Schlagwort-Archiv: Brailleschrift

Junge Braille-Leserinnen und –Leser gesucht

Liebe Bloggemeinde,

Pädagogen des Forschungsprojektes „ZuBra – Zukunft der Brailleschrift” suchen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 11 bis 22 Jahren, die eine hochgradige Sehbehinderung haben oder blind sind und Brailleschrift gelernt haben. In einer Befragung sollen deren Kompetenzen in Lesen, Hören und Schreiben erfasst und analysiert werden. Diese Lese- und Schreibaufgaben nehmen etwa zwei Stunden in Anspruch und können zu Hause, in der Schule, am Ausbildungs- oder Arbeitsort mit den persönlichen Hilfsmitteln erfolgen. Alle erhobenen Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und anonymisiert ausgewertet. Das Projekt leiten die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich und die Pädagogische Hochschule Heidelberg.

Für die Teilnahmeanmeldung sowie für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte per E-Mail an Martina Schweizer – martina.schweizer@hfh.ch
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt ZuBra sind über folgende Links abrufbar:
www.hfh.ch und www.ph-heidelberg.de

Braille-Schrift immer noch alternativlos

Liebe Bloggemeinde,
Heute ist Louis Brailles Geburtstag! Gerne möchte ich Euch daran erinnern!
Ich kann mir das Leben ohne Brailleschrift ehrlich gesagt nicht vorstellen, da ich mich so um einiges besser erinnere, wenn ich selber aktiv lese (und schreibe), als wenn ich einem Hörbuch lausche oder mir Text vorlesen lasse. Deswegen bevorzuge ich unbedingt die Brailleschrift, denn so fühle ich mich mehr als glücklich.
Vielen herzlichen Dank Louis Braille das Du sie entwickelt hast! Ja und das sie immer weiter ein Bestand dessen bleiben wird! Sie ermöglicht uns so viel! Auch können wir am PC diese Schrift mit einer Braillezeile nutzen. Dadurch das noch zwei Punkte hinzugefügt wurden. Mit 8 Punkten können wir fast ohne Probleme nun am Weltgeschehen, im Netz teilhaben, mitmischen mitwirken!
Was ist, wenn Die Technik die uns hilft, versagt? Ohne Blindenschrift sind wir sozusagen Analphabeten.
Brailleschrift bleibt unverzichtbar – trotz Computer!

Auf meiner Webseite, unter der Rubrik Kurzgeschichten habe ich zwei Kurzgeschichten eingestellt, im Gedenken an Louis Braille:
Wie Braille mein Leben veränderte!” & “Punkte unter den Fingern

Hier nun die Info, die mich heute diesbezüglich erreichte…
Hallo in die Runde!
Immer wieder wird ärgerlicherweise die Wichtigkeit unsere Schrift in Frage gestellt. So finde ich Artikel wie den heute in der “Neuen Presse” entdeckten besonders erfreulich.
Freundlich grüßt aus Marburg
Gisela Lütgens

[Hier der Artikel aus http://t.neuepresse.de/Ratgeber/Leben/Gesundheit-Schoenheit/Fit-Gesund/Braille-Schrift-noch-immer-alternativlos]

Braille-Schrift noch immer alternativlos.
Lesen mit den Fingern: Die vor fast 200 Jahren erfundene Punktschrift von Louis Braille macht das möglich. Und ist für viele blinde Menschen bis heute ein unverzichtbarer Schlüssel zum Wissen der Welt. Der Welt-Braille-Tag erinnert an den Erfinder der Blindenschrift: Louis Braille wurde am 4. Januar 1809 in Coupvray bei Paris geboren und war ein französischer Blindenlehrer.

