Schlagwort-Archiv: Sehen

Sehen im Alter

Liebe Leserinnen und Leser,

die zweite Fachtagung “Sehen im Alter” hat Tatendrang geweckt. Einstimmig verabschiedeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heute Nachmittag im Bonner Gustav-Stresemann-Institut einen ehrgeizigen Aktionsplan – vom Ausbau regionaler Aktivitäten über die Stärkung der Versorgungsforschung bis zur Qualitätsoffensive in Alten- und Pflegeeinrichtungen. “Wenn uns die OVIS-Studie zeigt, dass viele Menschen nicht ausreichend behandelt werden, und wenn wir Inklusion auch im Alter ernst nehmen wollen, dann wird es höchste Zeit, dass diese Themen angepackt werden”, bringt es der Tagungsteilnehmer und Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe gegenüber dbsv-direkt auf den Punkt.

Den “Aktionsplan 2022″ finden Sie unter folgender Adresse:

http://www.dbsv.org/aktuell/aktionsplan-2022.html

Die zweite Fachtagung “Sehen im Alter” wurde gefördert von der Aktion Mensch. Veranstalter war der DBSV in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

High-Tech-Brille lässt blinden Jungen wieder sehen?

Liebe Bloggemeinde,

die Zukunft? Was die Technik alles inzwischen kann! Unglaublich und auch etwas erschreckend!
Ich bin vollblind und da hilft auch die Hightech Brille nicht weiter.

Der Junge im Bericht hat einen Sehrest von 25%.
Er ist also nicht blind, sondern sehbehindert!
Welcher Art seine Sehbehinderung ist, wird nicht angegeben.
Ob diese “Brille” unscharfes Sehen ausgleicht, wofür eine Brille im eigentlichen Sinn ja genutzt wird, bleibt unerwähnt.
Wenn eine Brille oder sonstige Sehhilfe nicht hilft, dann hilft diese “Brille” auch nicht weiter?

https://futurezone.at/produkte/high-tech-brille-laesst-blinden-jungen-wieder-sehen/260.183.035

Knack den Code – spielerisch Blindenschrift lernen für Sehende

Liebe Leser,

die Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista) macht zum Geburtstag von Louis Braille, dem Erfinder der Blindenschrift, auf ihr neues Lernheft aufmerksam. „Knack den Code“ bringt sehenden Kindern und Jugendlichen, Lehrern, Eltern und Großeltern die Blindenschrift auf unterhaltsame Weise näher. Die Broschüre zeigt auf 34 Seiten, dass es gar nicht schwer ist, die Braille-Schrift zu erlernen. Anschaulich führen Minirätsel und Aufgaben wie Bild-Wort-Puzzle oder Übungsgeschichten durch das Lernheft und ermöglichen es, schon nach kurzer Zeit erste Sätze zu lesen. Im Lösungsteil auf den hinteren Seiten der Broschüre können die eigenen Ergebnisse jeweils überprüft werden.
Eine neue blista-Broschüre für Inklusionsklassen mit blinden und hochgradig sehbehinderten Kindern und Jugendlichen

Die blista schreibt dazu:
„Mit der Broschüre ‚Knack den Code‘ wollen wir dazu beitragen, dass Inklusion in Schule und Bildung immer öfter und besser gelingt. Blinde und hochgradig sehbehinderte Kinder und Jugendliche sind auf diesen ,Code‘ angewiesen, aber auch für Sehende ist er spannend und schließt sie nicht aus“, erklärt blista-Direktor Claus Duncker. Auftrag und Anliegen der blista ist es, die Barrieren in den Köpfen abzubauen, das gegenseitige Verständnis zu fördern und das soziale Miteinander zu stärken.
Die Broschüre ‚Knack den Code‘ wurde daher in Zusammenarbeit mit einer sehenden Expertin entwickelt: Heidi Theiß-Klee unterrichtet seit vielen Jahren Punktschrift für sehende Eltern, Pädagogen und Lehrer. Denn wer Braille lesen und schreiben kann, ist besser in der Lage, einem Kind mit Sehbehinderung oder Blindheit bei den Schulaufgaben zu helfen und dessen Bildung bedarfsgerecht zu begleiten.

