Archiv für den Autor: Silja Korn

LeMO – Lebendiges Museum Online

Hallo in die Runde,

hier ein interessantes Museumsprojekt: LeMO – Lebendiges Museum Online ist das Online-Portal zur deutschen Geschichte.
LeMO – Lebendiges Museum Online ist das Online-Portal zur deutschen Geschichte. Objekte, Texte, Medien, Zeitzeugenberichte und Dokumente laden ein, zu entdecken, zu recherchieren und sich zu informieren. LeMO richtet sich an eine breite Zielgruppe, an Jugendliche und Senioren, an Schüler und Lehrer, an alle Geschichtsinteressierten.

LeMO ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Deutsches Historisches Museum, der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und des Bundesarchivs. Die drei Bundesinstitutionen stellen der Öffentlichkeit damit Materialien und Wissen kostenlos zur Verfügung. Sie erweitern ihr Angebot so um ein modernes Online-Portal, unabhängig von Öffnungszeiten und Vor-Ort-Präsenz.

INHALTE
LeMO enthält folgende Hauptbereiche: chronologische Kapitel (Zeitstrahl), Themen, Zeitzeugen, Objektseiten, LeMO Lernen und die LeMO Suche – insgesamt mehr als 8.500 Seiten bei der Präsentation im September 2014: ca. 1.300 Kapitelseiten, 5.500 Objektseiten, 100 Videos, 200 Audios, 900 Biografien, 500 Zeitzeugenbeiträge, 200 Dokumente und fast 170 Jahreschroniken.

LeMO umfasst den Zeitraum vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Ergänzt wurden die Kapitel „Vormärz und Revolution“ (1815 bis 1849) und „Globalisierung“ (2001 bis heute). Die Gliederung für die Zeit nach 1945 wurde aktualisiert. LeMO-Inhalte berücksichtigen jetzt alle Dauerausstellungen der beteiligten Institutionen in Berlin, Bonn und Leipzig.

Zeitzeugenbeiträge werden fortlaufend neu in LeMO aufgenommen.
LeMO Lernen ist ebenfalls ein neuer Bereich. Das Angebot enthält didaktische Materialien, um LeMO gezielter in Schule und Unterricht einsetzen zu können, oder um einen Museumsbesuch vor- oder nachzubereiten.

Jedes Objekt, das in LeMO gezeigt wird, wird inhaltlich erläutert durch sammlungsrelevante und rechtliche Informationen. LeMO bietet damit auch spannende Einblicke in die Sammlungen und Bestände der beteiligten Häuser.
Quelle: http://www.dhm.de/lemo/

Tai Chi und Selbstverteidigung mit dem Blindenstock

Liebe Bloggemeinde,
heute mal wieder etwas sportliches!
Hier die Infos:
Ein Seminar zeigt ungewöhnliche Einsatzzwecke des Blindenstocks: Langsam ausgeübte Stockbewegungen aus dem Tai Chi dienen zur Entspannung und zum Training der Muskulatur. Hebel- und Befreiungstechniken sowie Stockübungen zur Abwehr von Angriffen helfen bei der Selbstverteidigung. Beides kann man vom 16. bis 18.10.2015 in Marburg kennen lernen. Die Seminarausschreibung gibt es bei Andreas Wohnig vom DVBS, Telefon: 064-21-94-888-23 oder E-Mail: wohnig@dvbs-online.de.

Umfrage für Masterarbeit – Alternativtexte für Bilder im Internet

Liebe Bloggemeinde,

im Rahmen einer Masterarbeit hat Sarah einen Fragebogen entwickelt. Nun sucht sie viele Teilnehmer die sich an Ihrer Studie beteiligen.

