Schlagwort-Archiv: Teilhabe

REHADAT-Bildung – Einstiegswege in den Job für junge Leute

Sehr geehrte Damen und Herren,

lesen Sie heute eine Pressemitteilung über das überarbeitete REHADAT-Bildung-Portal.

Das Portal REHADAT-Bildung steht nach einer Überarbeitung in neuem Layout online bereit: mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert. Das Portal informiert (junge) Menschen mit Behinderungen und pädagogische Fachkräfte über Einstieg und Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Zielgruppe sind vor allem junge Menschen mit Förderbedarf, die sich informieren wollen, wie ihre berufliche Zukunft aussehen kann. Dazu erhalten sie Antworten auf Fragen wie: Welche Berufe gibt es überhaupt? Welche besonderen Regelungen gelten für Menschen mit Beeinträchtigungen? Was ist eine Fachpraktikerausbildung oder Unterstützte Beschäftigung? Wer kann beraten? Wer unterstützt finanziell? Wie klappt die Bewerbung am besten?

Außerdem finden Lehrkräfte aller Bundesländer Materialien und Informationen zu Projekten, um Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen schon während der Schulzeit bestmöglich bei der Berufsorientierung zu unterstützen.

Auch Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, die aufgrund einer längeren Erkrankung aus dem beruflichen Leben ausgeschieden sind, erhalten Informationen zum Neustart. Themen sind z. B. Neuorientierung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Fortbildung und Umschulung.

Alle berufsvorbereitenden und ausbildenden Maßnahmen gibt es zusätzlich gebündelt auf einen Blick: mit Beschreibung der jeweiligen Maßnahme, Anbieter, Zielgruppe und Förderung.

Besonders hilfreich ist auch die Auflistung einzelner Beratungsangebote und -stellen, die Menschen mit Behinderungen bei der Berufswahl, dem Bewerbungsprozess oder der Suche nach einer geeigneten Bildungsmaßnahme unterstützen.
Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker “Alle jungen Menschen brauchen eine berufliche Perspektive – wir freuen uns, dass wir mit dem Portal REHADAT-Bildung umfangreiche und praktische Informationen an zentraler Stelle anbieten können”.

Der direkte Link zum Portal: www.rehadat-bildung.de

Über REHADAT
REHADAT ist das zentrale, unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich.
REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e. V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.

Quelle: REHADAT-Pressemitteilung 6/2021

Die Redaktion wünscht Ihnen ein erholsames Wochenende!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BBSB-Inform

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen:

- Mail: mailto:bbsb-inform@bbsb.org
- Judith Faltl: Telefon 0 89 – 68 52 58
- Tobias Michl: Telefon 0 8236 – 958 19 12

200. Geburtstag von Hieronymus Lorm

Sehr geehrte Damen und Herren,

Menschen, die weder sehen noch hören können, kommunizieren mit dem sog. Lorm-Alphabet. Dessen Erfinder, Hieronymus Lorm wird am 9. August 200 Jahre alt. Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund macht an diesem Tag darauf aufmerksam, vor welchen Herausforderungen taubblinde Menschen im Alltag stehen.

Lormen ermöglicht Teilhabe für taubblinde Menschen
Taubblindheit ist mehr als die Summe von Blindheit und Taubheit. Wer nicht hören kann, ist extrem auf den Sehsinn angewiesen, ein blinder Mensch nutzt sein Gehör sehr intensiv. Taubblinde Menschen müssen auf beide Hauptsinne verzichten, können also viel weniger ausgleichen als jemand mit “nur” einer Behinderung. Ohne Assistenz werden alltägliche Aufgaben wie der Einkauf oder ein Arztbesuch zu nahezu unlösbaren Problemen. Lormen, also das Buchstabieren von Texten in die Hand, gehört deshalb zu den zahl-reichen Assistenzleistungen, auf die taubblinde Menschen angewiesen sind.

Von Betroffenen für Betroffene
“Taubblinde und hör-/sehbehinderte Menschen haben ganz spezielle Bedürfnisse. Ohne Unterstützung wären sie von Alltag, Familie, Arbeit usw. isoliert und könnten kaum das Haus verlassen. Wir helfen ihnen, mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben und am Leben teilzunehmen”, sagt Peter Bleymaier, Referent für Hör-/Sehbehinderung im BBSB e.V. Bleymaier ist selbst betroffen und kümmert sich um die Be-lange von taubblinden Menschen sowie Personen mit Hör-/ Sehbehinderung und berät deren Angehörige.

Kontakt: Peter Bleymaier, peter.bleymaier@bbsb.org

Hieronymus Lorm lebte im 19. Jahrhundert. Nachdem er bereits als Jugendlicher ertaubt war, ließ im Erwachsenenalter auch seine Sehkraft nach, bis er schließlich völlig erblindete. Gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter erfand er ein Tast-Alphabet, bei dem jeder Buchstabe eine bestimmte Berührung der Hand bedeutet. Bis heute ist das Lorm-Alphabet für viele taubblinde Menschen unersetzlich.

