Schlagwort-Archiv: Hilfsmittel

Recht auf Hörhilfenversorgung für gesetzlich Krankenversicherte gestärkt

Liebe Leserinnen und Leser,

auf Vorschlag seiner Patientenvertretung hat der Gemeinsame Bundesausschuss eine Änderung der Hilfsmittel-Richtlinie im Bereich Hörhilfen beschlossen, die im Oktober in Kraft getreten ist. In drei wichtigen Punkten werden die Rechte von hörsehbehinderten Menschen gestärkt:

1. Das räumliche Hören ist neben dem Sprachverstehen nun auch Ziel der Hörgeräteversorgung. Wer zugleich hör- und sehbehindert ist, sollte z. B. mit Hörgeräten möglichst sicher eine Straße überqueren können.
2. In der ärztlichen Verordnung über Hörhilfen sollen weitere Einschränkungen des Versicherten dokumentiert werden, die für die konkrete Hörgeräteversorgung wichtig sind, wie z. B. eine Hörsehbehinderung oder motorische Einschränkungen, die etwa das Bedienen der Geräte erschweren können.
3. Der Anspruch auf die Versorgung mit Hörübertragungsanlagen wird gestärkt und besteht nun ausdrücklich in jedem Alter. Diese Geräte können Sprache von einem Mikrofon direkt auf ein Hörgerät übertragen.

“Am Vorschlag der Patientenvertretung haben viele Aktive aus der Selbsthilfe hörsehbehinderter, schwerhöriger und blinder Menschen mitgearbeitet”, erläutert der Vorsitzende des Gemeinsamen Fachausschusses hörsehbehindert/taubblind (GFTB) und DBSV-Sozialreferent Reiner Delgado. “Und diese gute Zusammenarbeit hat nach jahrelangem Einsatz zum Erfolg geführt.” DBSV-Taubblindensprecher Peter Bleymaier ergänzt: “Auch wenn die neuen Klarstellungen nicht alle Probleme lösen, erhalten hörsehbehinderte Menschen, die im Alltag ja besonders auf hochwertige Hörgeräte angewiesen sind, nun eine stärkere Position, um die notwendigen Hörhilfen auch tatsächlich finanziert zu bekommen.”

Informationen zu den Neuregelungen und zur Hörgeräteversorgung für hörsehbehinderte Menschen unter:
www.dbsv.org/hoerhilfen.html

Redaktion:
Andreas Bethke (V.i.S.d.P.)
Volker Lenk

Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0, Fax: (030) 28 53 87-200
E-Mail: mailto:info@dbsv.org
www.dbsv.org

Sightcity 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die 66. vom 20. Bis 22.4. in München
Deutschlands größte 50+ Messe findet vom 20. Bis 22.4. in der neuen Messe München statt.

Die 66. informiert sie in vier Themenwelten.
Wissen
Informieren sie sich zu Finanzen und Versicherung, Kommunikation und neue Medien, Recht und Soziales sowie Weiterbildung und Kompetenz. In persönlichen Gesprächen mit Branchenexperten erhalten Sie unterstützende Antworten und Planungshilfen für Ihre unmittelbare Zukunft.
Wohnen
Wohnen – hier ist das Leben zuhause. Eine Immobilie als Kapitalanlage, der Umbau oder die Sanierung der eigenen vier Wände oder Wohnen mit Service und Pflege – die Aussteller bieten technische Assistenzsysteme, praktische Vorschläge bei der Umgestaltung des Wohnraums und Lösungen für die Fragen der richtigen Vorsorge.
Wohlfühlen
Die 66 und ihr Wohlfühlprogramm: Gesundheit, Sport und Fitness sowie Wellness und Beauty für ein achtsames Leben. Riesiges Sportareal mit kostenfreiem Fahrradparcours und Teststrecken für alles mit zwei rollenden Reifen inklusive kompetenter Fitnessberatung. Zusätzlich: Kostenlose Gesundheits-Checks im Gesundheitsparcours, Beautyworkshops, Farb- und Stilberatung und wohltuende Wellness.
Leben
Ihr Leben ist bunt. Freizeit und Hobby, Kunst und Kultur, Mobilität, Tourismus und Reisen sowie Mode und Accessoires bereichern unser Leben. Laufsteg-Kollektionen an der Modeschaubühne, Top-Angebote aus der Reisebranche, Mobilitätstipps mit neuen Technologie-Trends bei Bikes, Caravans, Autos und deren Assistenz- und Kommunikationssysteme und viele kreative Angebote und Kurse für neue Hobbys.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren Sie mit der U-Bahn-Linie U2, die sie bsp. Ab München HBF nehmen können, bis „Messestadt Ost“.
Die 66 findet in den Hallen A5 und A6 statt und ist über den Eingang Ost erreichbar.
Wir sind dabei
Der Blickpunkt AUGE Stand des Münchner Teams mit der Nr. 224 ist in Halle A 5 auf der Messe München, Eingang Ost, zu finden.
Auch das AURA-HOTEL hat zusammen mit den Ammergauer Alpen einen Stand mit der Nr. 402 in der Halle A 6.

