Schlagwort-Archiv: behinderung

ESA sucht Kandidatin oder Kandidat mit einer körperlichen Behinderung

Liebe Bloggemeinde,

die Esa sucht vier Astronautinnen und Astronauten sowie einen Kandidaten mit Behinderung. Diversität spielt eine große Rolle. Und es gibt noch eine erhebliche Neuerung.
Weiterlesen auf:
https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/raumfahrt/astronaut-gesucht-warum-diesmal-auch-sie-ins-all-fliegen-koennen/

Ausgleichsabgabe soll verdoppelt werden

Liebe Leserinnen und Leser,

anlässlich seiner Rede bei der Welttagsveranstaltung zum Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hat Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, angekündigt, die Ausgleichsabgabe zu erhöhen. Für diejenigen Unternehmen, die keinen schwerbehinderten Menschen beschäftigen, soll sie verdoppelt werden.

Arbeitgeber mit mehr als 20 Beschäftigten sind gesetzlich verpflichtet, schwerbehinderte Menschen einzustellen. Tun sie dies nicht oder nicht in ausreichendem Umfang, zahlen sie eine Ausgleichsabgabe. In Deutschland gibt es mehr als 40.000 Betriebe, die keinen schwerbehinderten Menschen angestellt haben.

Eine der wichtigsten Säulen des Schwerbehindertenrechts sei die Beschäftigungspflicht für Unternehmen, so Hubertus Heil. Doch es gebe nach wie vor Unternehmen, “die sich wegducken vor ihrer Verantwortung oder die Potenziale von Menschen mit Behinderungen für ihr Unternehmen noch nicht erkannt haben”.

„Dass die Politik jetzt Schluss macht mit rechtsunverbindlichen Apellen und endlich einer langjährigen Forderung des DBR und auch des DBSV nach einer Erhöhung der Ausgleichsabgabe nachkommt, ist absolut richtig“, sagt DBSV-Präsident Klaus Hahn und ergänzt: „Wir werden die konkrete Umsetzung genau im Blick behalten und begleiten.”

Quelle: dbsv

Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?

Sehr geehrte Damen und Herren,

REHADAT-Seminaranbieter: Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?
Wer sich eine neutrale Übersicht über Bildungs- und Qualifizierungsanbieter im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verschaffen will, findet diese im Portal REHADAT-Seminaranbieter – ab heute im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche.

Das Portal bietet aktuell rund 300 Profile namhafter Seminarveranstalter mit Bezug zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die Anbieterprofile enthalten Kontaktangaben, Infos zu Themen und Zielgruppen sowie Links zum jeweiligen Seminarangebot.

Für eine schnelle und zielgerichtete Recherche sind die Anbieter nach folgenden Themen sortiert: Arbeit & Beschäftigung, Aus- & Weiterbildung, Barrierefreiheit & Hilfsmittel Behinderung & Erkrankung, Rehabilitation sowie Recht. Alternativ dazu gibt es eine alphabetische Anbietersuche.

Das Portal bietet außerdem eine Übersicht aktueller Webinare und Live-Online-Schulungen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen bequem von jedem beliebigen Ort aus vertiefen können.

Das Portal richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen und Verbänden, Interessenvertretungen und Betroffene. Seminaranbieter können sich im Anbieterbereich mit einem eigenen Profil im Portal eintragen lassen.

“Mit dem Portal REHADAT-Seminaranbieter tragen wir zu einer besseren Orientierung in der vielfältigen Weiterbildungslandschaft in Deutschland bei und unterstützen bei der Suche nach passenden Angeboten” so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-seminaranbieter.de

Kontakt
Anja Brockhagen
Telefon 02 21 49 81 845 E-Mail: brockhagen@iwkoeln.de

Über REHADAT:
REHADAT ist das zentrale unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich.
REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.

