Schlagwort-Archiv: sehbehindert

DBSV verabschiedet auf seiner Verwaltungsratssitzung zwei Resolutionen

Liebe Leserinnen und Leser,

der DBSV-Verwaltungsrat hat heute zwei Resolutionen verabschiedet.

Erstens geht es dabei um digitale Barrierefreiheit: Die Website der Kita, der Terminservice beim Bürgeramt, die App der Uni – digitale Angebote, egal ob sie von öffentlichen oder von privaten Anbietern bereitgestellt werden, müssen barrierefrei zugänglich sein. Dafür müssen endlich alle Bundesländer ihrer Pflicht nachkommen und die seit dem 23.09.2018 geltenden europarechtlichen Regelungen zur Barrierefreiheit von Websites und mobilen Apps öffentlicher Stellen in Landesrecht überführen. Um dieser Forderung an die Länder und Kommunen Nachdruck zu verleihen, hat der Verwaltungsrat des DBSV heute die Resolution “Digitale Barrierefreiheit rechtssicher und umfassend voranbringen – Europarechtliche Rahmenbedingungen im Sinne einer inklusiven Gesellschaft nutzen!” verabschiedet. Die Resolution im Wortlaut finden Sie unter:

https://www.dbsv.org/resolution/vwr-2018-res-digi-barr.html

Zweitens stand das Blindengeld auf dem Programm: Mit seiner Resolution “Blindengeld sichern und weiterentwickeln” weist der DBSV darauf hin, dass das Blindengeld jetzt und in der Zukunft ein unverzichtbarer Nachteilsausgleich für eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist. Es ist überfällig, für blinde, hochgradig sehbehinderte und taubblinde Menschen bundesweit einheitliche Lebensbedingungen herzustellen. Ziel bleibt daher die Schaffung einer bundeseinheitlichen gerechten einkommens- und vermögensunabhängigen Geldleistung zum Ausgleich der behinderungsbedingten Nachteile und Mehraufwendungen blinder, hochgradig sehbehinderter und taubblinder Menschen. Die Resolutionen finden Sie unter:

https://www.dbsv.org/resolution/vwr-2018-res-digi-barr.html

https://www.dbsv.org/resolution/vwr-2018-res-blindengeld.html

Der Verwaltungsrat nutzte den Besuch des Staatssekretärs Dr. Wolfgang Dippel aus dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, um ihm beide Resolutionen zu überreichen.

Redaktion:
Andreas Bethke (V.i.S.d.P.)
Volker Lenk

Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0, Fax: (030) 28 53 87-200
E-Mail: mailto:info@dbsv.org
www.dbsv.org

Workshop im Palais Populaire

Liebe Bloggemeinde,

es gibt wieder einen Kunst Workshop

im
PalaisPopulaire
Unter den Linden 5, 10117 Berlin

Workshop Populaire
Rundgang und Workshop für Blinde und Sehbehinderte, mit Tastmodellen
Sonntag, 2.12.2018, 11-13.30 Uhr

Mit der Bitte um zahlreiches Erscheinen!

Wir laden zu einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung The World on Paper ein. Nach einem Gespräch mit der Kunstvermittlerin Michaela Englert, in dem einzelne Werke mit Tastmodellen vorgestellt und diskutiert werden, wird anschließend das Erfahrene in einem Kreativworkshop mit der blinden Künstlerin Silja Korn praktisch vertieft.

Hier die Wegbeschreibungen zum Palais Populaire (mp3):

U-6, Friedrichstr. zum Palais Populaire

S-Friedrichstr. zum Palais Populaire

Bus Friedrichstr. /Unter den Linden zum Palais Populaire

Ersatzhaltestelle, Bus Friedrichstr. /Unter den Linden zum Palais Populaire,

Weitere Infos

Blaues Licht von Smartphones führt zu schweren Augenschäden

Liebe Bloggemeinde,

fast jede/r hat so ein Teil. Voll praktisch … jedoch …

Warum schadet das blaue Licht von Smartphones den Augen?
Smartphones verwenden sogenanntes blaues Licht. Forscher fanden jetzt heraus, dass dieses blaue Licht unseren Augen Schäden zufügen kann. Die Frage ist nur: Wie stark schadet das blaue Licht von Smartphones unseren Augen?