Sightcity vom 25. Bis 27.4. in Frankfurt
Der Messekompass soll Ihnen den Besuch der SightCity 2018 vom 25. bis zum 27. April im Hotel Sheraton Airport in Frankfurt erleichtern. Er wurde gemeinsam vom Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen (BSBH), und dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) erstellt. Er wird über die regelmäßigen Hörzeitschriften dieser Organisationen angeboten, ist aber auch über die folgende Web-Site herunterladbar: Hier

Dort finden Sie diesen Messekompass neben der DAISY-Version auch als Word-Dokument und Text-Datei eingestellt.

Ziel dieses Messekompasses ist es, Ihnen die verschiedensten Informationen zur SightCity 2018 in gebündelter und in für blinde und sehbehinderte Personen geeigneter Form anzubieten. Da dieses Angebot natürlich für möglichst viele Nutzer mit sehr unterschiedlichem Informationsstand Hilfe anbieten soll, kann es passieren, dass die eine oder andere Passage für Sie zu ausführlich ist. Für denjenigen, dem aber die angebotenen Infos bezüglich Inhalt oder Aktualität nicht ausreichen, empfehlen wir die Hinweise unter der Überschrift Wo finden Sie letzte Infos vor dem Messebeginn.

Veranstaltungsort: Sheraton Frankfurt Airport Hotel, Hugo-Eckener-Ring 15, 60549 Frankfurt a.M.

Ihr BBSB-Inform
BBSB-Inform wird Ihnen, wann immer Sie das wollen, am Telefon vorgelesen.
Wählen Sie: 0871 7000 14000. Es gilt das für den benutzten Anschluss vereinbarte Verbindungsentgelt ohne Aufschlag.

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen
mailto:bbsb-inform@bbsb.org
Judith Faltl Telefon 0 89 – 68 52 58

Patiententag zum Usher-Syndrom und Taubblindheit

Liebe Leserinnen und Leser,

am 21. Juli 2018 wird in Mainz ein Patiententag zum Usher-Syndrom und Taubblindheit stattfinden. Vorher ist ein wissenschaftlicher Kongress. Dort gibt es viele Informationen zu neuen medizinischen Entwicklungen und Therapieansätzen. Auf dem Patiententag werden die Informationen von den Wissenschaftlern in verständlicher Form an Betroffene, Angehörige und Interessierte weitergeben. Außerdem gibt es Informationen zu neuen Hilfsmittelentwicklungen.
Bis zum 31. März kann man sich noch zum Frühbuchertarif von 90 € anmelden.

Leben mit Usher-Syndrom e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Taubblindheit gGmbH sind an der Organisation beteiligt. Informationen findet Ihr unter: https://gesellschaft-taubblindheit.de/aktuelles
und das genaue Programm ist unter: http://ush2018.org/de/programm-patientensymposium

Viele Grüße
Irmgard Reichstein
Stiftung taubblind leben

Neuer Horizont für Blinde und Sehbehinderte

Liebe Bloggemeinde,

MyEye, so der Name des etwa fingergrossen Geräts, ist batteriebetrieben und wird auf den Bügel einer gewöhnlichen Brille aufgesetzt. Durch optische Erkennungssoftware ist MyEye in der Lage, gedruckte Texte zu lesen, auf die der Nutzer deutet. So lassen sich Namen von Geschäften, Zeitungstexte, Speisekarten, Produktaufschriften oder Banknoten identifizieren und lesen.

