Schlagwort-Archiv: Hilfsmittel

Hilfsmittelausstellung im ABSV vom 16. bis 18. November

Liebe Leserinnen und Leser,

in der kommenden Woche findet vom 16. bis 18. November, 10:00 bis 17:00 Uhr, im Saal des Vereinshauses, Auerbachstraße 7, 14193 Berlin, unsere diesjährige Hilfsmittelausstellung statt. Der Schwerpunkt liegt auf den elektronischen Hilfsmitteln.

Folgende Aussteller werden ihre Hilfsmittel präsentieren:

Dienstag, 16. November:
- Reinecker Vision GmbH
- F. H. Papenmeier GmbH & Co. KG
- A-L-U Technik für Blinde und Sehbehinderte oHG
- Draeger Lienert GmbH & Co. KG
- feelSpace GmbH

Mittwoch, 17. November:
- LVI Deutschland GmbH
- VISTAC GmbH
- IPD Infosystem Produktion and Distribution GmbH
- Gaudio Braille
- Low Vision Kreis e. V.

Donnerstag, 18. November:
- Help Tech GmbH
- Tec-Innovation GmbH
- ProTak GmbH
- BeTa Hilfen für Sehgeschädigte GmbH
- steller-technology GmbH & Co. KG

Um die Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, werden an drei Tagen jeweils eine begrenzte Zahl von Ausstellerfirmen vor Ort sein. Besucherinnen und Besucher können pro Tag ein dreistündiges Zeitfenster buchen. In der Zeit von 10:00 bis 13:00 oder 14:00 bis 17:00 Uhr können Sie sich an bis zu drei verschiedenen Ausstellerständen sowie in unserer Hilfsmittelberatungsstelle informieren.

In Anbetracht der steigenden Infektionszahlen gilt für Ausstellende und Gäste die 2-G-Regel, d. h. es können nur Personen teilnehmen, die nachweislich geimpft oder genesen sind. Der Impfnachweis sollte digital erfolgen, das heißt, der gelbe Impfausweis reicht nicht aus. Falls Sie nach der Impfung keinen QR-Code erhalten haben, können Sie sich diesen nach Nachweis Ihrer vollständigen Impfung in jeder Apotheke kostenfrei aushändigen lassen.
Den QR-Code können Sie beim Einlass als Papierausdruck vorlegen oder, wenn Sie ein Smartphone haben, diesen in geeigneten Apps hinterlegen.

Für die Kontaktnachverfolgung können Sie mit der Luca- oder Corona-Warn-App einchecken oder bei der Anmeldung Ihre Kontaktdaten hinterlassen, die wir in einer Liste erfassen.

Anmeldung: Thomas Schmidt und Marina Rakow, Tel. 030 895 88-151

Quelle: ABSV

Neues von Sightviews

Sehr geehrte Damen und Herren,

2019 ist der Podcast Sightviews mit der dazugehörigen Internetseite gestartet. Schwerpunkt ist die Berichterstattung rund um die Hilfsmittelmesse Sightcity.
2020 ist die Veranstaltung zwar ausgefallen, es wurden jedoch Interviews per Telefon und Skype geführt. Auf diese Weise hatten und haben Interessenten die Möglichkeit, sich trotzdem über neue technische Hilfen und Trends zu informieren.

Erfreulicherweise ist der Fortbestand von Sightviews als Angebot des BBSB nun längerfristig gesichert, nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Resonanz.
Sigghtviews wird deshalb ausgebaut. Im Podcast und auf der Internetseite www.sightviews.de sind schon jetzt nicht nur Beiträge über die Sightcity zu finden, sondern auch allgemeine Testberichte und Informationen zu Hilfsmitteln für blinde und sehbehinderte Menschen.
Unter dem Motto “Themen, Tipps und Trends zwischen den Sightcities” gibt es Beiträge, wann immer sich ein interessantes Thema auftut. Ziel ist dabei, mit den Informationen auch technisch nicht so versierte Personen verständlich zu informieren.

