BR-Hörfilme: Aktuelle Terminliste bis 21. Februar

liebe Hörfilmfreunde,

anbei die Filme mit Audiodeskription bis Mitte Februar. Im Mittelpunkt stehen natürlich wie jedes Jahr um diese Zeit unsere Faschingsübertragungen mit Live-AD, am 24.1. geht’s los, die “Fastnacht aus Franken” als Höhepunkt folgt am 14. und 15.2. Außerdem gibt es am 26.1. einen neuen Fall für die Münchner Tatort-Kommissare, Titel “Unklare Lage”: In einem Bus fallen tödliche Schüsse, auch der Täter wird erschossen. Einiges weist auf einen Komplizen hin. Auf sozialen Plattformen verbreiten sich blitzschnell Gerüchte. Die Lage ist unklar, die Bevölkerung aufgeschreckt. Eine atemlose Hetzjagd durch die Stadt beginnt.

Gute Unterhaltung mit unseren Hörfilmen!

Hier die Hörfilmliste als .doc

Bernd Benecke, Elmar Dosch und Haide Völz
Ressort Wissen und Bildung
Barrierefreie Angebote: Hörfilm/Audiodeskription
Telefon +49 89 5900-26027

Die Audiobrille für Hörgeschädigte

Liebe Bloggemeinde

Man nennt es den Cocktailparty-Effekt: Menschen mit gesundem Gehör sind problemlos in der Lage, sich auch in Umgebungen mit vielen gleichzeitig redenden Personen auf ihren Gesprächspartner zu konzentrieren. Dazu unterdrückt das Gehirn andere Schallquellen automatisch und die wichtigen Schallanteile werden zwei- bis dreifach so laut wahrgenommen.

Bislang stellt die korrekte Fokussierung die Tonaufnahmetechnik vor Probleme. So lassen sich Schallquellen nur mit räumlich getrennten Mikrofonen annähernd sauber separieren. Deshalb können Menschen mit Hörgeräten in bestimmten Umgebungen nur mit großen Schwierigkeiten und ernormer Konzentration kommunizieren – die Geräte sind schließlich auch nur normale Mikrofone.

Das israelische Unternehmen Orcam, das bereits eine Vorlesebrille für Sehgeschädigte produziert, zeigte auf der CES 2020 in Las Vegas mit dem Hear erstmals eine Lösung für dieses Problem. Eine winzige Kamera, die um den Hals getragen werden kann, nimmt das Gegenüber auf und verarbeitet die Bilder in Echtzeit per Gesichtserkennungs-KI. Die Software versucht dann, durch Lippenlesen und die Interpretation von Gesten den aktuellen Gesprächspartner zu ermitteln und verstärkt lediglich dessen Schall.

Über Bluetooth wird eine Verbindung zum Hörgerät aufgebaut, um den Ton zu übertragen. Das Hear ist dabei nur ein Zusatzgerät, das in bestimmten Situationen die vorhandenen Hörhilfe unterstützt. Das Gerät arbeitet offline und ein Firmenvertreter von Orcam versicherte uns, dass es keinerlei internen Speicher besitze, aus dem Daten ausgelesen werden könnten. Da Deutschland nach den USA den zweitgrößten Markt für das Unternehmen darstelle, sei man daran interessiert, das Hear noch in diesem Jahr in den Handel zu bringen. Einen Preis konnte uns Orcam noch nicht nennen, da man sich zur Zeit in Gespräch mit Hörgeräteherstellern und Versicherungen befinde.

Orcam wurde 2010 von den Gründern des Fahrassistenz-Startups Mobileye ins Leben gerufen. Intel kaufte Mobileye im Jahr 2017 für über 15 Milliarden US-Dollar.

