Greta&Starks April 2022

Liebe Kinoheld:innen,

erinnert ihr euch noch? Vor fast genau 25 Jahren kam mit MEN IN BLACK ein absoluter Kracher in die Kinos. Wahnsinn, wie viele Aliens total unerkannt, in allen möglichen Berufen und Beziehungen bereits seit Ewigkeiten auf der Erde mit uns leben. Wie oft wurden wir wohl schon “geblitzdingst”?
RLT II bringt nun den Kinoklassiker erstmals barrierefrei in’s TV!
Weil wir uns so sehr freuen, informieren wir euch schon heute, dass kommende Woche Teil 1 und am 15.04.22 Teil 2 ausgestrahlt werden.
Warum freuen wir uns so sehr darüber? Wir setzen uns seit vielen Jahren dafür ein, dass ein Film von der Kinoleinwand bis hin zur Verfügbarkeit auf DVD, im Streaming oder der Ausstrahlung im TV von GRETA begleitet wird. Für euch wollen wir die Filme auf allen Kanälen verfügbar machen.
Wie findet ihr das? Welche Klassiker würdet ihr gerne barrierefrei im Streaming oder TV erleben?
Filmwünsche? Anmerkungen? Fragen zur App? Schreibt uns an: info@gretaundstarks.de

RTL ZWEI – MEN IN BLACK
Barrierefreie Erstausstrahlung
Freitag, 08.04.22 um 20:15 Uhr
Unbemerkt von der Öffentlichkeit leben seit Jahrzehnten Außerirdische auf der Erde. Kontrolliert werden sie von der Geheimorganisation „Men In Black“, die den Aliens Aufenthaltsgenehmigungen erteilt und sich darum kümmert, dass diese sich angemessen verhalten. Der New Yorker Polizist James Edwards wird vom mysteriösen Agent K für die „Men In Black“ rekrutiert, als eine illegal auf der Erde gelandete Riesenschabe in Gestalt eines Farmers sich anschickt, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Mehr…

KINO: PHANTASTISCHE TIERWESEN – DUMBLEDORES GEHEIMNISSE (D-A-CH)
Professor Albus Dumbledore weiß, dass der mächtige dunkle Zauberer Gellert Grindelwald die Kontrolle über die magische Welt an sich reißen will. Da er ihn allein nicht aufhalten kann, schickt er den Magizoologen Newt Scamander und eine unerschrockene Truppe aus Zauberern, Hexen und einem mutigen Muggel-Bäcker auf eine gefährliche Mission, bei der sie auf alte und neue fantastische Tierwesen treffen – und mit Grindelwalds wachsender Anhängerschaft aneinandergeraten.

KINO: EINGESCHLOSSENE GESELLSCHAFT (D-A-CH)
An einem Freitagnachmittag klopft es plötzlich unerwartet an der Tür des Lehrerzimmers eines Gymnasiums. Das wird sich doch wohl kein Schüler erdreisten? Nein, davor steht ein ehrgeiziger Vater, der für die Abiturzulassung seines Sohnes kämpft – und bereit ist, dafür sogar bis zum Äußersten zu gehen. Sie alle fühlen sich dem verzweifelten Vater zunächst überlegen, müssen aber schnell herausfinden, dass die Situation mehr und mehr außer Kontrolle gerät. Nach einigen unerwarteten Wendungen und Enthüllungen tun sich bei jedem der Beteiligten wahre Abgründe auf…

KINO: DIE HÄSCHENSCHULE – DER GROSSE EIERKLAU (D)
Große Vorfreude in der Häschenschule! Es ist kurz vor Ostern und in einem feierlichen Ritual werden mit Hilfe des Goldenen Eis die sogenannten “Meisterhasen” auserwählt. In diesem Jahr hält das Goldene Ei eine besondere Überraschung bereit: Zum ersten Mal in der Geschichte der Häschenschule wählt es einen Großstadthasen, Max, als Meisterhasenkandidaten – und der ist völlig aus dem Häuschen! Jetzt gilt es für ihn und seine Osterhasenfreunde, die schwierigsten Spezialfähigkeiten zu meistern. Doch noch vor dem ersten Training geschieht das Unfassbare…

KINO: JGA – JASMIN.GINA.ANNA (D)
JGA. Jasmin, Gina und Anna wollen Spaß beim Junggesellinnenabschied auf Ibiza. Doch erst sagen die meisten Freundinnen wegen ihrer verschnupften Kinder ab und zur Krönung fällt auch die Braut aus, weil sie schwanger ist. Übrig bleiben die drei Singles, die den Junggesellenabschied dann eben ohne Braut fortsetzen wollen. Es könnte ein lustiges Wochenende werden, würden sie auf Ibiza nicht ausgerechnet in die Arme von Jasmins nie vergessenem Ex-Freund und seiner Entourage laufen, die ebenfalls einen JGA feiern.

