß blinde auch Fußball spielen können.


Dazu hatte ich einen weichen Klingelball mitgebracht. Der wurde auch gleich in Beschlag genommen. Sie haben mich dann noch gefragt, wie ich als Blinde Bilder male und Farben unterscheiden kann, wenn ich sie ja nicht sehen kann?

Dazu hatte ich ein fertiges gemaltes Bild und mein Farberkennungsgerät dabei. Ich demonstrierte ihnen wie ich auf einer Leinwand beginne zu malen und wie ich mit einem Pinsel auf der Leinwand hantiere und vorgehe.

Danach habe ich mit dem Farberkennungsgerät rundum, im Kreis die Farben der Kleidungsstücke der Kinder ermittelt. Darüber waren sie sehr begeistert aber auch erstaunt, das das Farberkennungsgerät nicht immer so zuverlässig die Farben ermitteln konnte. Z. b. bei weiss hat es gesagt, blaßgrau.

Wie ich mit meinem Stock gehe, wollten sie auch noch wissen und ihn unbedingt auch anfassen.

Wir hatten gemeinsam viel Spaß, Freude und es wurde viel gelacht! Ich war so
begeistert und angetan von den Kindern wie schnell sie mit mir ohne Schwierigkeiten in Kontakt traten und wie interessiert und aufmerksam sie waren, sodass ich mich gleich für das nächste Jahr für einen weiteren Besuch angekündigt habe.
Mehr auf meiner Seite

Greta & Starks, November 2018

Liebe Kinofreunde,

die Kinohochsaison hat wieder begonnen und durch Greta kannst du viele tolle berührende Filmmomente ganz einfach genießen. Wie auch bei den Neustarts dieser Woche. Erlebe Der Nussknacker und die vier Reiche von Disney im Kino. Der Realverfilmung entführt uns in eine zauberhafte Welt, inspiriert von E.T.A. Hoffmanns klassischer Erzählung und Tschaikowskis berühmten Ballett. Außerdem startet Der Trafikant von Tobis. Der Film ist die mit Spannung erwartete Verfilmung von Robert Seethalers gleichnamigem Bestseller und dreht sich um Zeitschriftenverkäufer Franz und dessen ungewöhnliche Freundschaft zu Sigmund Freud.

Verpasse nicht das DOK Leipzig Filmfestival!
Das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (kurz: DOK Leipzig) startet heute. Das Filmfestival bietet nicht nur erstklassige Filme, sondern ist zudem Vorreiter in Sachen Gleichberechtigung und Inklusion. 50 Prozent der Filme in der Auswahl sind von Regisseurinnen. Wir freuen uns, für ein so innovatives Filmfestival zum dritten Mal wieder viele Filme über Greta zugänglich zu machen.

Aktuell im Kino: Der Trafikant, Der Nussknacker und die vier Reiche, Halloween, Wuff, Wolkenbruch, Der Vorname, Sandmädchen, Johnny English, Ceux qui travaillent, Werk ohne Autor, Die Unglaublichen 2, Weserlust Hotel, Ballon, Das Haus der geheimnisvollen Uhren, Gundermann, Glücklich wie Lazzaro, Das schönste Mädchen der Welt, Safari, u.v.m.

Demnächst im Kino: Klappe Auf! Butterfahrt, Aufbruch zum Mond, Night School, Was uns nicht umbringt, Der Grinch, Astrid, Mortal Engines, Sibel, Warum ich hier bin, u.v.m.

Barrierefreie Kinostarts am 1. November

Der Nussknacker und die vier Reiche (D-A-CH)
Die junge Clara findet sich in einer mysteriösen Parallelwelt wieder, als sie sich auf die Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel macht, der eine Kiste mit einem einzigartigen Geschenk öffnen soll. Im Land der Schneeflocken, im Land der Blumen und im Land der Süßigkeiten trifft sie auf allerlei seltsame Bewohner. Zusammen mit dem jungen Soldaten Phillip begibt sie sich schließlich ins unheilvolle Vierte Reich, das von der tyrannischen Mutter Gigoen beherrscht wird.