Derzeit finden Sie neben der Sightcity-Berichterstattung 2019 und 2020 folgende aktuelle Beiträge:
- Ein Interview klärt, welche Vorteile die Navigations-App Routago Assist bietet.
- Digitale, einfach zu bedienende Diktiergeräte sind trotz Smartphon für viele Nutzer immer noch eine Erleichterung im Alltag und nach wie vor gefragt. In einem Beitrag werden drei Geräte mit unterschiedlicher Ausrichtung vorgestellt. Eine kürzere Version erscheint auch im Januar in unserem Vereinsmagazin Bayernrundschau, zu finden in Buch 6 von DBSV-Inform.
- Testberichte widmen sich dem Thermometer My Degrees, dem neuen Daisy-Player Evo E 10 von Technik für alle, dem besonderen Festnetz-Telefon Vocalfon und der smarten Brille Envision Glasses.

Die Envision Glasses sind dabei wohl das spannendste und neuartigste Hilfsmittel. Es handelt sich dabei um eine Brille mit integrierter Kamera, mit der mobil Text vorgelesen, Objekte gesucht oder erkannt, Barcodes gescannt, Farben angesagt und Umgebungen beschrieben werden können. Das Gerät steht damit unmittelbar in Konkurrenz zur weithin bekannten OrCam MyEye 2, bietet aber mehr Funktionen. Im Unterschied zur OrCam finden viele Erkennungen jedoch Online statt, so dass eine Internetverbindung (die unterwegs über einen mobilen Hotspot erfolgen kann) erforderlich ist.

In einem Sightviews-Interview hat sich Christian Stahlberg mit einem der ersten Nutzer in Deutschland unterhalten. Er stellt das Produkt live vor und teilt seine Einschätzungen und Erfahrungen mit.

Abgesehen von den inhaltlichen Erweiterungen ist für Sightviews technisch gesehen auch eine neue Internetseite entstanden. Unter www.sightviews.de finden Sie nun alle bisher erschienenen Beiträge und auch die oben genannten nun zum Download auf einer barrierefreien Webseite. Auch der Webplayer, also das Abspielen von Beiträgen als Stream ohne Download, ist einfacher nutzbar und barrierefreier geworden.

Geändert hat sich leider der Podcast-Feed.
Alle, die mittels einer Software (Podcatcher) oder einem Daisy-Player wie dem Victor Reader Trek oder Stream automatisch über neue Ausgaben informiert werden wollen und nicht auf Programme von Apple zurückgreifen, müssen künftig eine andere Adresse eintragen: https://www.sightviews.de/feed/mp3

Wir freuen uns, wenn auch Sie sightviews.de zur persönlichen Information nutzen und technisch interessierte Menschen auf das erweiterte Angebot aufmerksam machen.
Denn Sightviews ist Ein- und Ausblick – verständlich, unabhängig, informativ.

Bei Fragen steht Ihnen Christian Stahlberg, Redakteur der Sightviews und Referent für elektronische Hilfsmittel für blinde Menschen beim BBSB, unter der Mailadresse sightviews@bbsb.org gern zur Verfügung.

Quelle: BBSB-Inform

REHADAT-Hilfsmittelportal online

Liebe Bloggemeinde,

das Portal REHADAT teilt mit:
Das neue Portal REHADAT-Hilfsmittel mit dem deutschlandweit umfangreichstenMarktüberblick ist online: mit frischem Layout, erweiterten Inhalten und einer verbesserten Suche. Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort – auch mit mobilen Endgeräten – alle wichtigen Informationen über Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen noch einfacher und schneller unter
www.rehadat-hilfsmittel.de finden.

Ob Gehhilfen oder digitale Montagesysteme – mit rund 13.000 Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen sowie über 2.600 Hersteller- und Vertriebsadressen bietet das Portal umfangreiche Informationen und unterstützt bei der schnellen Suche nach einem passenden Produkt.

Die Produktbeschreibungen sind detailliert und neutral, anschaulich bebildert und aufgrund ihrer Struktur gut vergleichbar.

