Archiv für den Monat: Dezember 2020

BR-Hörfilme – Aktuelle Terminliste bis Ende Januar 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Hörfilmfreunde,

anbei unsere Filme mit Audiodeskription bis Ende Januar. Nach einer nun sehr ruhigen Weihnachts- und Silvesterzeit (mit den gewohnten Hörfilmhighlights) geht es im Januar gleich mit dem ebenfalls deutlich ruhigeren Fasching mit Live-AD weiter und endlich wird dann auch der BR-Klassiker “Monaco Franze” mit AD ausgestrahlt.

Leider ist die Doku zu “30 Jahren Batic und Leitmayr” erst heute fertig geworden, zu spät für eine AD zur Sendung am 29.12. – ab Mitte Januar gibt es die AD aber dann in der BR-Mediathek. Ansonsten warten neue Folgen von “Hubert ohne Staller”, ein neuer ORF-Tatort, “Tiere in den Flegeljahren” und ein paar “Männerherzen” im neuen Jahr. Das ist doch schon mal was.

Hier die Hörfilmliste als .docx

Schöne Hörfilmstunden, entspannte Weihnachten und ein besseres 2021 mit ganz viel Gesundheit wünschen

Bernd Benecke, Elmar Dosch und Haide Völz

P.S. Wir freuen uns über die Nominierung unser AD zu “Oktoberfest 1900″ zum Deutschen Hörfilmpreis 2021!

Bayerischer Rundfunk
Programmdirektion Kultur | Wissen und Bildung | Barrierefreie Angebote: Audiodeskription
Floriansmühlstraße 60 | 80939 München
Telefon +49 89 5900 26027 | Homeoffice +49 179 493 4417
bernd.benecke@br.de
BR.de

Neues von Sightviews

Sehr geehrte Damen und Herren,

2019 ist der Podcast Sightviews mit der dazugehörigen Internetseite gestartet. Schwerpunkt ist die Berichterstattung rund um die Hilfsmittelmesse Sightcity.
2020 ist die Veranstaltung zwar ausgefallen, es wurden jedoch Interviews per Telefon und Skype geführt. Auf diese Weise hatten und haben Interessenten die Möglichkeit, sich trotzdem über neue technische Hilfen und Trends zu informieren.

Erfreulicherweise ist der Fortbestand von Sightviews als Angebot des BBSB nun längerfristig gesichert, nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Resonanz.
Sigghtviews wird deshalb ausgebaut. Im Podcast und auf der Internetseite www.sightviews.de sind schon jetzt nicht nur Beiträge über die Sightcity zu finden, sondern auch allgemeine Testberichte und Informationen zu Hilfsmitteln für blinde und sehbehinderte Menschen.
Unter dem Motto “Themen, Tipps und Trends zwischen den Sightcities” gibt es Beiträge, wann immer sich ein interessantes Thema auftut. Ziel ist dabei, mit den Informationen auch technisch nicht so versierte Personen verständlich zu informieren.

Derzeit finden Sie neben der Sightcity-Berichterstattung 2019 und 2020 folgende aktuelle Beiträge:
- Ein Interview klärt, welche Vorteile die Navigations-App Routago Assist bietet.
- Digitale, einfach zu bedienende Diktiergeräte sind trotz Smartphon für viele Nutzer immer noch eine Erleichterung im Alltag und nach wie vor gefragt. In einem Beitrag werden drei Geräte mit unterschiedlicher Ausrichtung vorgestellt. Eine kürzere Version erscheint auch im Januar in unserem Vereinsmagazin Bayernrundschau, zu finden in Buch 6 von DBSV-Inform.
- Testberichte widmen sich dem Thermometer My Degrees, dem neuen Daisy-Player Evo E 10 von Technik für alle, dem besonderen Festnetz-Telefon Vocalfon und der smarten Brille Envision Glasses.