Der Trafikant (D-A)
Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel verlässt sein Heimatdorf, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits von fortschreitendem Alter und Krankheit gezeichnete Sigmund Freud, von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber feststellen, dass dem Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist.

Barrierefreie Events

DOK Leipzig Filmfestival vom 29.10 – 04.11.2018
Wieder können wir exklusiv für dich tolle Filme zugänglich machen:
5 Filme mit Audiodeskription für blinde und sehbeeinträchtigte Kinofans
28 Filme mit erweiterten Untertiteln für gehörlose und hörbeeinträchtigte Kinofans
4 deutsche Untertitelfassungen

Aktuell im Kino:
Aufbruch zum Mond, Der Trafikant, Der Nussknacker und die vier Reiche, Halloween, Wuff, Wolkenbruch, Der Vorname, Sandmädchen, Johnny English, Ceux qui travaillent, Werk ohne Autor, Die Unglaublichen 2, Weserlust Hotel, Ballon, Das Haus der geheimnisvollen Uhren, Gundermann, Glücklich wie Lazzaro, u.v.m.

Demnächst im Kino:
Klappe Auf! Butterfahrt, Night School, Was uns nicht umbringt, Der Grinch, Astrid, Mortal Engines, Marry Poppins’ Rückkehr, Sibel, Warum ich hier bin, u.v.m.

Mit freundlichen Grüßen
Dein Greta & Starks Team

GRETA & STARKS APPS
Geschäftsführerin: Seneit Debese
Richard-Ermisch-Straße 13
D – 10247 Berlin
Tel: +49 (0) 30 68 91 97 44
E-Mail: info@gretaundstarks.de

Die besten Suchmaschinen für Kinder

Kindersuchmaschinen sollen für Kinder einen sicheren Surfraum schaffen und ihnen den Umgang mit dem Internet beibringen. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Suchmaschinen Kinder das Internet sicher erkunden können. Suchmaschinen gibt es viele. Doch welche sind auch für Kinder geeignet?
Für Kinder ist das Internet ein Ort zum Entdecken und zum Lernen. Jedoch können bei gängigen Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo und Co. auch Inhalte ausgespielt werden, die für Kinder nicht geeignet sind. Eine Herausforderung für Eltern, denn Kinder vom Internet komplett fernzuhalten ist auch keine Lösung.
Wie gut, dass es Kindersuchmaschinen gibt. Kinder können sich im Umgang mit dem World Wide Web üben und bekommen so Gelegenheit die eigene Medienkompetenz aufzubauen. Kindersuchmaschinen – Surfen ohne Risiko
Suchmaschinen gibt es viele. Die bekannteste und meistgenutzte Suchmaschine der Welt ist Google. Doch auch alternative Suchmaschinen wie Bing, Yahoo, Duckduckgo, Ecosia und mehr stehen im Angebot – allesamt kostenlos und jederzeit nutzbar.
Doch kindgerecht sind diese höchstens, wenn die SafeSearch-Funktion eingeschaltet ist. Diese kann vom Nutzer allerdings selbst ein- und ausgeschaltet werden. Sicherer sind spezielle Kindersuchmaschinen, die auf die Bedürfnisse von Eltern und Kindern gleichermaßen ausgerichtet sind.

