Schlagwort-Archiv: Teilhabe

Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?

Sehr geehrte Damen und Herren,

REHADAT-Seminaranbieter: Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?
Wer sich eine neutrale Übersicht über Bildungs- und Qualifizierungsanbieter im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verschaffen will, findet diese im Portal REHADAT-Seminaranbieter – ab heute im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche.

Das Portal bietet aktuell rund 300 Profile namhafter Seminarveranstalter mit Bezug zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die Anbieterprofile enthalten Kontaktangaben, Infos zu Themen und Zielgruppen sowie Links zum jeweiligen Seminarangebot.

Für eine schnelle und zielgerichtete Recherche sind die Anbieter nach folgenden Themen sortiert: Arbeit & Beschäftigung, Aus- & Weiterbildung, Barrierefreiheit & Hilfsmittel Behinderung & Erkrankung, Rehabilitation sowie Recht. Alternativ dazu gibt es eine alphabetische Anbietersuche.

Das Portal bietet außerdem eine Übersicht aktueller Webinare und Live-Online-Schulungen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen bequem von jedem beliebigen Ort aus vertiefen können.

Das Portal richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen und Verbänden, Interessenvertretungen und Betroffene. Seminaranbieter können sich im Anbieterbereich mit einem eigenen Profil im Portal eintragen lassen.

“Mit dem Portal REHADAT-Seminaranbieter tragen wir zu einer besseren Orientierung in der vielfältigen Weiterbildungslandschaft in Deutschland bei und unterstützen bei der Suche nach passenden Angeboten” so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-seminaranbieter.de

Kontakt
Anja Brockhagen
Telefon 02 21 49 81 845 E-Mail: brockhagen@iwkoeln.de

Über REHADAT:
REHADAT ist das zentrale unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich.
REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.

Ihr BBSB-Inform

Erster Kongress der Teilhabeforschung

Liebe Leserinnen und Leser,

am 26. und 27. September findet in Berlin der erste Kongress der Teilhabeforschung statt. Veranstalter sind das Aktionsbündnis Teilhabeforschung, in dem der DBSV Mitglied ist, und die Humboldt-Universität zu Berlin.

In dem jungen Forschungsfeld werden die Lebenslagen sowie Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderungen untersucht. Auf dem Kongress werden in Referaten, Vortragsforen sowie Ideen- und Forschungswerkstätten Aspekte der Teilhabeforschung vorgestellt und diskutiert. Die Themen reichen von politischer Partizipation über Teilhabe am Arbeitsleben zu Gesundheit und Pflege.

Das Programm und weitere Informationen gibt es unter:
www.teilhabeforschung2019.de

Redaktion:
Andreas Bethke (V.i.S.d.P.)
Tina Below
Volker Lenk

Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0, Fax: (030) 28 53 87-200
E-Mail: mailto:info@dbsv.org
www.dbsv.org

Umfrage zur medizinischen Versorgung und beruflichen Teilhabe von sehbehinderten und erblindeten Menschen

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen der ORELTA-Studie soll herausgefunden werden, welche Erfahrungen blinde und sehbehinderte Menschen mit der medizinischen Versorgung und den Angeboten zur beruflichen Teilhabe gemacht haben.
ORELTA steht für Von der Ophthalmologischen Rehabilitation zur beruflichen Teilhabe.
Das Projekt wird von der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke durchgeführt und läuft von Januar bis Mai 2019.

Für die Umfrage werden Menschen zwischen 20 und 65 Jahren, die im Laufe ihres Lebens erblindet sind oder eine Sehbehinderung bekommen haben, gesucht.
Mit dem Ausfüllen des Fragebogens helfen Sie dabei, die Versorgungslage von Menschen in einer ähnlichen Situation langfristig und nachhaltig zu verbessern.

Der Online-Fragebogen ist zu finden unter
https://www.soscisurvey.de/ORELTA/

Wenn Sie den Fragebogen telefonisch beantworten oder eine Papierversion in Schwarzschrift anfordern wollen, rufen Sie an unter
Telefon 0 30 – 30 02 12 49.

Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen.

Studie soll Auskunft über Teilhabe von Menschen mit Behinderung geben

Liebe Bloggemeinde,

also ist dieser Frau Griese von der SPD wohl nicht bekannt wo die Probleme liegen?
Wie auch? Die sind ja ganz, gaaanz neu.
Am BTHG widerwillg rumbasteln und dann … erstmal ne Studie? In mehreren Schritten natürlich.

Ein Geistesblitz der seinesgleichen sucht oder wird da wiedermal Geld verschleudert? Um diverse Taschen zu füllen?

Berlin – Das Bundessozialministerium hat eine bundesweite Studie zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Auftrag gegeben. „Die Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist wichtig für unsere gesamte Gesellschaft. Zur Verbesserung unserer Angebote wollen wir deshalb genauer wissen, was Menschen mit Behinderungen brauchen“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium, Kerstin Griese (SPD), heute in Berlin.
Quelle: aerzteblatt.de

Verzeichnis der Reha-Forschenden ist online

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zum 27. Reha-Kolloquium, welches vom 26. Bis 28.2. in München stattfand, erschien das Verzeichnis der Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler 2018. Die aktualisierte 26. Ausgabe informiert darüber, wer in Deutschland zu Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion forscht. 267 Forschende aus allen Fachdisziplinen sind mit ihren Forschungsschwerpunkten und Kontaktdaten aufgelistet und geben an, ob und wie sie mit der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) arbeiten. Darüber hinaus sind alle Forschenden und ihre Angaben mit dem Portal REHADAT Forschung verlinkt.