KINO: WOLKE UNTERM DACH (D-A)
Die Liebe trifft Paul und Julia unerwartet und verändert alles: Die Stewardess und der Krankenpfleger finden ein verwunschenes Heim, mit Tochter Lilly ist ihr Glück vollkommen. Doch nach Julias plötzlichem Tod stürzt Paul ins Nichts. Lilly zuliebe verdrängt er seine Trauer und überfordert sich in dem Bemühen, ihr Vater und Mutter zugleich zu sein, die Kredite fürs Haus aufzutreiben und ein Foto zu vergessen, das er in Julias Sachen gefunden hat. Auch an seinem Arbeitsplatz in der Klinik spitzt sich die Situation mit einer neuen Chefärztin zu. Paul droht vollends den Boden unter den Füßen zu verlieren.

KINO: DOWNTON ABBEY II – EINE NEUE ÄRA (D-A-CH)
Einige Zeit nach dem Besuch von King George und Queen Mary auf Lord Granthams Anwesen sind die Crawleys erneut in Aufruhr, als eine Filmproduktion auf dem Anwesen für Unruhe sorgt und zusätzlich eine große Reise an die Côte d’Azur ansteht, um das Geheimnis der neu geerbten Villa der Dowager Countess aufzudecken. Die anbrechende neue Ära hält so einige Überraschungen bereit … 15 Emmys sowie unzählige weitere Nominierungen, u. a. für die Golden Globes, BAFTA und SAG Awards konnte die weltweit gefeierte britische Kultserie über sechs Staffeln sammeln.

EVENT: FREAKS
Programmkino Ost in Dresden, Mittwoch, 27.4.2022, 19:00-21:00 Uhr, Film und Filmgespräch
Tod Brownings „Freaks“ ist mehr als nur ein Film. Dem Film wird aufgrund seiner ungewöhnlichen Darsteller:innen eine Realitätsnähe bescheinigt, die dem Publikum so nah und grausam erscheint, dass der Film stark zensiert, gekürzt oder gar gänzlich verboten wurde. Bis heute wird in vielen Foren und in der Forschung darüber spekuliert, was nicht mehr zu sehen ist und wie jene angeblich ein Drittel längere Originalfassung ausgesehen hat.

Weiterhin im Kino: Phantastische Tierwesen – Dumbledores Geheimnisse, JGA – Jasmin.Gina.Anna., Die Häschenschule Teil 2, Der Pfad, Marry Me, Tod auf dem Nil, Wunderschön, Nightmare Alley, Spencer, The King’s Man, House of Gucci, Encanto u.v.m.

Wir wünschen viel Spaß und Freude! Passt gut auf euch auf und bleibt gesund!

Ganz liebe Grüße
Euer Greta & Starks Team

GRETA & STARKS APPS GmbH
Geschäftsführerin: Seneit Debese
Richard-Ermisch-Straße 13
D – 10247 Berlin
Tel: +49 (0) 30 68 91 97 44
E-Mail: info@gretaundstarks.de

REHADAT-Hilfsmittelfinder: Schnell zum passenden Hilfsmittel

Sehr geehrte Damen und Herren,

unter www.hilfsmittelfinder.de stellt REHADAT eine neue geführte Hilfsmittelsuche zur Verfügung. Lesen Sie hierzu eine Pressemitteilung von REHADAT:

Der Hilfsmittelfinder führt Nutzerinnen und Nutzer im Dialog mit der digitalen Suchassistentin Ariadne nach maximal vier Fragen zu Hilfsmitteln für unterschiedliche Aktivitäten. Fünf alltagsnahe Kategorien dienen als Einstieg: Arbeiten und Lernen, Sich fortbewegen, Kommunizieren, Körper pflegen sowie Wohnen und Freizeit gestalten. Mit der neuen Suchstrategie erhalten auch Personen ohne Fachkenntnisse einen schnellen Überblick über Hilfsmittel und einen leichteren Einstieg in die komplexe Hilfsmittelversorgung.

