Kategorie-Archiv: Infos

Sprechen per Kopfbewegung

Liebe Bloggemeinde,

für MS- und Beatmungs-Patienten.
Sprechen per Kopfbewegung: Freie Vocable-App kann jetzt Deutsch
Die Vocable-App für iPhone und iPad erkennt Kopfbewegungen und nutzt diese zum Aktivieren einer Sprachausgabe, mit deren Hilfe sich vorgegebene Sätze auswählen sowie eigene Texte eingeben und sprechen lassen.
Ausgelegt für querschnittsgelähmte Nutzer sowie Schlaganfall-, MS- und Beatmungs-Patienten, gibt die Anwendung all jenen Anwendern eine Stimme, die sonst nicht beziehungsweise nur unter größter Anstrengung an Gesprächen teilnehmen können.
Den Gegenentwurf zu den oft unglaublich teuren Lösungen der Medizinprodukt-Industrie haben wir euch vor einem Monat erstmals vorgestellt.
Inzwischen wurde die freie App, die direkt nach dem ersten Auftreten des Coronavirus in Wuhan entwickelt wurde und von ihren Machern seither kostenlos im App Store verteilt wird, in weitere Sprachen lokalisiert und ist nun auch in der Lage deutschsprachigen Anwender zu helfen.
iPhone- und iPad Pro-Modelle, die das nach vorne gerichtete TrueDepth-Kamerasystem unterstützen, können Kopfbewegungen verfolgen, um Vocable vollständig freihändig zu steuern. Diese App verfügt auch über Touch-Funktionen, mit denen Benutzer das Gerät ohne Head Tracking steuern können. Geräte, die keine Kopfverfolgung unterstützen, funktionieren nur mit Berührung.

https://www.iphone-ticker.de/sprechen-per-kopfbewegung-freie-vocable-app-kann-jetzt-deutsch-156742/

Hinweise zur Verwendung von Masken

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit wird derzeit in den Medien intensiv diskutiert.
Um ihnen die verschiedenen Masken und deren Anwendung zu erläutern, geben wir ihnen heute einen Artikel des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Auszügen weiter.
Quelle:

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html#Inhalt

Im Zusammenhang mit der aktuellen Situation zu SARS-CoV-2 / Covid-19 werden in unterschiedlichen Zusammenhängen verschiedene Typen von Masken zur Bedeckung von Mund und Nase genutzt. Da sich diese Masken grundsätzlich in ihrem Zweck – und damit auch in ihren Schutz- und sonstigen Leistungsmerkmalen – unterscheiden, möchte das BfArM im Folgenden auf wesentliche Charakteristika hinweisen.

Zu unterscheiden sind im wesentlichen Masken, die als Behelfs-Mund-Nasen-Masken aus handelsüblichen Stoffen hergestellt werden (1. „Community-Masken“) und solche, die aufgrund der Erfüllung einschlägiger gesetzlicher Vorgaben und technischer Normen Schutzmasken mit ausgelobter Schutzwirkung darstellen (2. Medizinischer Mund-Nasen-Schutz und 3. Filtrierende Halbmasken).

„Community-Masken“ oder „DIY-Masken“ sind im weitesten Sinne Masken, die (z.B. in Eigenherstellung auf Basis von Anleitungen aus dem Internet) aus handelsüblichen Stoffen genäht und im Alltag getragen werden. Entsprechende einfache Mund-Nasen-Masken genügen in der Regel nicht den für Medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder persönliche Schutzausrüstung wie Filtrierende Halbmasken einschlägigen Normanforderungen bzw. haben nicht die dafür gesetzlich vorgesehenen Nachweisverfahren durchlaufen. Sie dürfen nicht als Medizinprodukte oder Gegenstände persönlicher Schutzausrüstung in Verkehr gebracht und nicht mit entsprechenden Leistungen oder Schutzwirkungen ausgelobt werden.

Träger der beschriebenen „Community-Masken“ können sich nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.

Trotz dieser Einschränkungen können geeignete Masken als Kleidungsstücke dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren und das Bewusstsein für „social distancing“ sowie gesundheitsbezogen achtsamen Umgang mit sich und anderen sichtbar zu unterstützen.
Auf diese Weise können sie bzw. ihre Träger einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten.
Fest gewebte Stoffe sind in diesem Zusammenhang besser geeignet als leicht gewebte Stoffe.

Hinweise für Anwender zur Handhabung von „Community-Masken“
Den besten Schutz vor einer potentiellen Virusübertragung bietet nach wie vor das konsequente Distanzieren von anderen, potentiell virustragenden Personen. Dennoch kann die physische Barriere, die das richtige Tragen einer Community-Maske darstellt, eine gewisse Schutzfunktion vor größeren Tröpfchen und Mund-/Nasen-Schleimhautkontakt mit kontaminierten Händen bieten.

Personen, die eine entsprechende Maske tragen möchten, sollten daher unbedingt folgende Regeln berücksichtigen:
- Die Masken sollten nur für den privaten Gebrauch genutzt werden.
- Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.
- Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
- Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
- Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
- Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
- Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
- Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
- Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
- Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
- Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.
- Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.