Wie funktionieren Kindersuchmaschinen?
Kindersuchmaschinen filtern über sogenannte Whitelists ungeeignete Inhalte und spielen in Ihren Suchergebnissen nur Seiten aus, die in diesen Whitelists hinterlegt sind. Anhand verschiedener Kriterien wird entschieden, ob sich eine Website eignet in die Whitelist aufgenommen zu werden oder nicht. Pornografie, Gewalt und Glücksspiel sind Themen, die für Kinder nicht geeignet sind und daher auch keinen Einzug erhalten.
Daneben spielen auch Art und Gestaltung bei der Bewertung der Inhalte eine Rolle. Werbeanzeigen sollten nach Möglichkeit gar nicht auftauchen oder zumindest als solche gekennzeichnet sein. Auch beeinflussende Inhalte, die zu Käufen anregen oder die Nutzer dazu bewegen sensible Daten herauszugeben, können dazu führen nicht in Kindersuchmaschinen aufgenommen zu werden. Allerdings erfolgt die Indexierung nicht automatisiert wie bei normalen Suchmaschinen. Google etwa schickt sogenannte Googlebots ins komplette World Wide Web um Inhalte zu durchsuchen und zu analysieren. Bei Kindersuchmaschinen wird meist durch die Hand eines Mitarbeiters entschieden welche Inhalte auf den Whitelists landet. Durch die manuelle, redaktionelle Betreuung haben Kindersuchmaschinen eher Webkatalog Charakter und erinnern an die frühen Tage des Internets. Kindersuchmaschinen bieten keinen Komplettschutz. Das Internet ist alles andere als statisch. Täglich, wenn nicht sogar stündlich ändern sich Inhalte. Werbeanzeigen verändern sich, neue Inhalte werden hochgeladen und Website Relaunches sind keine Seltenheit. In diesem dynamischen Umfeld kann es passieren, dass trotz manueller Verwaltung und Pflege durch die Mitarbeiter ungeeignete Inhalte Einzug in die Kindersuchmaschinen erhalten. Erziehungsberechtigte sollten sich daher nicht ausschließlich auf die Kontrolle der Suchmaschine verlassen. Vielmehr können und sollten sich Eltern angeregt fühlen zum Schutz der Kindersuchmaschinen beizutragen, indem unpassende Inhalte proaktiv gemeldet werden. Hinzu kommt, dass ein wesentlicher Teil der Medienerziehung durch die Eltern erfolgen muss.
In Kombination mit elterlicher Betreuung und Jugendschutzsoftware bieten Kindersuchmaschinen dennoch eine gute Möglichkeit den Umgang mit dem Internet zu lernen.

Dies sind die beliebtesten Kindersuchmaschinen:
fragFINN, Blinde Kuh, Helles Köpfchen, Kindex
Im folgenden wird jede Kindersuchmaschine kurz vorgestellt. Das Angebot, die Altersgruppe, sowie Besonderheiten werden dabei kurz angerissen.

fragFINN.de ist eine kostenlose Kindersuchmaschine auf der Kinder von 6 bis 12 Jahren sicher surfen können und zudem spannende Surf Tipps, Videos und News vorgeschlagen bekommen. Die Suchmaschine ist außerdem als App für Smartphones und Tablets verfügbar. Eltern können damit andere Apps auf dem Smartphone sperren, damit das Kind nur auf geeignete Inhalte zugreifen kann. fragFINN.de bietet ca. 5000 Internetseiten, die von Medienpädagogen redaktionell geprüft werden. Die Online-Angebote bieten Kindern einen sicheren Surfraum um erste Erfahrungen im Internet zu sammeln. Bilder und Videos leiten bei fragFINN.de nicht wie von normalen Suchmaschinen gewohnt weiter. Stattdessen verlinken Bilder auf Artikel, statt auf die Datei. Videos sind direkt eingebettet und leiten auf den Tigerentenclub weiter.
Zu den Besonderheiten der Kindersuchmaschine gehören der spezielle Menüpunkt “Leichte Sprache”, sowie der sogenannte “FINNreporter”. “Leichte Sprache” erklärt die Website und die Suchfunktion in einfachen und verständlichen Worten. Unter dem FINNreporter bekommen Kinder die Gelegenheit eigene kleine Videoreportagen hochzuladen.
Wer seine Website bei fragFINN.de angezeigt bekommen möchte, kann ein Antragsformular einreichen und seine Website zur Prüfung in Auftrag geben. Zuvor lohnt es sich jedoch mit einem URL Check durchzuführen, um zu prüfen, ob die eigene Kinderseite unter Umständen bereits in der Whitelist von fragFINN.de aufgenommen wurde.