Mit wenigen Klicks finden Interessierte unter www.rehadat-hilfsmittel.de
Antworten auf diese und ähnliche Fragen:
Welche Hilfsmittel gibt es?
Mit welchen technischen Hilfen kann ein Arbeitsplatz angepasst werden?
Welche rechtlichen Grundlagen gelten?
Wie ist die Finanzierung geregelt?
Welche Akteure sind für die Versorgung zuständig?
Wie laufen Versorgungsprozesse und Antragsverfahren ab?

Das offizielle Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung
ist in das Portal integriert und mit den jeweiligen Produktinformationen
verlinkt.

Darüber hinaus bietet das Portal eine App-Suche, Seminare zum Thema Hilfsmittel, ein umfangreiches Lexikon zur Teilhabe, Neuigkeiten im Hilfsmittelbereich und vieles mehr.

Firmen können ihre neuen Produkte bei REHADAT kostenfrei melden und jederzeit selbst online aktualisieren.

“Wir behalten den Hilfsmittel-Markt mit seinen neuen Technologien und rechtlichen Entwicklungen genau im Blick, um Menschen mit Behinderung eine bessere Chance auf Selbstbestimmung sowie berufliche und soziale Teilhabe zu ermöglichen”, so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Recht auf Hörhilfenversorgung für gesetzlich Krankenversicherte gestärkt

Liebe Leserinnen und Leser,

auf Vorschlag seiner Patientenvertretung hat der Gemeinsame Bundesausschuss eine Änderung der Hilfsmittel-Richtlinie im Bereich Hörhilfen beschlossen, die im Oktober in Kraft getreten ist. In drei wichtigen Punkten werden die Rechte von hörsehbehinderten Menschen gestärkt:

1. Das räumliche Hören ist neben dem Sprachverstehen nun auch Ziel der Hörgeräteversorgung. Wer zugleich hör- und sehbehindert ist, sollte z. B. mit Hörgeräten möglichst sicher eine Straße überqueren können.
2. In der ärztlichen Verordnung über Hörhilfen sollen weitere Einschränkungen des Versicherten dokumentiert werden, die für die konkrete Hörgeräteversorgung wichtig sind, wie z. B. eine Hörsehbehinderung oder motorische Einschränkungen, die etwa das Bedienen der Geräte erschweren können.
3. Der Anspruch auf die Versorgung mit Hörübertragungsanlagen wird gestärkt und besteht nun ausdrücklich in jedem Alter. Diese Geräte können Sprache von einem Mikrofon direkt auf ein Hörgerät übertragen.

“Am Vorschlag der Patientenvertretung haben viele Aktive aus der Selbsthilfe hörsehbehinderter, schwerhöriger und blinder Menschen mitgearbeitet”, erläutert der Vorsitzende des Gemeinsamen Fachausschusses hörsehbehindert/taubblind (GFTB) und DBSV-Sozialreferent Reiner Delgado. “Und diese gute Zusammenarbeit hat nach jahrelangem Einsatz zum Erfolg geführt.” DBSV-Taubblindensprecher Peter Bleymaier ergänzt: “Auch wenn die neuen Klarstellungen nicht alle Probleme lösen, erhalten hörsehbehinderte Menschen, die im Alltag ja besonders auf hochwertige Hörgeräte angewiesen sind, nun eine stärkere Position, um die notwendigen Hörhilfen auch tatsächlich finanziert zu bekommen.”

Informationen zu den Neuregelungen und zur Hörgeräteversorgung für hörsehbehinderte Menschen unter:
www.dbsv.org/hoerhilfen.html

Redaktion:
Andreas Bethke (V.i.S.d.P.)
Volker Lenk

Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0, Fax: (030) 28 53 87-200
E-Mail: mailto:info@dbsv.org
www.dbsv.org

Sightcity 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die 66. vom 20. Bis 22.4. in München
Deutschlands größte 50+ Messe findet vom 20. Bis 22.4. in der neuen Messe München statt.

