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Kunst-App für Blinde ausgezeichnet

Liebe Bloggemeinde,

das ist ja mal ne super Sache! Ne App die Kunst erlebbar mit Genuß macht! Ich selbst habe sie noch nicht ausprobiert.

Für ihr Diplomprojekt „Eye to Ear – Gallery of Audible Images”, eine App, die Kunst für blinde und sehbehinderte Personen erlebbar macht, sind zwei Wiener Studentinnen mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden.
Verena Blöchl und Katharina Götzendorfer wurden vom Art Directors Club of Europe (ADC*E) in der Kategorie „Student & Young Creative” mit Gold ausgezeichnet. Die ADC*E-Awards wurden am 11. November im Rahmen des vierten European-Creativity-Festivals in Barcelona vergeben. Zum Einsatz kam die App dieses Jahr bereits bei der Georgia-O’Keeffe-Ausstellung im Bank Austria Kunstforum.
Die App ist bereits ausstellungserprobt.

In Deutschland belegten die beiden Absolventinnen der Studienrichtung Grafik und Werbung an der Universität für angewandte Kunst Wien ebenfalls mit „Eye to Ear” im Wettbewerb „Gute Gestaltung” des Deutschen Designer Club (DDC) in der Kategorie „Zukunft des Wettbewerbs” den ersten Rang. Die Preisverleihung findet am 24. November in Frankfurt statt. Beide Preise sollen die Sichtbarkeit junger Kreativschaffender und Designerinnen und Designer erhöhen.
Mit „Eye to Ear” haben Blöchl und Götzendorfer die erste App geschaffen, die Kunst für blinde und sehbehinderte Personen erlebbar macht, so die Universität. Die Methode basiere auf der Kombination verbaler Beschreibung und Klang und gebe blinden und sehbehinderten Menschen die Möglichkeit, auf interaktive Weise Gemälde, Zeichnungen und Fotografien wahrzunehmen. Das eigenständige Erleben stehe dabei im Zentrum.
Eye to ear: http://eyetoear.com/
Universität für angewandte Kunst: http://www.dieangewandte.at/

Greta & Starks gewinnt KfW Award für gemeinschaftliche Kinoerlebnisse

Liebe Bloggemeinde,
Seneit Debese, die Entwicklerin und Erfinderin der App Greta&Starks hat einen Preis für Ihre super App erhalten. Glückwunsch liebe Seneit Debese mach weiter so! Ich bin auch ganz glücklich, Kino auf eine andere Art und Weise zu erleben. Auch kann ich mir so allerhand Filme ansehen, wenn die Filme mit Audiodeskription ausgestattet wurden.

Danke auch, daß wir die App ohne extra Gebühren herunterladen und nutzen können.
Liebe Leute sagt es ruhig weiter! Ist wirklich eine tolle Sache!
Hier nun der Bericht auf startupvalley.news

Apps der Zukunft?

Liebe Bloggemeinde,

es gibt inzwischen mehrere Apps, die im Alltagsleben für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung mit Informationen aufwarten. Die Entwicklungen schreiten rasant voran.
Das Thema „maschinelle Erkennung mit Hilfe künstlicher neuronaler Netze” entwickelt sich derzeit quasi mit Überlichtgeschwindigkeit. In zwei Jahren werden wir sicherlich über Apps und Geräte verfügen können, von denen man
aktuell – als Mensch im Allgemeinen und als blinder Mensch im Besonderen – nur träumen kann.

So bringt beispielsweise “Be My Eyes” sehende, sehbehinderte und blinde Nutzer via Crowdsourcing zusammen. Bei der App
„TapTapSee” erfolgt zunächst eine maschinelle Erkennung, erst wenn diese nicht präzise genug ist, wird das Foto an menschliche Helfer weitergeleitet.