Paris. In Fahrstühlen sind die kleinen Symbole aus hervorstehenden Punkten inzwischen häufig zu sehen, auch auf Medikamentenverpackungen. Für viele blinde Menschen sind sie ein Schlüssel zum Wissen der Welt. In Zeichen aus bis zu sechs Punkten, angeordnet wie die Sechs auf einem Würfel, macht die Braille-Schrift das Alphabet fühlbar. Die Punktschrift wurde vor fast 200 Jahren erfunden und ist auch im digitalen Zeitalter noch unverzichtbar. Der Welt-Braille-Tag (4. Januar) erinnert an den Geburtstag ihres Erfinders Louis Braille. Die Weltblindenunion warnt zu diesem Anlass davor, die Braille-Schrift mit Blick auf neue Errungenschaften zu vernachlässigen. In einer Mitteilung äußert der Verband die Sorge, dass es weniger Unterstützung für Unterricht und Nutzung der Punktschrift geben könnte, “aufgrund des Glaubens, dass Technologien wie E-Books, Hörbücher und Screen-Reader Braille ersetzen könnten”. Tatsächlich bietet die heutige Medienwelt auch für Blinde viele neue Möglichkeiten. Hörbücher sind viel breiter verfügbar als früher, Computer und Smartphones können Texte vorlesen. Doch das kann die Braille-Schrift aus Sicht von Professor Thomas Kahlisch nicht ersetzen: “Die ist eigentlich alternativlos”, sagt der Leiter der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig, der auch im Präsidium des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands sitzt. “Das ist die einzige Form, mir als blinder Mensch Schrift anzueignen.” Natürlich sei es für Blinde sehr praktisch, etwa Diktierfunktionen am Smartphone nutzen zu können. Doch diese Technik habe auch Grenzen. “Da rollen sich einem die Fußnägel hoch, was die Leute so wegschicken”, sagt er mit Blick auf Missverständnisse und Rechtschreibfehler. “Das funktioniert im Berufsleben nicht.” Lesekompetenz sei ein Eckpfeiler der Bildung – und für Blinde damit ebenso wichtig wie für Sehende, heißt es bei der Weltblindenunion.

Die Geschichte der Punktschrift begann mit einem Schicksalsschlag. Louis Braille kam 1809 als Sohn eines Sattlers im Dorf Coupvray östlich von Paris zur Welt – in der Nähe liegt heute der Freizeitpark Disneyland. Im Alter von drei Jahren verletzte der Junge sich mit einem spitzen Werkzeug seines Vaters am rechten Auge. Eine folgende Infektion ging auch auf das linke Auge über, Louis erblindete. Die Eltern wollten trotzdem eine möglichst gute Schulbildung für das aufgeweckte Kind. Sie schickten ihn ganz normal zur Dorfschule, wo Louis sich als wissbegierig und begabt erwies. Schließlich konnte er eines der ersten Blindeninstitute der Welt in Paris besuchen. Dort arbeiteten Blinde damals noch mit einer Reliefschrift: Ins Papier gedrückte Buchstaben, sehr schwierig und langsam zu lesen. Auf die Idee einer Punktschrift kam Louis durch einen Artilleriehauptmann – der hatte eine “Nachtschrift” erfunden, mit der sich Soldaten im Dunkeln verständigen sollten. Das System war mit zwölf Punkten aber sehr kompliziert. Braille vereinfachte es und stellte 1825 im Alter von nur 16 Jahren sein Verfahren mit sechs Punkten vor.
Wie viele Menschen Braille lesen können, dazu gibt es keine verlässlichen Angaben – schon zur Zahl der Blinden und Sehbehinderten in Deutschland liegen nur Schätzungen vor. Gerade junge Menschen könnten in recht kurzer Zeit Braille lernen, sagt Kahlisch. Menschen, die erst im Alter ihre Sehkraft verlieren, tun sich dagegen oft schwerer. Wer das System beherrscht, kann damit heute mithilfe einer sogenannten Braillezeile auch am Computer arbeiten oder das Smartphone nutzen. Wer als Blinder Braille beherrscht, hat damit deutlich bessere Chancen auf einen Job.
“Es gibt viele Potenziale”, sagt Kahlisch mit Blick auf die Verbindung von Braille und moderner Technik. So könne man sich vom Handy navigieren lassen, mit einer Supermarkt-App einkaufen oder mit einer Bank-App ein Konto führen. “Aber das geht auch mit einer gewissen Abhängigkeit von den Geräten einher.” Zudem gibt es neue Schwierigkeiten – etwa, wenn Software-Entwickler nicht wissen, wie sie eine App gestalten müssen, damit sie auch von Blinden genutzt werden kann. “Die ganzen Vorzüge der digitalen Welt sind nur dann nutzbar, wenn sie barrierefrei sind.” Kahlisch wünscht sich noch mehr Braille im Alltag, etwa auf Pizzaverpackungen. “Da müssen wir viel tun, auch Überzeugungsarbeit leisten.”
Louis Braille selbst erlebte den internationalen Siegeszug seiner Schrift übrigens nicht mehr, er starb 1852 im Alter von 43 Jahren an Tuberkulose. Erst Jahrzehnte später wurde das 6-Punkte-Alphabet 1878 bei einem internationalen Kongress als bestes System anerkannt. 100 Jahre nach seinem Tod ehrte sein Heimatland das Lebenswerk von Louis Braille und ließ dessen Gebeine ins Pariser Pantheon umbetten – die Ruhestätte von Frankreichs Nationalhelden.

