Schlagwort-Archiv: sehbehindert

Stellenangebot – Projektkoordinatorinnen / Projektkoordinatoren

Liebe Bloggemeinde

die Info könnt Ihr gerne weitergeben.

Der DBSV plant ein Projekt zur politischen Partizipation taubblinder Menschen. Kooperationspartner sind: Bundesarbeitsgemeinschaft der Taubblinden (BAT), Leben mit Ushersyndrom (LMU) und Pro Retina Deutschland. Dafür sucht der DBSV baldmöglichst zwei Projektkoordinatorinnen / Projektkoordinatoren (Teilzeit; je 20 Wochenstunden)

Diese sollen selbst hörsehbehindert bzw. taubblind sein. Eine Person soll möglichst aus der lautsprachlichen Kultur und eine aus der Gehörlosenkultur kommen. Das Projekt läuft drei Jahre. Die taubblinden Mitarbeitenden sollen von Arbeitsplatzassistenz und einer weiteren hörenden und sehenden Person unterstützt werden. Der Arbeitsort kann in Berlin sein, er kann sich evtl. aber auch nach den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter richten.

Folgendes soll im Projekt umgesetzt werden:
- Seminare zur politischen Arbeit organisieren und durchführen: Wie werden politische Entscheidungen getroffen? Wie werden Gesetze gemacht? Wie kann man Politik beeinflussen? Wie organisiert man einen Selbsthilfeverein?
- Informationen zu diesen Themen erstellen: in verständlicher Sprache, als Gebärdenvideo, in Brailleschrift,
- taubblinde und hörsehbehinderte Menschen aus Selbsthilfevereinigungen bei ihrer politischen Arbeit unterstützen und sie z. B. auf politische Gespräche vorbereiten und dabei begleiten,
- eine taubblindenpolitische Kampagne durchführen.

Was Sie mitbringen sollten:
- möglichst eine berufliche Qualifikation, die zum Projekt passt,
- Erfahrung in der Selbsthilfearbeit taubblinder oder hörsehbehinderter Menschen,
- gute Kommunikationsfähigkeit, auch in taubblindenspezifischen Kommunikationsformen,
- souveräner Umgang mit schriftlichen Dokumenten,
- Organisationstalent, Flexibilität und Teamfähigkeit.

Unser Angebot:
- ein auf drei Jahre befristetes festes Arbeitsverhältnis,
- ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Aufgabengebiet,
- eine leistungsgerechte Bezahlung,
- Assistenz am Arbeitsplatz.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Reiner Delgado, Tel.: 030 28 53 87-240, E-Mail: r.delgado@dbsv.org

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und des Stichwortes „Projekt taubblind” ausschließlich per E-Mail bis zum 31.08.2017 an: geschaeftsfuehrung@dbsv.org

eSight 3 – Brille für Sehbehinderte

Liebe Bloggemeinde,

die neue elektronische Brille aus Kanada, eSight 3 kommt auf den europäischen Markt.
Von nahezu blind auf ca. 20% “Sehvermögen” soll mit dieser “Brille” möglich sein.
Ob die Kosten von knapp 10.000 Dollar von der Krankenkasse übernommen werden, ist mir nicht bekannt.
Weitere Infos auf www.esighteyewear.com (Englisch)
oder mit der Suche im www nach eSight3.
E-Mail: jeff@esighteyewear.com oder visionadvocate@esighteyewear.com

Forschungsprojekt AKTILA-BS sucht Interviewpartner

Liebe Bloggemeinde,

AKTILA-BS ist ein überregionales Projekt des Berufsförderungswerkes Würzburg zur Förderung der Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen am Arbeitsleben, an dem auch der DVBS und die blista beteiligt sind. Derzeit werden für das Projekt blinde und sehbehinderte arbeitslose Menschen gesucht, die dazu bereit sind, ein rund einstündiges Telefoninterview mit Mitarbeitern des Forschungsprojektes zu führen.