Hilfsmittel sind oft ein entscheidender Baustein, um die individuelle Teilhabe zu ermöglichen. Die große Bandbreite reicht von einfachen Alltagshilfen, Mobilitätshilfen, digitalen Kommunikationsmitteln, barrierefreien Wohneinrichtungen bis hin zu Geräten und Maschinen für die Arbeitsgestaltung.

Dazu Mareike Decker, Teamleiterin bei REHADAT: “Alltagsaktivitäten und individuelle Lebensumstände sollten bei der Auswahl der Produkte von Beginn an mitgedacht werden. Diese werden im Hilfsmittelfinder konkret abgefragt und führen zu passenden Produktvorschlägen. Wir bieten so eine Alternative zu bisherigen produktorientierten Suchmöglichkeiten.”

Der Hilfsmittelfinder ist ein Teil von REHADAT-Hilfsmittel, dem neutralen und leistungsträgerübergreifenden Informationsangebot zu Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen in Deutschland. Alle Produkte sind detailliert beschrieben, bebildert und enthalten Verweise auf Hersteller und/oder Vertriebe.

Hier rufen Sie die Anwendung auf: www.hilfsmittelfinder.de.

Kontakt: Mareike Decker, Tel.: 0221 4981-806, E-Mail: rehadat-hilfsmittel@iwkoeln.de

Über REHADAT: REHADAT ist das zentrale, unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e. V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.

Quelle: Pressemitteilung REHADAT vom 24.03.2022
BBSB-Inform

Barrierefreie Haushaltsgeräte

Liebe Leserinnnen und Leser,

wir haben den Arbeitskreis „Barrierefreie Haushaltsgeräte“ im DVBS gegründet. Die neue Initiative wird von Werner Wörder, dem 1. Vorsitzenden des DVBS, unterstützt.

Warum? Die Idee entstand während eines virtuellen Stammtisches der Bezirksgruppe Hessen. Wir stellten fest, dass immer mehr Haushaltsgeräte für blinde und sehbehinderte Menschen nicht mehr bedienbar sind. Die modernen Geräte haben fast ausschließlich Displays mit Sensortasten. Ein selbstbestimmtes Leben wird für uns zukünftig fast unmöglich, da auch alle anderen Geräte mit Touchscreens ausgestattet werden.

Die Zielsetzung des neuen Arbeitskreises ist,

die Öffentlichkeit für unsere Belange zu sensibilisieren,
die Politik auf die Thematik aufmerksam zu machen,
die Firmen davon zu überzeugen, barrierefreie Haushaltsgeräte herzustellen,
das Thema in die Berufsausbildung der technischen Berufe aufzunehmen,
Beratung bei der Adaptierung von herkömmlichen Haushaltsgeräten,
Beratung und Kontaktaufnahme mit Hilfsmittelfirmen,
für blinde und sehbehinderte Menschen bedienbare Haushaltsgeräte vorzustellen.

Diese Ziele können wir nur erreichen, wenn wir uns möglichst gut vernetzen. Wir suchen daher die Zusammenarbeit mit allen Blinden- und Sehbehindertenorganisationen, mit anderen Behindertenverbänden und mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen u.v.a.

Herzliche Einladung

Wir treffen uns monatlich jeden 2. Mittwoch in einer Telefonkonferenz, um uns zu beraten und zu vereinbaren, was wir als nächstes tun wollen.

Wir freuen uns auf Sie! Bereichern Sie unsere neue Gruppe „Barrierefreie Haushaltsgeräte“ durch Ihre Erfahrungen und melden Sie sich bei uns!

