Signierte Bilder zugunsten meiner Stiftung

Liebe Bloggemeinde,

zugunsten meiner gemeinnützigen Stiftung (zur Unterstützung von blinden und taubblinden Menschen), biete ich meine gemalten Bilder, signiert von Inge Deutschkron, Heidi Hetzer und Chris Roberts für eine Spende an.

Signiert von Inge Deutschkron

Signiert von Heidi Hetzer

Signiert von Chris Roberts

BR-Hörfilme – Aktuelle Terminliste bis Anfang Januar

Liebe Hörfilmfreunde,

anbei die Hörfilmtermine bis zum 5.1.2018. Neben den Langfilm-Premieren “Hit Mom” (im Auftrag des HR) und “Die Puppenspieler” warten an Weihnachten auch die ersten zwei von insgesamt fünf Naturdokus über die Karibik. Bei den Serien geht “Franzi” im Dezember vorerst zu Ende, alle 14 Folgen sind aber noch bis zum Frühjahr als Hörfilm in der BR-Mediathek abrufbar (auch wenn diese momentan leider kaum barrierefrei zugänglich ist). Anfang Januar startet dann zeitgleich bei BR und NDR die achteilige Comedy-Serie “Das Institut – Oase des Scheiterns” über ein deutsches Kulturinstitut im fiktiven Kisbekistan.

“Hubert und Staller”-Fans müssen stark sein: Staller-Darsteller Helmfried von Lüttichau hat seinen Abschied nach Folge 116 angekündigt, vor ihm werden auch schon Anja und Sonja aus der Serie verschwinden. Sonja darf zu ihrem Abschied morgen in Folge 100 immerhin einmal Chefin sein, nachdem Hubert fünf Jahre ins Koma fällt und anschließend alles anders ist als vorher. Eine ganz besondere Folge!
Hier die Hörfilmliste als .doc

Viel Spaß mit den Hörfilmen

Bernd Benecke, Elmar Dosch und Haide Völz

Ressort Wissen und Bildung
Barrierefreie Angebote: Hörfilm/Audiodeskription
Telefon +49 89 5900-26027

Abitur – was nun…?

Liebe Leser,

Abitur – was nun…? Für viele Absolventen sicher eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat dazu den Flyer “Abitur – was nun ..?” veröffentlicht.

Die Orientierungsveranstaltung wendet sich an alle Studieninteressierte mit Blindheit und Sehbehinderung unabhängig vom Studienort.
Termin: 07. Mai – 09. Mai 2018
Bitte melden Sie sich aus organisatorischen Gründen bis zum 18. April 2018 an. Die Teil-nahme ist kostenfrei. Anmeldeformulare sowie weitere Infos können unter
www.szs.kit.edu/484.php oder unter
0721/608 – 41937 angefordert werden.
Hier der Link zum Flyer

Greta & Starks – Dezember 2017

Liebe(r) Greta- AnwenderIn,

entdecke die neuesten Filmhighlights passend zum ersten Advent. Schnapp dir deine Freundinnen und schaut Girls Trip von Universal. Oder tauche ein in das farbenfrohe Land der Untoten bei Coco – Lebendiger als das Leben von Disney/Pixar. Exklusiv nur im Kino gibt es vor Coco noch den Kurzfilm Die Eiskönigin – Olaf taut auf von Disney, erlebe Olafs neues winterliches Abenteuer. Wir wünschen dir viel Spaß im Kino!

COCO – Lebendiger als das Leben – ab dem 30. November im Kino (D-A-CH)
Die Macht einer geheimnisvollen Gitarre und der neugierige Hund Dante entführen uns in aufregende, unbekannte Welten, die ein Füllhorn an schrägen Typen, mitreißender Musik und Slapstick geladenen Begegnungen bereit halten und dabei einige altbekannte Mythen ziemlich auf den Kopf stellen…im wahrsten Sinne des Wortes: zum Totlachen.