Louis Braille

Liebe Leser
Haben Sie schon seiner gedacht? Er hatte gestern Geburtstag. Ohne ihn und seine fühlbar geniale Idee würden Sie das hier möglicherweise nicht mehr lesen können. Louis Braille, geboren am 4. Januar 1809, schuf die nach ihm benannte Blindenschrift aus 6 Punkten in zwei Spalten zu je drei Punkten. Dass man
Informationen auch punkten kann, fiel dem Hauptmann Charles Barbier ein, der eine Lautschrift (Sonogramm) aus 12 Punkten in zwei senkrechten Sechserreihen als Nachtschrift für seine Soldaten erdachte.

Louis Braille faszinierte die Idee von den Punkten so sehr, dass er
Schablone, Griffel und Papier in den Schlafsaal der Pariser Blindenschule mitnahm, um auch nachts an einem Alphabet zu arbeiten, dessen Buchstaben gut unter die Fingerkuppe passten und mühelos gelesen werden konnten. 1825, er war gerade 16, präsentierte er seinen Zeichensatz. Die Braille-Buchstaben hatten allerdings auch nicht die geringste Ähnlichkeit mit den Druckbuchstaben. Das erwies sich als Nachteil. Die Blindenpädagogen arbeiteten sowohl in Europa als auch in Amerika an einem Zeichensatz, der mit den Fingern leichter zu erfassen sein sollte, als die üblichen ins Papier geprägten Druckbuchstaben, den aber auch sehende Menschen lesen können sollten. Letztlich setzte sich jedoch der 6-Punktecode durch. Ein internationaler Zeichensatz drohte dann an nationalen Interessen zu scheitern. Man glaubte gute Gründe zu haben, Besonderheiten der jeweiligen Sprache zu berücksichtigen und Braille-Zeichen anderen Buchstaben zuzuordnen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Braille-Code erst vom Blindenlehrerkongress in Berlin 1879 für Deutschland als verbindlich erklärt wurde. Es wurden dann Schreibmaschinen für die Blindenschrift entwickelt und Druckverfahren, die es möglich machten, Bücher als Einzelexemplare in
Braille zu übertragen und auch zu drucken. Der BBSB verfügt in seiner großen Nostalgievitrine mit “Meilensteinen der Technik im Dienste der Blinden” über ein Buch, das noch 1896 in tastbaren Druckbuchstaben hergestellt wurde. Es lässt sich also noch nachvollziehen, wie mühsam diese Schrift zu lesen war.
Dort wird auch eine Picht-Bogenmaschine gezeigt, wie sie in den ersten
Jahren nach ihrer Patentierung 1901 beschaffen war. Louis Braille konnte nicht ahnen, dass sein Sechsercode in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts den EDV-Leuten recht gut gefiel, sodass wir seit den 70er Jahren Braille-Displays als eine Art Bildschirm nutzen und Texte auch im Internet lesen können, wenn wir können.