Hier die Info:
Hallo ihr Lieben,
einige von Euch kennen mich vielleicht von den Fotoseminaren im
Tempelhofer Feld und im Britzer Garten. Ich schreibe im Moment meine
Masterarbeit zum Thema Alternativtexte für Bilder im Internet. Nun habe
ich eine Online-Umfrage zu der Thematik erstellt und würde mich freuen,
wenn diejenigen unter euch, die mit Braillezeile und/ oder Sprachausgabe im Internet surfen, meine Umfrage ausfüllen würden.
Weitere Informationen findet ihr auch auf dem Blog ,Bilder für die Blinden’.
Die Umfrage findet ihr unter: http://umfragen.sinn-fuer-barrierefreiheit.de/alternativtexte/

An alle anderen: Ihr würdet mir sehr weiterhelfen, wenn ihr die Umfrage verbreiten könntet. Also falls ihr Menschen mit Blindheit kennt, die im Internet aktiv sind, leitet meine Anfrage bitte weiter.

Vielen Dank und viele Grüße
Sarah

Projekt Suse – sicher und selbstbestimmt

Pressemitteilung
Projekt „Suse“ hilft online gegen Gewalt an behinderten Frauen und Mädchen. Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind überdurchschnittlich stark von Gewalt betroffen.
Die neue Online-Plattform www.suse-hilft.de informiert bundesweit über Hilfen und Anlaufstellen.
Etwa jede zweite Frau mit Behinderung erlebt in ihrem Leben sexualisierte Gewalt. Fast doppelt so häufig wie Nichtbehinderte erfahren behinderte Frauen körperliche und psychische Gewalt. Das hat eine Studie des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Jahr 2012 ergeben. Gewaltbetroffene Frauen mit Behinderungen sollen über ihre Rechte Bescheid wissen und Hilfe bekommen – das ist das Ziel des Projekts „Suse – sicher und selbstbestimmt. Frauen und Mädchen mit Behinderungen stärken“.
Ein neuer Baustein des Projekts ist die Online-Plattform www.suse-hilft.de. Hier finden betroffene Frauen und Mädchen Anlaufstellen in ihrer Region. Wo gibt es bei mir in der Nähe eine Therapeutin, die Gebärdensprache kann? Wo finde ich eine Anwältin, die sich mit dem Thema Behinderung und Gewaltschutz auskennt? Welche Selbstbehauptungstrainerin macht Kurse auch für behinderte Frauen? Welche Materialen in Leichter Sprache zum Thema Gewalt gibt es? Solche Fragen kann suse-hilft.de beantworten.
Für betroffene Frauen und Mädchen, ihre Freund/innen und Angehörige, aber auch Mitarbeiter/innen aus Anti-Gewalt-Arbeit und Behindertenhilfe beleuchtet die Seite zugleich Hintergründe und Wege aus der Gewalt. Die Webseite ist barrierefrei zugänglich und bietet Texte in schwerer und leichter Sprache sowie Gebärdensprachvideos.
„Dass Beratung und Unterstützung auch für sie da ist, ist vielen Frauen und Mädchen mit Behinderungen nicht bekannt. Suse-hilft.de bestärkt sie darin, sich die passenden Hilfen zu holen“, so Katharina Göpner, Referentin im Projekt Suse. „Frauen mit Behinderungen wissen oft nicht, was Gewalt ist und dass sie sich wehren dürfen. Für sie ist suse-hilft.de eine tolle erste Anlaufstelle. Zum Beispiel wenn sie in Einrichtungen und Heimen leben und diese nicht so einfach verlassen können“, ergänzt ihre Projektkollegin Rebecca Maskos.
Träger des Projekts Suse ist der bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e.V. Suse wird noch bis Ende 2016 von der Aktion Mensch und der Heidehofstiftung finanziert. Der bff ist der Dachverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Er leistet Aufklärung, Sensibilisierung, Fortbildung und Politikberatung zum Thema Gewalt gegen Frauen und vertritt über 170 ambulante Fachberatungsstellen aus dem gesamten Bundesgebiet

