Schlagwort-Archiv: Taubblind

Mailingliste für hörsehbehinderte und taubblinde Mensche

Der DBSV hat eine Mailingliste für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen gestartet. In der Mailingliste geht es um Computer, Smartphones und andere technische Hilfsmittel. Wie bedient man das iPhone mit einer Braillezeile? Wie verbindet man sein Hörgerät mit dem Computer oder Smartphone? Wie stellt man sein Gerät gut für Sehbehinderte ein? Und viele andere Themen. Mitglieder der Mailingliste können Fragen stellen und anderen Tipps geben.
Mitglied der Mailingliste werden kann man unter folgendem Link:

https://www.as-2.de/mailman/listinfo/tbltechnik

Oder Sie schreiben eine Mail ohne Betreff und Text an: tbltechnik-subscribe@as-2.de.

Notfallpass für Menschen mit Taubblindheit entwickelt

Liebe Bloggemeinde,

dieser Ausweis passt in jede Tasche und kann im Fall der Fälle lebensrettend sein: Der Notfallpass für Menschen mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung, den das Deutsche Taubblindenwerk gGmbH entwickelt hat. Er enthält alle wichtigen Informationen für Helfer, um im Notfall schnell und richtig zu handeln und ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit einer doppelten Sinnesbeeinträchtigung zugeschnitten. Auf den ersten Blick können Helfer auch erkennen, ob die Person für ihre Begleitung und Kommunikation eine speziell ausgebildete Taubblindenassistenz und/oder einen Gebärdensprachdolmetscher benötigt.
Der Notfallpass ist kostenlos bei der Teilhabeberatung –
TAUBBLIND Niedersachsen (Telefon: 0511-51008-6613,
E-Mail: beratungsstelle@taubblindenwerk.de)
erhältlich.

200. Geburtstag von Hieronymus Lorm

Sehr geehrte Damen und Herren,

Menschen, die weder sehen noch hören können, kommunizieren mit dem sog. Lorm-Alphabet. Dessen Erfinder, Hieronymus Lorm wird am 9. August 200 Jahre alt. Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund macht an diesem Tag darauf aufmerksam, vor welchen Herausforderungen taubblinde Menschen im Alltag stehen.

Lormen ermöglicht Teilhabe für taubblinde Menschen
Taubblindheit ist mehr als die Summe von Blindheit und Taubheit. Wer nicht hören kann, ist extrem auf den Sehsinn angewiesen, ein blinder Mensch nutzt sein Gehör sehr intensiv. Taubblinde Menschen müssen auf beide Hauptsinne verzichten, können also viel weniger ausgleichen als jemand mit “nur” einer Behinderung. Ohne Assistenz werden alltägliche Aufgaben wie der Einkauf oder ein Arztbesuch zu nahezu unlösbaren Problemen. Lormen, also das Buchstabieren von Texten in die Hand, gehört deshalb zu den zahl-reichen Assistenzleistungen, auf die taubblinde Menschen angewiesen sind.

Von Betroffenen für Betroffene
“Taubblinde und hör-/sehbehinderte Menschen haben ganz spezielle Bedürfnisse. Ohne Unterstützung wären sie von Alltag, Familie, Arbeit usw. isoliert und könnten kaum das Haus verlassen. Wir helfen ihnen, mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben und am Leben teilzunehmen”, sagt Peter Bleymaier, Referent für Hör-/Sehbehinderung im BBSB e.V. Bleymaier ist selbst betroffen und kümmert sich um die Be-lange von taubblinden Menschen sowie Personen mit Hör-/ Sehbehinderung und berät deren Angehörige.

Kontakt: Peter Bleymaier, peter.bleymaier@bbsb.org

Hieronymus Lorm lebte im 19. Jahrhundert. Nachdem er bereits als Jugendlicher ertaubt war, ließ im Erwachsenenalter auch seine Sehkraft nach, bis er schließlich völlig erblindete. Gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter erfand er ein Tast-Alphabet, bei dem jeder Buchstabe eine bestimmte Berührung der Hand bedeutet. Bis heute ist das Lorm-Alphabet für viele taubblinde Menschen unersetzlich.