Quelle: Golem.de

Barrierefrei Posten in den sozialen Medien

Liebe Bloggemeinde,

Soziale Medien sind nicht barrierefrei.
Die Initiative „Barrierefrei Posten“ kämpft dafür, dass sich das ändert.
Von Sophie Aschenbrenner

Instagram ist für viele Menschen zur aktivistischen Plattform geworden.
In ihren Storys teilen die Nutzerinnen und Nutzer Links zu Petitionen und machen auf Diskriminierungen aufmerksam. Aber was, wenn auch diese Posts diskriminierend sind? Nicht jeder und jede kann Bilder sehen und den Ton von Videos hören. Blinde und gehörlose Menschen können zwar mit technischen Hilfsmitteln Posts und Videos verstehen – doch dafür müssen die Inhalte einige Voraussetzungen erfüllen. Ist ein Bild zum Beispiel nicht beschrieben, kann keine Sprachausgabe der Welt seinen Inhalt erfassen und vorlesen. Die Initiative „Barrierefrei Posten“ kämpft dafür, dass sich das ändert.
Die Gruppe besteht zu gleichen Teilen aus Menschen mit und ohne Behinderung. Dazu gehören unter anderem die Aktivistin Natalie Dedreux, die taube Studierende Clara Belz und Heiko Kunert, Geschäftsführer des
Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg. Seit fast zwölf Jahren ist der Blogger, der selbst blind ist, in den sozialen Medien aktiv.

„Viele Leute haben Angst, dass das alles viel zu aufwendig sei“ „Social Media hat enormes Potenzial für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung“, sagt Heiko Kunert gegenüber jetzt. „Wir können uns dort auf Augenhöhe mit Menschen ohne Behinderung austauschen. Ich kann mich dort ebenso informieren wie sehende Menschen das tun.“ Die einzige Voraussetzung ist dabei aber ausschlaggebend: Die Posts müssen eben barrierefrei sein – und das sind sie oft nicht.
„Viele Leute sind für das Thema nicht sensibilisiert. Oder sie haben Angst, dass das alles viel zu aufwendig sei.“

Insgesamt sei es für nicht sehende Menschen problematisch, dass die sozialen Medien immer visueller werden, sagt Heiko Kunert. Denn das grenze Menschen mit Sehbehinderung aus. „Wenn ich meine Twitter-Timeline durchscrolle, finde ich oft zehn Posts hintereinander mit Bildern, die nicht beschrieben sind. So bleiben mir die Witzchen oder die inhaltlichen Aussagen verborgen. Dann fühle ich mich tatsächlich ausgegrenzt und bin genervt“, erzählt Heiko Kunert. „Ich glaube, dass Barrierefreiheit in sozialen Medien noch zu wenig Beachtung findet“, meint auch Isabel Rink, Geschäftsführerin der Forschungsstelle Leichte Sprache an der Uni Hildesheim und ebenfalls Teil von „Barrierefrei Posten“.

Auf ihrem Instagram-Kanal teilt die Initiative viele Tipps für mehr Inklusion in den sozialen Medien:

„Die Bildbeschreibungen auf Twitter, Instagram und Facebook kann wirklich jeder nutzen“, sagt Heiko Kunert. „Die Beschreibungen liest mir dann meine Sprachausgabe am Smartphone und am Computer vor. So weiß ich, was auf euren Fotos zu sehen ist.“ Das ist essentiell für die Teilhabe an dem, was auf Instagram, aber auch auf Twitter und Facebook passiert.
Derzeit verwenden nur wenige Social-Media-Nutzende die Funktion auch wirklich. Zwar ändere sich langsam etwas, sagt Heiko, aber eben sehr
langsam: „Gerade, wenn Leute oder Accounts von blinden Menschen darauf aufmerksam gemacht werden, fangen einige damit an. Aber dennoch sind Bildbeschreibungen immer noch die ganz große Ausnahme.“ Um leichter erkennbar zu machen, dass ein Text eine Bildbeschreibung hat, gibt die Initiative folgenden Tipp: „Markiere deinen Tweet mit #B oder !B. So wissen auch sehende Nutzerinnen und Nutzer: Dein Tweet hat eine Bildbeschreibung.“

Videos
Auch Videos können relativ einfach barrierefreier werden. Zum einen hilft es, wirklich jedes Video zu untertiteln. So können gehörlose Menschen die Dialoge verfolgen, Sprachcomputer können blinden Menschen das Gesprochene vorlesen. Außerdem ist es möglich, eine sogenannte Audiodeskription zu erstellen. Dabei wird auf einem optionalen Tonkanal in den Dialogpausen das Wichtigste der rein visuellen Handlung beschrieben. „Das ist aber recht aufwendig und für Privataccounts schwer umzusetzen“, sagt Heiko. Er schlägt stattdessen vor, die wichtigsten rein visuellen Elemente entweder im Ton des Videos selbst zu beschreiben, oder im zugehörigen Text, zum Beispiel bei einem Instagram-Post.