Berufsfeld Schriftdolmetscher

Liebe Bloggemeinde,

kürzlich habe ich Euch von einem neuen Berufsfeld berichtet.
Im nächsten Jahr gibt es erneut eine Möglichkeit “Schriftdolmetscher” zu werden.
Hier die Info dazu:
Gute Fortschritte machen die 8 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der erstmals im BFW Würzburg laufenden Fortbildung zum Schriftdolmetscher. Die als Fernlehrgang konzipierte Maßnahme, die das BFW Würzburg in enger Zusammenarbeit mit der Münchner Dolmetscheragentur VerbaVoice durchführt, bietet blinden und sehbehinderten Menschen eine völlig neue berufliche Einsatzmöglichkeit mit besten Vermittlungschancen. Arbeitsmarktanalysen belegen den bundesweit großen Bedarf an Schriftdolmetschern. Grund genug für das BFW Würzburg, die Fortbildung 2016 erneut anzubieten. Geplanter Kursbeginn ist der 1. März 2016.

Was macht ein Schriftdolmetscher?
Schriftdolmetscher übertragen gesprochene Sprache per Tastatur oder aber per Spracheingabe-Software in geschriebenen Text. Eine Online-Konferenz-Software überträgt den geschriebenen Text auf den Monitor eines Hörbehinderten, der damit ohne nennenswerten zeitlichen Versatz das Gesprochene auf seinem Bildschirm lesen kann. Setzt man die Barrierefreiheit der verwendeten Werkzeuge voraus, ist damit das Schriftdolmetschen auch für blinde und sehbehinderte Menschen gut geeignet.

Wie sieht die Ausbildung aus?
Die Ausbildungsdauer beträgt neun Monate, ist als Blended-Learning geplant und in Präsenz- und eLearningphasen gegliedert. Während der eLearning-Phasen bearbeiten die Teilnehmer im Selbststudium die Ausbildungsinhalte, die auf der Lernplattform des BFW Würzburg bereitgestellt werden. Die Präsenzphasen finden an Wochenenden im BFW Würzburg statt. Die Fortbildung kann damit auch berufsbegleitend absolviert werden.

Interessiert?
Interessenten für den nächsten Kurs haben im Oktober im Rahmen eines
Informationstages Gelegenheit, in das Berufsbild und die Ausbildung
hineinzuschnuppern. Sind Sie dabei? Eine Mail an Monika Weigand im
Berufsförderungswerk Würzburg genügt: monika.weigand@bfw-wuerzburg.de

Hörfilm-Sendetermine für TV am Telefon

Liebe Bloggemeinde,

hier eine Info die sicher für den Einen oder Anderen interessant sein könnte. hörfilm.info startet mit dem TV-Hörfilmprogramm am Telefon ein neues Angebot.

Ab sofort können Sie sich jederzeit unter der Nummer 030 25 55 80 800 die aktuellen Hörfilm-Sendetermine im TV an Ihrem Telefon anhören.

Die Steuerung wurde so einfach wie möglich gehalten:
Mit den Tasten 2 und 3 können Sie zwischen den Sendungen eines Tages
wechseln und mit den Tasten 6 und 5 gehen Sie einen Tag vor oder zurück.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an Jan Meuel. Redaktion Hörfilminfo, E-Mail: j.meuel@dbsv.org, Telefon: 030 28 53 87 263

Wenn Sie an weiteren Informationen zum Hörfilm interessiert sind, kommen Sie über das Infoservicetelefon der Deutschen Hörfilm gGmbH ans Ziel. Die Rufnummerlautet 030 21 99 77 11
Es handelt sich jeweils um Festnetznummern ohne Aufschlag.

Reiseassistenz im Großraum Wien

Liebe Bloggemeinde,

heute mal wieder eine tolle Info, die ich Euch wärmstens empfehlen kann, wer gern und viel nach Österreich reist!
Hier die Info:

Für Wien-Reisende: Tosca Tschanun bietet Reiseassistenz in Wien sowie im Großraum Wien an. Sie ist bei der Organisation einer Unterkunft im Vorfeld behilflich und begleitet den Kunden zu Freizeitaktivitäten, die im Vorfeld mit ihr abgestimmt wurden. Abholung von Bus, Bahnhof oder Flughafen ist selbstverständlich. Auch Assistenz auf Geschäftsreisen kann gebucht werden. Tosca Tschanun ist ausgebildete Pädagogin und seit Jahresbeginn als Reiseassistentin tätig.