Weitere Informationen zu Hieronymus Lorm und ein Erklärvideo zum Lormen unter: www.dbsv.org/lormen

Forderungen zu Assistenzleistungen für taubblinde Menschen
Immer wieder scheitern taubblinde Menschen mit ihren An-trägen auf Taubblindenassistenz. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband hat deshalb gemeinsam mit vielen weiteren Verbänden, die im “Gemeinsamen Fachausschuss hörsehbehindert/taubblind” (GFTB) zusammengeschlossen sind, die folgenden Forderungen beschlossen:
Taubblinden Menschen mit dem Merkzeichen TBl im Schwerbehindertenausweis muss mindestens ein Assistenz-bedarf von 20 Stunden wöchentlich anerkannt werden, ohne dass sie diesen Bedarf begründen müssen. Diese Zahl ist eine absolute Untergrenze. Höhere Bedarfe sind die Regel. Zudem müssen mehr Assistenzen für diesen Kreis der Betroffenen ausgebildet werden.´

Quelle: BBSB-Pressemitteilung vom 04.08.2021

Die Redaktion wünscht Ihnen ein erholsames Wochenende!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BBSB-Inform

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen:

- Mail: mailto:bbsb-inform@bbsb.org
- Judith Faltl: Telefon 0 89 – 68 52 58
- Tobias Michl: Telefon 0 8236 – 958 19 12

Quelle: BBSB

Wie Taubblinde das Leben erfühlen

Liebe Leserinnen und Leser,

Verantwortlich für den folgenden Text ist: Mittelbayerische Bayern-Nachrichten

Lucas kann weder sehen noch hören – so wie 9000 andere Bundesbürger. Der Bub lernt, die Welt mit Händen zu greifen.

Würzburg. Lucas ist neun Jahre alt. Wenn andere Kinder in seinem Alter nicht zuhören möchten, halten sie sich die Ohren zu. Lucas ist taubblind.
Seine Hände sind für ihn sein Schlüssel zur Welt. Mit Handbewegungen beschreiben seine Gesprächspartner Dinge und Tätigkeiten – ähnlich wie bei der Gebärdensprache. Nur dass Lucas die Bewegungen nicht sieht, sondern sie erfühlt. Er gebärdet taktil. Möchte er keinen Kontakt, entzieht er anderen Menschen seine Hände.
Heute möchte Lucas Kontakt. Der Neunjährige mit dem hellblonden Kurzhaarschnitt ist seit seiner Geburt taubblind. Seitdem wird er vom Würzburger Blindeninstitut gefördert. Seit fünf Jahren lebt er hier in einer Wohneinrichtung, gemeinsam mit vier weiteren Jungen aus Bayern. Das Blindeninstitut begleitet seit mehr als 160 Jahren sehbehinderte Menschen in Würzburg, seit 40 Jahren gibt es einen Förderschwerpunkt für Taubblinde.