Wenn Sie keine Infos verpassen wollen, dann wenden Sie sich in der DVBS-Geschäftsstelle an Wilhelm Gerike (Tel.: 06421 94888-14, E-Mail: gerike@dvbs-online.de), damit Sie in die bereits bestehende Mailing-Liste ak-haushaltsgeraete eingetragen werden können.
Kontakt

Sie wollen erst einmal Kontakt aufnehmen? Senden Sie uns einfach eine E-Mail:

Christine Beutelhoff, E-Mail: chrilubeu@gmail.com
Daniel Eiffert, E-Mail: eiffertdaniel@gmail.com
Heike Wald, E-Mail: mondloescher@t-online.de

https://www.dvbs-online.de/index.php/aktuelles%E2%80%9C-1/nachrichten/arbeitskreis-barrierefreie-haushaltsger%C3%A4te

Quelle: dvbs

Start von Low Vision Charts

Liebe Leserinnen und Leser,

am Freitag, den 11. März um 20 Uhr starten die Low Vision Charts auf www.ohrfunk.de
Ab dann werden jeden zweiten Freitag im Monat zehn Songs von und mit Musikerinnen und Musikern mit Seheinschränkung oder anderer Behinderung präsentiert.

Inspiriert durch den ILSC (International Low Vision Song Contest) werden die Low Vision Charts vom Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen organisiert, gefördert u.a. von der Blindenstiftung Deutschland und neben anderen in Kooperation mit dem DBSV-Jugendclub.

Nach der Erstausstrahlung von Low Vision Charts auf www.ohrfunk.de am Freitag, den 11. März ab 20 Uhr, haben Fans die Gelegenheit bis zur nächsten Sendung über die Songs abstimmen.

Die Wiederholung läuft am darauffolgenden Samstag um 10 Uhr unter www.lvcharts.de. An jedem zweiten, dritten und vierten Sonntag ab 15 Uhr und mittwochs ab 9 Uhr können die Low Vision Charts bei MFC (Music Fans Club) gehört werden.

Den Schnelldurchlauf der Songs gibt es künftig übrigens im offSight Podcast und im Buch 23 auf DBSV-Inform.

Für die drei monatlichen Neuvorstellungen werden ständig gute Songs gesucht.
Eingereicht werden können diese unter: info@lvcharts.de

Weitere Infos unter: www.lvcharts.de

Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen e.V. (BSBH)
Geschäftsführer Klaus Meyer
Börsenstraße 14
60313 Frankfurt

Telefon: 069 / 15 05 96-6
Fax: 069 / 15 05 96-77

E-Mail: info@bsbh.org
Internet: www.bsbh.org
V.i.S.d.P.: Klaus Meyer
Quelle: BSBH

Der DBSV unterstützt den Offenen Brief des Europäischen Behindertenforums (EDF) zum Schutz von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine

Liebe Bloggemeinde,

DBSV-Präsident Klaus Hahn erklärt: “Mit Bestürzung und tiefer Sorge verfolgen wir das brutale Kriegsgeschehen in der Ukraine. Der leidtragenden ukrainischen Bevölkerung gilt in diesen Tagen unsere vollste Solidarität. Wir haben dem Ukrainischen Blindenverband unsere Unterstützung zugesichert und arbeiten gerade daran, auch konkrete Hilfe für blinde und sehbehinderte Menschen in der Ukraine zu organisieren.”

Selbstverständlich stehen die Beratungsstellen unserer Landesvereine Betroffenen aus der Ukraine zur Verfügung, um sich dort in behinderungsspezifischen Angelegenheiten beraten zu lassen. Die Landesvereine des DBSV können Ihnen die nächstgelegene Beratungsstelle nennen.

https://www.dbsv.org/landesvereine.html

Lesen Sie nun den aus dem Englischen übersetzten Offenen Brief des EDF:

24. Februar 2022: Offener Brief an die Leiter der europäischen Institutionen, die europäischen, russischen und ukrainischen Staatschefs und die NATO

Das Europäische Behindertenforum (EDF) fordert alle Parteien auf, den Schutz und die Sicherheit von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine zu gewährleisten, unter Berücksichtigung

. ihrer Verpflichtungen im Rahmen des UN-Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, insbesondere Artikel 11 über Risikosituationen und humanitäre Notsituationen,
. der Resolution 2475 (2019) des UN-Sicherheitsrats zum Schutz von Menschen mit Behinderungen in Konflikten,
. des humanitären Völkerrechts und der humanitären Grundsätze.