Neben rehabilitationswissenschaftlichen Fragen werden Entwicklungen und Leitthemen aus Politik und Gesellschaft aufgegriffen, etwa zum Bundesteilhabegesetz, zur Unabhängigen Teilhabeberatung und zur Etablierung einer Teilhabeforschung. Auch zum diesjährigen Rahmenthema des Reha-Kolloquiums Rehabilitation bewegt! gibt es Informationen zur Forschung in den Bereichen Bewegungstherapie, Sport und Physikalische Medizin.

Die 26. Ausgabe kann im Portal REHADAT Forschung hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Der Online-Meldebogen zur Neuaufnahme in das Verzeichnis ist hier abrufbar. .

Das Verzeichnis erscheint jährlich zum Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium. Herausgeber sind REHADAT, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation und die Deutsche Rentenversicherung Bund.

REHADAT ist das Informationsangebot zum Thema Behinderung und berufliche Teilhabe (www.rehadat.de). Es richtet sich an Menschen mit Behinderung und alle, die sich für ihre berufliche Inklusion einsetzen. Die Informationen sind in Portalen und Datenbanken öffentlich zugänglich. REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Kontakt für Rückfragen:
Jasmin Saidie
Telefon 02 21 – 49 81 846
E-Mail: saidie@iwkoeln.de

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen
mailto:bbsb-inform@bbsb.org
Judith Faltl Telefon 0 89 – 68 52 58

Taubblinden Menschen Lebensperspektiven schaffen

Liebe Bloggemeinde,
liebe Leserinnen und Leser,

die Projektleitung des 2015 gestarteten Vernetzungsprojekts hatte Dr. Andrea Wanka, Taubblindenbeauftragte der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, übernommen. Aufgrund ihrer Elternzeit übernahm 2017 Magistra Barbara Latzelsberger aus Wien die Projektleitung. Zielsetzung der teilnehmenden Taubblindeneinrichtungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden war die Erarbeitung eines Qualifizierungsangebots zur Entwicklung komplexer Kommunikationsprozesse mit Menschen mit angeborener Taubblindheit oder erschwerter Kommunikation.

Nur eine solche Fachlichkeit in der Kommunikationsentwicklung, die in alltägliche Tätigkeiten einfließt, ermögliche stabile und anregende Beziehungen und damit bessere Teilhabechancen und Lebensbedingungen für die Menschen mit Taubblindheit.

Mehr Informationen unter: https://www.nrwz.de/schramberg/taubblinden-menschen-lebensperspektiven-schaffen/194613

Fachtagung Teilhabeforschung

Liebe Leserinnen und Leser,

am 10. November, findet in Berlin eine Fachtagung des Aktionsbündnisses Teilhabeforschung statt. Wissenschaftler, Menschen mit Behinderungen und Vertreter von Fachgesellschaften, Fach- und Wohlfahrtsverbänden und weiteren Zusammenschlüssen diskutieren den zweiten Teilhabebericht der Bundesregierung und dessen Konsequenzen für die Teilhabeforschung.

Wer einen Einblick in das Thema bekommen und die Diskussion verfolgen möchte, kann per Live-Stream dabei sein. Klicken Sie hierzu auf folgenden Link: https://abthf2017.livecdn.de. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und endet gegen 15.30 Uhr.

“Menschen mit Behinderungen müssen sich in die Forschung über Menschen mit Behinderungen einmischen”, sagt DBSV-Geschäftsführer Andreas Bethke, der für den Deutschen Behindertenrat in der Koordinationsgruppe des Aktionsbündnisses Teilhabeforschung mitwirkt und zur Nutzung des Live-Streams herzlich einlädt.

Der Teilhabebericht der Bundesregierung wird seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention alle vier Jahre erstellt. Er beschreibt unter anderem, wie Menschen mit Behinderungen in Deutschland leben, wie es um ihre Teilhabechancen in verschiedenen Lebensbereichen bestellt ist und in welchen Bereichen Barrieren abzubauen sind. Der aktuelle Bericht mit fast 600 Seiten führt die Untersuchungen des Teilhabeberichts 2013 fort und beschreibt Entwicklungen der Teilhabe im Zeitraum von 2005 bis 2014. Insgesamt wird deutlich, dass die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen in vielerlei Hinsicht immer noch eingeschränkt ist. Hierbei gilt häufig: Je schwerer die Beeinträchtigung, desto geringer die Teilhabechancen.

Das bundesweite Aktionsbündnis Teilhabeforschung wurde im Juni 2015 gegründet. Rund 140 Organisationen und Einzelmitglieder sind derzeit zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, die Forschungsaktivitäten zu den Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Eine interdisziplinäre Teilhabeforschung soll deutlicher als bisher das Augenmerk auf die Verwirklichung von Selbstbestimmung, Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderungen richten und damit zu einer Neuorientierung der Forschungslandschaft führen.

Mehr Infos zum Aktionsbündnis unter www.teilhabeforschung.org

Die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung verhindern

Liebe Bloggemeinde,

die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung verhindern und ihre gleichberechtigte sowie barrierefreie Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gewährleisten – das sind die Ziele des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Dadurch soll eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglicht werden. Doch in der Praxis sieht es oft ganz anders aus. Deswegen wurde im Dezember 2016 die Schlichtungsstelle BGG ins Leben gerufen. REHACARE.de hat bei den Mitarbeiterinnen Anne Katrin Lutz und Dr. Rica Werner nachgefragt (https://www.rehacare.de/visit/2893/1/MPAGE51245), wer genau sich unter welchen Umständen an die Schlichtungsstelle wenden kann.
Quelle: Rehacare-Newsletter vom 19.10.2017.