Ihr BBSB-Inform

DisAbility Talent Programm für Studierende mit Behinderung

Liebe Bloggemeinde,

das DisAbility Talent Programm ist das etablierte Karriereprogramm für Studierende und frische AkademikerInnen mit Behinderung und chronischer Erkrankung. (z.B. Seh- und/oder Höreinschränkung, Mobilitätseinschränkung, Legasthenie, psychische Erkrankung, Epilepsie, Diabetes, …)

So profitierst du im Sommersemester 2019:
• Netzwerken auf Augenhöhe mit Top-Führungskräften!
• Workshop mit erfahrenem Medientrainer: überzeuge mit deiner Persönlichkeit!
• Individuell auf Dich abgestimmtes Bewerbungscoaching im 1:1-Setting!
• Karriereworkshop: Deine Karrierestrategie mit Behinderung im Google HQ!
• Job-Shadowings: Lerne deine Wunsch-Unternehmen von innen kennen!

Werde auch du Teil des myAbility Talent Netzwerks: Top-Unternehmen suchen dich!
Bewirb dich jetzt!

Sende uns deinen Lebenslauf und Motivationsschreiben bis 11.6.2019. Nenne uns gleichzeitig deine 3 Wunsch-Unternehmen.
E-Mail: talents@myability.org

Inklusion in der Kita

Liebe Bloggemeinde,

der LVR präsentiert Ergebnisse von Rheinland-Kita-Studie
Repräsentative Studie untersucht Herausforderungen und Gelingensbedingungen für Inklusion in Kitas / Rund 1.700 Kita-Leitungen im Rheinland befragt / Interviews mit Eltern, pädagogischen Fachkräften, Trägern, Fachberatungen und Jugendämtern

Köln. 7. Mai 2019. Welche Voraussetzungen müssen vorliegen, damit Inklusion in der Kita gelingt? Rund 1.700 Leitungen von Kindertageseinrichtungen im Rheinland haben sich an der Rheinland-Kita-Studie des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) beteiligt. Im Rahmen der zweijährigen Untersuchung haben Forscherinnen und Forscher der Universität Siegen im Auftrag des LVR auch pädagogische Fachkräfte, Träger, Fachberatungen und Jugendämter danach gefragt, welche Herausforderungen und Gelingensbedingungen sie mit Blick auf die gemeinsame Bildung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen sehen. Nun hat der LVR die Ergebnisse der repräsentativen Studie in Köln präsentiert.

„Wenn wir Inklusion professionell fachlich begleiten und sinnvoll fördern wollen, benötigen wir fundierte Erkenntnisse von allen Ebenen, die an diesem Prozess beteiligt sind. Die Ergebnisse der Rheinland-Kita-Studie sind für uns als Landesjugendamt eine wertvolle Quelle, um diesem Anspruch gerecht zu werden”, so Astrid Natus-Can, Vorsitzende des LVR-Landesjugendhilfeausschusses.

Zu den zentralen Erkenntnissen der Studie gehört, dass 58 Prozent der befragten Einrichtungen Kinder mit Behinderung betreuen. 42 Prozent nehmen ausschließlich Kinder ohne Behinderung auf. Gefragt nach den Gründen gaben sie an, bislang keine Anfragen erhalten zu haben. Aber auch fehlende räumliche und personelle Ressourcen sowie zu wenig heilpädagogische Expertise im Team gehörten zu den oft genannten Gründen. Bedenken im Team und der Elternschaft sowie die Befürchtung, dass Nachteile für andere Kinder entstehen könnten, nannten die befragten Kita-Leitungen am seltensten.

Allerdings war die Bereitschaft, Kinder mit Behinderung aufzunehmen bei den Kita-Leitungen die bislang keine Kinder mit Einschränkungen aufgenommen haben unterschiedlich ausgeprägt. Die größten Vorbehalte bestehen der Studie zufolge gegen die Aufnahme von Kindern mit geistiger Behinderung (30 Prozent), Körper- (33 Prozent) sowie Mehrfachbehinderung (58 Prozent). Ein Großteil der Führungskräfte sieht jedoch keine Probleme bei der Aufnahme von Kindern mit einer Sprach- oder Sinnesbehinderung (Sprache: 1 Prozent, Hören: 7,5 Prozent, Sehen: 18 Prozent), Entwicklungsverzögerung (1 Prozent), chronischer Krankheit (6 Prozent) oder Verhaltensstörung (7,5 Prozent).