Erzieherin Stefanie Tröster führt Lucas in den Wohnraum. Sie geht hinter ihm her und hält ihn sanft an beiden Armen. Nach ein paar Schritten lässt Lucas los, tastet sich an der Wand entlang und geht allein in die Küche. Tröster bereitet ihm eine Kiste mit Essen vor, die sie gemeinsam an seinen Platz an der Stirnseite des Tisches tragen. Die Erzieherin teilt Lucas mit, dass er nun essen kann. Dafür legt sie ihre Hände unter seine – die Hände des Sprechers liegen beim taktilen Gebärden immer unten – und führt seine Hand zum Mund, die Gebärde für Essen. Danach streicht sie mit ihrer Hand über seine. Lucas versteht: Er soll sich sein Brötchen schmieren. Nacheinander nimmt Lucas die Gegenstände aus der Kiste, fühlt die Brottüte und hält sich die Wurstpackung ganz dicht vor sein linkes Auge. „Auf dem linken Auge hat Lucas einen winzigen Sehrest, mit dem er noch Farben wahrnehmen kann”, sagt Tröster. Da die Sehkraft weniger als zwei Prozent beträgt, ist er per Definition blind. 9000 Taubblinde gibt es nach Schätzung der Arbeitsgemeinschaft der Taubblinden bundesweit, der Bayrische Blinden- und Sehbehindertenbund spricht von 370 Taubblinden in Bayern. Wie viele es genau sind, wird statistisch nicht erfasst, wie bei Blinden.
Lucas gebärdet beim Essen von seinem Tag. In der Schule war er beim Schwimmen. An seinen Fingern zählt er ab – noch fünfmal schlafen, dann darf er wieder ins Becken. Lucas’ Gebärden sind teils allgemeinverständlich, wie das „Ja”: eine Faust, die wie der Kopf nickt. Teils erschaffen er und seine Betreuer eigene Zeichen.
Jede Person in Lucas’ Umfeld bekommt eine Gebärde. Sein Mitbewohner Patrick hat kurze fransige Haare. Die Gebärde für ihn ist Streichen über die Stirn. „Besonders wichtig sind für Lucas Erkennungsarmbänder, an ihnen erfühlt er Personen”, sagt Taubblindenassistentin Tabea Sadowski. Sie hat ihrem Schüler einen Großteil des taktilen Gebärdens beigebracht. Ihr Schützling hat ein Cochlea-Implantat, das Audiosignale an das Gehirn überträgt. Seit einem Dreivierteljahr kann Lucas damit etwas hören, aber seine Betreuer sind sich nicht sicher, ob er bereits in der Lage ist, Sprache von anderen Geräuschen zu unterscheiden. Barbara Büchner trainiert Lucas’ Mobilität – übt mit ihm, sich zu orientieren. „Lucas ist sehr neugierig, was ungewöhnlich für taubblinde Kinder ist”, sagt sie. Nicht sehen und nicht hören – Leben ohne die zwei wohl wichtigsten Sinne, wer könnte das schon? Lucas kann. Er nutzt seinen Körper als Maßeinheit. Auch sein Blindenstock hilft ihm. Lucas misst alles aus. Den Weg zur Schule kennt der Neunjährige auswendig, sein Gedächtnis ersetzt seine Augen.

Informationen von:
https://www.mittelbayerische.de/bayern-nachrichten/wie-taubblinde-das-leben-erfuehlen-21705-art1790477.html

Dieser Newsletter beinhaltet Neuigkeiten aus ganz Deutschland und wird von Taubblinden-Info (www.taubblinden-info.org) verschickt.
Wir sammeln und verteilen Informationen über Veranstaltungen und andere Nachrichten, die für taubblinde Menschen interessant sind.
Bitte schicken Sie Meldungen an news@taubblinden-info.org und lesen Sie vorher unsere Regeln der Zusammenarbeit.
© Taubblinden-Info
Redaktion: Sven Fiedler
Kontakt: sven.fiedler@tbl-info.org

Newsletter Anmeldung oder Abmeldung:
news@taubblinden-info.org

Deutsches Taubblindenwerk – Frühling mit allen Sinnen erleben

Liebe Bloggemeinde,

bereits zum 6. Mal findet der Frühlingsmarkt im Deutschen Taubblindenwerk in Hannover statt. Am 17. Mai verkaufen Schüler und Mitarbeiter besondere Garten- und Balkonpflanzen und laden Besucher ein zu einer herzhaften Bratwurst und süßen Kuchenstücken. Musik kommt von der hauseigenen Band „Turbulenzen”. Ein Besuch lohnt sich.

Intensiv, leicht scharf und sehr aromatisch, so schmeckt türkische Rauke. Diese und viele andere Pflanzen erwachen im Frühjahr in den Gewächshäusern des Deutschen Taubblindenwerks in Fischbeck und stehen beim Frühlingsmarkt in Hannover am 17. Mai 2019 zum Verkauf. Schüler und Mitarbeiter laden alle Nachbarn, Gartenfreude und Hannoveraner ins Deutsche Taubblindenwerk ein, um ein großes Sortiment an Blumen und Pflanzen mit allen Sinnen zu entdecken.