In jeder Krisen- oder Konfliktsituation sind Menschen mit Behinderungen einem unverhältnismäßig hohen Risiko ausgesetzt, zurückgelassen zu werden, Gewalt zu erleiden, zu sterben oder erschwerten Zugang zu Sicherheits-, Hilfs- und Erholungsmaßnahmen zu haben. Frauen mit Behinderungen sind einem erhöhten Risiko sexueller Gewalt ausgesetzt und Kinder mit Behinderungen sind stärker von Missbrauch und Vernachlässigung bedroht. Wichtige Informationen über Sicherheit und Evakuierung sind oft nicht zugänglich und auch die Evakuierungszentren selbst sind selten zugänglich, was bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen allzu oft zurückgelassen werden.

In der Ukraine sind 2,7 Millionen Menschen mit Behinderungen registriert. Unsere Kontakte in dem Land haben bestätigt, dass die Situation für Menschen mit Behinderungen entsetzlich ist. So sind beispielsweise die Notunterkünfte in Kiew nicht zugänglich, so dass Menschen mit Behinderungen gezwungen sind, zu Hause zu bleiben, da sie nicht wissen, wo sie sich in Sicherheit bringen können.
Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben und bereits von ihrer Gemeinschaft abgeschnitten sind, laufen Gefahr, im Stich gelassen und vergessen zu werden. Allein in der Ukraine sind mindestens 82.000 Kinder von der Gesellschaft abgesondert und zudem unzählige Erwachsene mit Behinderungen dauerhaft in Einrichtungen untergebracht.

Wir rufen die politische Führung und alle humanitären Akteure, die mit dieser Krise zu tun haben, auf, dafür zu sorgen, dass Menschen mit Behinderungen

. uneingeschränkten Zugang zu allen humanitären Hilfsleistungen bekommen,
. vor Gewalt, Missbrauch und schlechter Behandlung geschützt sind,
. zugängliche Informationen über Sicherheits- und Hilfeleistungsprotokolle, Evakuierungsverfahren und Unterstützung erhalten,
. uneingeschränkten Zugang zur Grundversorgung wie Wasser und sanitäre Einrichtungen, soziale Unterstützung, Bildung, Gesundheitsversorgung, Verkehr und Information haben,
. berücksichtigt und nicht im Stich gelassen werden (Es ist auch von wesentlicher Bedeutung, dass Maßnahmen ergriffen werden, die Menschen, die in Heimen oder Waisenhäusern leben, vollständig einbeziehen, und dass Umsiedlungs- und Evakuierungsmaßnahmen nicht dazu führen, dass mehr Menschen mit Behinderungen in solchen Einrichtungen leben müssen.),
. über ihre Vertretungsorganisationen sinnvoll an allen humanitären Maßnahmen beteiligt sind.

Besonderes Augenmerk muss auf die am stärksten gefährdeten Personen gelegt werden, darunter Frauen, Kinder, blinde und taubblinde Personen, Personen mit psychosozialen und geistigen Behinderungen sowie Personen mit hohem Unterstützungsbedarf.

“Heute erleben wir einen Krieg in vollem Umfang auf europäischem Boden. Angesichts der Eskalation der Situation in der Ukraine erinnert das Europäische Behindertenforum die Staaten eindringlich an ihre Verantwortung, den Schutz und die Sicherheit aller Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten.”

Yannis Vardakastanis, EDF-Präsident

Das EDF beobachtet die Situation weiterhin und steht in Kontakt mit seinen Partnern.

Quelle: dbsv

BR-Hörfilme: Aktuelle Terminliste bis Anfang April 2022

Liebe Hörfilmfreunde,

anbei die Filme mit Audiodeskription bis Anfang April. Als Premieren warten am kommenden Sonntag der Faschingstatort „Kehraus“ aus München, ein neuer Tatort-Fall aus Wien und weitere Einsätze von „Hubert ohne Staller“. Außerdem gibt es ab 4.3. in der BR Mediathek (und ARD Mediathek) die dreiteilige Doku „Die Nürnberg-Saga“ als Hörfilm, die an Weihnachten noch ohne AD lief. An Ostern gibt es die Hörfassung dann auch im Fernsehen zu erleben.

Hier die Hörfilmliste als .docx

Wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine sind Programmänderungen im Ersten und im BR Fernsehen in den nächsten Tagen jederzeit möglich und wahrscheinlich, daher sind alle Termine nicht verbindlich.