Bei Schutzmasken mit ausgelobter Schutzwirkung im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 wird, abhängig von der Zweckbestimmung, zwischen zwei Typen unterschieden:
Medizinischer Mund-Nasen-Schutz (z.B. OP-Masken)
Medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS; Operations-(OP-)Masken) dient vor allem dem Fremdschutz und schützt das Gegenüber vor der Exposition möglicherweise infektiöser Tröpfchen desjenigen, der den Mundschutz trägt. Zwar schützen entsprechende MNS bei festem Sitz begrenzt auch den Träger der Maske, dies ist jedoch nicht die primäre Zweckbestimmung bei MNS. Dieser wird z.B. eingesetzt, um zu verhindern, dass Tröpfchen aus der Atemluft des Behandelnden in offene Wunden eines Patienten gelangen. Da der Träger je nach Sitz des MNS im Wesentlichen nicht durch das Vlies des MNS einatmet, sondern die Atemluft an den Rändern des MNS vorbei angesogen wird, bieten MNS für den Träger in der Regel kaum Schutz gegenüber erregerhaltigen Tröpfchen und Aerosolen. Sie können jedoch Mund- und Nasenpartie des Trägers vor einem direktem Auftreffen größerer Tröpfchen des Gegenüber schützen sowie vor einer Erregerübertragung durch direkten Kontakt mit den Händen.

Masken als medizinischer Mund-Nasenschutz sind als Medizinprodukte in Verkehr und unterliegen damit dem Medizinprodukterecht (Nähere Informationen dazu finden sich z.B. auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/gesundheitswesen/medizinprodukte.html).
Unsterile medizinische MNS stellen im Allgemeinen Medizinprodukte der Risikoklasse I gemäß der Medizinprodukterichtlinie (93/42/EWG, MDD) dar und müssen insbesondere der Norm DIN EN 14683:2019-6 genügen. Nach Durchführung eines erfolgreichen Nachweisverfahrens (Konformitätsbewertungsverfahren) können Hersteller sie mit dem CE-Kennzeichen versehen und sie sind in Europa frei verkehrsfähig.

Filtrierende Halbmasken (FFP2 und FFP3)
Filtrierende Halbmasken (FFP) sind Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) im Rahmen des Arbeitsschutzes und haben die Zweckbestimmung, den Träger der Maske vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen zu schützen. Das Design der filtrierenden Halbmasken ist unterschiedlich. Es gibt Masken ohne Ausatemventil und Masken mit Ausatemventil. Masken ohne Ventil filtern sowohl die eingeatmete Luft als auch die Ausatemluft und bieten daher sowohl einen Eigenschutz als auch einen Fremdschutz. Masken mit Ventil filtern nur die eingeatmete Luft und sind daher nicht für den Fremdschutz ausgelegt.

Um FFP-Masken rechtmäßig in Europa in den Verkehr zu bringen, muss für diese ein Konformitätsbewertungsverfahren gemäß PSA-Verordnung (EU) 2016/425 durchgeführt werden, nach dessen Abschluss sie vom Hersteller mit einem CE-Kennzeichen versehen werden. Die Masken müssen dazu regulär die Anforderungen der Norm DIN EN 149:2001-10 erfüllen. Weitere Informationen zum rechtmäßigen Inverkehrbringen von PSA in Deutschland sind auf der Homepage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zu finden: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Biostoffe/FAQ-PSA/FAQ_node.html

Abweichend von der o.g. Einordnung können FFP-Masken in Ausnahmefällen auch gem. § 2 Abs. 4a des Medizinproduktegesetzes (MPG) als Medizinprodukte im Verkehr sein, wenn sie nicht über ein Ausatemventil verfügen (die Luft also beim Ein- und Ausatmen gefiltert wird), vom Hersteller mit medizinischer Zweckbestimmung gemäß § 3 Abs. 1 MPG in Verkehr gebracht werden und das BfArM in der aktuellen Bedarfssituation auf Basis einschlägiger Sicherheits- und Leistungsnachweise eine entsprechende Sonderzulassung nach § 11 Abs. 1 MPG erteilt hat.

Stand 31.03.2020

Ihr BBSB-Inform
BBSB-Inform wird Ihnen, wann immer Sie das wollen, am Telefon vorgelesen. Wählen Sie: 0871 7000 14000. Es gilt das für den benutzten Anschluss vereinbarte Verbindungsentgelt ohne Aufschlag.

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen:

- Mail: mailto:bbsb-inform@bbsb.org
- Judith Faltl: Telefon 0 89 – 68 52 58
- Christian Schöpplein: mailto:christian.schoepplein@bbsb.org

Verlässliche Informationen zum Coronavirus

Liebe Leserinnen und Leser,

im Internet gibt es eine Hülle und Fülle von Informationen zum neuartigen Coronavirus und zur Erkrankung Covid-19. Doch nicht alle sind ausgewogen und qualitätsgesichert. Darüber hinaus grassieren viele Falschmeldungen. Daher möchte das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) Bürgerinnen und Bürger unterstützen, verlässliche und verständliche Informationen zum aktuellen Thema zu finden. Es verweist unter
www.patienten-information.de/kurzinformationen/coronavirus
auf aktuelle und seriöse Informationen zum Coronavirus.