Darüber hinaus können Familien mit Kindern die Bastelaktion nutzen, alle Interessierten die neu eröffnete Werkstatt für behinderte Menschen besichtigen und im Werkstattladen „Maulwurfshügel” Geschenkartikel aus Ton, Filz oder Papier einkaufen. Musikalisch begleitet wird der Frühlingsmarkt von taubblinden und hörsehbehinderten Musikern der Band „Turbulenzen” des Deutschen Taubblindenwerks.

Seit 2014 findet der Frühlingsmarkt statt und lockt jedes Jahr mehr Besucher. „Bereits im ersten Jahr war klar, dass die Veranstaltung ein großer Erfolg ist”, erzählt Ronja Thimm stolz. „Die Schüler sind schon ganz aufgeregt und wissen aber auch, dass sie noch fleißig arbeiten müssen, bis die Regale im Maulwurfshügel gefüllt sind”, ergänzt die Leiterin des Werkstattladens lächelnd.

Die Werkstufe ist fester Bestandteil der Schullaufbahn im Deutschen Taubblindenwerk und hat das Ziel, Schüler zwischen der 10. und 12. Klasse auf die Teilhabe an der Arbeitswelt und der Gesellschaft vorzubereiten. Die Inhalte orientieren sich an blindenhandwerklichen Tätigkeiten sowie an industrieller Arbeit, wie sie in Werkstätten für behinderte Menschen ausgeführt werden.

Schüler und Mitarbeiter freuen sich auf zahlreiche Besucher beim 6. Frühlingsmarkt im:
Deutschen Taubblindenwerk
Albert-Schweitzer-Hof 27
30559 Hannover
(Eingang über Kühnsstraße 22)
am Freitag, 17. Mai 2019, von 11 bis 17 Uhr.

Wir freuen uns über eine Terminankündigung und Berichterstattung. Für Fragen und druckfähiges Bildmaterial sprechen Sie uns gern an.

Mit besten Grüßen
Anne Siegmund

Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0511 – 51 00 8-6617
Telefax: 0511 – 51 00 8-57
E-Mail: a.siegmund@taubblindenwerk.de
Home: www.taubblindenwerk.de

Quelle: Deutsches Taubblindenwerk / Hannover

Umfrage für taubblinde/hörsehbehinderte Menschen über Taubblindenassistenz

Liebe Taubblinde und Hörsehbehinderte,

wir wollen eine neue Umfrage für Taubblinde und Hörsehbehinderte machen.
Das Thema ist TBA und Assistenten.
In Deutschland werden Taubblindenassistenten für die Taubblinden und Hörsehbehinderten ausgebildet.
Es gibt verschiedene Personen als TBA:
- gehörlose TBA / schwerhörige TBA
- hörende TBA
- Gebärdensprachdolmetscher als TBA
Alle diese Personen können Taubblinde und Hörsehbehinderte Menschen begleiten.

Wir wollen heraus finden, welche TBA-Personen am meisten gebraucht werden von taubblinden und hörsehbehinderten Menschen.
Dann können die TBA-Quali in Nürnberg, Recklinghausen und Hannover besser entscheiden, welche Personen als TBA ausgebildet werden können.
Wenn Taubblinde und Hörsehbehinderte am liebsten gehörlose und schwerhörige TBA wollen, dann sollen alle TBA-Qualis in Zukunft darauf achten, dass mehr gehörlose und schwerhörige TBA ausgebildet werden.
Oder wenn man sich mehr hörende TBA wünscht, dass mehr hörende TBA ausgebildet werden.

Deshalb ist eure Unterstützung sehr wichtig
und ich bitte euch den Fragebogen zum Thema “TBA” auszufüllen.

Der Fragebogen ist hier.

Bitte die Info und möglichst den Fragebogen,
an alle Taubblinden und Hörsehbehinderten weiterleiten.