Die App “Aipoly vision” nutzt künstliche Intelligenz, um Bilder zu erkennen. Die Erkennung erfolgt dabei nicht auf einem Server irgendwo in der Welt, über den man selbst keine Kontrolle hat, sondern auf dem eigenen Smartphone und zudem fast in Echtzeit: Man richtet die Kamera auf ein Objekt, hört eine Beschreibung, wandert mit der Kamera weiter, hört eine weitere Beschreibung – und kann so äußerst schnell einen ganzen Raum erkunden. Die grundsätzlich kostenlose App erkennt nach entsprechenden InApp-Käufen auch Geldscheine, Barcodes und QR-Codes.

Vermutlich brauchen wir in Zukunft nicht mehr für jede “Erkennungsart” verschiedene Apps, sondern finden Funktionen wie Objekt-, Barcode-, QR-Code und Personenerkennung in einer einzigen App. Dies ist auch ein erklärtes Ziel der OrCam, die noch in diesem Jahr in einer überarbeiteten Version angeboten werden soll, die dann neben der Vorlesefunktion, der Geldschein- und Gesichtererkennung auch Barcodes lesen wird.

Entnommen aus dem blista-Newsletter “Beruf & Karriere” 5 – 08/2017,

Förderfinder-App

Liebe Bloggemeinde,

wer fördert die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung?
REHADAT hat die erste App zur Suche nach Fördermöglichkeiten für die berufliche Teilhabe von (schwer)behinderten Menschen in Deutschland veröffentlicht. Arbeitgeber, Berater und Betroffene können nach bundesweiter Regelförderung oder nach Sonderförderprogrammen der Länder suchen – bis jetzt sind über 50 verschiedene Fördermöglichkeiten vorhanden.

Der Nutzer kann die Suche individuell gestalten und erfährt in der Detailansicht mehr über Zielgruppe, genaue Inhalte, Laufzeit und Umfang der Förderung. Außerdem bekommt er nützliche Links zu Ansprechpartnern oder direkt zum jeweiligen Programm. Ein umfangreiches Lexikon der beruflichen Teilhabe ergänzt die barrierefreie App.

Zum Hintergrund: Die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt soll in Deutschland weiter erhöht werden. Deswegen wird die Ausbildung, Einstellung und Weiterbeschäftigung von behinderten, schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen gefördert. Es gibt Förderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Form von finanziellen Zuschüssen, Darlehen und Prämien. Darüber hinaus erhalten Arbeitgeber und Arbeitnehmer umfangreiche kostenfreie Beratung oder Coachings durch Integrationsberater bei den Kammern, der Rehabilitationsträger, der Integrationsämter und Berater anderer Dienstleister.

Die kostenlose Förderfinder-App ist im Google Play Store und iTunes App Store erhältlich.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Kontakt für Rückfragen:
Andrea Kurtenacker
Telefon 02 21 – 49 81 848
Mailto: kurtenacker@iwkoeln.de

Kostenlose App zum Lesen der Bücher der Norddeutschen Blindenbüchereien

Liebe Bloggemeinde,

Kostenlose App zum Lesen der Bücher der Norddeutschen Blindenbüchereien
Die App der Norddeutsche Büchereien für blinde und sehbehinderte Menschen ermöglicht den mobilen Zugang zu Braille-Büchern, Hörbüchern und Hörfilmen. Sie läuft ab sofort auch auf Android-Geräten. Die von dem selbst blinden Dresdner IT-Experten Dr. Jan Blüher und seiner Firma visorApps im Auftrag entwickelte App Blibu NBH&CB kann ab sofort im Play Store kostenlos geladen werden.

Die Geschäftsführerin der NBH, Elke Dittmer, ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis: “Die Firma visorApps ist ein Garant für Apps, die für alle Menschen barrierefrei nutzbar, ansprechend in Design und Funktionalität sowohl für sehende als auch für sehbeeinträchtigte Menschen sind.”

Alle Funktionen der für IOS bereits erhältlichen App gibt es nun auch für Android-Geräte ab Version 4.1.