Doch das ist nicht alles, denn MyEye ist auch lernfähig: Über eine Gesichtserkennungssoftware lassen sich Gesichter bekannter Personen Namen zuordnen, sodass diese bei einem erneuten Treffen von dem Gerät wiedererkannt werden.
Hier weiter lesen

Informationstag, Sehbehindert oder blind – und doch am Ziel ankommen

Liebe Bloggemeinde,

Top-Thema Navigation: BFW Regional-Center München lädt am 18.07. ein zum Informationstag “Sehbehindert oder blind – und doch am Ziel ankommen”

Am Dienstag, 18. Juli 2017 findet ein Informationstag zum Top-Thema “Navigation für Blinde” in der Münchner Hanns-Seidel-Stiftung statt, veranstaltet vom Regional-Center München des BFW Würzburgs. Besuchen Sie die Ausstellung, Expertengespräche, Fachvorträge und Workshops mit den teilnehmenden Hilfsmittelausstattern und Produkte-Beratern von z. B. der Firmen BAUM Retec AG, F.H. Papenmeier, Dräger & Lienert, und Reinecker Vision, Flusoft, HelpTech und Steller Technologies. Besonders empfehlenswert die Vorträge: “Navigation mit dem Handy”, “Indoor Orientierung mit BlindSquare”, “OrCam – eine Brille, die Blinden Orientierung schenkt”, “Blind und wettbewerbsfähig!”
Beginn der Vorträge ab 12:00 Uhr zu jeder vollen Stunde. Termin: 18.07.2017 von 11:00 bis 18:00 Uhr

Ort: Hanns-Seidel-Stiftung Konferenzzentrum München, Lazarettstr. 33, 80636 München

Anmeldung unter rcm@bfw-wuerzburg.de

Silja Korn Stiftung

Silja Korn Stiftung - T-Shirt
Liebe Bloggemeinde,

im Januar 2017 wurde die Silja Korn Stiftung gegründet.
Die Stiftungsziele sind unter Anderem die Unterstützung von blinden und taubblinden Menschen und deren Teilhabe am Leben zu erleichtern.

Sei es durch tatkräftige Unterstützung (z.b. Lormen, Wegbegleitung …) wie auch finanzielle Hilfe für z.b. Hilfsmittel, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

Wir freuen uns über Zuwendungen jeder helfenden Art.

Der Erlös der Fotos meiner gemalten Bilder geht vollständig zugunsten der Stiftung.

Von allem was ich als Künstlerin verkaufe, gehen mindestens 20% an die Stiftung.
Dazu gehören meine gemalten Bilder, sowie die Texture Grafittifotos
in limitierter Auflage auf gebürstetem Alu-Dibond.
Jedes meiner Bilder ist ein Unikat.

Bitte gebt die Info weiter und helft mit zu helfen.

Liebe Grüße

   Silja

Bundesteilhabegesetz verweigert sehbehinderten Menschen die Unterstützung

Liebe Bloggemeinde,

das Bundesteilhabegesetz ist angetreten, um mehr Teilhabe für behinderte Menschen zu ermöglichen. Stattdessen soll nun sehbehinderten Menschen Unterstützung verweigert werden. Lesen Sie dazu die folgende DBSV-Pressemitteilung von heute:

Nicht behindert genug fürs Studium

Berlin, 24. Oktober 2016. Am 7. November 2016 findet die Anhörung zum Bundesteilhabegesetz statt. Aus diesem Anlass weist der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) darauf hin, dass sehbehinderte Menschen durch die geplanten Regelungen massiv schlechter gestellt werden.