Seit Januar treten in Deutschland Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus auf. Der wissenschaftliche Kenntnisstand ändert sich derzeit sehr schnell und es gibt zum Teil widersprüchliche oder falsche Informationen. Das kann Menschen verunsichern und zu Fragen führen. Daher hat das ÄZQ auf www.patienten-information.de eine Linksammlung zu Organisationen, Einrichtungen oder externen Webseiten zusammengestellt, welche seriöse Informationen zum Coronavirus für Interessierte bereitstellen. So verweist das ÄZQ zum Beispiel auf Initiativen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Fake-News zu entlarven oder Gerüchte aus den Medien zu überprüfen.

Besonders wichtig sind vertrauenswürdige und verständliche Gesundheitsinformationen zum Coronavirus, unter anderem für Menschen mit chronischen Krankheiten oder geringen Deutschkenntnissen, oder in Leichter Sprache. Daher sind auch Angebote zu bestimmten Erkrankungen, wie Krebs oder Diabetes, oder in Fremdsprachen in der Informationssammlung zu finden. Diese wird regelmäßig ergänzt und aktualisiert.

Patienten-Information.de ist ein gemeinsames Portal von Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV). Seit 20 Jahren betreut das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) die Webseite.

Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen e.V. (BSBH)
Geschäftsführer Klaus Meyer
Börsenstraße 14
60313 Frankfurt

Telefon: 069 / 15 05 96-6
Fax: 069 / 15 05 96-77

E-Mail: info@bsbh.org
Internet: www.bsbh.org

So kommen Sie an Hörbücher

Liebe Bloggemeinde,

wer gerne liest kann hier durch diese Möglichkeit sich Bücher herunterladen.
Dann wird Home-Office in der Coronazeit nicht allzu langweilig.
Hier die Info:

Sehr geehrte Damen und Herren,

BBH: so kommen sie an Hörbücher
die BBH möchte Sie heute nochmals auf die Möglichkeit des Downloads ihrer Hörbücher hinweisen:
Wie immer können Sie Ihre Wunschtitel über den Online-Katalog auf der Webseite unter www.bbh-ev.org/katalog herunterladen.
Seit neuestem steht allen Nutzern eines IOS-Gerätes (iPhone, iPad etc.) die Katalog-App zur Verfügung.
Wichtige Voraussetzung: Sie sind als Online-Nutzer auf der Homepage der BBH gemeldet.

Die App heißt BBH Katalog.
Sie erhalten nun zuerst eine Kurzanleitung zum Download, anschließend folgt eine ausführliche Beschreibung.

Voraussetzung für die Benutzung: Sie haben auf Ihrem Gerät einen Daisyplayer installiert, zum Beispiel die App Voice Dream Reader. Diese können Sie im App Store herunterladen.

Kurzanleitung zum Download mit der App BBH Katalog:
- Laden Sie die App BBH Katalog aus dem App Store auf Ihr mobiles Endgerät.
- Loggen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrer Hörernummer ein.
- Sie befinden sich direkt im Online-Katalog. Wählen Sie aus der Volltext-Suche, den Neuerscheinungen oder in den Sachgebieten Ihre Wunschtitel aus.
- Klicken Sie bei dem gewünschten Titel jeweils auf den Button Download beantragen.
- Gehen Sie in die Downloadliste und laden Sie von dort aus den Titel herunter.
- Exportieren Sie den Titel in Ihren Daisyplayer.
- Achtung: Pro Tag können Sie vier Hörbücher, im Monat zehn Hörbücher herunterladen.
- Die Ausleihfrist beträgt jeweils 30 Tage. Nach Ablauf dieser Frist werden die Titel automatisch aus der Downloadliste gelöscht und in Ihrer Bestellhistorie hinterlegt. Als Nutzer sind Sie dazu verpflichtet, die von Ihnen gespeicherten Hörbuch-Daten von Ihrem Endgerät zu löschen.

Kontakt und Bestellung:
Bayerische Hörbücherei für Blinde, Seh- und Lesebeeinträchtigte e.V.
Lothstr. 62
80335 München
Telefon: 0 89 121 55 10
E-Mail: info@bbh-ev.org
Internet: www.bbh-ev.org

dzb lesen: so kommen sie an Hörbücher
die DZB Lesen hat die Möglichkeiten Hörbücher zu erhalten, erweitert.

Ihre Hörbücher können Sie auf verschiedenen Wegen bei der DZB Lesen bestellen bzw. direkt herunterladen.
Den Katalog Hörmedien finden sie unter folgendem Link:

https://www.dzblesen.de/index.php?site_id=2.2.2.4#content

Mit der App BliBu Leipzig können sie Hörbücher bestellen, oder über Ihr persönliches Nutzerkonto herunterladen.
Auch wenn Sie nicht online sind, haben Sie Zugang zu den Such- und Bestellfunktionen des Hörbuchkataloges. Bestellungen werden ausgelöst, sobald Sie wieder online sind. Heruntergeladene DAISY-Hörbücher können über BliBu Leipzig mittels der integrierten Abspielsoftware AMIS sofort mit allen Vorteilen der DAISY-Technologie abgespielt werden.
iOS-Nutzer finden die App im App Store unter

https://apps.apple.com/de/app/dzb/id1068857943

Anleitung und Hilfe zur Bedienung der App für iOS finden Sie im DZB Lesen Podcast Nr. 178 unter:

https://www.dzblesen.de/podcast#podcast-178

Nutzer von Android-Geräten finden die App unter dem Link:

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.dzb.dzb_app&hl=de

Hinweis für Nutzer von Amazon-Geräten
Wenn Sie ein Amazon Fire Tablet (alle Geräte ab Erscheinungsjahr 2013 werden unterstützt) bzw. Fire Phone oder ein anderes Android-Gerät ohne Google Play Store besitzen, können Sie die Installationsdatei über den Browser ihres Gerätes herunterladen.
Starten Sie dann die Installationsdatei (im Silk Browser finden Sie die bisherigen Downloads unter “Weitere Optionen”, dargestellt als drei vertikal angeordnete Punkte).
Eventuell erscheint ein Hinweis, dass die Installation unbekannter Apps blockiert wurde. Tippen Sie in diesem Fall auf die Taste “Einstellungen” und Sie werden direkt an die richtige Stelle weitergeleitet, wo Sie die Option “Apps unbekannter Herkunft” aktivieren müssen. Wenn Sie jetzt die Installationsdatei erneut starten und eine eventuell erscheinende Sicherheitsnachfrage bestätigen, wird die dzb lesen-App installiert.

Die Android-App wird im Podcast Nr. 182 der DZB Lesen vorgestellt.
Den finden sie unter dem Link:

https://www.dzblesen.de/podcast#podcast-182

Hörbücher der DZB Lesen über Alexa
Mit einem neuen Skill können Sie Ihre ausgeliehenen Hörbücher auch über die Amazon-Sprachsteuerung Alexa anhören. Zum Stöbern im Katalog und zum Ausleihen nutzen Sie bitte einen anderen Zugang.
Informationen zum Skill finden sie unter:

https://www.amazon.de/dp/B07K23R82P

Ansprechpartner
Hörbuch
Jana Waldt
Telefon: 03 41 71 13 116
E-Mail: j.waldt@dzblesen.de
Monika Hahn
Telefon: 03 41 71 13 118
E-Mail: m.hahn@dzblesen.de
Technische Beratung
Ulrich Jander
Telefon: 03 41 71 13 145
E-Mail: u.jander@dzblesen.de
Erol Sakinc
Telefon: 03 41 71 13 179
E-Mail: e.sakinc@dzblesen.de

Quelle:

https://www.dzblesen.de/index.php?site_id=2.2.2.5

Mundschutz für Gehörlose

Liebe Bloggemeinde,

eine Studentin aus dem US-Bundesstaat Kentucky hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht: Gemeinsam mit ihrer Mutter entwickelte sie Masken, die ein durchsichtiges Feld vor dem Mund haben. “Ich hatte einfach das Gefühl, dass da eine riesige Gesellschaftsgruppe übergangen wird”, sagte sie Ashley Lawrence “Lex 18″. “Wir haben gerade alle Angst und das bedeutet, dass an einige Menschen einfach nicht gedacht wird. Ich fand es sehr wichtig, dass auch in Zeiten wie diesen, alle die Möglichkeit haben, miteinander zu kommunizieren.”

Nachdem sie Bilder ihrer Masken auf Facebook geteilt hatte, stieß Ashley Lawrence auf viel Zuspruch. In einer bearbeiteten Version ihres Posts schreibt sie: “Wir haben das Muster für die Masken überarbeitet, damit es leichter ist, sie herzustellen. Wir schicken euch gerne welche oder schicken euch das Muster, damit ihr sie selbst nähen könnt!”

Quelle: kurier.at

Was können Apps für Blinde im Alltag?

Liebe Leser,

sie wird auch als “Schweizer Taschenmesser für Blinde” bezeichnet: Die auf KI basierende App “Seeing AI” gibt es jetzt auf Deutsch. Die Experten vom Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund sehen aber Nachholbedarf – vor allem in einem Bereich.

Sie wird auch als “Schweizer Taschenmesser für Blinde” bezeichnet: Die auf KI basierende App “Seeing AI” gibt es jetzt auf Deutsch. Die Experten vom Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund sehen aber Nachholbedarf – vor allem in einem Bereich.
Sie kann Texte vorlesen, soll Gesichter erkennen können und welchen Geldschein man gerade in der Hand hält: Die Microsoft-App “Seeing AI” nutzt künstliche Intelligenz und soll sehbehinderte oder blinde Menschen in ihrem Alltag unterstützen. Seit dieser Woche gibt es die kostenlose App, die 2017 von dem Londoner Saqib Shaikh entwickelt wurde, unter anderem auch auf Deutsch.

Shaikh, der mit sieben Jahre erblindete, sagte dem Internetportal Futurezone.at, dass er die App – die bisher nur für iOS verfügbar ist – vor allem für sich selbst wollte. Gleichzeitig sei es aber schon immer sein Traum gewesen, “Technologien für etwas Positives einzusetzen und zu entwickeln.”

Ist die App ein wirklicher Helfer im Alltag?
Christian Schöpplein ist Informatiker und arbeitet ehrenamtlich beim Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes e. V. (BBSB) in München. Er kennt “Seeing AI”, setzt sie aber kaum ein. “Es ist praktisch, wenn man alleine ist und keine Hilfe hat. Wenn ich mit jemanden zusammen bin, frage ich aber lieber Leute als die App”, sagt Schöpplein, das gehe oft auch schneller.
Viele würden die App für Texterkennung nutzen, meint Schöpplein, der im Alter von 15 Jahren blind wurde. Er sehe die App mehr als ein Art nettes Gimmick.
“Um den Absender eines Briefs zu erkennen, nutze ich die App schon mal. Ich würde mich aber nie darauf verlassen, wenn es zum Beispiel um eine Überweisung geht.” Christian Schöpplein, Informatiker
Schöpplein hat mehrere Apps aus dem Blindenbereich, die er regelmäßig nutzt. Eine davon ist “Be my eyes” eine App, bei der sehende Menschen sich als Helfer anmelden können, um Blinden per Videochat in Alltagssituationen zu helfen. “Da sitzt keine KI am anderen Ende, sondern ein echter Mensch, das ist schon schöner und man kann sich auch mehr darauf verlassen”, meint Schöpplein.