Die Antworten der Umfrage werden von mir sorgsam und anonym behandelt. Die Fragebögen und die darin verwendeten E-Mailadressen werden nicht dauerhaft gespeichert, sondern nach 3 Monaten wieder gelöscht.
Wichtig! Bitte sendet den ausgefüllten Fragebogen im DOC Format.
Bitte nicht als JPG, PDF, DOCX-Format!
Ihr könnt den ausgefüllten Fragebogen an umfrage@tbl-info.org schicken.

Mit freundlichen Grüßen
Sven Fiedler
Leitung
Taubblinden-Info / DTBLV
Dieser Newsletter beinhaltet Neuigkeiten aus ganz Deutschland und wird von Taubblinden-Info (www.taubblinden-info.org) verschickt.
Wir sammeln und verteilen Informationen über Veranstaltungen und andere Nachrichten, die für taubblinde Menschen interessant sind.
Bitte schicken Sie Meldungen an news@taubblinden-info.org und lesen Sie vorher unsere Regeln der Zusammenarbeit.
© Taubblinden-Info
Redaktion: Sven Fiedler
Kontakt: sven.fiedler@tbl-info.org

Ergebnis der Umfrage zum Thema Kommunikation

Liebe Leserinnen und Leser,

Ergebnis der Umfrage zum Thema Kommunikation

Letztes Jahr hat TBL-Info / DTBLV eine Umfrage zum Thema Kommunikation von Taubblinden und Hörsehbehinderten erstellt und verteilt.
Die Umfrage ist jetzt beendet und das Ergebnis wurde in einer Tabelle zusammengestellt.
Die Tabelle könnt ihr hier finden und lesen:
http://www.tbl-info.org/umfrage_kommunikation_ergebnis.html

Bald kommt eine neue Umfrage für Taubblinde und Hörsehbehinderte.

Mit freundlichen Grüßen
Sven Fiedler

Redaktion: Sven Fiedler
Kontakt: sven.fiedler@tbl-info.org

Qualifizierung zum/zur Taubblindenassistenten/Taubblindenassistentin

Liebe Bloggemeinde,

der Text der Stiftung St. Franziskus

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns Ihnen heute die Ausschreibung für die Qualifizierung zum/zur Taubblindenassistenten/Taubblindenassistentin zukommen lassen zu dürfen.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis 08.06.2019 an Frau Ann-Katrin Staiger.

Die Teilnehmergebühr beträgt 600,- Euro. Das Lehrbuch Taubblindenassistenz ist im Preis enthalten. Nicht enthalten sind die Kosten für Fahrt, Übernachtung und Verpflegung außerhalb der Kurszeiten.

Die Qualifizierung umfasst acht Kursblöcke mit derzeit geplanten 158 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten). Diese Kursblöcke finden in der Regel an Wochenenden statt. Die Termine können Sie auf dem beigefügten Bewerbungsformular einsehen. Hinzu kommen 50 Unterrichtseinheiten für Hospitationen und Praktika, die während der Qualifizierung absolviert werden müssen.

Die Abschlussprüfung besteht aus schriftlichen Klausuren und praktischen Prüfungsteilen. Detaillierte Informationen
zur Prüfung enthält die Prüfungsordnung der stiftung st. franziskus heiligenbronn. Diese wird den Teilnehmer/innen nach dem Auswahlverfahren zur Verfügung gestellt. Nach Bestehen der Abschlussprüfung erhalten die Absolventen/innen
das Zertifikat Geprüfte/r Taubblindenassistent/in (GFTB).
Somit erwerben die Teilnehmer/innen die derzeitig einzig mögliche Zertifizierung in Deutschland.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Projektleitung TBA-Qualifizierung
Wolfgang Hug
wolfgang.hug@stiftung-st-franziskus.de
Tel: 07461 5144 262

Koordination Taubblindenarbeit
Ann-Katrin Staiger
ann-katrin.staiger@stiftung-st-franziskus.de
Tel: 07422 569 3308

Wir freuen uns wenn Sie diese Informationen an interessierte Personen weiterleiten – vielen Dank.