Die 66. informiert sie in vier Themenwelten.
Wissen
Informieren sie sich zu Finanzen und Versicherung, Kommunikation und neue Medien, Recht und Soziales sowie Weiterbildung und Kompetenz. In persönlichen Gesprächen mit Branchenexperten erhalten Sie unterstützende Antworten und Planungshilfen für Ihre unmittelbare Zukunft.
Wohnen
Wohnen – hier ist das Leben zuhause. Eine Immobilie als Kapitalanlage, der Umbau oder die Sanierung der eigenen vier Wände oder Wohnen mit Service und Pflege – die Aussteller bieten technische Assistenzsysteme, praktische Vorschläge bei der Umgestaltung des Wohnraums und Lösungen für die Fragen der richtigen Vorsorge.
Wohlfühlen
Die 66 und ihr Wohlfühlprogramm: Gesundheit, Sport und Fitness sowie Wellness und Beauty für ein achtsames Leben. Riesiges Sportareal mit kostenfreiem Fahrradparcours und Teststrecken für alles mit zwei rollenden Reifen inklusive kompetenter Fitnessberatung. Zusätzlich: Kostenlose Gesundheits-Checks im Gesundheitsparcours, Beautyworkshops, Farb- und Stilberatung und wohltuende Wellness.
Leben
Ihr Leben ist bunt. Freizeit und Hobby, Kunst und Kultur, Mobilität, Tourismus und Reisen sowie Mode und Accessoires bereichern unser Leben. Laufsteg-Kollektionen an der Modeschaubühne, Top-Angebote aus der Reisebranche, Mobilitätstipps mit neuen Technologie-Trends bei Bikes, Caravans, Autos und deren Assistenz- und Kommunikationssysteme und viele kreative Angebote und Kurse für neue Hobbys.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren Sie mit der U-Bahn-Linie U2, die sie bsp. Ab München HBF nehmen können, bis „Messestadt Ost“.
Die 66 findet in den Hallen A5 und A6 statt und ist über den Eingang Ost erreichbar.
Wir sind dabei
Der Blickpunkt AUGE Stand des Münchner Teams mit der Nr. 224 ist in Halle A 5 auf der Messe München, Eingang Ost, zu finden.
Auch das AURA-HOTEL hat zusammen mit den Ammergauer Alpen einen Stand mit der Nr. 402 in der Halle A 6.

Sightcity vom 25. Bis 27.4. in Frankfurt
Der Messekompass soll Ihnen den Besuch der SightCity 2018 vom 25. bis zum 27. April im Hotel Sheraton Airport in Frankfurt erleichtern. Er wurde gemeinsam vom Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen (BSBH), und dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) erstellt. Er wird über die regelmäßigen Hörzeitschriften dieser Organisationen angeboten, ist aber auch über die folgende Web-Site herunterladbar: Hier

Dort finden Sie diesen Messekompass neben der DAISY-Version auch als Word-Dokument und Text-Datei eingestellt.

Ziel dieses Messekompasses ist es, Ihnen die verschiedensten Informationen zur SightCity 2018 in gebündelter und in für blinde und sehbehinderte Personen geeigneter Form anzubieten. Da dieses Angebot natürlich für möglichst viele Nutzer mit sehr unterschiedlichem Informationsstand Hilfe anbieten soll, kann es passieren, dass die eine oder andere Passage für Sie zu ausführlich ist. Für denjenigen, dem aber die angebotenen Infos bezüglich Inhalt oder Aktualität nicht ausreichen, empfehlen wir die Hinweise unter der Überschrift Wo finden Sie letzte Infos vor dem Messebeginn.

Veranstaltungsort: Sheraton Frankfurt Airport Hotel, Hugo-Eckener-Ring 15, 60549 Frankfurt a.M.

Ihr BBSB-Inform
BBSB-Inform wird Ihnen, wann immer Sie das wollen, am Telefon vorgelesen.
Wählen Sie: 0871 7000 14000. Es gilt das für den benutzten Anschluss vereinbarte Verbindungsentgelt ohne Aufschlag.