App als Entlastung in Beziehungen
Ähnlich sieht es Aleksander Pavkovic. Er arbeitet im BIT-Centrum des BBSB und ist seit Geburt blind. Pavkovic nutzt “Seeing AI” seit zwei Jahren, aber für ihn ist das nur eine App unter mehreren. “Seeing AI biete solide Grundfunktionen und ist interessant bei Produktverpackungen, aber um Texte vorzulesen, nutze ich andere Apps – zum Beispiel Textgrabber oder Voice Dream Scanner.”
Generell findet Pavkovic, sollten Blinde oder sehbehinderte Menschen auf verschiedene Apps setzen. “Wenn mal eine App nicht funktioniert oder der Dienst nicht verfügbar ist, ist man nicht direkt wieder isoliert.” Denn die Selbstständigkeit, die Blinde durch die Apps im Alltag erhalten, sei sehr wichtig. Zudem könnten die technischen Helfer auch die zwischenmenschliche Beziehung etwas entlasten: Wenn derjenige, der Hilfe benötigt, auch mal auf eine KI-gesteuerte Assistenz zurückgreifen kann. “Da bleibt mehr Zeit für das ‘normale’ Miteinander”, sagt Pavkovic.

KI als Chance für Blinde und Sehbehinderte
Dass blinde und sehbehinderte Menschen für Microsoft und andere Unternehmen im Bereich der KI eine Art Versuchskaninchen sind, findet Pavkovic nicht schlimm. Er sei sich darüber im Klaren, dass diese Apps nicht rein humanitäre Zweck hätten.
“Wir sind einfach eine große Gruppe von Leuten. Die Hersteller können sozusagen am lebenden Beispiel testen, was KI alles kann. Aber nur so kann KI auch besser werden – deswegen finde ich das völlig in Ordnung.” Aleksander Pavkovic, BBSB
Christian Schöpplein sieht das nicht viel anders. Objekterkennung sei ein wichtiges Thema im Bereich KI. Microsoft habe mit der App vermutlich soziales Engagement zeigen wollen und gleichzeitig das Thema KI damit verknüpft. “Da werden über die App Erfahrungen gesammelt, um diesen Bereich noch zu verbessern – nicht in der App, sondern vermutlich in der Forschung. Aber ich finde es okay, da eine Art Testperson zu sein.”
Dass künstliche Intelligenz ein Helfer im Alltag von Blinden sein kann, davon ist Schöpplein überzeugt. “Ich glaube, dass das irgendwann ein riesengroße Bereicherung für uns sein wird.” Er hofft, dass er sich als Blinder irgendwann mal in ein Auto setzen und sagen kann: “Fahr mich zur Arbeit.”

Nachholbedarf bei Navigation im Alltag
Allgemein würden Apps als Alltagshelfer für Blinde und Sehbehinderte schon viel genutzt, ist Pavkovics Erfahrung – auch aus seiner beratenden Tätigkeit beim BBSB. Er sieht allerdings noch viel Nachholbedarf, wenn es darum geht, im Alltag zu Fuß unterwegs zu sein. “Wenn ich im Kino bin und mal kurz aufstehe, wäre es toll, wenn mich eine App wieder genau an meinen Platz zurückführen könnte”, sagt Pavkovic.
Schöpplein sieht dieselben Schwachstellen. Zum Navigieren seien die Kartendienste von Apple und Google zu ungenau – und auch wenn er als Blinder mal wandern gehen möchte, fehlten Angebote. Und auch in einer ganz normalen Alltagssituation wünscht er sich schon lange eine Lösung:
“Ich stehe oft an der Haltestelle und weiß nicht, welche S-Bahn oder welcher Bus gerade einfährt. Die Daten sind aber eigentlich da, sie müssten nur freigegeben werden, damit man sie entsprechend nutzen kann.” Christian Schöpplein, Informatiker
Schöpplein meint, man könne die S-Bahnen zum Beispiel mit einem kleinen Sender ausstatten, der ihm aufs Handy pusht: “Ich bin die S7″. In solchen Situationen finde er nur schwierig Hilfe. “Die Leute rennen meistens alle ganz schnell durcheinander und niemand hat Zeit.”

https://www.br.de/nachrichten

Mediziner setzen Crispr-Therapie bei Sehbehindertem ein

Liebe Bloggemeinde,

Gen-Schere gegen Blindheit: In den USA haben Mediziner bei einem Patienten das Geneditier-Werkzeug Crispr im Auge eingesetzt. Damit wollen sie einer Erbkrankheit entgegenwirken und sein Sehvermögen zumindest teilweise wieder herstellen.

Der Patient ist stark sehbehindert aufgrund der Erbkrankheit Lebersche Kongenitale Amaurose (LCA10). Das ist eine seltene Erbkrankheit, bei der eine genetische Mutation zum fortschreitenden Verlust der Sehkraft und zur Blindheit führt.