Kontakt:
E-Mail Adresse: office@barrierefreiezeit.at
Infos unter www.barrierefreiezeit.at

Umfrage – Zukunft der Brailleschrift

Liebe Leser,

seit dem 1.September 2015 findet eine Onlinebefragung für hochgradig sehbehinderte und blinde Personen im Rahmen des Forschungsprojekts ZuBra – Zukunft der Brailleschrift, Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hofer (Zürich) und Prof. Dr. Markus Lang (Heidelberg) statt.

Mit der Bitte um Teilnahme an der online Umfrage zur Blindenschrift: http://ww3.unipark.de/uc/zubra/

Weitere Infos unter:
Forschung und Entwicklung
Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich
Schaffhauserstrasse 239
Postfach 5850
CH-8050 Zürich

Tel.: +41 (0)44 317 12 27
E-Mail: martina.schweizer@hfh.ch
www.hfh.ch

BPA informiert über die Augenmigräne

Liebe Bloggemeinde,

es passiert meist aus heiterem Himmel. Betroffene der Augenmigräne (auch Aura und ophthalmologische Migräne genannt) klagen über Flimmern vor den Augen, Lichtblitze, Gesichtsfeldausfälle, Schwindel oder darüber, dass farbige Girlanden vor den Augen tanzen, auch bei geschlossenen Augen. Gerade bei Kindern kann es dabei sogar zu einer zeitweisen Lähmung der Augenmuskeln kommen. Die Symptome verschwinden aber in der Regel schnell wieder. Ein Anfall dauert meist zwischen 5 und 10 Minuten, selten auch bis zu einer Stunde. Ist die Attacke vorüber, können Kopfschmerzen auftreten. Bei Migränepatienten kann eine Augenmigräne einen Migräneanfall ankündigen. Die genaue Ursache dieser Symptome ist noch nicht bekannt. Man geht von Durchblutungsstörungen im Bereich der Sehrinde aus, weswegen immer beide Augen betroffen sind. Auslöser scheinen Stress, hormonelle Schwankungen, starker Alkoholkonsum, Wetterumschwünge oder bestimmte
Nahrungsunverträglichkeiten zu sein. Dem Patienten hilft dann meist eine Ruhepause, idealerweise in einem ruhigen, dunklen Raum. Kalte Kompressen auf Augen und/oder Nacken versprechen Linderung. Arme und Beine abwechselnd kalt und warm abzubrausen, kann helfen, und ein Fußbad wird ebenfalls empfohlen: Fünf Minuten in warmem Wasser, dann zehn Sekunden in kaltem Wasser bei zwei bis drei Durchgängen.
Auf lange Sicht sind Entspannungsübungen eine mögliche Abhilfe. Wichtig ist es, immer genug zu trinken, denn ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt ist für die Vorbeugung essentiell.
Treten die Symptome das erste Mal auf oder sind sie besonders heftig und anhaltend, sollte ein Augenarzt aufgesucht werden, da Netzhautablösung, Mini-Embolien (Gefäßverschlüsse) in der Sehrinde oder ein Schlaganfall ähnliche Symptome haben können.

Quelle: “Blickpunkt Aktuell 2015-25″ vom 23.08.2015

Keine Gewalt gegenüber Mädchen und Frauen mit Behinderung

Liebe Leser,

ein weiterer Baustein des Projektes „Suse – sicher und selbstbestimmt, Frauen mit Behinderung stärken“ ist die Online-Plattform www.suse-hilft.de.
Interessierte finden dort thematische Informationen, auch in Leichter Sprache sowie in Gebärdensprache, Adressen von Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Anwältinnen, Therapeutinnen und mehr.