Leichte Sprache
Insgesamt empfiehlt der Verein, in den sozialen Medien leichte Sprache zu verwenden. Bedeutet: Kurze Sätze mit acht bis zehn Wörtern und so wenig Fremdwörter wie möglich. Von leichter Sprache profitieren zum Beispiel Menschen, deren Lesefähigkeit wegen einer Behinderung eingeschränkt ist, Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Menschen, die nicht so gut Deutsch sprechen. Lange Wörter wie zum Beispiel „Fahrgastrechteformular“ können auch mit einem sogenannten Mediopunkt getrennt und so übersichtlicher gestaltet
werden: „Fahr•gast•rechte•formular“ steht dann da. Problematisch kann für nicht sehende Menschen auch gegenderte Sprache sein. Die Sprachausgabe liest zum Beispiel „Mitarbeiter*innen“ so vor:
„Mitarbeiter Stern innen“. Ein Dilemma für diejenigen, die niemanden ausschließen wollen? „Ich selbst habe mich daran gewöhnt und finde das keine Barriere im eigentlichen Sinne. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband empfiehlt trotzdem, wenn möglich lieber Formulierungen wie ,Mitarbeitende‘ zu verwenden“, sagt Heiko.

Insgesamt, sagt Isabel Rink von der Forschungsstelle Leichte Sprache, sollte man sich der eigenen Zielgruppe immer bewusst sein. Nutzt man einen Kanal privat und kennt die Community, die die eigenen Inhalte wahrnimmt? Oder ist man nicht als Privatperson unterwegs und muss sich deshalb besondere Gedanken darüber machen, was und wie man postet?
Wichtig sei es „Barrierefrei Posten“, nicht belehrend zu kommunizieren, sondern gemeinsam mit den Userinnen und Usern zu lernen, betont Laura Schwengber, Ideengeberin der Initiative: „Wir wissen nicht alles, aber wir arbeiten daran.“ Wichtig sei es ihnen, gemeinsam mit den Nutzerinnen und Nutzern zu lernen – und so die sozialen Medien Stück für Stück inklusiver zu machen.

Der obige Artikel wurde entnommen aus:

https://www.jetzt.de/digital/barrierefrei-posten-in-den-sozialen-medien

Gerta & Starks – Januar 2020

Liebe/r Kinofreund/in,

das Greta-Team wünscht Ihnen ein gesundes und frohes neues Jahr! Wir freuen uns auf viele aufregende und spannende Filme.

Diese Woche nehmen uns Vier Zauberhafte Schwestern von Walt Disney Germany mit in ihre magische Welt. Die Teenager haben die Macht, die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft zu beherrschen. Doch diese Kräfte stehen ihnen nur zur Verfügung, solange sie sich nicht streiten. Freuen Sie sich auf viel Humor, Fantasie und Spannung!

Außerdem startet das aufregende “Auf der Flucht”-Drama Queen & Slim von Universal Pictures Germany in den Kinos. Ein Blind-Date endet mit einem Polizei Mord aus Notwehr und wird plötzlich zu einer fieberhaften Jagd nach Gerechtigkeit. Eine moderne “Bonnie und Clyde” Geschichte zwischen Rassismus und Diskriminierung.

Aktuell im Kino: Vier zauberhafte Schwestern, Queen & Slim, Cats, Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers, Die Eiskönigin 2, Last Christmas, Lara, Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes, Das perfekte Geheimnis, u.v.m.

Demnächst im Kino: Lindenberg! – Mach dein Ding, 1917, Die Wolf-Gäng, Die Heinzels – Rückkehr der Heinzelmännchen, Die Fantastische Reise des Dr. Dolittle, Wer sind wir?, Narziss und Goldmund, u.v.m.

Vier Zauberhafte Schwestern (D)
Die Schwestern Flame, Marina, Flora und Sky verfügen über magische Fähigkeiten: Jede von ihnen beherrscht seit ihrem neunten Geburtstag eines der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft, doch diese Kräfte stehen ihnen nur zur Verfügung, solange sie sich nicht streiten. Das will die böse Zauberin Glenda (Katja Riemann) ausnutzen und einen Keil zwischen die Mädchen zu treiben, um die Kraft der magischen Windrose für sich zu gewinnen. Die vier Schwestern müssen also zusammenhalten.