Die Envision Glasses sind dabei wohl das spannendste und neuartigste Hilfsmittel. Es handelt sich dabei um eine Brille mit integrierter Kamera, mit der mobil Text vorgelesen, Objekte gesucht oder erkannt, Barcodes gescannt, Farben angesagt und Umgebungen beschrieben werden können. Das Gerät steht damit unmittelbar in Konkurrenz zur weithin bekannten OrCam MyEye 2, bietet aber mehr Funktionen. Im Unterschied zur OrCam finden viele Erkennungen jedoch Online statt, so dass eine Internetverbindung (die unterwegs über einen mobilen Hotspot erfolgen kann) erforderlich ist.

In einem Sightviews-Interview hat sich Christian Stahlberg mit einem der ersten Nutzer in Deutschland unterhalten. Er stellt das Produkt live vor und teilt seine Einschätzungen und Erfahrungen mit.

Abgesehen von den inhaltlichen Erweiterungen ist für Sightviews technisch gesehen auch eine neue Internetseite entstanden. Unter www.sightviews.de finden Sie nun alle bisher erschienenen Beiträge und auch die oben genannten nun zum Download auf einer barrierefreien Webseite. Auch der Webplayer, also das Abspielen von Beiträgen als Stream ohne Download, ist einfacher nutzbar und barrierefreier geworden.

Geändert hat sich leider der Podcast-Feed.
Alle, die mittels einer Software (Podcatcher) oder einem Daisy-Player wie dem Victor Reader Trek oder Stream automatisch über neue Ausgaben informiert werden wollen und nicht auf Programme von Apple zurückgreifen, müssen künftig eine andere Adresse eintragen: https://www.sightviews.de/feed/mp3

Wir freuen uns, wenn auch Sie sightviews.de zur persönlichen Information nutzen und technisch interessierte Menschen auf das erweiterte Angebot aufmerksam machen.
Denn Sightviews ist Ein- und Ausblick – verständlich, unabhängig, informativ.

Bei Fragen steht Ihnen Christian Stahlberg, Redakteur der Sightviews und Referent für elektronische Hilfsmittel für blinde Menschen beim BBSB, unter der Mailadresse sightviews@bbsb.org gern zur Verfügung.

Quelle: BBSB-Inform

Ausgleichsabgabe soll verdoppelt werden

Liebe Leserinnen und Leser,

anlässlich seiner Rede bei der Welttagsveranstaltung zum Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hat Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, angekündigt, die Ausgleichsabgabe zu erhöhen. Für diejenigen Unternehmen, die keinen schwerbehinderten Menschen beschäftigen, soll sie verdoppelt werden.

Arbeitgeber mit mehr als 20 Beschäftigten sind gesetzlich verpflichtet, schwerbehinderte Menschen einzustellen. Tun sie dies nicht oder nicht in ausreichendem Umfang, zahlen sie eine Ausgleichsabgabe. In Deutschland gibt es mehr als 40.000 Betriebe, die keinen schwerbehinderten Menschen angestellt haben.

Eine der wichtigsten Säulen des Schwerbehindertenrechts sei die Beschäftigungspflicht für Unternehmen, so Hubertus Heil. Doch es gebe nach wie vor Unternehmen, “die sich wegducken vor ihrer Verantwortung oder die Potenziale von Menschen mit Behinderungen für ihr Unternehmen noch nicht erkannt haben”.

„Dass die Politik jetzt Schluss macht mit rechtsunverbindlichen Apellen und endlich einer langjährigen Forderung des DBR und auch des DBSV nach einer Erhöhung der Ausgleichsabgabe nachkommt, ist absolut richtig“, sagt DBSV-Präsident Klaus Hahn und ergänzt: „Wir werden die konkrete Umsetzung genau im Blick behalten und begleiten.”

Quelle: dbsv

Umfrage zu Auswirkungen der Corona-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren,

welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf? Wie müssen Reha-Angebote angepasst und verändert werden, um Teilhabe sicherzustellen? Das untersucht die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) im Corona-Konsultationsprozess mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).
Ziel der Online-Befragung ist, die erlebten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Menschen mit Behinderungen aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen.
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband bittet seine Mitglieder darum, die Fragebögen auszufüllen und in Ihre Netzwerke zu tragen, damit auch die Belange von blinden und sehbehinderten sowie taubblinden und hörsehbehinderten Menschen sichtbar werden.