Herzliche Grüße
Wolfgang Hug und Ann-Katrin Staiger

Taubblinden Hessen Gemeinschaftstreff

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Hörsehbehinderte, Taubblinde, Bekannte, Freunde und Angehörige.

Herzlich Willkommen zum Taubblinden Hessen Gemeinschaftstreff.

Wann: Samstag 09.03.2019
Wo: Friedberg (Hessen)
Uhrzeit: Einlass 13.30 Uhr
Beginn: 14.00 bis 17.30 Uhr
Thema: Persönliches Budget

Programm:
Sven Fiedler wird folgende Themen informieren:
- Was ist ein Persönliches Budget ?
- Wie kann man einen Antrag stellen ?
- Was für die Vorbereitung des Antrags zu beachten ist?

Mit Gebärdensprachdolmetscher!

Wo:
Diakonisches Werk im 2. Stock
Saarstraße 55
61169 Friedberg /Hessen
Nähe am Bahnhof zu Fuß 5 Min. gehen.

Kaffee und Getränke sind besorgt !
Anmeldung wird bis zum 06.03.19 aufgrund Personalzahl gebeten.
Mailadresse: ts.diehl@gmx.de

Wir Team freuen uns auf Euer Kommen !!

Viele Grüße
Team und Helene Diehl

Redaktion: Sven Fiedler
Kontakt: sven.fiedler@tbl-info.org

DBSV verabschiedet auf seiner Verwaltungsratssitzung zwei Resolutionen

Liebe Leserinnen und Leser,

der DBSV-Verwaltungsrat hat heute zwei Resolutionen verabschiedet.

Erstens geht es dabei um digitale Barrierefreiheit: Die Website der Kita, der Terminservice beim Bürgeramt, die App der Uni – digitale Angebote, egal ob sie von öffentlichen oder von privaten Anbietern bereitgestellt werden, müssen barrierefrei zugänglich sein. Dafür müssen endlich alle Bundesländer ihrer Pflicht nachkommen und die seit dem 23.09.2018 geltenden europarechtlichen Regelungen zur Barrierefreiheit von Websites und mobilen Apps öffentlicher Stellen in Landesrecht überführen. Um dieser Forderung an die Länder und Kommunen Nachdruck zu verleihen, hat der Verwaltungsrat des DBSV heute die Resolution “Digitale Barrierefreiheit rechtssicher und umfassend voranbringen – Europarechtliche Rahmenbedingungen im Sinne einer inklusiven Gesellschaft nutzen!” verabschiedet. Die Resolution im Wortlaut finden Sie unter:

https://www.dbsv.org/resolution/vwr-2018-res-digi-barr.html

Zweitens stand das Blindengeld auf dem Programm: Mit seiner Resolution “Blindengeld sichern und weiterentwickeln” weist der DBSV darauf hin, dass das Blindengeld jetzt und in der Zukunft ein unverzichtbarer Nachteilsausgleich für eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist. Es ist überfällig, für blinde, hochgradig sehbehinderte und taubblinde Menschen bundesweit einheitliche Lebensbedingungen herzustellen. Ziel bleibt daher die Schaffung einer bundeseinheitlichen gerechten einkommens- und vermögensunabhängigen Geldleistung zum Ausgleich der behinderungsbedingten Nachteile und Mehraufwendungen blinder, hochgradig sehbehinderter und taubblinder Menschen. Die Resolutionen finden Sie unter:

https://www.dbsv.org/resolution/vwr-2018-res-digi-barr.html

https://www.dbsv.org/resolution/vwr-2018-res-blindengeld.html

Der Verwaltungsrat nutzte den Besuch des Staatssekretärs Dr. Wolfgang Dippel aus dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, um ihm beide Resolutionen zu überreichen.

Redaktion:
Andreas Bethke (V.i.S.d.P.)
Volker Lenk

Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0, Fax: (030) 28 53 87-200
E-Mail: mailto:info@dbsv.org
www.dbsv.org