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen
mailto:bbsb-inform@bbsb.org
Judith Faltl Telefon 0 89 – 68 52 58

Patiententag zum Usher-Syndrom und Taubblindheit

Liebe Leserinnen und Leser,

am 21. Juli 2018 wird in Mainz ein Patiententag zum Usher-Syndrom und Taubblindheit stattfinden. Vorher ist ein wissenschaftlicher Kongress. Dort gibt es viele Informationen zu neuen medizinischen Entwicklungen und Therapieansätzen. Auf dem Patiententag werden die Informationen von den Wissenschaftlern in verständlicher Form an Betroffene, Angehörige und Interessierte weitergeben. Außerdem gibt es Informationen zu neuen Hilfsmittelentwicklungen.
Bis zum 31. März kann man sich noch zum Frühbuchertarif von 90 € anmelden.

Leben mit Usher-Syndrom e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Taubblindheit gGmbH sind an der Organisation beteiligt. Informationen findet Ihr unter: https://gesellschaft-taubblindheit.de/aktuelles
und das genaue Programm ist unter: http://ush2018.org/de/programm-patientensymposium

Viele Grüße
Irmgard Reichstein
Stiftung taubblind leben

Neuer Horizont für Blinde und Sehbehinderte

Liebe Bloggemeinde,

MyEye, so der Name des etwa fingergrossen Geräts, ist batteriebetrieben und wird auf den Bügel einer gewöhnlichen Brille aufgesetzt. Durch optische Erkennungssoftware ist MyEye in der Lage, gedruckte Texte zu lesen, auf die der Nutzer deutet. So lassen sich Namen von Geschäften, Zeitungstexte, Speisekarten, Produktaufschriften oder Banknoten identifizieren und lesen.

Doch das ist nicht alles, denn MyEye ist auch lernfähig: Über eine Gesichtserkennungssoftware lassen sich Gesichter bekannter Personen Namen zuordnen, sodass diese bei einem erneuten Treffen von dem Gerät wiedererkannt werden.
Hier weiter lesen

Informationstag, Sehbehindert oder blind – und doch am Ziel ankommen

Liebe Bloggemeinde,

Top-Thema Navigation: BFW Regional-Center München lädt am 18.07. ein zum Informationstag “Sehbehindert oder blind – und doch am Ziel ankommen”

Am Dienstag, 18. Juli 2017 findet ein Informationstag zum Top-Thema “Navigation für Blinde” in der Münchner Hanns-Seidel-Stiftung statt, veranstaltet vom Regional-Center München des BFW Würzburgs. Besuchen Sie die Ausstellung, Expertengespräche, Fachvorträge und Workshops mit den teilnehmenden Hilfsmittelausstattern und Produkte-Beratern von z. B. der Firmen BAUM Retec AG, F.H. Papenmeier, Dräger & Lienert, und Reinecker Vision, Flusoft, HelpTech und Steller Technologies. Besonders empfehlenswert die Vorträge: “Navigation mit dem Handy”, “Indoor Orientierung mit BlindSquare”, “OrCam – eine Brille, die Blinden Orientierung schenkt”, “Blind und wettbewerbsfähig!”
Beginn der Vorträge ab 12:00 Uhr zu jeder vollen Stunde. Termin: 18.07.2017 von 11:00 bis 18:00 Uhr

Ort: Hanns-Seidel-Stiftung Konferenzzentrum München, Lazarettstr. 33, 80636 München

Anmeldung unter rcm@bfw-wuerzburg.de

Silja Korn Stiftung

Silja Korn Stiftung - T-Shirt
Liebe Bloggemeinde,

im Januar 2017 wurde die Silja Korn Stiftung gegründet.
Die Stiftungsziele sind unter Anderem die Unterstützung von blinden und taubblinden Menschen und deren Teilhabe am Leben zu erleichtern.

Sei es durch tatkräftige Unterstützung (z.b. Lormen, Wegbegleitung …) wie auch finanzielle Hilfe für z.b. Hilfsmittel, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

Wir freuen uns über Zuwendungen jeder helfenden Art.

Der Erlös der Fotos meiner gemalten Bilder geht vollständig zugunsten der Stiftung.

Von allem was ich als Künstlerin verkaufe, gehen mindestens 20% an die Stiftung.
Dazu gehören meine gemalten Bilder, sowie die Texture Grafittifotos
in limitierter Auflage auf gebürstetem Alu-Dibond.
Jedes meiner Bilder ist ein Unikat.