Die Ärzte injizierten dem Patienten ein Medikament mit der Bezeichnung AGN-151587 unter die Netzhaut. Darin befindet sich ein harmloses Virus, das mit Anweisungen für die Geneditierung versehen wurde. In den betreffenden Zellen soll das Crispr-Werkzeug das defekte Gen herausschneiden, so dass die Zelle wieder ein wichtiges Protein produziert. So hoffen die Mediziner, das Sehvermögens des Patienten zu verbessern.

AGN-151587 wurde von dem irischen Pharmazieunternehmen Allergan und und dem US-Unternehmen Editas Medicine entwickelt. Nach ihren Angaben war es das erste Mal, dass Crispr bei einem erwachsenen Patienten gegen Blindheit eingesetzt wurde. Im Rahmen der Studie, die in der Augenabteilung der Oregon Health and Science University in Portland im US-Bundesstaat Oregon durchgeführt wird, werden insgesamt 18 Patienten im Alter von 3 bis 17 Jahren mit dem Medikament behandelt.

Derzeit gebe es keine zugelassenen Behandlungsmöglichkeiten gegen die Lebersche Kongenitale Amaurose, sagte Allergan-Chef Brent Saunders. “Mit dem ersten Patienten, der in dieser historischen klinischen Studie behandelt wurde, markieren wir einen bedeutenden Schritt bei der Weiterentwicklung des klinischen Programms AGN-151587 und kommen unserem Ziel näher, ein grundlegend neues Medikament für LCA10-Patienten zu entwickeln.”

Das Verfahren Crispr-Cas9 wurde vor wenigen Jahren von der französischen Biologin Emmanuelle Charpentier entdeckt, die heute die Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene in Berlin leitet, und der amerikanischen Biochemikerin Jennifer Doudna entdeckt. Es bietet die Möglichkeit, einen Erbgutstrang an einer ganz bestimmten Stelle zu zertrennen und an dieser Stelle eine andere Erbgutinformation einzusetzen. Mediziner hoffen, damit Behandlungsmethoden gegen bestimmte Krankheiten zu entwickeln, die bisher nicht erfolgreich bekämpft werden können.

Es ist aber auch umstritten, weil befürchtet wird, dass das Verfahren auch eingesetzt wird, um Designer-Babys zu schaffen. Einen ersten Fall gab es Ende 2018 in China. Dort hatte ein Wissenschaftler – soweit bekannt – als erster einen gentechnischen Eingriffe in die Keimbahn eines menschlichen Embryos vorgenommen. Der Fall löste international Aufsehen und Kritik aus. Der Mann wurde angeklagt und im vergangenen Dezember zu drei Jahren Haft verurteilt.

https://www.golem.de/news/gentechnik-mediziner-setzen-crispr-therapie-bei-sehbehindertem-ein-2003-147067.html

Coronakrise – Lieferservice

Liebe Leserinnen und Leser,

um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, bleiben Sie am besten zu Hause. Doch was, wenn die Vorräte zur Neige gehen?
Wohl dem, der einen netten Nachbarn hat, der einem die benötigten Lebensmittel mitbringt und vor die Tür stellt.

Sie können auch die etablierten Lieferservices nutzen, die allerdings bereits an ihre Grenzen kommen. Trotzdem listen wir Ihnen nachfolgend einige auf, auf die uns unsere Mitglieder hingewiesen haben. Teilen Sie uns auch gerne Ihre Erfahrungen mit!

Falls Sie sich Lebensmittel liefern lassen, achten Sie bitte auf eine kontaktlose Lieferung. Dabei stellt der Fahrer Ihre Lieferung vor der Wohnungstür ab und nimmt nach dem Klingeln an Ihrer Tür den empfohlenen Abstand (1,5 m) ein. Sie können dann die Tüten ohne weiteren Kontakt entgegennehmen. Der Fahrer wird darüber hinaus auf Ihre Unterschrift zur Quittierung des Warenempfangs verzichten und auch kein Leergut (Pfandartikel) mehr entgegennehmen. Die Zahlung erfolgt in der Regel bargeldlos, z. B. über eine Abbuchung.

Wenn Sie die nachstehenden Angebote nutzen möchten, aber mit dem Internet nicht klarkommen, sagen Sie gern Bescheid, wir helfen Ihnen gern!
Alle Angaben ohne Gewähr!

Bofrost (Tiefkühlprodukte)
telefonische Bestellungen möglich, Tel. 03379 205 30
es gibt einen Katalog auf CD für blinde Kundinnen und Kunden
Lieferung berlinweit,
Lieferzeit: 2 bis 3 Tage; bei Neukunden 1 Woche
www.bofrost.de

Eismann (Tiefkühlprodukte)
telefonische Bestellungen möglich:
– Niederlassung Spandau (für die Region Nord-/Westberlin): Tel. 030 610 81 14 50
– Niederlassung Ahrensfelde (für die Region Ostberlin): Tel. 030 94 87 97 40
– Niederlassung Wildau (für die Region Südberlin): Tel. 03375 50 66 80
Mindestbestellwert: 30,00 Euro, versandkostenfrei ab 50,00 Euro
Lieferung berlinweit,
Lieferzeit: max. 7 Tage
www.eismann.de