Was ist zu tun?
Rufen sie den Link

https://www.dvfr.de/rehabilitation-und-teilhabe/meldungen-aus-der-reha-landschaft/detail/artikel/online-befragung-corona-folgen-fuer-menschen-mit-behinderungen/

Klicken Sie dann bitte auf den für Sie passenden Fragebogen und füllen diesen möglichst vollständig aus.
Falls Sie sich mehreren Fragebögen zuordnen, weil Sie z. B. selbst ein Mensch mit Behinderung (1.) und ein Angehöriger eines Menschen mit Behinderung (2.) sind, können Sie auch mehrere Fragebögen ausfüllen.
Eine Teilnahme an der Befragung ist bis zum 13. Dezember 2020 möglich.

Mehr zum Konsultationsprozess der DVfR finden Sie unter:
DVfR: Konsultationsprozess: Teilhabe von Menschen mit Behinderungen unter den Bedingungen der Corona-Pandemie

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die
E-Mail-Adresse: corona@dvfr.de
oder rufen sie die Hotline: Frau Dr. Mara Boehle, dienstags von 10.00-12.00 Uhr und donnerstags von 14.00- 16.00 Uhr, unter der
Telefonnummer 01 71 68 95 706
an.

Ihr BBSB-Inform

Düsseldorfer Fußgänger bekommen berührungslosen Ampeltaster

Hallo,

bisher gibt es ein Wunschgrün an Ampeln für Fußgänger nur gegen Berührung. In Düsseldorf wird nun eine Technik getestet, bei der Fußgänger sich dem “Ampeltaster” nur nähern müssen, damit die Ampel auf Grün umspringt. Es sei der erste seiner Art, der in Europa in Betrieb ist, teilte die Stadt Düsseldorf mit. Hergestellt werden die neuen Taster von der Firma RTB, die unter anderem in Bad Lippspringe sitzt.

In dem neuen Taster befindet sich ein kleiner Radarsensor, der die Anforderung per Näherungserkennung ermöglicht. Betritt der Fußgänger ein definiertes Gebiet vor dem Taster an der Ampel, erkennt der Taster ihn. Der Öffnungswinkel des Radars beträgt 80 Grad horizontal und 40 Grad vertikal. Tritt ein Fußgänger näher an den Taster heran, löst er die Anforderung aus, dass die Ampel für ihn “grün” wird. Diese Zone kann in vier Stufen zwischen 10 cm und 1 m eingestellt werden. Bei Annäherung an den Taster gibt der Radarsensor die Anforderung an das Steuergerät weiter, was direkt am Taster durch das gewohnte Quittungsfeld “Signal kommt” angezeigt wird.

Die berührungslosen Taster wurden an der Ampelanlage Bender-/Dreher-/Neunzigstraße in Gerresheim angebracht. Zusammen kosteten sie 6400 Euro. Für den Test wurden alle drei Fußgängerquerungen über die Dreherstraße und die Querung auf der Neunzigstraße mit den kontaktlosen Tastern ausgestattet. “Wenn der Test positiv ausfällt, soll der Taster bei anstehenden Umrüstungen von Ampelanlagen bedarfsgerecht eingesetzt werden”, erläutert Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke.

Die vier Straßenquerungen waren bisher mit den üblichen Sensortastern versehen, bei denen die Fußgänger durch leichtes Berühren mit Hand oder Ellbogen die Anforderung für die Grünzeit ausgelöst haben. Um das Verhalten des Radar-Tasters eingehend beurteilen zu können, sei für den Praxistest bewusst diese Kreuzung im Stadtteil Gerresheim ausgewählt worden, heißt es aus Düsseldorf. Sowohl der vorhandene Radweg als auch die geteilte Fußgängerfurt stellten eine besondere Herausforderung für die Einstellung des Erkennungsfeldes und Nutzerverhalten dar, um unbeabsichtigte Anforderungen auszuschließen.

Quelle: heise.de