Queen & Slim (D)
Aus einem Tinder-Date entsteht eine übergreifende Bewegung: Das harmlose erste Treffen von Queen (Jodie Turner-Smith) und Slim (Daniel Kaluuya) nimmt eine dramatische Wendung, als sie von einem Polizisten aus dem Verkehr gezogen und in rassistischer Manier ungerechtfertigt belästigt werden. In Notwehr tötet Slim den Beamten und anstatt sich zu stellen, begeben sie sich auf eine rasante Flucht. Nun sind die Beiden, die sich kaum kennen, als Cop-Killer nirgendwo mehr sicher.

Mit freundlichen Grüßen

Dein Greta & Starks Team

GRETA & STARKS APPS
Geschäftsführerin: Seneit Debese
Richard-Ermisch-Straße 13
D – 10247 Berlin
Tel: +49 (0) 30 68 91 97 44
E-Mail: info@gretaundstarks.de

Suchmaschine zu Angeboten in Leichter Sprache

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Frauen,

ich hoffe, Sie haben angenehme freie Tage verlebt und sind gut im neuen Jahr, für das ich Ihnen/Euch alles Gute wünsche, angekommen.

Hier gleich eine Neuigkeit für Sie:
Angebote in Leichter Sprache erfreuen sich auch außerhalb der Zielgruppe immer größerer Beliebtheit.

Unter https://hwelt.de/de/ finden sich hunderte, sortierte Einträge zu Internetseiten in
Leichter Sprache und Einfacher Sprache. Jede/r kann Einträge vorschlagen, die dann von einer ehrenamtlichen Redaktion geprüft und freigeschaltet werden.

Außer Links zu Internetseiten finden sich im Verzeichnis auch zahlreiche Einträge zu Büchern in Leichter Sprache.

HWelt kann als Verzeichnis durchstöbert werden, kann aber auch als Suchmaschine fungieren und liefert anders als Google ausschließlich Treffer zu Seiten in Leichter Sprache. Das ist besonders wichtig für Menschen die auf Leichte Sprache angewiesen sind.

HWelt.de ist ein Projekt von Hep Hep Hurra e. V., dem gemeinnützigen Verein aus Freiburg. Neben dem bekannten und viel genutzten Hurraki – Wörterbuch für Leichte Sprache, ist der Verein auch verantwortlich für weitere Projekte in Leichter Sprache. Dazu gehören die Wörterbücher in Leichter Sprache in Englisch

und Spanisch, einem Blog mit Nachrichten in Leichter Sprache und einer Datenbank für Bilder in Leichter Sprache.

Freundliche Grüße

Rita Schroll

Leiterin des Hessischen Koordinationsbüros für Frauen mit Behinderung

Der PARITÄTISCHE Hessen
Auf der Körnerwiese 5, 60322 Frankfurt am Main
Tel.: 069 955262-36, Fax: 069 955262-38
E-Mail: hkfb@paritaet-hessen.org
www.hkfb.de

Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?

Sehr geehrte Damen und Herren,

REHADAT-Seminaranbieter: Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?
Wer sich eine neutrale Übersicht über Bildungs- und Qualifizierungsanbieter im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verschaffen will, findet diese im Portal REHADAT-Seminaranbieter – ab heute im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche.

Das Portal bietet aktuell rund 300 Profile namhafter Seminarveranstalter mit Bezug zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die Anbieterprofile enthalten Kontaktangaben, Infos zu Themen und Zielgruppen sowie Links zum jeweiligen Seminarangebot.

Für eine schnelle und zielgerichtete Recherche sind die Anbieter nach folgenden Themen sortiert: Arbeit & Beschäftigung, Aus- & Weiterbildung, Barrierefreiheit & Hilfsmittel Behinderung & Erkrankung, Rehabilitation sowie Recht. Alternativ dazu gibt es eine alphabetische Anbietersuche.

Das Portal bietet außerdem eine Übersicht aktueller Webinare und Live-Online-Schulungen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen bequem von jedem beliebigen Ort aus vertiefen können.

Das Portal richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen und Verbänden, Interessenvertretungen und Betroffene. Seminaranbieter können sich im Anbieterbereich mit einem eigenen Profil im Portal eintragen lassen.