Bereits seit 1997 gibt es die Kindersuchmaschine Blinde-kuh.de. Damit ist sie deutschlandweit das älteste Angebot und die Topadresse wenn es um Suchmaschinen für Kinder geht. Blinde-Kuh.de durchsucht, sammelt und verlinkt Seiten, die für Kinder geeignet sind. Die Suchergebnisse sind auch bei Blinde-Kuh.de redaktionell aufbereitet – der Index umfasst allerdings ganze 30.000 Websites und ist damit um einiges größer als das Angebot von fragFINN.de. Nützlich: Die Kindersuchmaschine gibt bei jedem Suchergebnis eine Altersangabe, sowie ein kleines Bild und Beschreibungstext mit an. Die Suchmaschine richtet sich an Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Die Benutzeroberfläche der Website ist jedoch etwas in die Jahre gekommen. Beispielsweise ist das Suchfeld etwas klein geraten und das Design erinnert stark an die frühen 2000er. Online Games werden von der Suchmaschine noch über einen veralteten Flash-Player bereitgestellt und können daher nicht auf allen Endgeräten angezeigt werden. Vorschläge zu Webseiten werden nach Kategorien, zum Beispiel Nachrichten oder Videos sortiert. In der Kopfzeile befinden sich ein paar einzigartige Bereiche wie “Surf Tipps”, “Zufallsmaschine”, “Mach mit!” und “Sicherheit”. Im Mitmach Bereich können Kinder eigene Berichte, Geschichten und Reportagen einreichen. Hinter dem Bereich “Seitenstark” verbirgt sich eine besondere Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten. Hier können Kinder auch ohne konkrete Suchanfrage auf Entdeckungstour gehen. Blinde-kuh.de wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt und wurde im Jahr 2006 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Die Aufnahmebedingungen bei blinde-kuh.de sind sehr streng. Möchte ein Website Betreiber, dass seine Website hier gelistet wird, muss eine E-Mail an die Redaktion versendet werden. Eine Aufnahme ist mit einer Mail allerdings nicht garantiert.

helles-koepfchen.de ist weniger eine Kindersuchmaschine, sondern vielmehr ein großes Web-Portal für Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 16 Jahren. Das Angebot umfasst viele verschiedene Bereiche wie Wissen, Nachrichten, moderierte Community, Spiele, Basteltipps und vieles mehr. In den Ergebnisseiten spielt Helles Köpfchen die eigenen Beiträge prominenter aus. Erst im Anschluss folgen weitere Treffer aus dem Internet, dargestellt mit kurzem Auszug der Ergebnisseite und einem Bild. Die Suchleiste ist dabei immer sichtbar. Helles-kopefchen.de wird vom privaten Anbieter Cosmos Media UG betrieben und ist Teil der Initiative “Ein Netz für Kinder”. Die Kindersuchmaschine ist daher auf Werbefinanzierung angewiesen, was sich auf dem Portal leider auch für den Nutzer bemerkbar macht. Immerhin: Der Portal-Betreiber bietet auf der Startseite die Möglichkeit Werbung abzuschalten.