Im Moment haben sehbehinderte Menschen mit einem Sehvermögen von bis zu 30 Prozent grundsätzlich Anspruch auf Eingliederungshilfe, sie dürfen also beispielsweise Hilfsmittel oder Vorlesekräfte fürs Studium beantragen. Der Gesetzentwurf des Teilhabegesetzes sieht jedoch vor, dass nur noch derjenige Leistungen erhält, der eine sogenannte “erhebliche Teilhabeeinschränkung” hat. Bevor über den eigentlichen Antrag auf Eingliederungshilfe entschieden wird, ist erst einmal der Nachweis zu erbringen, dass man in mindestens fünf von neun Lebensbereichen nicht allein zurechtkommt, also auf ständige personelle oder technische Hilfe angewiesen ist. Zu den Lebensbereichen gehören unter anderem Selbstversorgung (Waschen, Anziehen, Essen etc.), häusliches Leben (Einkaufen oder Wohnung putzen), Mobilität und die Pflege der Beziehungen zu anderen Menschen. “Viele sehbehinderte Menschen fallen damit aus dem System”, konstatiert DBSV-Präsidentin Renate Reymann.

Dies wird am Beispiel von Sebastian T. deutlich. Der 24-jährige hat ein Sehvermögen von 20 bis 25 Prozent und studiert technische Informatik. Wegen seiner Sehbehinderung wird ihm eine Studienassistenz finanziert, die beispielsweise in Vorlesungen erklärt, was an die Wand projiziert wird. Ohne Assistenz wäre es ihm unmöglich, dem Unterricht zu folgen. Sein Problem: “Im Alltag komme ich gut zurecht. Ständige Unterstützung brauche ich ausschließlich im Studium – und nicht etwa in vier weiteren Bereichen, wie es in den Regelungen des neuen Bundesteilhabegesetzes vorgesehen ist, um Unterstützung zu erhalten. Das bedeutet, ich müsste meine Assistenz, wenn das Gesetz unverändert in Kraft tritt, selbst bezahlen, weil ich dann nicht mehr als ‘behindert genug’ angesehen würde. Von den 450 Euro BAföG, die mir im Monat zur Verfügung stehen, könnte ich mir das nicht leisten.”

Sebastian T. ist leider kein Einzelfall. Renate Reymann sieht nun die Bundesregierung in der Pflicht: “Es kann nicht sein, dass aufgrund einer unausgegorenen Regelung viele sehbehinderte Menschen massiv schlechter gestellt werden als bisher. Der Zugang zur Eingliederungshilfe ist nur einer von vielen Punkten, an denen das Bundesteilhabegesetz dringend nachgebessert werden muss.”

+++ DBSV-Aktion am 7. November vor dem Reichstagsgebäude +++

Blinde und sehbehinderte Menschen dürfen nicht zu den Verlierern des Teilhabegesetzes werden!

- Aktion aus Anlass der Anhörung zum Bundesteilhabegesetz
- Ort: Berlin, vor dem Reichstagsgebäude (Westseite/Platz der Republik)
- Zeit: Montag, 7. November 2016, 10:30-12:00 Uhr
Mehr Infos unter http://bthg.dbsv.org

Mailingliste zum Thema elektronische Hilfsmittel für sehbehinderte Menschen

Liebe Leser,

es gibt viele Mailinglisten, die sich mit elektronischen Hilfsmitteln befassen. Meistens geht es hier um Hilfsmittel für Blinde. Die Belange von sehbehinderten Nutzern spielen – wenn überhaupt – nur eine untergeordnete Rolle.

Herr Sebastian Eckardt, Referent für elektronische Hilfsmittel für sehbehinderte Menschen im BBSB möchte hier Abhilfe schaffen und hat deshalb die Mailingliste E-Sehhilfen eingerichtet.
In dieser Mailingliste geht es ausschließlich um für sehbehinderte relevante Themen. Egal ob Vergrößerung am PC, Notebook, Tablet, Smartphone usw..

Erlaubt sind:
- sehbehindertengerechten Anpassung der Oberfläche des Betriebssystems,
- Vergrößerungssoftware, egal ob PC oder Smartphone,
- eBook Reader,
- digitale Fotografie,
- Elektronische vergrößernde Sehhilfen wie elektronische Lupen oder Bildschirmlesegeräte,
- und sonstige für Sehbehinderte gut bedienbare Geräte.

Ausgeschlossen sind:
- Screenreader und Sprachausgaben, sofern sie nicht in Kombination mit Vergrößerungssoftware benutzt werden. Für allgemeine Informationen zu Screenreadern bitte ich die allgemeinen Listen zu nutzen.
- Allgemeine Fragen zu Programmen (z.B. Windows, Office etc.)