“Mit dem Portal REHADAT-Seminaranbieter tragen wir zu einer besseren Orientierung in der vielfältigen Weiterbildungslandschaft in Deutschland bei und unterstützen bei der Suche nach passenden Angeboten” so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-seminaranbieter.de

Kontakt
Anja Brockhagen
Telefon 02 21 49 81 845 E-Mail: brockhagen@iwkoeln.de

Über REHADAT:
REHADAT ist das zentrale unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich.
REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.

Ihr BBSB-Inform

Audiodeskription in Leipzig

Sehr geehrte Damen und Herren,

für Kurzentschlossene bietet das Schauspiel Leipzig zwischen den Feiertagen eine zusätzliche Vorstellung mit Audiodeskription an!

Im Januar und Februar haben Sie dann die Möglichkeit „Die Hermannsschlacht“ und „Lazarus“ mit Audiodeskription zu besuchen:

„Die Hermannsschlacht“
von Heinrich von Kleist, Regie: Dušan David Pařízek

Fr 27.12.2019
18.10 Uhr blindengerechte Bühnen- und Stückeinführung (inkl. Stoffproben der Kostüme)
19.30 Uhr Vorstellungsbeginn

So 12.01.2020
14.40 Uhr blindengerechte Bühnen- und Stückeinführung (inkl. Stoffproben der Kostüme)
16.00 Uhr Vorstellungsbeginn

So 02.02.2020
18.10 Uhr blindengerechte Bühnen- und Stückeinführung (inkl. Stoffproben der Kostüme)
19.30 Uhr Vorstellungsbeginn
Der Teutoburger Wald im Jahr 9 nach Christus: Cheruskerfürst Hermann schließt mit den Römern ein Scheinbündnis gegen die Sueven. Zugleich unterbreitet er den Sueven ein Bündnisangebot, um die römischen Truppen in einen Hinterhalt zu locken. Er schürt den Hass der einheimischen Bevölkerung gegen die fremden Besatzer. Schließlich stehen fast alle Germanen, die zuvor untereinander zerstritten waren, auf seiner Seite. Nachdem die Truppen des römischen Feldherrn Varus vernichtend geschlagen sind, soll Hermann zum König von Germanien ausgerufen werden.

Lazarus
von David Bowie & Enda Walsh, Regie: Hubert Wild
Fr 24.01.2020
17.40 Uhr blindengerechte Bühnen- und Stückeinführung (inkl. Stoffproben der Kostüme)

19.00 Uhr Vorstellungsbeginn

Als David Bowie 1976 in Nicolas Roegs Film „Der Mann, der vom Himmel fiel“ als Thomas Jerome Newton zu sehen war, schien es manchem Zuschauer, als spiele der britische Sänger sich schlicht selbst. Die Rolle des Außerirdischen, dem die Erdschwerkraft mitunter zu viel wird, schien Bowie mit seiner ätherischen Erscheinung wie auf den Leib geschrieben — und das nicht nur aufgrund seiner Körperlichkeit: Das Thema des Fremden, der in einer profitgierigen Welt strandet, an der er schließlich — trotz großen Erfolges — zerbricht, war Bowie selbst sicher nur allzu vertraut. Und es ist sicherlich kein Zufall, dass von allen Masken und Metamorphosen des Ausnahmekünstlers Bowie ausgerechnet diese eine späte Auferstehung feiert. Vierzig Jahre nach dem Film plant Bowie, Thomas Jerome Newton ein neues Projekt zu widmen: eine Fortsetzung der Story als Musical …

Reservieren Sie sich jetzt Ihre Karten unter 0341 – 1268 168 oder
besucherservice@schauspiel-leipzig.de
Eine Adventszeit und besinnliche Weihnachtsfeiertage wünscht Ihnen,

Maila Giesder-Pempelforth
Mitarbeiterin Audiodeskription
Schauspiel Leipzig
Bosestr. 1
04109 Leipzig
Tel.: 0341-1268 143
Fax.: 0341 – 1268 179
Mail: audiodeskription@schauspiel-leipzig.de
www.schauspiel-leipzig.de

Änderungen im Bundesteilhabegesetz (BTHG) zum 01.01.2020

“Betrifft es mich? Was muss ich tun?” Zum 1. Januar treten Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz in Kraft. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG), erlassen am 23. Dezember 2016, beinhaltet umfangreiche Veränderungen für Menschen mit Behinderungen. Es trat bzw. tritt in vier Stufen in Kraft (2017, 2018, 2020 und 2023). Die dritte Stufe kommt nun zum 1. Januar 2020 und bringt weitere grundsätzliche Änderungen mit sich. Besonders viel ändert sich für Menschen mit Behinderungen in stationären Einrichtungen (“besondere Wohnformen”). Ab 2020 werden etwa Leistungen der Existenzsicherung (Miete, Barbetrag) und der Eingliederungshilfe (Betreuung, Assistenz) voneinander getrennt.