* Einfache und erweiterte Suche im Braille-, Hörbuch- und Hörfilm-Katalog
* Detaillierte Informationen zu allen Büchern und Filmen
* Hörproben
* Online-Ausleihe und Download von Hörbüchern auf Ihr Gerät
* Online- und Offline-Wiedergabe der ausgeliehenen Hörbücher
* Bestellung von Braille-Büchern, Hörbüchern und Hörfilmen auf CD zu den Hörern nach Hause
* Verwaltung der Bestellungen in der Mediathek
* Neuregistrierung bei der NBH / CB
* Blibu ist vollständig mit TalkBack bedienbar

Blibu NBH&CB orientiert sich in Design und Funktion an der im vergangenen Jahr ebenfalls von visorApps veröffentlichten App der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig (DZB) (http://visorapps.com/app-entwicklungen-fuer-dritte/dzb/).

Links zum Download der App:

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.blindenbuecherei.nbh_app

https://itunes.apple.com/de/app/blibu-nbh-cb/id839466294?mt=8

Kontakt des Herstellers:
visorApps | Dr. Jan Blüher | Bayreuther Str. 2 | D-01187 Dresden | Tel.: +49 (0) 351 16053907 |
Mobil: +49 (0) 176 349262420 | E-Mail: jan.blueher@visorApps.com | web: http://visorApps.com |
Twitter: www.twitter.com/#visorApps | Facebook: www.facebook.com/VisorApps

App – MyTherapy für sichere Medikamenteneinnahme?

Liebe Bloggemeinde,

hilft die MyTherapy App Menschen mit Sehbehinderung?
Die App unterstützt die sichere Medikamenteneinnahme z.B. durch Erinnerungen und ein Einnahmeprotokoll?
Viele Patienten nutzen die App auch als umfassendes Tagebuch, z.B. für Wohlbefinden oder Messungen wie Blutdruck etc. Alle Daten lassen sich leicht mit Ärzten oder Angehörigen teilen.

Die App funktioniert mit “Voice Over” (IOS) und “Talk Back” (Android).
Die App besteht aus fünf Writern.
Heute, Tagebuch, Team, Therapie und Sonstiges.
Im Writer Heute können sie sich das Protokoll mit den von ihnen erledigten Aufgaben, also die bereits als erledigt gemeldeten Aufgaben anzeigen lassen.
Neben der klassischen Erinnerung an eine Medikamenteneinnahme, die App ist bei der Medikamentensuche übrigens behilflich, können sie auch Aufgaben für Messungen, Aktivitäten oder Symtomabfragen anlegen.
Die App erinnert sie an die Aufgabe und sie können sie mit einer Bestätigung als erledigt melden.
Im Writer Tagebuch finden sie Statistiken.
Um die Ergebnisse per Mail zu erhalten, ist eine Registrierung erforderlich!
Im Writer Team können sie sich mit weiteren App Nutzern verbinden, damit diese sie bei der zeitgerechten Erledigung ihrer Aufgabe und ihrer Gesundheitsplanung unterstützen.
Im Writer Therapie erfassen sie Medikamente, Messungen, Aktivitäten und Symtomabfragen.
Im Writer Sonstiges nehmen sie Einstellungen vor und erhalten Informationen zur App.

Sebastian Eckardt, Referent für elektronische Hilfsmittel für sehbehinderte Menschen des BBSB e. V. schreibt in seinem kurzen Testbericht:
Die Schriftgröße in der App passt sich an die Systemschriftgröße an. Eigene Einstellungen sind nicht möglich. Auch die Farbinvertierung wird unterstützt.
Erfasst werden können sämtliche Medikamente, Messwerte und Aktivitäten, entweder als Tägliche Aufgabe/Einnahme oder auch als spontaner Eintrag. Man wird dann an die entsprechende Einnahme erinnert, sofern man dies wünscht.
Die Erfassung der Werte erfolgt über Schieberegler. Diese finde ich zur Eingabe nicht unbedingt vorteilhaft.