Weitere Informationen zu Hieronymus Lorm und ein Erklärvideo zum Lormen unter: www.dbsv.org/lormen

Forderungen zu Assistenzleistungen für taubblinde Menschen
Immer wieder scheitern taubblinde Menschen mit ihren An-trägen auf Taubblindenassistenz. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband hat deshalb gemeinsam mit vielen weiteren Verbänden, die im “Gemeinsamen Fachausschuss hörsehbehindert/taubblind” (GFTB) zusammengeschlossen sind, die folgenden Forderungen beschlossen:
Taubblinden Menschen mit dem Merkzeichen TBl im Schwerbehindertenausweis muss mindestens ein Assistenz-bedarf von 20 Stunden wöchentlich anerkannt werden, ohne dass sie diesen Bedarf begründen müssen. Diese Zahl ist eine absolute Untergrenze. Höhere Bedarfe sind die Regel. Zudem müssen mehr Assistenzen für diesen Kreis der Betroffenen ausgebildet werden.´

Quelle: BBSB-Pressemitteilung vom 04.08.2021

Die Redaktion wünscht Ihnen ein erholsames Wochenende!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BBSB-Inform

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen:

- Mail: mailto:bbsb-inform@bbsb.org
- Judith Faltl: Telefon 0 89 – 68 52 58
- Tobias Michl: Telefon 0 8236 – 958 19 12

Quelle: BBSB

Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?

Sehr geehrte Damen und Herren,

REHADAT-Seminaranbieter: Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?
Wer sich eine neutrale Übersicht über Bildungs- und Qualifizierungsanbieter im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verschaffen will, findet diese im Portal REHADAT-Seminaranbieter – ab heute im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche.

Das Portal bietet aktuell rund 300 Profile namhafter Seminarveranstalter mit Bezug zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die Anbieterprofile enthalten Kontaktangaben, Infos zu Themen und Zielgruppen sowie Links zum jeweiligen Seminarangebot.

Für eine schnelle und zielgerichtete Recherche sind die Anbieter nach folgenden Themen sortiert: Arbeit & Beschäftigung, Aus- & Weiterbildung, Barrierefreiheit & Hilfsmittel Behinderung & Erkrankung, Rehabilitation sowie Recht. Alternativ dazu gibt es eine alphabetische Anbietersuche.

Das Portal bietet außerdem eine Übersicht aktueller Webinare und Live-Online-Schulungen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen bequem von jedem beliebigen Ort aus vertiefen können.

Das Portal richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen und Verbänden, Interessenvertretungen und Betroffene. Seminaranbieter können sich im Anbieterbereich mit einem eigenen Profil im Portal eintragen lassen.

“Mit dem Portal REHADAT-Seminaranbieter tragen wir zu einer besseren Orientierung in der vielfältigen Weiterbildungslandschaft in Deutschland bei und unterstützen bei der Suche nach passenden Angeboten” so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-seminaranbieter.de

Kontakt
Anja Brockhagen
Telefon 02 21 49 81 845 E-Mail: brockhagen@iwkoeln.de

Über REHADAT:
REHADAT ist das zentrale unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich.
REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.

Ihr BBSB-Inform

Erster Kongress der Teilhabeforschung

Liebe Leserinnen und Leser,

am 26. und 27. September findet in Berlin der erste Kongress der Teilhabeforschung statt. Veranstalter sind das Aktionsbündnis Teilhabeforschung, in dem der DBSV Mitglied ist, und die Humboldt-Universität zu Berlin.

In dem jungen Forschungsfeld werden die Lebenslagen sowie Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderungen untersucht. Auf dem Kongress werden in Referaten, Vortragsforen sowie Ideen- und Forschungswerkstätten Aspekte der Teilhabeforschung vorgestellt und diskutiert. Die Themen reichen von politischer Partizipation über Teilhabe am Arbeitsleben zu Gesundheit und Pflege.

Das Programm und weitere Informationen gibt es unter:
www.teilhabeforschung2019.de

Redaktion:
Andreas Bethke (V.i.S.d.P.)
Tina Below
Volker Lenk

Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0, Fax: (030) 28 53 87-200
E-Mail: mailto:info@dbsv.org
www.dbsv.org

Umfrage zur medizinischen Versorgung und beruflichen Teilhabe von sehbehinderten und erblindeten Menschen

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen der ORELTA-Studie soll herausgefunden werden, welche Erfahrungen blinde und sehbehinderte Menschen mit der medizinischen Versorgung und den Angeboten zur beruflichen Teilhabe gemacht haben.
ORELTA steht für Von der Ophthalmologischen Rehabilitation zur beruflichen Teilhabe.
Das Projekt wird von der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke durchgeführt und läuft von Januar bis Mai 2019.