So genial die Blindenschrift des Louis Braille auch ist, sie wird nur von allenfalls 20% der blinden Menschen beherrscht. Das hat mit dem
Erblindungsalter, mit dem im Alter oder durch Krankheiten beeinträchtigten Tastsinn in den Händen, aber auch damit zu tun, dass erblindeten Menschen eine Rehabilitation nur angeboten wird, wenn sie noch im berufsfähigen Alter sind und ins Erwerbsleben zurückkehren wollen.

Informationen in Braille an IT-Arbeitsplätzen, auf Medikamentenschachteln, auf Produkten des täglichen Gebrauchs, in Aufzügen, an Zimmertüren, an Handläufen von Treppen, an Automaten, an Sitzplätzen in den Fernzügen der DB gehören aber dazu, wenn man es mit der inkludierten Gesellschaft ernst meint. Wir wollen weiterhin in unserer Schrift an Bildung und am Kulturgut Literatur teilhaben und uns nicht auf eine nur gesprochene Kommunikation ohne zu schreiben und zu lesen abdrängen lassen. Das hindert uns freilich
nicht daran, auch Hörbücher, akustische Informationen und Smartphones zu nutzen.

Wir, die wir gelernt haben, blind zu leben, finden nichts dabei, wenn sich sehende Menschen immer noch mit der Deutung des handschriftlichen Gekritzels anderer Leute abmühen. Wir mögen es aber nicht, wenn uns mit mitleidiger Stimme gesagt wird, dass wir halt leider auf die Blindenschrift angewiesen seien. Natürlich nützen uns auch Sprachausgabe- und Spracheingabesysteme, so wie halt sehende Menschen auf langen Autofahrten gerne Hörbücher hören und lieber diktieren würden als zu schreiben. Wir wollen uns aber nicht auf eine
nur gesprochene Kommunikation reduzieren lassen, um uns Braille zu ersparen.

Worauf wir jetzt noch warten, ist der plastische Bildschirm, der auf bloße Berührung hin den Textanteil in Braille ausgibt. Soweit werden wir dann möglicherweise sein, wenn die Autoindustrie ihre computergelenkten Modelle auf den Markt bringen und uns als Kunden entdecken wird.

Auch das wird uns nicht daran hindern, Louis Braille hochleben zu lassen, jedes Jahr am 4. Januar.

Details über Louis Braille und das Ringen um eine Schrift für Blinde finden sich in C. Michael Mellors Buch “Louis Braille – fühlbare Genialität” (ISBN 978-3-00-028144-0), das 2009 beim Blindenschriftverlag “Pauline von Mallinckrodt” in Paderborn in Braille erschienen ist.
Die Entwicklung von Brailleschriftgeräten können Sie im Deutschen
Blindenmuseum Rothenburgstr. 14 in Berlin verfolgen.
Quelle: BBSB-Inform

Auf spiegel.de ist ein Bericht über Louis Braille zu lesen.

Auf meiner Seite könnt Ihr Euch auch über die Brailleschrift informieren und diese erlernen.

Wo ist Mami? – Leseaktion mit Preisen

Liebe Leserinnen und Leser,

Madrid, Marseille, Athen – auch wenn die Urlaubszeit für viele jetzt vorbei ist, lassen Sie sich zu einer literarischen Reise durch diese europäischen Metropolen einladen. Die DZB hat einige Bücher der SALTO-Reihe des Berliner Wagenbach-Verlags in Brailleschrift übertragen bzw. als Hörbuch produziert. Es sind Reiseführer ganz besonderer Art, authentische Miniaturen, ja Fundstücke aus der Literatur, die meist ein ganz anderes, klischeefreies Bild von den großen Städten der Welt vermitteln. In unserer aktuellen Buchempfehlung für Sie geht es um die englische Hauptstadtmetropole. «London – eine literarische Einladung« ist jetzt bei uns in Brailleschrift erschienen. Herzlich einladen möchten wir Sie natürlich auch, die Neuigkeiten aus dem Haus der DZB zu lesen. Viel Freude dabei!
Es grüßt Sie aus Leipzig!
Ihre Redaktion