Bitte gebt die Info weiter und helft mit zu helfen.

Liebe Grüße

   Silja

Bundesteilhabegesetz verweigert sehbehinderten Menschen die Unterstützung

Liebe Bloggemeinde,

das Bundesteilhabegesetz ist angetreten, um mehr Teilhabe für behinderte Menschen zu ermöglichen. Stattdessen soll nun sehbehinderten Menschen Unterstützung verweigert werden. Lesen Sie dazu die folgende DBSV-Pressemitteilung von heute:

Nicht behindert genug fürs Studium

Berlin, 24. Oktober 2016. Am 7. November 2016 findet die Anhörung zum Bundesteilhabegesetz statt. Aus diesem Anlass weist der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) darauf hin, dass sehbehinderte Menschen durch die geplanten Regelungen massiv schlechter gestellt werden.

Im Moment haben sehbehinderte Menschen mit einem Sehvermögen von bis zu 30 Prozent grundsätzlich Anspruch auf Eingliederungshilfe, sie dürfen also beispielsweise Hilfsmittel oder Vorlesekräfte fürs Studium beantragen. Der Gesetzentwurf des Teilhabegesetzes sieht jedoch vor, dass nur noch derjenige Leistungen erhält, der eine sogenannte “erhebliche Teilhabeeinschränkung” hat. Bevor über den eigentlichen Antrag auf Eingliederungshilfe entschieden wird, ist erst einmal der Nachweis zu erbringen, dass man in mindestens fünf von neun Lebensbereichen nicht allein zurechtkommt, also auf ständige personelle oder technische Hilfe angewiesen ist. Zu den Lebensbereichen gehören unter anderem Selbstversorgung (Waschen, Anziehen, Essen etc.), häusliches Leben (Einkaufen oder Wohnung putzen), Mobilität und die Pflege der Beziehungen zu anderen Menschen. “Viele sehbehinderte Menschen fallen damit aus dem System”, konstatiert DBSV-Präsidentin Renate Reymann.

Dies wird am Beispiel von Sebastian T. deutlich. Der 24-jährige hat ein Sehvermögen von 20 bis 25 Prozent und studiert technische Informatik. Wegen seiner Sehbehinderung wird ihm eine Studienassistenz finanziert, die beispielsweise in Vorlesungen erklärt, was an die Wand projiziert wird. Ohne Assistenz wäre es ihm unmöglich, dem Unterricht zu folgen. Sein Problem: “Im Alltag komme ich gut zurecht. Ständige Unterstützung brauche ich ausschließlich im Studium – und nicht etwa in vier weiteren Bereichen, wie es in den Regelungen des neuen Bundesteilhabegesetzes vorgesehen ist, um Unterstützung zu erhalten. Das bedeutet, ich müsste meine Assistenz, wenn das Gesetz unverändert in Kraft tritt, selbst bezahlen, weil ich dann nicht mehr als ‘behindert genug’ angesehen würde. Von den 450 Euro BAföG, die mir im Monat zur Verfügung stehen, könnte ich mir das nicht leisten.”

Sebastian T. ist leider kein Einzelfall. Renate Reymann sieht nun die Bundesregierung in der Pflicht: “Es kann nicht sein, dass aufgrund einer unausgegorenen Regelung viele sehbehinderte Menschen massiv schlechter gestellt werden als bisher. Der Zugang zur Eingliederungshilfe ist nur einer von vielen Punkten, an denen das Bundesteilhabegesetz dringend nachgebessert werden muss.”

+++ DBSV-Aktion am 7. November vor dem Reichstagsgebäude +++

Blinde und sehbehinderte Menschen dürfen nicht zu den Verlierern des Teilhabegesetzes werden!

- Aktion aus Anlass der Anhörung zum Bundesteilhabegesetz
- Ort: Berlin, vor dem Reichstagsgebäude (Westseite/Platz der Republik)
- Zeit: Montag, 7. November 2016, 10:30-12:00 Uhr
Mehr Infos unter http://bthg.dbsv.org