Die Eiskönigin: Olaf taut auf – ab dem 30. November im Kino (D-A-CH)
Anna freut sich sehr auf das bevorstehende Weihnachtsfest, doch als ihr klar wird, dass ihre Schwester Elsa und sie keine Familientraditionen für die Feier haben, ist sie niedergeschlagen. So traurig möchte Schneemann Olaf seine Freundin Anna nicht sehen und so schmiedet er einen Plan: Er will die schönsten Weihnachtstraditionen der Dorfbewohner von Arendelle zusammentragen, damit die Schwestern sie alle selbst ausprobieren.

Girls Trip – ab dem 30. November im Kino (D-A-CH)
FSK: 16 – Fünf lange Jahre ist es her, dass die vier besten Freundinnen das letzte Mal zusammen feiern waren – viel zu lang für die Partyqueens, die sie eigentlich sind. Ein längst überfälliger GIRLS TRIP zum Essence Festival in New Orleans soll die „Flossy Posse” nach Jahren endlich wiedervereinen. Neben heißen Typen und schließlich ein paar Tropfen Absinth zu viel lassen sie nichts unversucht, um ihre wilde College-Zeit wieder aufleben zu lassen.

Liebe Grüße,

Dein Greta & Starks Team

Ansprechpartnerin: Seneit Debese
Straßburger Straße 19, 10405 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 68 91 97 44
Telefax: +49 (0) 30 68 91 97 50
E-Mail: info@gretaundstarks.de
www.gretaundstarks.de

Kunst-App für Blinde ausgezeichnet

Liebe Bloggemeinde,

das ist ja mal ne super Sache! Ne App die Kunst erlebbar mit Genuß macht! Ich selbst habe sie noch nicht ausprobiert.

Für ihr Diplomprojekt „Eye to Ear – Gallery of Audible Images”, eine App, die Kunst für blinde und sehbehinderte Personen erlebbar macht, sind zwei Wiener Studentinnen mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden.
Verena Blöchl und Katharina Götzendorfer wurden vom Art Directors Club of Europe (ADC*E) in der Kategorie „Student & Young Creative” mit Gold ausgezeichnet. Die ADC*E-Awards wurden am 11. November im Rahmen des vierten European-Creativity-Festivals in Barcelona vergeben. Zum Einsatz kam die App dieses Jahr bereits bei der Georgia-O’Keeffe-Ausstellung im Bank Austria Kunstforum.
Die App ist bereits ausstellungserprobt.

In Deutschland belegten die beiden Absolventinnen der Studienrichtung Grafik und Werbung an der Universität für angewandte Kunst Wien ebenfalls mit „Eye to Ear” im Wettbewerb „Gute Gestaltung” des Deutschen Designer Club (DDC) in der Kategorie „Zukunft des Wettbewerbs” den ersten Rang. Die Preisverleihung findet am 24. November in Frankfurt statt. Beide Preise sollen die Sichtbarkeit junger Kreativschaffender und Designerinnen und Designer erhöhen.
Mit „Eye to Ear” haben Blöchl und Götzendorfer die erste App geschaffen, die Kunst für blinde und sehbehinderte Personen erlebbar macht, so die Universität. Die Methode basiere auf der Kombination verbaler Beschreibung und Klang und gebe blinden und sehbehinderten Menschen die Möglichkeit, auf interaktive Weise Gemälde, Zeichnungen und Fotografien wahrzunehmen. Das eigenständige Erleben stehe dabei im Zentrum.
Eye to ear: http://eyetoear.com/
Universität für angewandte Kunst: http://www.dieangewandte.at/