Wer Louis Brailles Erfindung darüber hinaus erkunden möchte, findet Interessantes: Der Code lässt sich nämlich transformieren, auf die Mathematik, die Musik, die Chemie und die Sprachen der meisten Länder unserer Erde. Die Broschüre enthält entsprechende Links zu Selbsthilfeverbänden, Informationsportalen und ein unterhaltsames YouTube-Video über den genialen Erfinder selbst

Die Broschüre „Knack den Code“ ist im Verlag der blista erschienen und kostet 4,95 Euro, Bestellungen richten sie per Mail an info@blista.de oder Telefon: 0 64 21 – 60 60

Menschen mit Hörsehschädigung für Interview gesucht

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Reglindis Gelke und ich studiere im Bachelorstudiengang “Deaf Studies- Sprache und Kultur der Gehörlosengemeinschaft” an der Humboldt-Universität zu Berlin.
In meiner Bachelorarbeit untersuche ich verschiedene Gründe für eine fehlende Erwerbstätigkeit (z. B. aufgrund von Erwerbsminderung oder Arbeitslosigkeit) bei hörsehbehinderten oder taubblinden Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung an einer berufsvorbereitenden und/oder qualifizierenden Rehabilitationsmaßnahme z. B. in einem Berufsbildungswerk, Berufsförderungswerk, Deutschen Taubblindenwerk etc. teilgenommen haben. Berufsvorbereitende und qualifizierende Maßnahmen sind z. B. die blindentechnische Grundausbildung, Ausbildung, Integrationsmaßnahmen oder Teilqualifizierung, Umschulung oder Fortbildung. Sie dienen dazu, den Arbeitsplatz mit der Behinderung zu erhalten oder einen neuen zu erlangen.

Für die Studie möchte ich mit Ihnen ein etwa 1,5-stündiges Interview u.a. zu Ihrem beruflichen Werdegang, der Art und Dauer Ihrer Rehabilitationsmaßnahme und Gründen für Ihre Erwerbslosigkeit durchführen. Das Interview kann telefonisch, per Skype oder bei Ihnen zu Hause erfolgen. Dabei richte ich mich nach der von Ihnen gewünschten Kommunikationsform: Lautsprache, Deutsche Gebärdensprache, Taktiles Gebärden oder Lormen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich für ein Interview bereit erklären. Sie unterstützen damit meine Abschlussarbeit sehr, die auch Bestandteil eines umfangreichen Forschungsprojektes der Audio-/Gebärdensprach- und Blinden-/Sehbehindertenpädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin ist. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Sie zurzeit nicht erwerbstätig sind und an einer der oben beschriebenen beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen aufgrund Ihrer Hörsehschädigung teilgenommen haben. Die Interviews werden selbstverständlich anonym ausgewertet.
Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich bitte bei mir per
E-Mail: Reglindis.Gelke@student.hu-berlin.de
oder Telefon: 01525/96 21 473

Bitte leiten Sie meine Anfrage an andere Personen mit Hörsehschädigung/Taubblindheit weiter!
Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Reglindis Gelke

Sehen im Alter – Seniorentag -Frankfurt/M

Liebe Bloggemeinde,

das Risiko einer Augenerkrankung steigt mit zunehmendem Alter rapide an. In unserer älter werdenden Gesellschaft müssen sich deshalb immer mehr Menschen mit einem Sehverlust auseinandersetzen.

Anlässlich des 11. Deutschen Seniorentags vom 2. bis 4. Juli in Frankfurt am Main stellen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die neue Broschüre “Sehen im Alter” vor.

“Sehen im Alter” – Informationen und Tipps” richtet sich an Menschen in der zweiten Lebenshälfte und informiert über Sehveränderungen im Alter und Sehhilfen sowie über Unterstützungs-, Rehabilitations- und Beratungsangebote. Informationen und Tipps werden ergänzt um Porträts von Betroffenen, die über ihr Leben mit einer Augenerkrankung berichten. Ziel der Broschüre ist es, vermeidbaren Sehverlust zu verhindern und Menschen mit Seheinschränkung zu unterstützen.

Auf dem Deutschen Seniorentag führt der DBSV am 3. Juli gemeinsam mit dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) eine dreiteilige Veranstaltungsreihe zum Thema “Sehen im Alter” durch.

Ergänzend berät die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) direkt vor Ort mit ihrem “Sehmobil” am Eingang des Congress Centers der Frankfurter Messe.

Auf der begleitenden SenNova-Messe sind DBSV, DVBS, blista und die
Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte mit einem
Gemeinschaftsstand vertreten.

Weitere Informationen unter www.deutscher-seniorentag.de
Die Broschüre “Sehen im Alter – Informationen und Tipps” – DIN A5, 68 Seiten mit farbigen Abbildungen – kann mit der Bestellnummer 60582311 kostenfrei bezogen werden:
Per Post: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln,
per E-Mail: order@bzga.de,
per Fax: 0221/ 89 92 257
Eine barrierefreie PDF-Datei finden Sie unter www.sehen-im-alter.org