Die Wissenschaftler der University of Toledo in Ohio stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass das blaue Licht von Smartphones schädlich für die Augen ist. Die Experten untersuchten zudem, wie stark das blaue Licht unseren Augen schadet. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift “Scientific Reports”. Wie wirkt sich das blaue Licht von Smartphones auf die Augen aus? Das blaue Licht aus Smartphones wird laut Aussage der Forscher durch lebenswichtige Moleküle in unserer Netzhaut absorbiert und löst die Produktion einer giftigen Chemikalie aus, die dann die Zellen abtötet. Dieser Schaden könne zu großen blinden Flecken in unserer Sicht führen, welche das Kennzeichen der sogenannten Makuladegeneration sind, einer Krankheit, die zur Erblindung führt, erklären die Experten.
Smartphones nicht im Dunkeln nutzen!
Die Wissenschaftler erklärten, dass Menschen ihre Smartphones möglichst nicht im Dunkeln benutzen sollten, weil dieses die Pupillen erweitern und dazu führen kann, dass noch mehr schädliches blaues Licht in unsere Augen gelangt. Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist nach Angaben des National Eye Institute die Hauptursache für Sehkraftverlust für Personen über 50 Jahre. Der Zustand tritt auf, wenn die sogenannte Makula beschädigt wird, ein ovaler Bereich nahe der Mitte der Netzhaut, welcher ein scharfes Sehen ermöglicht.
Welche Formen der Behandlung gibt es?
Die Betroffenen werden unter einer verschwommenen Sicht leiden oder sogar blinde Flecken in ihrer zentralen Sicht entwickeln, welche mit dem Absterben der Netzhaut größer werden können, erläutern die Experten. Zu den möglichen Arten der Behandlung gehören Medikamente, welche die Bildung neuer Blutgefäße im Auge verhindern, sowie Lasertherapien, die abnormale Blutgefäße zerstören. Millionen von Menschen sind von AMD betroffen.
Laut der American Academy of Ophthalmology haben etwa 9,1 Millionen Amerikaner eine frühe AMD und 2,1 Millionen im Alter über 50 Jahren eine späte AMD, die ein Stadium mit schwerem Sehverlust darstellt. Diese Zahl wird voraussichtlich steigen, da der Anteil der US-Bevölkerung im Alter von 65 Jahren oder älter weiterhin zunimmt.
Studie konzentrierte sich besonders auf die Netzhaut. Für die aktuelle Studie entschied das Team, sich besonders auf die Netzhaut und eine Form von Vitamin A zu konzentrieren, welche in der Netzhaut vorkommt und das Licht in metabolische Energie umwandelt. Photorezeptorzellen verwenden die Netzhaut, um Licht in Signale umzuwandeln, die dann an das Gehirn weitergesendet werden, erklären die Mediziner. Das menschliche Auge reflektiere sehr gut UV-Licht (beispielsweise von der Sonne), aber es lässt blaues Licht durch und die Netzhaut kann dieses blaue Licht gut absorbieren, sagt Studienautor Dr. Ajith Karunarathne von der University of Toledo.
Sauerstoffzellen werden in toxische Moleküle umgewandelt.
Die Netzhaut, die blaues Licht absorbiert, löst Reaktionen aus, die Sauerstoffzellen in ein toxisches Molekül umwandeln, welches Photorezeptorzellen tötet. Die Forscher testeten, wie schädlich die Netzhautzellen sind, welche blaues Licht absorbiert haben. Wenn Netzhautzellen in andere Zellen wie Krebszellen und Herzzellen injiziert wurden, führte dies dazu, dass diese Zellen ebenfalls absterben. Andere helle Farben beeinträchtigten die Netzhaut nicht
Es gab keine Aktivität, wenn die Netzhaut anderen hellen Farben wie grün, rot oder gelb ausgesetzt war, erläutert Dr. Karunarathne. Das Team fand ein Molekül, ein Vitamin-E-Derivat, bekannt als Alpha-Tocopherol, welches die Zellen am Absterben hindern kann. Wenn die Photorezeptorzellen jedoch einmal beschädigt sind, werden sie für immer geschädigt sein, so dass das Vitamin-E-Derivat derzeit nur Schäden mildert. Wir suchen daher nach weiteren Molekülen, um zu sehen, ob diese die schädliche Reaktion rückgängig machen können, sagt Dr. Karunarathne.
Wie kann ich mich vor blauem Licht schützen?
Wenn wir älter werden, wird die Fähigkeit, Angriffe auf die Netzhaut zu verhindern, schwächer und es wird mehr blaues Licht absorbiert, was zu einer Makuladegeneration führen kann. Es gibt aber einige Möglichkeiten, wie Menschen sich selbst schützen können. Tragen Sie beispielsweise eine Sonnenbrille, welche sowohl UV- als auch blaues Licht filtern kann. Nutzen Sie Blaulichtfilter auf Ihrem Handy und verwenden Sie Smartphones und Tablets nicht im Dunkeln. Das Betrachten von Handys im Dunkeln kann sehr schädlich sein, weil die Pupillen erweitert sind, so dass mehr blaues Licht eindringen und Schaden verursachen kann, fügt Dr. Karunarathne hinzu.
“Heilpraxisnetz”