Überraschend für das Team um Projektleiter Prof. Dr. Rüdiger Kißgen von der Universität Siegen: Bei immerhin jeder fünften Kita, die Kinder mit Behinderung betreut, hat das pädagogische Konzept der Einrichtung keinen Bezug zum Thema Inklusion. Bei Kitas, die keine Kinder mit Einschränkungen betreuen, fehlt ein solches Konzept sogar bei jeder zweiten Einrichtung.

„In diesem Ergebnis sehen wir einen starken Beratungsauftrag an das LVR-Landesjugendamt und gleichzeitig ganz konkrete Möglichkeiten, diese Situation im Rahmen des Verfahrens zur Erteilung einer Betriebserlaubnis zu verbessern. Wir werden künftig alle neuen Einrichtungen und mittelfristig auch alle bestehenden Einrichtungen dazu auffordern, ein inklusives Konzept zu entwickeln”, so LVR-Jugenddezernent Lorenz Bahr.

Expertinnen und Experten aus Jugendämtern sowie von Kita-Trägern und Fachberatungen wiesen in den geführten Interviews auf die Notwendigkeit hin, die Arbeitsbedingungen des Kita-Personals zu verbessern, eine inklusive Kita-Grundausstattung zu schaffen und ausreichend Geld für die Umsetzung von Inklusion bereitzustellen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den rheinischen Kindertageseinrichtungen sowie Eltern von Kindern mit Behinderung betonten, dass kleinere Gruppengrößen und mehr Räume benötigt würden. Auch wünschten diese befragten Gruppen sich mehr Geld und Zeit, um zum Beispiel die Elternarbeit zu verbessern. Fachliche Unterstützung beim Umgang mit Kindern mit Behinderung sowie Therapie vor Ort in der Kita waren weitere gewünschte Verbesserungen.

„Das Feedback der verschiedenen Expertengruppen ist für uns extrem wichtig. So können wir gezielt beispielsweise unser Fortbildungsangebot für Fach- und Führungskräfte aus den Kitas im Rheinland erweitern oder Einrichtungen zu möglichen Kooperationen mit Frühförderzentren, therapeutischen Praxen und anderen Kindertageseinrichtungen beraten, um therapeutische Angebote auch in der ‚Kita um die Ecke’ zu etablieren”, so Lorenz Bahr.

Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:
Till Döring
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel. 0221 809-7737
till.doering@lvr.de

Mission Inklusion – Demonstration und Kundgebung

Liebe Bloggemeinde,

EUROPÄISCHER PROTESTTAG ZUR GLEICHSTELLUNG VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Zu lautstarkem Protest rufen der Berliner Behindertenverband gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg, dem Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg und der Lebenshilfe, Landesverband Berlin, auf.
- 14:00 Uhr auf dem Nollendorfplatz: Demonstration
- 15:30 bis 17:00 Uhr auf dem Wittenbergplatz (Achtung, geändert!): Abschlusskundgebung

Mehr Infos: www.protesttag-behinderte.de

FreizeitPSO

Sehr geehrte Damen und Herren,

Was ist FreizeitPSO?

Inmitten Österreichs liegt ein ganz besonderes Fleckchen Erde – die Urlaubsregion Schladming-Dachstein. Hier ergänzen sich naturbelassene Landschaften, steirische Gastlichkeit und barrierefreie Infrastruktur. Freizeit-PSO (Freizeit Para-Special Outdoorsports) bietet in dieser einzigartigen Region beste Voraussetzungen für einen barrierefreien Sommer- und Winterurlaub.

Sport oder Genuss, Action oder Ruhe, Wandern oder Tauchen, Raften oder Baden, Reiten oder Kutschenfahren, Klettern oder Klettersteig, Sitzskifahren oder stehend Skifahren – was immer sie erleben wollen: Bei FreizeitPSO finden sie eine riesige Auswahl an barrierefreien Möglichkeiten und rollstuhlgerechten Urlauben!