Mit besten Grüßen
Bernd Benecke, Elmar Dosch, Diana Urban und Haide Völz

BR Fernsehen

Besonderes Spielzeug für besondere Kinder

Liebe Bloggemeinde,

Ableismus beim Spielzeugkauf.
Spielzeuge, die speziell für Kinder mit Behinderungen geeignet sein sollen, werden jetzt vermehrt beworben. Was vor allem auffällt, ist die Art und Weise, wie das Spielzeug beworben wird. Warum darin Ableismus aufscheint…
Weiterlesen auf Bizeps

DVBS-Ratgeber – Antrag auf …

Liebe Leserinnen und Leser,

sehr gern machen wir Sie auf das nützliche Nachschlagewerk “Antrag auf … Praktische Hilfen für blinde und sehbehinderte Menschen” aufmerksam, das in aktualisierter Form vom Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS) erschienen ist.

Dr. Michael Richter von der “Rechte behinderter Menschen gGmbH” (rbm) und der DVBS haben den Ratgeber auf den neuesten Stand gebracht. In der nunmehr vierten Auflage bietet “Antrag auf …” Informationen u. a. zu den Themen Schwerbehindertenausweis, Steuerfreibetrag, Rundfunkbeitrag, Mobilität, Blindengeld und Blindenhilfe, Hilfsmittel und Krankenkassen, subsidiäre Eingliederungshilfe, berufliche (Wieder-)Eingliederung, Antragsverfahren und -texte.

Wann steht mir Blindengeld zu? Was ist eigentlich Blindenhilfe? Welche Unterstützung gibt es bei der beruflichen (Wieder-)Eingliederung? Was muss ich bei der Antragstellung beachten? Wo kann ich mich beraten lassen? Diese und viele weitere Fragen werden in dem Ratgeber “Antrag auf …” beantwortet. Praxistipps, wie beispielsweise Textbausteine zur Antragstellung, runden das Angebot ab.

Den Ratgeber erhalten Interessierte kostenfrei als Broschüre – eine Hörfassung ist in Arbeit – in der Geschäftsstelle des DVBS:
Tel. 06421 94 88 80, E-Mail: info@dvbs-online.de

Außerdem wird der Ratgeber auf der DVBS-Website zum Download als barrierefreie PDF-Datei angeboten: Antrag auf …

Hinweis: Falls Sie Konkretisierungen in Bezug auf Ihre Antragstellung in Berlin benötigen, wenden Sie sich gerne an die Beraterinnen des ABSV:
- Mit Terminvereinbarung: Tel. 030 895 88-85, E-Mail: sozialberatung@absv.de
- Ohne Terminvereinbarung: An jedem ersten Mittwoch im Monat ist von 15:00 bis 18:00 Uhr ab­wechselnd eine Beraterin in der Ge­schäftsstelle, die ohne Termin­vereinbarung besucht werden kann.

Quelle: ABSV

Unfallrisiko E-Roller

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Beschluss des Verwaltungsgerichts Münster zwingt die Stadt Münster, beim Thema E-Roller aktiv zu werden. Lesen Sie mehr dazu in der folgenden Pressemitteilung, die der DBSV heute versandt hat.

Unfallrisiko E-Roller: Stadt Münster zum schnellen Handeln verurteilt

Münster/Berlin, 11. Februar 2022. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen (BSVW) hat mit Unterstützung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) die Stadt Münster verklagt und sich dabei in wichtigen Punkten durchgesetzt. In dem Verbandsklageverfahren vor dem Verwaltungsgericht Münster geht es um stationslos vermietete E-Roller, die das Straßenbild vieler Städte prägen. Wenn sie – wie in Münster – an jeder beliebigen Stelle des Gehwegs einfach abgestellt werden können (“Free-Floating-Modell”), führt das zu einer Unfallgefahr insbesondere auch für blinde und sehbehinderte Menschen. Folgerichtig kam es auch schon zu zahlreichen Unfällen mit teils schweren Verletzungen bei den Opfern.

Im gestern veröffentlichten Beschluss des Verwaltungsgerichtes wurde die Stadt Münster nun dazu verurteilt, zeitnah für mehr Sicherheit auf ihren Gehwegen zu sorgen. “Bisher wurden wir mit dem Verweis auf freiwillige Selbstverpflichtungserklärungen der Betreiber abgespeist”, erläutert die Vorsitzende des BSVW, Swetlana Böhm. “Nun muss die Stadt nachlegen und zwar zügig!”