SSwisscom und der Verein Apfelschule beschliessen eine Partnerschaft für Blinde und Sehbehinderte

Liebe Bloggemeinde,

das gefällt mir!

Hier der Bericht:
Swisscom und der Verein Apfelschule beschliessen eine Partnerschaft, um sehbehinderten und blinden Menschen in der Schweiz den Zugang zu smarten Technologien zu erleichtern. Betroffene Personen können ganz unkompliziert im Swisscom-Shop oder via Swisscom Service Center einen Gutschein für einen Tag Gratis-Schulung (Wert CHF 50.–) bei der Apfelschule anfordern.
Sehbehindert oder blind sein und dennoch ein Smartphone nutzen – das geht!
Eine sehende Person kann sich nur schwerlich vorstellen, wie ein Mitmensch mit einer schweren Sehbehinderung ein Smartphone verwendet. Wie lässt sich das Gerät bedienen, wenn man den Bildschirm nicht sieht? Die Bedienungshilfen der Smartphones bieten hier Lösungen an. Allerdings ist das Erlernen dieser Bedienungshilfen, gerade für ganz blinde Personen, nicht trivial und muss intensiv geübt werden. Hier nimmt sich die Apfelschule alle Zeit, um diesen Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen und sozialen Leben zu erleichtern. Ob es 3, 5 oder 10 Tage dauert, bis der Betroffene sattelfest ist, spielt keine Rolle. Die ebenfalls sehbehinderten oder blinden Kursleiterinnen und Kursleiter nehmen sich die Zeit, die es braucht, damit auch ältere Menschen das Smartphone oder das Tablet beherrschen lernen.
Die Möglichkeiten werden immer vielfältiger
Seit zehn Jahren wird die Mobile-Technologie für Sehbehinderte oder Blinde ständig weiterentwickelt: Blinde können heute Zeitungen «lesen» und online einkaufen. Sie wissen, ob sie an der nächsten Haltestelle aussteigen müssen und können (dank Audiodeskription) wieder Filme «sehen».
Laut Peter Fehlmann, Präsident der Apfelschule, gab es nie eine bessere Zeit, um die Nachteile einer Sehbehinderung oder Blindheit dank der smarten Technologie zu kompensieren. «Wer offen ist und ein paar Tage ins Erlernen der neuen Möglichkeiten investiert, wird viele behinderungsbedingte Grenzen überwinden können», sagt Fehlmann weiter.
Swisscom engagiert sich
Im Rahmen der Partnerschaft mit der Apfelschule verpflichtet sich Swisscom zu einer vollumfänglichen Beteiligung der sehbehinderten oder blinden Personen an der digitalen Welt beizutragen. Diese Partnerschaft ist auch für Swisscom eine gute Gelegenheit, aktiv zu zeigen, dass diese «Minderheit» ein integraler Bestandteil ihrer Kundschaft ist (300’000 Personen in der Schweiz sind sehbehindert, die meisten davon nutzen die Dienstleistungen von Swisscom).
Deshalb unterstützt Swisscom die Apfelschule. Zu den konkreten Massnahmen dieser Partnerschaft gehört es, dass Swisscom all ihren Kunden, die bei der Apfelschule einen Kurs absolvieren möchten, einen Rabatt von CHF 50.– gewährt.
Info
Alle Informationen zur Apfelschule und das komplette Kursangebot gibt es auf www.apfelschule.ch.