Die Vorstellung neuer Produkte ist nur nach vorheriger Absprache mit dem Moderator gestattet und darf keine kommerziellen Zwecke verfolgen.

Um sich für die Mailingliste anzumelden senden sie einfach eine leere E-Mail an
e-sehhilfen-subscribe@lists.bbsb.org.

Eine weitere Möglichkeit der Anmeldung und weitere Informationen gibt es unter:
https://lists.bbsb.org/listinfo/e-sehhilfen.
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen ist Sebastian Eckardt, Referent für elektronische Hilfsmittel für sehbehinderte Menschen
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB)
Arnulfstraße 22
80335 München

Private Anschrift:
Friedrichstraße 59
95444 Bayreuth
Telefon: 09 21 7 58 60 23
Mailto:sebastian.eckardt@bbsb.org
Web: www.bbsb.org

Hilfsmittelausstellung im ABSV

Liebe Leserinnen und Leser,

am 18. und 19. November findet die jährlich stattfindende Ausstellung im ABSV statt, bei der nützliche Hilfsmittel und Dienstleistungen für blinde und sehbehinderte Menschen vorgestellt werden, u. a. mit Informationen für Senioren und Augenpatienten, zu Kultur- und Freizeitaktivitäten sowie Reisen, zu Mobilitätshilfen und Begleitdiensten, zu Hörbüchern und Hörfilmen sowie Braille- und Tastmedien, zu allgemeinen und optischen Hilfsmitteln, zu mobilen Kommunikationsgeräten sowie zu technischen Innovationen.

Die Ausstellung wird am 18. November, 10:00 Uhr durch Dirk Gerstle, Staatssekretär für Soziales, eröffnet.
Alle interessierten Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich an den Ständen der rund 40 Aussteller sowie im Rahmen des begleitenden Vortragsprogramms zu informieren.
Eintritt frei!

Termin:
Mittwoch, 18. November 2015, 10:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag, 19. November 2015, 10:00 bis 16:00 Uhr

Ort:
ABSV, Auerbachstraße 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahn Grunewald)

Vortragsprogramm: Mittwoch, 18. November 2015
10:15 Uhr:
“Rechtliche und finanzielle Ansprüche für Blinde und Sehbehinderte, Widerspruch- und Klageverfahren, Wohnen und Pflege im Alter”
Referenten: Petra Rissmann / Dorothée Reinert, ABSV; Markus Brinker, rbm und Jörg Menzel, BWS Blindenwohnstätten Berlin

11:00 Uhr:
“Pflegestützpunkte – Beratung rund um das Thema Pflege
Referentin: Julia Lehmann, Pflegestützpunkt Charlottenburg-Wilmersdorf, Zillestr.

12:00 Uhr:
“Gut begleitet und sicher durch Berlin”
Referentin: Heike Rau, VBB Bus & Bahn-Begleitservice

13:00 Uhr:
“Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft – eine Leistung der Eingliederungshilfe”
Referentin: Doris Brandt, Projekt Lotse Berlin

14:00 Uhr:
“Wandern auf Hawaii, Elefantenreiten in Südafrika oder Skifahren im hohen Norden – Natursportreisen für blinde und sehbehinderte Menschen auf fast allen Kontinenten”
Referentin: Doreen Otto, VisionOutdoor

15:00 Uhr:
“Von Hamburg bis nach Wien – Entdeckungsreisen für Körper, Geist und Seele für blinde und sehbehinderte Menschen”
Referentin: Susanne Hahn, anders-sehn

16:00 Uhr:
“Sprechende Apple-Technik für unterwegs – von iPhone bis iPad”
Referentin: Katja Eichhorn, MacBlind

17:00 Uhr:
“Einfach für Blinde und Sehbehinderte zu bedienende Handys mit dem Betriebssystem Android”
Referentin: Elizabeth Jaroszova, Blindshell

Vortragsprogramm: Donnerstag, 19. November 2015
10:15 Uhr:
“Exzentrisches Sehtraining – Besseres Sehen und Lesen für Patienten mit zentralem Gesichtsfeldausfall
Referentin: Petra Oertel-Verweyen, SFZ-Sehzentrum Berlin

11:00 Uhr:
“EasyTask – Ergonomieprodukt für die intuitive Gestaltung von Arbeitsabläufen blinder und sehbehinderter Arbeitnehmer”
Referent: Hansjörg Lienert, Dräger und Lienert GbR