Inhaltlich geht es dabei neben den persönlichen Daten vor allem um die Art, Ursache und Dauer der Sehschädigung, die berufliche Qualifizierung, evtl. vorhandene berufliche Erfahrung und die bisherigen Bemühungen um einen Arbeitsplatz. Besonderes Augenmerk wird auf Faktoren gelegt, die der Integration bislang im Wege standen sowie auf besonderen Stärken. Die Befragung erfolgt anonym, Außenstehende erfahren nicht, wer welche Angaben gemacht hat, die Kontaktdaten werden verschlüsselt gespeichert und nach Abschluss von AKTILA-BS gelöscht. Die Befragung findet statt in der Zeit von Juni bis Mitte Juli 2017. Wir bitten Sie sehr herzlich, an dieser Befragung teilzunehmen, auch wenn Ihre Arbeitslosigkeit nicht mehr als eineinhalb Jahre zurückliegt.

Rückfragen oder die Bereitschaft zur Teilnahme sind zu richten an die Telefonnummer 030/ 37 44 33 70 oder per Mail an: aktila-bs@interval-berlin.de

Junge Braille-Leserinnen und –Leser gesucht

Liebe Bloggemeinde,

Pädagogen des Forschungsprojektes „ZuBra – Zukunft der Brailleschrift” suchen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 11 bis 22 Jahren, die eine hochgradige Sehbehinderung haben oder blind sind und Brailleschrift gelernt haben. In einer Befragung sollen deren Kompetenzen in Lesen, Hören und Schreiben erfasst und analysiert werden. Diese Lese- und Schreibaufgaben nehmen etwa zwei Stunden in Anspruch und können zu Hause, in der Schule, am Ausbildungs- oder Arbeitsort mit den persönlichen Hilfsmitteln erfolgen. Alle erhobenen Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und anonymisiert ausgewertet. Das Projekt leiten die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich und die Pädagogische Hochschule Heidelberg.

Für die Teilnahmeanmeldung sowie für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte per E-Mail an Martina Schweizer – martina.schweizer@hfh.ch
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt ZuBra sind über folgende Links abrufbar:
www.hfh.ch und www.ph-heidelberg.de

Ausstellung – KUNSTVERMITTLUNG DES UNSICHTBAREN

Liebe Kunstfreunde,

ich lade Sie herzlichst zur Eröffnung der Ausstellung
KUNSTVERMITTLUNG DES UNSICHTBAREN
-Fotografie von und für Blinde und Sehbehinderte-
im Rahmen meiner Masterarbeit ein.

Schöne Grüße,
Zorana Lalic

KUNSTVERMITTLUNG DES UNSICHTBAREN
-Fotografie von und für Blinde und Sehbehinderte-

Zorana Lalic wird die Werke von Jan Bölsche, Katrin Dinges und Silja Korn vorstellen.

Mit der Ausstellung, welche Teil ihrer Masterarbeit ist, stellt sie die Fotografie in den Kontext der Bilder von und für Blinden und hochgradig Sehbehinderten.

Zusätzlich wird, als Einführung zum Thema Fotografie von und für Blinde und Sehbehinderte, das Video ,”Flimmern” von Zorana Lalić und Katrin Dinges gezeigt werden.

Am ersten Tag der Ausstellung sind die Besucher*innen eingeladen, an einer Podiumsdiskussion mit den Autoren teilzunehmen.

Ausstellungsdauer:
-26. Mai 17-21 Uhr
Vernissage um 17 Uhr

Podiumsdiskussion mit den Autor*innen um 19 Uhr
-27. Mai 16-20 Uhr

Ort: Altes Finanzamt, Schönstedtstraße 7, 12043 Berlin
(Zugang über den Hintereingang)
Betreuer Wolfgang Knapp
Institut für Kunst im Kontext
UDK Berlin
Die Ausstellung wird unterstützt von Altes Finanzamt

Theatergenuss im Münchner Volkstheater mit Audiodeskription

Liebe Bloggemeinde,

das Münchner Volkstheater bietet für blinde und sehbehinderte Menschen am 18. Und 30. Juni erneut zwei Aufführungen mit Audiodeskription an! Beide Vorstellungen werden von Rolf Kaiser, Elisabeth Regenhard und Sascha Schulze live beschrieben und mit Funkinduktionstechnik und Kopfhörer übertragen.