Nun gibt es sicherlich wieder viele Betroffene, die Fragen haben, einen Antrag stellen müssen oder ein Konto brauchen.

Angehörigen-Entlastungsgesetz: Politischer Erfolg für behinderte Menschen und ihre Angehörigen!

Liebe Leserinnen und Leser,

gemeinsam mit anderen Interessenvertretungen behinderter Menschen hat sich der DBSV in den letzten Monaten für die Verabschiedung des Angehörigen-Entlastungsgesetzes eingesetzt. Massive Bedenken von Ländern und Kommunen waren zu überwinden. Die Mühe hat sich gelohnt: Letzten Freitag hat der Bundesrat dem Gesetz zugestimmt. Es wird zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Eine zentrale Regelung betrifft die durch das Bundesteilhabegesetz eingeführte Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB). Sie wird über das Jahr 2022 hinaus finanziert und damit zu einem Regelangebot für behinderte Menschen.

Mit dem Gesetz wird weiterhin geregelt, dass das Sozialamt auf das Einkommen volljähriger Kinder, deren Eltern Sozialhilfe z. B. zur Deckung ihrer Pflegekosten oder auch in Form der Blindenhilfe erhalten, erst dann zurückgreifen dürfen, wenn deren Bruttoeinkommen jeweils 100.000 Euro übersteigt. Umgekehrt gilt dies auch für Eltern von volljährigen sozialhilfebedürftigen Kindern. Dabei gilt: Nur in Ausnahmefällen, in denen die Behörden ein Einkommen über der Schwelle vermuten, müssen Betroffene ihr Einkommen offenlegen. Erhält man als volljähriger behinderter Mensch Eingliederungshilfeleistungen, wird auf das Einkommen und Vermögen der Angehörigen künftig gar nicht mehr zurückgegriffen.

Besonders hat sich der DBSV auch für eine Regelung beim Recht auf Arbeitsassistenz eingesetzt: “Der Gesetzgeber hat klargestellt, dass die Höhe der Aufwendungen für eine Arbeitsassistenz nicht im Ermessen der Integrationsämter steht”, freut sich DBSV-Rechtsreferentin Christiane Möller “Damit wird vielen blinden und sehbehinderten Berufstätigen in der Praxis geholfen, die in der Vergangenheit häufig darum ringen mussten, dass ihnen alle mit der Beschäftigung ihrer Assistenzkraft entstehenden Aufwendungen ersetzt werden”.

Der DBSV und seine Landesvereine danken allen, die mitgeholfen haben, diesen Erfolg zu erreichen.
Quelle: dbsv

BR Hörfilme – Aktuelle Terminliste bis Mitte Januar

Liebe Hörfilmfreunde,

anbei die Filme mit Audiodeskription über die Feiertagswochen. Alle Jahre wieder gibt es ein Hörfilmwiedersehen mit der “Feuerzangenbowle”, den “Sissi”-Filmen (beides im Ersten) und der “Winnetou”-Trilogie (bei 3Sat). Als Premieren warten zudem der zweite Polizeiruf-Einsatz von Verena Altenberger (ein sehr spezieller Krimi von Dominik Graf, schon kommenden Sonntag) und ein neuer Fall für die Münchner Tatort-Komissare Batic und Leitmayr am 2. Weihnachtstag mit Regielegende Hark Bohm in einer wichtigen Nebenrolle.

Ganz besonders freut uns auch, die “Silvestershow 2019″, die zeitgleich im Ersten, beim ORF und beim SRF läuft, erstmals mit einer Live-Audiodeskription präsentieren zu können, Hörfilmspaß von 20 Uhr 15 bis 0 Uhr 30!

Hier die Hörfilmliste als .doc

Viel Spaß mit unseren Hörfilmen wünschen
Bernd Benecke, Elmar Dosch und Haide Völz

Ressort Wissen und Bildung
Barrierefreie Angebote: Hörfilm/Audiodeskription
Telefon +49 89 5900-26027