Ein Lese- und Tasterlebnis für die ganze Familie:»Wo ist Mami?«

»Wo ist Mami?«, fragt ängstlich der kleine Affe und begibt sich auf die Suche nach seiner Affenmama. Ein hilfsbereiter Schmetterling führt ihn zum Frosch, zur Schlange und sogar zum Elefanten. Weiß er wirklich nicht, wie eine Affenmama aussieht? Diese wunderbare Geschichte von Julia Donaldson (Text) und Axel Scheffler (Illustration) können nun auch blinde und sehbehinderte Kinder in Wort und Bild erleben. Vor Kurzem erschien »Wo ist Mami?« als taktiles Bilderbuch in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB). Die farbenfrohen tastbaren Bilder von Frosch, Schlange, Papagei und vielen anderen Tieren entstanden aus Veloursleder, Federn, Gewebe, Wollfäden – den unterschiedlichsten Materialien. Sie fühlen sich angenehm
warm und vertraut an und werden so zu einem besonderen Tasterlebnis für Vorschulkinder und Leseanfänger, die das Buch in Brailleschrift oder Großdruck lesen können. Die witzig gereimte und eingängige Geschichte
garantiert aber auch ein Vorlesevergnügen, an dem sowohl Erwachsene als auch Kinder ihren Spaß haben.
Weitere Informationen zum Buch unter http://www.dzb.de/index.php?site_id=3.1.3.1′calss=’intern

DZB-Leseaktion: Mit drei Büchern bist du dabei!
Die Ferien sind vorbei, die Schule hat wieder begonnen. Die richtige Zeit, um Kindern spannende Lektüre in die Hand zu geben und ihr Interesse an Büchern zu wecken. »Mit drei Büchern bist du dabei« – so lautet das Motto der diesjährigen Leseaktion in der DZB. Ab September können junge Leserinnen und Leser im Alter von 8 bis 18 Jahren Bücher aus unserer Bibliothek ausleihen und dabei Preise gewinnen. Wer bis Februar 2015 mindestens drei Bücher liest, nimmt an einer großen Verlosung teil. Zu gewinnen ist je ein 50-Euro-, 30-Euro- und 20-Euro-DZB-Gutschein. Auch wer nicht ausgelost wird, gewinnt und erhält einen Preis. Einzige Voraussetzung: Die Kids und Teenager müssen in unserer Bibliothek angemeldet sein. Interessante Buchempfehlungen für jedes Lesealter finden alle jungen Leserinnen und Leser ab September im Internet unter http://www.dzb.de/’ class=’intern. Egal ob Tipps zu Fantasy- und Abenteuerbüchern, Liebes- und Freundschaftsgeschichten – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Mitmach-Bedingungen sind ganz einfach: Anmelden, Lesen und Gewinnen!
Hör- und Punktschriftbibliothek der DZB halten etwa 2800 Titel in Brailleschrift und etwa 1600 Hörbuchtitel zur Auswahl bereit. Jedes Jahr kommen etwa 270 neue Kinder- und Jugendbücher in Brailleschrift und im DAISY-Format hinzu. Dazu gehören beispielsweise auch die empfohlenen Kinderbücher des Leipziger Lesekompass, die Lesespaß und Lesefertigkeit besonders fördern. Mit dieser Aktion möchte die DZB auf ihr vielfältiges Literaturangebot für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche aufmerksam machen und diesen einen einfachen Zugang zu spannenden Büchern ermöglichen.