Medea von Euripides mit Live-Audiodeskription am 18.06.2017 um 19.30 Uhr
Regie: Abdullah Kenan Karaca
Premiere: Herbst 2016

Die Tragödie beginnt im Exil. Eine heimatlose Familie auf der Flucht, die Liebenden Medea und Jason finden in Korinth mit ihren Kindern vorläufig Asyl. Die Königstochter Medea hat für ein Leben mit ihrem Geliebten Jason ihre Familie verraten, ihr Land verlassen und vermutlich getötet. Durch die geplante Heirat mit der Tochter des Königs von Korinth erhält Jason das definitive Bleiberecht. Jetzt ist er sozial und wirtschaftlich abgesichert. Medea und den Kindern droht dagegen erneut die Verbannung. Medea ist zutiefst verletzt und traumatisiert wegen Jasons schamloser Missachtung des geschworenen Treueeids. Sie entwirft einen grausamen Racheplan. Aus maßloser Liebe wird maßloser Zorn….

und
Baumeister Solness von Henrik Ibsen mit Live-Audiodeskription am 30. Juni um 19.30 Uhr
Regie: Intendant Christian Stückl
Premiere: März 2017

Der Architekt Solness (gespielt von Maximilian Brückner) hat seine Karriere hauptsächlich auf Kosten der Konkurrenz und Ausnutzung seiner Mitarbeiter aufgebaut. Richtig erfolgreich wurde er allerdings erst, als ihm durch den Brand des Elternhauses seiner Frau ein großes Grundstück zufiel. Infolge des Brandes aber starben seine beiden Kinder. Die empfundene Schuld verdrängt er durch ständiges Streben nach noch mehr Aufträgen und Reichtum. Seine Frau Aline aber zog sich immer mehr zurück , lebt wie in Trance. In dieser Situation taucht eine junge Frau auf.
Vor 10 Jahren hatte Solness ihr versprochen, ihr ein Königreich zu schenken. Nun kommt sie zu ihm mit der Forderung, sein Versprechen einzulösen…

Karten nach Voranmeldung an der Tageskasse unter 089 / 523 46 55
Blindenhunde bitte anmelden unter 089 / 523 46 55
Freier Eintritt mit Schwerbehindertenausweis.

Münchner Volkstheater
Briennerstraße 50
80336 München

Deutsche Bank KunstHalle

Liebe Bloggemeinde,

anlässlich der Ausstellung “Kemang Wa Lehulere: Bird Song. Deutsche Bank „Künstler des Jahres” 2017″, die vom 24. März – 18. Juni 2017 in der Deutschen Bank KunstHalle präsentiert wird, möchten wir Sie gerne zu unserem speziellen Programm für Blinde, taube, seh- und hörbehinderte einladen.

Über Zeichen und Bilder
Sonntag, 23. April 2017
14-16 Uhr Familienworkshop für Taube und Hörbehinderte in Gebärde unter der Leitung von Veronika Kranzpiller
16-17.30 Uhr Familienworkshop für Blinde und Sehbehinderte mit Tastmodell unter der Leitung von Emanuele Valeriano

Wie unendliche Landschaften breiten sich weiße Zeichen und Bilder auf den schwarzen Tafeln und dem geritzten Wandbild von Kemang Wa Lehulere aus. Was haben sie zu bedeuten und welche Rolle spielt Musik in seiner Kunst? Gemeinsam erfahren wir mehr über Leben und Werk des Südafrikaners. Anschließend entwickeln wir eigene Bildzeichen, die wir auf Zeichnungen und Collagen auf langen Papierbahnen darstellen.

Führung für Blinde und Sehbehinderte mit Tastmodell
Mittwoch, 26. April, 16:30 Uhr

Führung für Taube und Hörbehinderte in Gebärde
Donnerstag, 27. April, 18:30 Uhr

Anmeldungen jeweils 4 Tage im Voraus bitte unter Deutsche Bank
KunstHalle, unter db.kunsthalle@db.com oder 030 / 20 20 93 11 entgegen.

Kosten: 3 Euro pro Person, 8 Euro pro Familie, eine Begleitperson, soweit im
Schwerbehindertenausweis vermerkt, ist frei.
Leitung: Emanuele Valeriano
Ort: Deutsche Bank KunstHalle, Unter den Linden 13/ 15 (Ecke
Charlottenstraße im Gebäude der Deutschen Bank), 10117 Berlin-Mitte
Treffpunkt: Counter

Fahrverbindung: U-Bhf. Stadtmitte (U2), U-Bhf. Französische Straße (U6), S-Bahn
Brandenburger Tor, S-Bahn Friedrichstraße , Busse 100, 200, TXL