Zielgruppen
Kinder, Jugendliche & Erwachsene mit den unterschiedlichsten körperlichen und/oder geistigen Behinderungen sowie deren Familien und Freunde.

Sie werden bei allen Urlauben und Aktivitäten von professionellen Mitarbeitern und Partnern, bestehend aus Sozial-, Sport-, Sonder- und Erlebnispädagogen, Wanderführern, Rafting-Guides, Bergführern, Reitlehrern und Trainern sowie von Skilehrern für Menschen mit Behinderung professionell und individuell betreut.

Kontaktdaten
Freizeit Para-Special Outdoorsports
Sport für Menschen mit Behinderung
Büro im Hotel Schwaigerhof
Schwaigerweg 19
8971 Schladming-Rohrmoos, Österreich
Telefon: 0043 650 901 62 94
E-Mail: info@freizeit-pso.com
Internet: https://www.freizeit-pso.at/

Ouelle: BBSB-Inform

Interviewpersonen im Rahmen einer Dissertation gesucht

Liebe Bloggemeinde,

Theresa Straub sucht für Ihre DissertationInterviewpartnerInnen.
Bitte unterstützt Sie dabei!
Vielen Dank!

Hier die Info:
Dafür bitte ich um Eure Hilfe.
Wenn ihr jemanden kennt, der gerne mit mir sprechen will, freue ich mich um
Weiterleitung.
Ich reise bis Oktober 2019 gern zu Interviews in Österreich und Deutschland.
Nährere Infos gibt es gerne im Gespräch oder per Mail.
Interviewpersonen im Rahmen meiner Dissertation gesucht!

Behindertes Studium?

Wege behinderter Menschen an die Universität / in die Hochschule und wie sich ihr Studium gestaltet

Laut den Ergebnissen der Studie “beeinträchtigt studieren 2″ des Deutschen Studentenwerks aus 2018 sind in Deutschland 11 Prozent der insgesamt 2,8 Millionen Studierenden im Studium beeinträchtigt. 96 Prozent der teilnehmenden Personen geben an, dass ihre Beeinträchtigung für Dritte nicht auf Anhieb erkennbar ist. In Österreich studieren im Jahr 2015 nach Zahlen der Studierendensozialerhebung über 300.000 Personen, die eine Beeinträchtigung haben. Die Zahl der Studierenden ging hier gegenüber 2011 sogar zurück.

Doch wie gelingen Zugang zur Hochschule und Verbleib in der Institution mit einer Behinderung?

Welche individuellen Wege sind gelungen?

Welche Bedingungen brauchen Studierende, um mit ihrer Beeinträchtigung ein Studium beginnen, durchführen und abschließen zu können?

Ich interessiere mich für Deinen/Ihren Bildungsweg.

.wenn Sie an einer Universität oder einer Hochschule in Deutschland oder Österreich studieren,
.wenn Sie mindestens im 3. Fachsemester Ihres Studiums (alle Fachrichtungen) sind,
.wenn Sie eine Behinderung haben und/oder
.wenn Sie sich im Studium beeinträchtigt fühlen
.wenn Sie in Ihrem Leben Erfahrungen in Internaten, Förderschulen,
Sonderschulen, Kliniken, Pflegeinstitutionen oder Wohnheimen für behinderte
Menschen gemacht haben &
.wenn Sie Ihren individuellen Weg erzählen möchten.

Bitte melden Sie sich bei mir!

Theresa M. Straub – theresa.straub@uibk.ac.at

Umfrage zu Erfahrungen behinderter Menschen bei der Beantragung von Leistungen

Liebe Bloggemeinde,

die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen führt eine Umfrage zu Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen bei der Beantragung von Leistungen durch.

Eine Teilnahme ist noch bis zum 30. November möglich. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Januar 2019 veröffentlicht.

Zur Umfrage :´www.soscisurvey.de/umfrage_erfahrungen_behoerden/