Karstadt Hermannstraße (Lebensmittel)
Tel. 030 69 55 24 90
Lieferung in Kreuzberg und Neukölln
Lieferzeit: bei Bestellungen bis 12:30 Uhr, am selben Tag ab 16:00 Uhr
kostenpflichtig in Abhängigkeit vom Einkaufswert

REWE.de (Lebensmittel)
Es kann zu Lieferengpässen kommen, deshalb: Vor der Bestellung im Internet Lieferzeit prüfen.
Mindestbestellwert: 50,00 Euro
www.shop.rewe.de

Bringmeister.de (Lebensmittel, Lieferdienst von EDEKA)
Es kann zu Lieferengpässen kommen, deshalb: Vor der Bestellung im Internet Lieferzeit prüfen.
Mindestbestellwert: 40,00 Euro
Hinweis: Neukunden wird die Lieferpauschale erlassen, wenn sie sich für den Newsletter anmelden.
www.bringmeister.de

lieferando.de
Bei diesem Portal können Sie sich nach Eingabe Ihrer Postleitzahl alle Restaurants mit Lieferservice in Ihrer Umgebung auflisten lassen:
www.lieferando.de

Auch Läden, Restaurants und Cafés, die bisher nicht geliefert haben, beginnen mit dem Aufbau eines Abhol- und Lieferservices. Rufen Sie einfach einmal bei Ihrem Lieblingsrestaurant an, vielleicht hat die Umstellung dort ja schon geklappt.

Quelle: ABSV

Corona-Krise: Wer kann helfen?

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Sozialdienst hat für Sie nützliche Hilfsangebote zusammengestellt, die Sie beispielsweise zur Unterstützung beim Einkaufen nutzen können.
Wenn Sie die Angebote annehmen möchten, aber auf den angegebenen Internetseiten nicht zurechtkommen oder wenn Sie darüber hinaus Unterstützung benötigen, melden Sie sich bitte bei den Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle unter den bekannten Kontaktdaten oder über die Zentrale: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: info@absv.de
Und bitte denken Sie auch immer an die Mitglieder in Ihren Gruppen, die keine E-Mail haben!

Hier können Sie um Hilfe bitten, z. B. beim Einkaufen:
Koordinierungsstellen in den Bezirken
Der Senat unterstützt den Aufbau bezirklicher Koordinierungsstellen für das bürgerschaftliche Engagement rund um die Corona-Pandemie.
In folgenden Bezirken bestehen solche lokalen Anlaufstellen bereits, weitere Bezirke werden in den nächsten Tagen folgen:

Charlottenburg-Wilmersdorf:
Tel. 030 90 29-149 70
E-Mail: nachbarschaftshilfe@willkommen-im-westend.de
www.nachbarschafft-ev.de

Marzahn-Hellersdorf:
Tel. 030 76 23 65 00
E-Mail: kontakt@fwa-mh.de
www.aller-ehren-wert.de

Pankow:
Tel. 030 25 09 10 01
E-Mail: info@ehrenamt-pankow.berlin
www.ehrenamt-pankow.berlin

VBB Bus & Bahnbegleitservice
Der Begleitservice bietet bis auf Weiteres keine persönliche Begleitung an, übernimmt jedoch Einkäufe von Lebensmitteln und Medikamenten. Der Service ist kostenfrei.Sie erreichen das Servicebüro montags bis freitags von 9:00 bis 16:00 Uhr unter Tel. 030 34 64 99 40

Berliner Mobilitätshilfedienste
Hilfen für behinderte Menschen und Seniorenkostenpflichtig
www.berliner-mobilitaetshilfedienste.de

Taxi-Service
Taxi Berlin erledigt zum Taxitarif auch Besorgungen. Sie können dem Taxifahrer Ihre Einkaufsliste übergeben bzw. durchsagen, er fährt für Sie einkaufen. Neben den Kosten für die Lebensmittel fallen lediglich die normalen Taxigebühren an. Natürlich können Sie das Taxi auch selbst nutzen, beispielsweise zu Arztbesuchen. Die Taxen werden besonders sorgfältig gereinigt, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.
Tel. 030 20 20 20

nebenan.de
Das bundesweite Nachbarschaftsportal hat für Hilfe-Gesuche eine Hotline eingerichtet: Tel. 0800 866 55 44
www.nebenan.de

CoronaPort
bundesweites Bürgerportal rund um das Coronaviruskostenfrei, Registrierung erforderlich
www.coronaport.net

Quarantänehelden
bundesweites Hilfeportal zur Coronakrisekostenfrei, Registrierung erforderlich
www.quarantaenehelden.org

Einkaufshelden
eine Aktion der Jungen Union Deutschlands zum Schutze und zur Unterstützung von Risikogruppen vor dem Coronavirus
kostenfrei, Registrierung erforderlich
Hier können Sie sich anmelden, um Hilfe zu bekommen:
www.die-einkaufshelfer.de/registrierung/suchender/

JUHI – Jung hilft
Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten helfen
kostenpflichtig, falls Sie einen Pflegegrad haben, können Sie den monatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von 125,00 Euro dafür nutzen
Tel. 030 403 68 27 70, E-Mail: info@junghilft.de
www.junghilft.de

Corona-Virus: Informationsquellen, Hinweise zu Arbeit und Verhaltensregeln

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Corona-Virus und die damit verbundenen Maßnahmen stellen uns alle aktuell vor große Herausforderungen.
Der DBSV hat für uns alle Informationsquellen gesammelt und gibt uns Hinweise zu den Themen Arbeit und Verhaltensregeln.