12:00 Uhr:
“Navigationsgürtel – vibrierender Wegweiser für blinde und sehbehinderte sowie taubblinde Menschen”
Referentin: Susanne Wache, Feel Space GmbH

13:00 Uhr:
“Blindenlangstöcke – verschiedene Modelle und Spitzen”
Referent: Pierre Klein, Comde-Derenda GmbH

14:00 Uhr:
“VideoTIM3 – mit den Fingern Schwarzschrift lesen und Grafiken erkennen”
Referent: Gunnar Matschulat, Abtim.com

15:00 Uhr:
“Kleine und große Alltagshelfer”
Referentin: Bettina Link, Gaudio-Braille

Folgende Aussteller werden sich präsentieren:
Abtim.com; anders-sehn; Atina; Berliner Blindenhörbücherei gGmbH; Berliner Mobilitätshilfedienste; Berufsförderungswerk Halle (S.) gGmbh; BeTa Hilfen für Sehbehinderte GmbH; BIQ gGmbH; Blindshell Android Smartphon; Blista-Brailletec gGmbH; Braunschweiger Blindenhilfsmittelversand (B.B.H.V.); BWS Blindenwohnstätten Berlin; Carpe Berlin; Comde-Derenda GmbH; Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB); Dräger und Lienert GBR; Feel Space GmbH; Gaudio-Braille; Hörfilmprojekt DBSV; Kranz Vision; Landeshilfsmittelzentrum BSV-Sachsen; Low Vision Kreis e. V.; MacBlind; NWW gGmbH Scandi-Paddi; Ohrfunk.de; Pflegestützpunkt Charlottenburg-Wilmersdorf; Projekt Lotse Berlin; rbm gGmbH, Niederlassung Berlin; SFZ-Sehzentrum Berlin; Stiftung Deutsche Schule für Blindenführhunde; Stiftung Digitale Chancen; SynPhon; Tabimax; Tastkunst – Museumsführungen und Stadtspaziergänge; VBB Bus & Bahn-Begleitservice; VisionOutdoor e. V.; Vistac

Der Etikettenlesestift

Liebe Bloggemeinde,

hier mal ein Tip für ein wunderbares Hilfsmittel,
was dem Einen oder Anderen eine große Hilfe sein kann.

Was verbirgt sich hinter einem Etikettenlesestift?
Das Gerät sieht aus wie ein großer, dicker Stift. In der Spitze befindet sich ein Sensor. Dieser wird mit einer selbstklebenden Etikette, in deren Inneren sich ein Kontakt befindet, in Berührung gebracht. Sobald sich Stift und Etikette erkannt haben, kann man eine Sprachnotiz hinterlegen, die dann wie immer vom Stift wiedergegeben wird, wenn seine Spitze die Etikette berührt.
So kann man diese selbstklebenden Etiketten z.B. auf Medikamenten anbringen und nicht nur die Bezeichnung, sondern auch die Einnahmeanleitung mit aufsprechen. Auf diese Weise lässt sich Gefriergut kennzeichnen, ein Adressbuch anlegen oder ein Kalender führen….

Derzeit gibt es zwei dieser Stifte auf dem Markt: den PennyTalks und den PenFriend 2, beide Geräte liegen preislich bei ca. 130 Euro. Ein Satz Etiketten wird mitgeliefert. Etiketten können nachgekauft werden. Es gibt auch waschfeste Etiketten, die in Kleidungsstücke geklebt werden können. Auf diese Weise kann eine Waschanleitung aufgesprochen werden.

Vertrieben werden diese Hilfsmittel u.a. von folgenden Firmen:
Deutscher Hilfsmittelvertrieb (DHV), Hannover, Tel. 0511 95465-0,
info@deutscherhilfsmittelvertrieb.de,

Landeshilfsmittelzentrum (LHZ), Dresden, Tel. 0351 80906-24, E-Mail
lhz@bsv-sachsen.de,

PABS, Bonn, Tel. 0228 2079935, E-Mail pabs@gmx.de,

Technik für alle (TFA), Osnabrück, Tel. 0541 507979-0, E-Mail
info@technik-fuer-alle.de