Weitere infos auf www.deutsche-bank-kunsthalle.de/kunsthalle/de/

Zeitschriftenprojekt LITABO

Liebe Bloggemeinde,

Produktinformation
Im Juli 2010 hat die TIBS e. V. das Zeitschriftenprojekt LITABO gestartet. Dieses Projekt macht blinden und sehbehinderten Menschen Zeitschriften in elektronischer Form zugänglich, so dass sie entweder auf einem Computer mit
Screenreader-Software oder auf mobilen Geräten für Blinde und Sehbehinderte (z. B. den Pronto der Firma Baum oder dem Milestone) gelesen werden können.
Das LITABO Projekt bietet Ihnen folgende Vorteile:
. Modulares Abo-System:
SIE bestimmen, welche Zeitschriften Sie abonnieren
. Immer auf dem neuesten Stand:
Die elektronischen Zeitschriften werden zum gleichen Termin wie die
Druckausgabe veröffentlicht. Es entsteht also kein Zeitversatz.
. Einfache Navigation:
Sie benötigen kein spezielles Leseprogramm für diese Zeitschriften. Die
einzelnen Artikel sind durch ein Sonderzeichen (*-Zeichen) getrennt, so dass
Sie einfach mit der Suchfunktion zum nächsten Artikel navigieren oder diese
als Einzeldateien in einem Ordner öffnen können.
Angebot:
Im Moment haben wir folgende Zeitschriften fest im Programm:
. GEO von Gruner + Jahr
. GEO Epoche + GEO Kompakt von Gruner + Jahr
. Sozialrecht und Praxis vom Verlag Sozialverband VdK
. Apotheken-Umschau vom Wort & Bild-Verlag
. Natur vom Konradin-Verlag
. BIO-Magazin vom BIO-Ritter-Verlag
. Raum und Zeit vom Ehlers-Verlag
. 11 Freunde-Magazin von Gruner + Jahr
. Natur & Heilen vom Verlag Natur & Heilen

Wir stehen mit weiteren Verlagen in Verbindung, um unser Angebot auszubauen. Die Zeitschriften werden jeweils zum Veröffentlichungstermin der Druck-Ausgabe versendet. Die Zustellung erfolgt – je nach Zeitschrift – als Textdatei, die eine komplette Ausgabe der Zeitschrift enthält oder als gepacktes Archiv, in der sich die einzelnen Artikel als Textdatei befinden.
Der Versand erfolgt ausschließlich an Blinde oder Sehbehinderte mit einer gültigen E-Mail-Adresse.
Preise und Zahlungsbedingungen:
Eine Zeitschrift kostet 24 Euro im Jahr, unabhängig davon, ob diese ein- oder zweimal pro Monat oder auch nur alle zwei Monate erscheint.
Beim Abonnement von fünf oder mehr Zeitschriften kostet nur die erste 24,- Euro und jede weitere nur noch 12,- Euro pro Jahr.
Beispiel: 5 Zeitschriften kosten pro Jahr 72,.- Euro.
Der Abo-Betrag wird jeweils für ein Kalenderjahr im Voraus fällig. Bei
Bestellungen während eines Kalenderjahres wird vom aktuellen Monat bis zum
jeweiligen Jahresende berechnet. Aus technischen Gründen können wir als
Zahlungsart nur Vorab-Überweisung anbieten.
Bestellung:
1. Die Bestellung erfolgt per Email unter der Adresse: litabo@tibsev.de
2. Sie erhalten von uns eine Bestellungsbestätigung mit Angaben für die Vorabüberweisung.
3. Nach Zahlungseingang auf unserem Konto erfolgt die Freischaltung der gewünschten Zeitschriften bis zum Ende des Kalenderjahrs.
Neugierig geworden? Dann nehmen Sie doch Kontakt mit uns auf. Bitte verwenden Sie dazu die Email-Adresse litabo@tibsev.de oder info@tibsev.de
TIBS e. V.
Technische Informations- und Beratungs-stelle für Blinde und Sehbehinderte
Steinheimer Straße 1
63450 Hanau
Tel.: 06181/956663
Fax.: 06181/956665
Email: info@tibsev.de
Website: www.tibsev.de

Orientierungstage am bbs Nürnberg im Februar und März 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

das bbs nürnberg, Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte, bietet jedes Jahr für Schülerinnen und Schüler mit Blindheit oder Sehbehinderung die Möglichkeit an, im Rahmen von dreitägigen Orientierungstagen Ausbildungen, Maßnahmen und berufsvorbereitende Angebote unverbindlich näher kennen zu lernen.