Adventskalender 2014

Hallo meine lieben Blogleser/innen,

für uns Blinde und Interessierte, gibt´s auch in diesem Jahr wieder einen Adventskalender, die mit Brailleschrift versehen sind.
Das ist echt erfreulich, finde ich.
Natürlich kann man sich einen Adventskalender selbst mit Brailleschrift versehen, falls man einfach nur einen haben möchte.
Wer jedoch etwas anderes haben möchte und sich keine Arbeit machen mag,
kann sich bei Hussel einen kaufen.
Kostet online 19,98 €, zzgl. 4,50 € Versandkosten

Bei Lauenstein gibt es auch einen. Die Türchen sind jedoch in Reihenfolge geordnet.
Kostet online 24,90 € zzgl. 4,60 € Versandkosten

Braille mit dem Smartphone

Liebe Leser meines Blogs,

das ist ja eine super Erfindung! So können wir Braille auch mit einem Smartphone lesen und schreiben.
Lest hierzu diese Info:
“Green Vision” entwickelt eine Folie, mit der Blindenschrift auf Tablets
dargestellt werden kann. So sollen mobile Geräte für Menschen mit
Sehbehinderung zugänglich werden.
Weiterlesen hier: http://futurezone.at/science/tablets-lernen-blindenschrift/67.769.457

Louis Braille 205 Jahre

Liebe Leser meines Blogs,

auch 2014 möchte ich Euch auf dem Laufenden halten. Die mich heute durch den Newsletter (BBsb-Inform) erreichte Info nicht vorenthalten.

Silja

Am 4. Januar 2014 wäre Louis Braille, der Erfinder der Blindenschrift, 205 Jahre alt geworden. Bis heute bedeuten die sechs Punkte, aus denen sich die Schrift zum Tasten zusammensetzt, für blinde und stark sehbehinderte Menschen den Zugang zur Information. Auch im Online-Zeitalter ist die Punktschrift längst angekommen. Eine Braille-Zeile am Computer kann die Inhalte von Dateien und Webseiten in Blindenschrift tastbar wiedergeben, allerdings nur dann, wenn diese barrierefrei gestaltet sind.
Unter bbsb.org Findet Ihr die ganze Pressenachricht.

Auf meiner Webseite könnt Ihr Euch informieren, wie “Euer Name in Braille” geschrieben wird. Auch gibt’s zum Thema: “Braille” Kurzgeschichten. “Wie die Brailleschrift mein Leben veränderte“, “Punkte unter den Fingern” man kann sie sich auch vorlesen lassen, unter der Rubrik: “Vorgelesen“.

Brailleschrift ist vielsprachig

Blinde Menschen gibt es rund um den Globus.

Eine Übersicht, in welchen Sprachen Punktschrift im Gebrauch ist, findest Du bei Perkins in der PDF (dritte Auflage).

Punktschrift Bücher und Büchereien

Welche Punktschrift Bücherei verleiht Punktschrift Bücher?
Berlin | Bonn | Leipzig | Marburg | München | Münster | Zürich
Infos darüber findet Ihr auf meiner Webseite.
siljakorn.de/buecherei.shtml

Wie die Brailleschrift mein Leben veränderte!

In dieser Geschichte ist mein Weg zur Brailleschrift beschrieben.

Mit 11 Jahren erlitt ich einen Autounfall, der mich ein Jahr später völlig erblinden ließ. Diese Gewissheit, bald nichts mehr sehen zu können, trieb mich in völlige Isolation. Wusste ich zwar, das es für Menschen, die nichts sehen können, eine Schrift gab, die sich Brailleschrift nannte. Hatte ich auch schon des öfteren einen blinden Mann auf dem U-Bahnhof gesehen, der sehr zielsicher sich seinen Weg mit dem weissen Stock bahnte. Dennoch war dieses Thema “blind” sehr weit entfernt für mich; trug ich zwar eine Brille um besser sehen zu können, verband ich dies jedoch nicht damit, bald selbst nichts mehr sehen zu können. Somit traf mich die Erblindung sehr tief und hart.

Mir machte das neue Leben große Angst. Ich fragte mich ständig: Wie mag mein Leben ohne sehen zu können weiter gehen? Meine Eltern erzählten mir, dass es eine Schule ….

Die Geschichte hier weiterlesen