Im Beschluss wurde zudem festgehalten, dass ein Verleihsystem nach dem Free-Floating-Modell, wie es in Münster praktiziert wird, formell illegal ist, wenn keine Erlaubnis für die Sondernutzung des Straßenraums vorliegt. Die Stadt Münster hat also ein starkes Druckmittel in der Hand, um verbindliche Abstellflächen sowie klare Regeln für E-Roller durchzusetzen.

“Jetzt haben wir es schwarz auf weiß”, sagt DBSV-Geschäftsführer Andreas Bethke. “Selbstverpflichtungserklärungen der Betreiber reichen nicht aus, stattdessen brauchen wir Sondernutzungserlaubnisse mit klaren Ansagen, um Gefahren auf Gehwegen abzuwenden. Wir erwarten, dass dieses Signal auch in anderen Kommunen und beim Deutschen Städtetag ankommt.”

In der Bezirksgruppe Münster des BSVW war die Entscheidung mit Spannung erwartet worden. “Ich bin selbst bereits zweimal über E-Roller gestürzt und habe mich beide Male verletzt”, sagt Petra Töns vom Leitungsteam des Blinden- und Sehbehindertenvereins Münster und Umgebung. Sie hofft, dass sich die Dinge auf Münsters Gehwegen nun bald zum Besseren wenden.

Weitere Informationen sowie ein Pressebild unter www.dbsv.org/e-roller

Kennen Sie blinde und sehbehinderte Menschen ohne E-Mail-Zugang? Falls ja, bitte weitersagen: Unsere Newsletter kann man sich auch am Telefon vorlesen lassen! Einfach das DBSV-Infotelefon unter der Nummer 030 / 2555 80808 anrufen, alles Weitere wird erklärt.

***
Der Newsletter “dbsv-direkt” ist der Online-Informationsservice des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV).

Redaktion:
Andreas Bethke (V.i.S.d.P.)
Volker Lenk

Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestr. 19, 10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0, Fax: (030) 28 53 87-200
E-Mail: mailto:info@dbsv.org
Quelle: DBSV

REHADAT-GKV neu aufgesetzt

Sehr geehrte Damen und Herren,

REHADAT-Pressemitteilung 2/2022
Unter www.rehadat-gkv.de ist das Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bei REHADAT nun mit zusätzlichen Inhalten und einem modernen, barrierefreien Layout abrufbar.

Im Hilfsmittelverzeichnis sind Produkte gelistet, die prinzipiell unter die Leistungspflicht der Gesetzlichen Kranken- oder Pflegeversicherung fallen.
Es wird vom GKV-Spitzenverband erstellt, regelmäßig aktualisiert und fortgeschrieben.
Die Änderungen werden im Bundesanzeiger veröffentlicht und von REHADAT übernommen.

Die Nutzerinnen und Nutzer können über die Verzeichnisstruktur Produkte aufrufen oder mithilfe von Suchfeldern gezielt Hersteller, Positionsnummern oder direkt den gesamten Inhalt der Produktinformationen durchsuchen.
Das REHADAT-GKV-Hilfsmittelverzeichnis ist ein Teil von REHADAT-Hilfsmittel, dem neutralen und leistungsträgerübergreifenden Informationsangebot zu Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen in Deutschland.

Auf der neuen Internetseite werden häufige Fragen zum GKV-Hilfsmittelverzeichnis beantwortet und nützliche Links zu REHADAT bereitgestellt, die die Hilfsmittelversorgung betreffen.

Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker:
“Die Versorgung mit Hilfsmitteln ist häufig eine wichtige Voraussetzung für die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Wir freuen uns, mit unserer neuen Anwendung des GKV-Hilfsmittelverzeichnisses das Informationsangebot im Hilfsmittelportal optimal zu ergänzen.”

Hier rufen Sie das aktualisierte Portal auf:
www.rehadat-gkv.de

Kontakt:
Lena Perings
Telefon: 02 21 49 81 802
E-Mail: rehadat-gkv@iwkoeln.de

Über REHADAT:
REHADAT ist das zentrale, unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich.
REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e. V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.

Quelle: BBSB-Inform