Kindex ist seit 1999 im Netz zu finden. Die kleine Suchmaschine für Kinder war ursprünglich als Forum für Kinderthemen gedacht. Mit der Zeit hat sich Kindex aber weiterentwickelt und ist inzwischen mit ca. 2000 indexierten Websites zur Suchmaschine, bzw. Themenseite entwickelt. Der alte Schwerpunkt ist jedoch noch zu erkennen: Kindex bietet weniger Inhalte für Kinder, sondern mehr Themen über Kinder. Mit Themen zu Jugendschutz oder Familienpolitik richtet sich das Angebot daher eher an Eltern, Lehrer und Kinderbetreuer. Interessant für Kinder: Der Webmaster der Website ist selbst Spieleentwickler. Games, ob online oder offline, stellen ein großes Alleinstellungsmerkmal von Kindex dar. Das Design ist jedoch etwas veraltet. So ist die Navigation nicht intuitiv und die Suchleiste nicht prägnant auf der Seite zu finden. Kindersuchmaschinen als Unterstützung für die Medienerziehung.

Kindersuchmaschinen sind eine gute Möglichkeit für Kinder das Internet zu erkunden. Für Eltern bedeutet das jedoch nicht die Kinder allein vor den Rechner zu setzen und es sich selbst zu überlassen. Jede vorgestellte Kindersuchmaschine hat ihre Vor- und Nachteile und ihren eigenen Charakter. Die Empfehlung für Eltern lautet daher: Ausprobieren. Und das nicht allein, sondern zusammen mit den Kindern spielerisch lernen. Das tolle bei Kindersuchmaschinen ist, dass kein Klick irgendeine Gefahr birgt.
Nehmen Sie sich die Zeit und lernen Sie zusammen mit ihrem Kind die Suchmaschine kennen. Finden Sie die, in der sich Ihr Kind am besten zurecht findet und begleiten Sie es auf dem Weg ins Internet.
Von RND/tr

DBSV verabschiedet auf seiner Verwaltungsratssitzung zwei Resolutionen

Liebe Leserinnen und Leser,

der DBSV-Verwaltungsrat hat heute zwei Resolutionen verabschiedet.

Erstens geht es dabei um digitale Barrierefreiheit: Die Website der Kita, der Terminservice beim Bürgeramt, die App der Uni – digitale Angebote, egal ob sie von öffentlichen oder von privaten Anbietern bereitgestellt werden, müssen barrierefrei zugänglich sein. Dafür müssen endlich alle Bundesländer ihrer Pflicht nachkommen und die seit dem 23.09.2018 geltenden europarechtlichen Regelungen zur Barrierefreiheit von Websites und mobilen Apps öffentlicher Stellen in Landesrecht überführen. Um dieser Forderung an die Länder und Kommunen Nachdruck zu verleihen, hat der Verwaltungsrat des DBSV heute die Resolution “Digitale Barrierefreiheit rechtssicher und umfassend voranbringen – Europarechtliche Rahmenbedingungen im Sinne einer inklusiven Gesellschaft nutzen!” verabschiedet. Die Resolution im Wortlaut finden Sie unter:

https://www.dbsv.org/resolution/vwr-2018-res-digi-barr.html

Zweitens stand das Blindengeld auf dem Programm: Mit seiner Resolution “Blindengeld sichern und weiterentwickeln” weist der DBSV darauf hin, dass das Blindengeld jetzt und in der Zukunft ein unverzichtbarer Nachteilsausgleich für eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist. Es ist überfällig, für blinde, hochgradig sehbehinderte und taubblinde Menschen bundesweit einheitliche Lebensbedingungen herzustellen. Ziel bleibt daher die Schaffung einer bundeseinheitlichen gerechten einkommens- und vermögensunabhängigen Geldleistung zum Ausgleich der behinderungsbedingten Nachteile und Mehraufwendungen blinder, hochgradig sehbehinderter und taubblinder Menschen. Die Resolutionen finden Sie unter:

https://www.dbsv.org/resolution/vwr-2018-res-digi-barr.html

https://www.dbsv.org/resolution/vwr-2018-res-blindengeld.html

Der Verwaltungsrat nutzte den Besuch des Staatssekretärs Dr. Wolfgang Dippel aus dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, um ihm beide Resolutionen zu überreichen.

Redaktion:
Andreas Bethke (V.i.S.d.P.)
Volker Lenk

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