Wie Microsoft mit Künstlicher Intelligenz Inklusion fördern will

Liebe Bloggemeinde,

Seeing AI ist eine kostenlose App von Microsoft für blinde Menschen sowie Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen. Die App ist Teil eines fortlaufenden Forschungsprojektes, das die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz bei der Unterstützung für Menschen mit Sehschwäche testet. Die Anwendung ist dazu gedacht, die Umgebung zu beschreiben. Dazu zählen Menschen, Texte und Objekte, die sich in der Nähe des Nutzers befinden.
Hier der Bericht auf rollingplanet.de

Kunst-App für Blinde ausgezeichnet

Liebe Bloggemeinde,

das ist ja mal ne super Sache! Ne App die Kunst erlebbar mit Genuß macht! Ich selbst habe sie noch nicht ausprobiert.

Für ihr Diplomprojekt „Eye to Ear – Gallery of Audible Images”, eine App, die Kunst für blinde und sehbehinderte Personen erlebbar macht, sind zwei Wiener Studentinnen mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden.
Verena Blöchl und Katharina Götzendorfer wurden vom Art Directors Club of Europe (ADC*E) in der Kategorie „Student & Young Creative” mit Gold ausgezeichnet. Die ADC*E-Awards wurden am 11. November im Rahmen des vierten European-Creativity-Festivals in Barcelona vergeben. Zum Einsatz kam die App dieses Jahr bereits bei der Georgia-O’Keeffe-Ausstellung im Bank Austria Kunstforum.
Die App ist bereits ausstellungserprobt.

In Deutschland belegten die beiden Absolventinnen der Studienrichtung Grafik und Werbung an der Universität für angewandte Kunst Wien ebenfalls mit „Eye to Ear” im Wettbewerb „Gute Gestaltung” des Deutschen Designer Club (DDC) in der Kategorie „Zukunft des Wettbewerbs” den ersten Rang. Die Preisverleihung findet am 24. November in Frankfurt statt. Beide Preise sollen die Sichtbarkeit junger Kreativschaffender und Designerinnen und Designer erhöhen.
Mit „Eye to Ear” haben Blöchl und Götzendorfer die erste App geschaffen, die Kunst für blinde und sehbehinderte Personen erlebbar macht, so die Universität. Die Methode basiere auf der Kombination verbaler Beschreibung und Klang und gebe blinden und sehbehinderten Menschen die Möglichkeit, auf interaktive Weise Gemälde, Zeichnungen und Fotografien wahrzunehmen. Das eigenständige Erleben stehe dabei im Zentrum.
Eye to ear: http://eyetoear.com/
Universität für angewandte Kunst: http://www.dieangewandte.at/

Führung – Tropische Moderne

Liebe Leser/innen,

Roberto Burle Marx: Tropische Moderne
7. Juli – 3. Oktober 2017

Herzliche Einladung!
Führung für Blinde und Sehbehinderte mit Tastmodell

13.09., 16.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein, Berlin
Führung für Taube und Hörbehinderte in Gebärdensprache

14.09., 18.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Gehörlosenverband Berlin e.V.

Roberto Burle Marx (1909–1994) war ein Renaissancemensch des 20. Jahrhunderts: Landschaftsarchitekt, Maler, Bildhauer, Bühnenbildner, Designer und Umweltaktivist. Während seiner mehr als 60-jährigen Laufbahn gestaltete er weltweit über 2.000 Gärten und entdeckte auf Expeditionen fast 50 neue Pflanzenarten. Die Ausstellung zeigt seine revolutionäre, an abstrakter Malerei orientierte Landschaftsarchitektur, die bis heute internationales Ansehen genießt.

Verbindliche Anmeldungen bis 12.09. unter 030-202093-11 oder db.kunsthalle@db.com
Kosten: € 3 pro Person, eine im Schwerbehindertenausweis vermerkte Begleitperson ist frei.