Manche der empfohlenen Verhaltensregeln wie bspw. das Abstandhalten sind für blinde und sehbehinderte Menschen durch den spezifischen Assistenzbedarf schwer einzuhalten.
Behinderungsbedingt sind wir auch weiterhin mehr als andere auf Berührungen und Tasten angewiesen. Spezielle behördliche Hinweise für blinde und sehbehinderte Menschen gibt es nicht. Wir möchten Sie aber auf einige hilfreiche Informationsangebote hinweisen. Dabei ist zu beachten, dass sich die Lage täglich ändern kann und wir uns auf den Stand am 20.03.2020 beziehen:

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Die BZgA stellt auf ihren Internetseiten aktuelle und fachlich gesicherte Informationen rund um das Coronavirus und die Erkrankung Covid-19 für Bürgerinnen und Bürger bereit. Sie finden hier außerdem wichtige Hygiene- und Verhaltensempfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen. Oberstes Gebot: Möglichst viel zu Hause bleiben, sich nicht ins Gesicht fassen, gute Hygiene mit richtigem Händewaschen und richtigem Niesen und Husten sowie möglichst Abstand zu den Mitmenschen halten. Gerade blinden und sehbehinderten Menschen raten wir zu besonders gutem Händewaschen!

Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können, haben die folgenden Personengruppen laut BZGA ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:
- ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
- Raucher
- Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
- des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung)
- der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis)
- Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
- Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Patienten mit einer Krebserkrankung
- Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison).

Die Internetseite der BZGA erreichen Sie unter:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

Informationen des Robert-Koch-Institutes (RKI)
Die Webseite des RKI mit ausführlichen Informationen erreichen Sie unter:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Barrierefreie Informationen zum Corona-Virus
Der Deutsche Behindertenrat (DBR) hat sich an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gewandt und barrierefreie Informationsangebote angemahnt. Das BMG antwortete nun folgendes:
„Herrn Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist es ein großes Anliegen, die gesamte Bevölkerung über den aktuellen Stand zum Coronavirus laufend zu informieren.
Diese Informationen wollen wir für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen zur Verfügung stellen und haben deshalb zu den bereits bestehenden Informationsmöglichkeiten über die Kanäle des BMG weitere Maßnahmen ergänzt:
- Thematische Erweiterungen des Beratungsservices für Gehörlose und Hörgeschädigte, Fax: 0 30 340 60 66 07, Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de; Gebärdentelefon: https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/
- Informationen zum Coronavirus in leichter Sprache auf der BMG-Webseite https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/coronavirus-leichte-sprache.html
- Erklärvideos zu häufigen Fragen rund um das Coronavirus mit Untertitelung auf dem BMG-YouTube-Kanal https://www.youtube.com/user/BMGesundheit
- Barrierefreie Informationsplakate in den Sprachen Deutsch, Englisch und Türkisch auf der BMG-Webseite https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html#c17529
- Videos in Gebärdensprache auf der BMG-Webseite und dem BMG-YouTube-Kanal https://www.youtube.com/playlist?list=PL6W8NUmiDIpzNgkqZ4Nw7ZmOCe2UnoL9w
- Handzettel mit Informationen zum Coronavirus in Brailleschrift (derzeit in Auftrag)“

Die Themenseite des BMG zum Corona-Virus erreichen Sie im Übrigen über den folgenden Link:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Hier gibt es aktuelle Informationen, weiterführende Links, wichtige Kontaktadressen und auch eine Podcast-Reihe.

Arbeitsrechtliche Fragestellungen
Hinweise für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finden Sie u. a. auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) unter dem folgenden Link:

https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/informationen-corona.html

Hier geht es zum Beispiel um das Kurzarbeitergeld, Lohnfortzahlung bei Kinderbetreuung, arbeitsrechtliche Hinweise etc.

Die derzeitige Erkrankungswelle mit COVID-19 berechtigt Arbeitnehmer nicht automatisch, ihrer Arbeit fernzubleiben. Das gilt auch für blinde und sehbehinderte Menschen.
Wenn blinde und sehbehinderte Menschen aufgrund der behinderungsbedingten Schwierigkeiten (Erfordernis Gegenstände zu berühren, Schwierigkeiten bei der Reduktion von sozialen Kontakten wegen erforderlicher Assistenzleistungen) die Ansteckung fürchten, können sie versuchen, mit ihrem Arbeitgeber alternative Lösungen zu finden: Dazu gehören beispielsweise Homeoffice, kreative Arbeitszeitmodelle, Nutzung von Urlaub und Arbeitszeitkonten.
Auch wenn Homeoffice als eine Möglichkeit, soziale Kontakte zu minimieren, immer wieder empfohlen wird – ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht derzeit nicht. Es ist im Einzelfall zu klären, ob es beim jeweiligen Arbeitgeber eine Betriebsvereinbarung zum Homeoffice gibt oder ein bestehender Tarifvertrag dazu Regelungen enthält.
Sollte jemand zu einer Risikogruppe gehören, sollte mit dem behandelnden Arzt Kontakt aufgenommen werden, um die Arbeitsfähigkeit abzuklären.

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