Hörzeitungen auf dem Smartphone

Liebe Bloggemeine,

Viele blinde Menschen nutzen ihr Smartphone, das mit integrierter Sprache und akustischer Benutzerführung einen barrierearmen Zugang zum Internet verspricht. Damit können sie auch ihre Hörzeitungen empfangen. Das ist bereits seit vielen Jahren über eine Benachrichtigung per E-Mail möglich. Wer lieber eine eigenständige “App” benutzen möchte, kann für die Hörzeitungen im Vertrieb von atz Hörmedien jetzt die Dolphin-Easy-Reader-App installieren, die sowohl für iPhones als auch für Android-Handys zur Verfügung steht. Nach Anmeldung beim Hersteller und Eingabe der von atz Hörmedien bereitgestellten Zugangsdaten findet man seine Hörzeitungen im Zeitschriftenregal und kann sie dort herunterladen und hören. Auch in Daisy-Playern mit Internetzugang funktioniert dieser Online-Zugang. Die bisherigen Vertriebswege (CD per Post oder Download mit E-Mail) bleiben natürlich erhalten. Informationen unter E-Mail atz@blindenzeitung.de oder Telefon 05531 71 53.

DBR – Veranstaltung zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Liebe Leserinnen und Leser,

anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung lädt der Deutsche Behindertenrat zu einer Veranstaltung ein zum Thema „Behindertenpolitische Herausforderungen in der neuen Legislaturperiode – Wege zur Nichtdiskriminierung als Maßstab”.

Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung ist ein von den Vereinten Nationen ausgerufener Gedenk- und Aktionstag, der jährlich am 3. Dezember auf die Probleme von Menschen mit Behinderung aufmerksam macht. Im Deutschen Behindertenrat (DBR) sind alle wichtigen Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen vertreten, darunter der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) als Repräsentant der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe.

Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention und mit zahlreichen Gesetzgebungsvorhaben der letzten Jahre wurde das Ziel verfolgt, die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland zu stärken. Selbstbestimmung und Teilhabe sollten über einen viel beschriebenen Paradigmenwechsel erreicht werden. Das Grundgesetz verbietet in Artikel 3 jede Form der Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. Gleichwohl sind Diskriminierungen für Menschen mit Behinderung auch heute noch in vielen Lebensbereichen Realität. Wie kann das sein? Diese Frage soll im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung zum Welttag der Menschen mit Behinderungen aus Sicht der Betroffenen, der Wissenschaft und der Politik eingehend beleuchtet werden, um die Handlungsbedarfe für die neue Legislaturperiode des Deutschen Bundestages aufzuzeigen.

Termin: Donnerstag, 30. November, 11:00 bis 17:00 Uhr (Einlass ab 10:15 Uhr)
Ort: VKU-Forum, Invalidenstraße 91, 10115 Berlin
Anfahrt: Tram M5, M8, M10; Busse 120,142, 147, 245, TXL bis Invalidenpark

Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Die Kosten für die Verpflegung übernimmt der Veranstalter.
Anmeldung bis 27. November unter der E-Mail: dbr@vdk.de

Programm

10:15 Uhr Einlass

11:00 Uhr Beginn
Begrüßung und Einführung Hannelore Loskill, Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrats (DBR)

11:10 Uhr Schutz vor Diskriminierung als Messlatte der UN-Behindertenrechtskonvention für das politische Handeln in Deutschland
Prof. Dr. jur. Felix Welti, Universität Kassel, Fachgebiet Sozial- und Gesundheitsrecht, Recht der Rehabilitation und Behinderung

11:40 Uhr Diskriminierungssituationen für Menschen mit Behinderungen im Alltag
Interviewrunde mit
- Volker Langguth-Wasem, Bundesselbsthilfeverband Kleinwüchsiger Menschen e. V.
- Uwe Frevert, Bundesverband der Interessenvertretung „Selbstbestimmt Leben in Deutschland” e. V. (ISL)
- Julia Fescova, Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V.