Für die Umfrage werden Menschen zwischen 20 und 65 Jahren, die im Laufe ihres Lebens erblindet sind oder eine Sehbehinderung bekommen haben, gesucht.
Mit dem Ausfüllen des Fragebogens helfen Sie dabei, die Versorgungslage von Menschen in einer ähnlichen Situation langfristig und nachhaltig zu verbessern.

Der Online-Fragebogen ist zu finden unter
https://www.soscisurvey.de/ORELTA/

Wenn Sie den Fragebogen telefonisch beantworten oder eine Papierversion in Schwarzschrift anfordern wollen, rufen Sie an unter
Telefon 0 30 – 30 02 12 49.

Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen.

Studie soll Auskunft über Teilhabe von Menschen mit Behinderung geben

Liebe Bloggemeinde,

also ist dieser Frau Griese von der SPD wohl nicht bekannt wo die Probleme liegen?
Wie auch? Die sind ja ganz, gaaanz neu.
Am BTHG widerwillg rumbasteln und dann … erstmal ne Studie? In mehreren Schritten natürlich.

Ein Geistesblitz der seinesgleichen sucht oder wird da wiedermal Geld verschleudert? Um diverse Taschen zu füllen?

Berlin – Das Bundessozialministerium hat eine bundesweite Studie zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Auftrag gegeben. „Die Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist wichtig für unsere gesamte Gesellschaft. Zur Verbesserung unserer Angebote wollen wir deshalb genauer wissen, was Menschen mit Behinderungen brauchen“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium, Kerstin Griese (SPD), heute in Berlin.
Quelle: aerzteblatt.de

Verzeichnis der Reha-Forschenden ist online

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zum 27. Reha-Kolloquium, welches vom 26. Bis 28.2. in München stattfand, erschien das Verzeichnis der Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler 2018. Die aktualisierte 26. Ausgabe informiert darüber, wer in Deutschland zu Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion forscht. 267 Forschende aus allen Fachdisziplinen sind mit ihren Forschungsschwerpunkten und Kontaktdaten aufgelistet und geben an, ob und wie sie mit der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) arbeiten. Darüber hinaus sind alle Forschenden und ihre Angaben mit dem Portal REHADAT Forschung verlinkt.

Neben rehabilitationswissenschaftlichen Fragen werden Entwicklungen und Leitthemen aus Politik und Gesellschaft aufgegriffen, etwa zum Bundesteilhabegesetz, zur Unabhängigen Teilhabeberatung und zur Etablierung einer Teilhabeforschung. Auch zum diesjährigen Rahmenthema des Reha-Kolloquiums Rehabilitation bewegt! gibt es Informationen zur Forschung in den Bereichen Bewegungstherapie, Sport und Physikalische Medizin.

Die 26. Ausgabe kann im Portal REHADAT Forschung hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Der Online-Meldebogen zur Neuaufnahme in das Verzeichnis ist hier abrufbar. .

Das Verzeichnis erscheint jährlich zum Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium. Herausgeber sind REHADAT, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation und die Deutsche Rentenversicherung Bund.

REHADAT ist das Informationsangebot zum Thema Behinderung und berufliche Teilhabe (www.rehadat.de). Es richtet sich an Menschen mit Behinderung und alle, die sich für ihre berufliche Inklusion einsetzen. Die Informationen sind in Portalen und Datenbanken öffentlich zugänglich. REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Kontakt für Rückfragen:
Jasmin Saidie
Telefon 02 21 – 49 81 846
E-Mail: saidie@iwkoeln.de

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen
mailto:bbsb-inform@bbsb.org
Judith Faltl Telefon 0 89 – 68 52 58

Taubblinden Menschen Lebensperspektiven schaffen

Liebe Bloggemeinde,
liebe Leserinnen und Leser,

die Projektleitung des 2015 gestarteten Vernetzungsprojekts hatte Dr. Andrea Wanka, Taubblindenbeauftragte der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, übernommen. Aufgrund ihrer Elternzeit übernahm 2017 Magistra Barbara Latzelsberger aus Wien die Projektleitung. Zielsetzung der teilnehmenden Taubblindeneinrichtungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden war die Erarbeitung eines Qualifizierungsangebots zur Entwicklung komplexer Kommunikationsprozesse mit Menschen mit angeborener Taubblindheit oder erschwerter Kommunikation.

Nur eine solche Fachlichkeit in der Kommunikationsentwicklung, die in alltägliche Tätigkeiten einfließt, ermögliche stabile und anregende Beziehungen und damit bessere Teilhabechancen und Lebensbedingungen für die Menschen mit Taubblindheit.

Mehr Informationen unter: https://www.nrwz.de/schramberg/taubblinden-menschen-lebensperspektiven-schaffen/194613