Verliebt in Farben, Formen und Muster
Sonntag, 1. Oktober 2017
14-16 Uhr Familienworkshop für Taube und Hörbehinderte in Gebärde
16-17.30 Uhr Familienworkshop für Blinde und Sehbehinderte mit Tastmodell

Farben, Formen und Muster – Grün, Gelb und Rot. Der Künstler und Landschaftsarchitekt Roberto Burle Marx liebte Pflanzen, Blumen, Wind und Wasser. Wie hat er die Natur dargestellt? Gemeinsam erfahren wir mehr über sein Leben und entdecken seine Zeichnungen, Gemälde und Entwürfe für Plätze und Gärten. Anschließend gestalten wir mit unterschiedlichen Materialien eine bunte Landschaft aus Farben, Formen und Muster.
Kosten: 3 €, Familienticket: 8 €

Verbindliche Anmeldung bitte 4 Tage im Voraus unter Tel: (030) 20 209 311, Fax: (030) 20 209 320 oder db.kunsthalle@db.com

Ein Baby kommt – eine spannende Zeit beginnt

Liebe Bloggemeinde,

diese Info heute ist wirklich sinnvoll, für werdende Eltern.
Tipps vom ambulanten, sozialen Rehabilitationsdienst.

Wenn ein Baby erwartet wird, beginnt eine aufregende und spannende Zeit. Eine Zeit der (Vor-)Freude, aber auch eine Zeit der Unsicherheit und Fragen. Wird das Kind gesund sein; habe ich alles hergerichtet; bin ich vorbereitet…? Diese Fragen beschäftigen sehende, sehbehinderte und blinde Personen gleichermaßen.

Der Alltag mit einem Baby, einem Kleinkind erfordert für Blinde und Sehbehinderte jedoch eine umfassendere Organisation und Herangehensweise. Der ambulante Rehabilitationsdienst hilft.

Ihre Schulung wird individuell auf die Voraussetzungen und Bedürfnisse abgestimmt, wie z. B. ist die Person geburts- oder späterblindet, in welcher Ausprägung ist eine Sehbehinderung vorhanden.

Zusätzliche Hilfsangebote am Wohnort und aus dem sozialen Umfeld sind wichtige Faktoren, die die jungen Eltern unterstützen. Der Kontakt zu diesen Angeboten wie z. B. der koordinierenden Kinderschutzhilfe, Tragetuchberatern oder Frühförderung usw. wird hierbei vermittelt.

Ein gemeinsamer Besuch in einem Babyfachmarkt kann durchaus sinnvoll sein, um sich unterschiedliche und geeignete Materialien anzusehen und in Ruhe auszuprobieren.

Einige Beispiele der Schulungsinhalte:
Die Organisation am Wickeltisch, beim Fläschchen zubereiten, im Kleiderschrank oder im Spielbereich wird individuell besprochen und ggf. umgesetzt. Geübt wird u. a. die Körperpflege des Babys wie wickeln, baden und anziehen. Beim Anziehen stellt sich auch die Frage, welche Kleidungsstücke und Verschlüsse es gibt und geeignet sind.

Der Einsatz von Hilfsmitteln ist nicht immer notwendig. Bei der Zubereitung von Fläschchen und Beikost werden die Techniken der Lebenspraktischen Fähigkeiten mit dem Wissen einer Hebamme kombiniert.

Das Anlegen der Tragetücher kann ein weiteres Thema sein, das jedoch von Trageberatern und Mobilitätslehrern unterstützt und ergänzt wird.

Mit der fortschreitenden Entwicklung und der steigenden Mobilität des Kindes bedarf es einer Anpassung der Situation. Die Anforderungen an die Sicherheit und Förderung erhöhen sich. Hier wird der Kontakt zu anderen blinden Eltern, z. B. durch den AK Eltern im BBSB, vermittelt, barrierefreie Spielsachen nebst Bezugsquellen und der sicheren Gestaltung der Wohnsituation besprochen und umgesetzt.

Sie erreichen den ambulanten Rehabilitationsdienst unter der bundesweiten Rufnummer 01805 66 456.

Smartphone Kapsys SmartVision

Liebe Bloggemeinde

vielleicht ist das ein hilfreiches Mobilphone für den Einen oder Anderen von Euch: “Smartphone Kapsys SmartVision”.
Im Netz findet man so einiges zu diesem Mobilphone. Es wurde ausschließlich für blinde und stark sehbehinderte Menschen konzipiert.
Weitere Infos auf www.incobs.de