In dieser Zeit kann aktiv am Unterricht in den jeweiligen Berufsfachschulen oder in den Maßnahmen teilgenommen und mitgearbeitet werden.
So kann festgestellt werden, ob die Ausbildung oder die Maßnahme den eigenen Erwartungen und den Fähigkeiten entspricht.

Während der Orientierungstage können – wenn gewünscht – die Teilnehmer/innen in einer Wohngruppe auf dem Campus kostenlos verbleiben; damit ist auch ein Einblick in den Bereich Wohnen am bbs nürnberg möglich.

In einem gemeinsamen Abschlussgespräch können dann ganz konkret berufliche Perspektiven und die nächsten Schritte geplant werden.

Bereich Wirtschaft und Verwaltung:
Mittwoch, 15. Februar – Freitag, 17. Februar 2017
Bereich Musik:
Mittwoch, 22. März – Freitag, 24. März 2017
Bereich Massage und Physiotherapie, Vorkurs Physikalische Therapie:
Mittwoch, 15. März – Freitag, 17. März 2017
Bereich Berufsvorbereitung (BvB und BVJ)
Mittwoch, 01. Februar – Freitag, 03. Februar 2017

Für weitere Informationen über die Orientierungstage und Fragen zum Anmeldeverfahren wenden Sie sich bitte an Stefanie Reiner.
Telefon 09 11 – 89 67 205 oder per E-Mail: stefanie.reiner@bbs-nuernberg.de.

bbs nürnberg Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte
Brieger Straße 21, 90471 Nürnberg
Telefon: 09 11 – 89 67 0
Internet: www.bbs-nuernberg.de

Ihr BBSB-Inform

Verbesserung der Qualität taktiler Diagramme – Befragung

Liebe Bloggemeinde,

bitte beteiligt Euch an dieser Umfrage sodass wir irgendwann auch vieles ohne Hilfe selbstständig nutzen können.
Vielen Dank!

   Eure Silja

Hier die Info:
Die Technische Universität Dresden hat sich zum Ziel gesetzt, Inklusion zu fördern und insbesondere blinde und sehbehinderte Menschen mit assistiven Technologien zu unterstützen.
Man forscht dort auch im Bereich taktile Grafiken mit dem Ziel, die Erstellung und Qualität derselben maßgeblich zu verbessern.
Mit Ihrem Wissen und Ihren Erfahrungen können Sie dabei unterstützen.
Sie sind eingeladen an einer Studie teilzunehmen, in welcher es um Ihren Umgang und Ihre Erfahrungen mit taktilen Diagrammen geht – unabhängig davon, ob Sie viel oder wenige taktile Diagramme nutzen. Die Befragung richtet sich sowohl an sehbehinderte und blinde als auch sehende Ersteller und Nutzer/innen von taktilen Diagrammen.

Die Studie ist Teil des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes Mosaik (Link zur Webseite des Projektes). Sie baut auf einer vorangegangenen Studie zur taktilen Grafikumsetzung auf, welche 2015 in der Fachzeitschrift “Horus” von Jens Bornschein und Denise Prescher vorgestellt wurde.
Im Rahmen des Forschungsprojektes ist eine Software zur automatisierten Erstellung von taktilen Diagrammen, sowohl für sehbehinderte, blinde als auch sehende Nutzer, geplant. Um diese Software entsprechend den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer entwickeln zu können, benötigen das Forscherteam Ihre Hilfe! Die Software wird zur freien Verfügung bereitgestellt werden, sodass jeder von den Ergebnissen dieser Befragung profitieren kann.

Sie erreichen die Umfrage unter folgendem Link:
https://bildungsportal.sachsen.de/survey/limesurvey/index.php/97439/lang-de
Sie benötigen etwa 30 bis 40 Minuten für die Beantwortung.

Ihre Antworten werden selbstverständlich anonym gespeichert, vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Ergebnisse werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet.

Sollten Sie Fragen bezüglich der Befragung oder auch des Forschungsprojektes haben, können Sie jederzeit Frau Christin Engel unter christin.engel@tu-dresden.de kontaktieren.
Die vollständigen Kontaktdaten sind:
Christin Engel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin,
Technische Universität Dresden
Fakultät Informatik
Institut für Angewandte Informatik
Professur Mensch-Computer Interaktion
01062 Dresden