12:00 Uhr Diskriminierungssituationen für Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben
- Interviewrunde mit
Julian Sukopp und Petra Krause-Wloch, Bundesverband für Brandverletzte e. V.
- Vorstellung der Studie „Diskriminierung in Deutschland” – Dritter gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen; Nathalie Schlenzka, Referentin Forschung, Antidiskriminierungsstelle des Bundes

12:30 Uhr Bundesteilhabegesetz – nimmt die Diskriminierung denn nie ein Ende?
Interviewrunde mit
- Dietz Valentien, Förderverein Münzinghof e. V.
- Monika Kaus, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V.

12:45 Uhr Diskriminierung durch Wahlrechtsausschluss
Interviewrunde mit
Christian Specht, Lebenshilfe e. V., Landesverband Berlin

13:00 Uhr Mittagsimbiss

14:00 Uhr Herausforderungen einer Behindertenpolitik der Zukunft
Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

14:30 Uhr Diskriminierung durch geduldete Barrieren
Interviewrunde mit
- Christiane Möller, Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V.
- Karl Josef Günther, Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.
- Jochen Röder, Deutsche Epilepsievereinigung e. V.

15:00 Uhr Behindertenpolitische Herausforderungen in der neuen Legislaturperiode – Wege zur Nichtdiskriminierung als Maßstab – Podiumsdiskussion
- Uwe Schummer, MdB, CDU
- Corinna Rüffer, MdB, Bündnis 90/Die Grünen
- Kerstin Griese, MdB, SPD (angefragt)
- Zaklin Nastic, MdB, Die Linke (angefragt)
- Katharina Kloke, MdB, FDP (angefragt)
- Dr. Sigrid Arnade (ISL e. V.)
- Ulrich Wittwer (SoVD e. V.)
- Dr. Martin Danner (BAG SELBSTHILFE e. V.)

15:45 Uhr Staffelstabübergabe an das DBR-Sekretariat 2018

Moderation: Hans-Günter Heiden
Quelle: ABSV

Deutscher Behindertenrat veröffentlicht Forderungen an die neue Bundesregierung

Liebe Bloggemeinde,

der Deutsche Behindertenrat (DBR) hat sich mit einem Katalog von behindertenpolitischen Forderungen an die Parteien, die derzeit Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Bundesregierung führen, gewandt. Das Papier gliedert sich in 14 Abschnitte und thematisiert alle Lebensbereiche – von Barrierefreiheit im öffentlichen und privaten Bereich, im Verkehr und der digitalen Welt über inklusive Bildung, berufliche Teilhabe und das Gesundheitswesen bis hin zum Steuerrecht.
Die im DBR vertretenen Organisationen erwarten u.a., dass das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in dieser Legislaturperiode novelliert und in diesem Zuge die private Wirtschaft zu Barrierefreiheit verpflichtet werden müsse. Barrierefreiheit müsse auch auf europäischer Ebene vorangebracht werden. Entsprechend müsse Deutschland auf die EU-Richtlinie zu barrierefreien Gütern und Dienstleistungen (European Accessibility Act) Einfluss nehmen. Um die Zugänglichkeit im digitalen Bereich zu verbessern, sei die EU-Richtlinie zur Barrierefreiheit von Webseiten und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen im Sinne behinderter Menschen umzusetzen. Mit dem Ziel, blinde und sehbehinderte Menschen deutlich besser als bisher mit Literatur zu versorgen, sei der Vertrag von Marrakesch zu ratifizieren und in deutsches Recht zu überführen. Eine verbindliche Gesamtstrategie für Inklusion erwartet der DBR im Bildungsbereich. Zur Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Behinderungen sei die Beschäftigungspflicht konsequent durchzusetzen.
Das vollständige Forderungspapier des DBR steht im Internet zur Verfügung

Proteste sind weiter nötig – Bundesteilhabegesetz

Liebe Bloggemeinde,

es ist auch heute leider immer noch wichtig zu protestieren auch wenn sich gerade von Seiten der CDU immer wieder VertreterInnen zu Wort melden und meinen, dass durch Gesetze wie das Bundesteilhabegesetz jetzt doch keine Proteste mehr nötig seien.
Soso …
Den Bericht auf Kobinet lesen