Die App finden sie unter
itunes.apple.com/de/app/mytherapy-medikamente-im-griff./id662170995?mt=8
und
play.google.com/store/apps/details?id=eu.smartpatient.mytherapy

Kontaktdaten des Herstellers:
MyTherapy
Landwehrstr. 60/62
D-80336 München
www.mytherapyapp.com
E-Mail: joas@mytherapyapp.com

Navigations-App für IGA nun auch für IOS

Liebe Bloggemeinde,

unter dem Motto „Ein MEHR aus Farben” lädt bekanntlich die IGA Berlin vom 13. April bis 15. Oktober 2017 zu einem Festival der Gartenkunst ein. Blinden und sehbehinderten Besuchern bietet die Internationale Gartenausstellung eine Premiere: Mit Hilfe der App „IGA-Guide Berlin” können sie sich über das 104 Hektar große Gelände navigieren lassen.

In der Oktober-Ausgabe der damaligen „Gegenwart” wurde ausführlich über das unter Beteiligung des DBSV durchgeführte Forschungsprojekt „m4guide” berichtet. Von 2012 bis 2016 wurden die technischen Grundlagen für eine Navigations-App entwickelt, die es blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht, sich zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und in öffentlichen Gebäuden selbstständig und sicher zu bewegen.

Zwischenzeitlich ist mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, der IGA und der Grün Berlin GmbH ein Anwendungsbeispiel für die IGA 2017 entstanden. Durch Hinterlegung unterschiedlicher Profile zur Navigation kann die kostenfreie App von blinden, sehbehinderten, sehenden und rollstuhlfahrenden Menschen genutzt werden.
Der Besucher mit Seheinschränkung lässt seinen Standort über das Satellitensystem GPS bestimmen, gibt sein Ziel ein und kann sich dann per Sprachausgabe über das IGA-Gelände führen lassen. Neben drei Besucherrouten gibt es für blinde und sehbehinderte Menschen auch eine „Tour der Sinne”. In die Routenführung einbezogen ist auch die neugebaute Seilbahn der IGA. An einigen Orten auf dem Gelände ist keine Navigation möglich, weil die Wege zu schmal und verschlungen sind. Hier wird ein entsprechender Hinweis gegeben.
Sobald der Nutzer der App in die Nähe eines thematischen Bereichs der Gärten der Welt, des Wuhletals oder des Kienbergparks kommt, erhält er dank 150 installierter Beacons automatisch eine ausführliche Beschreibung mit spezifischen Hinweisen. Die kleinen Sender übertragen ihre Daten an entsprechend konfigurierte Smartphones.

Für die Anfahrt zur IGA kann die App aufgrund noch nicht vorliegender Daten nicht genutzt werden. Der Besucher wird aber von den umliegenden Stationen des öffentlichen Personennahverkehrs zum nächstgelegenen Eingang navigiert. Die App steht ab sofort zum kostenlosen Download im App Store als „IGA-Guide Berlin” unter folgendem Link bereit:
http://30254.seu.cleverreach.com/c/27119600/e77ce70b1a6-oqginm

Der „IGA-Guide Berlin” wird auch über die Gartenausstellung hinaus durch die Gärten der Welt in Berlin-Marzahn führen. Aus technischen Gründen wurde zuerst die Android-Version entwickelt und veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung konnten bestehende Bugs durch Nutzer aufgedeckt und beseitigt werden, so dass die iOS-Version die bekannten Fehler nicht mehr enthält. Sollten jedoch dennoch Fehler auftreten, bitte eine Beschreibung des Fehlers an h-k.peter@dbsv.org, damit die Entwickler möglichst zeitnah darauf reagieren können.

Das Angebot der IGA bietet einen Vorgeschmack auf eine erweiterte App des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, die für 2018 geplant ist. Hier werden die Ergebnisse des Projekts „m4guide” nachhaltig umgesetzt, um blinden und sehbehinderten Menschen in ganz Berlin die Navigation von Tür zu Tür zu ermöglichen.

Mit der App durchs Rheinland

Liebe Bloggemeinde,

ob diese App gut zu bedienen ist, wenn man sehbeeinträchtigt ist, habe ich keinerlei Info erhalten.

LVR präsentiert die neue App KuLaDig / Informationen zur Kulturlandschaft
Köln. 6. März 2017. „Diese App bietet einen echten Mehrwert und ist ein toller Service”, lobte Prof. Jürgen Rolle, Vorsitzender des Kulturausschusses des LVR im heutigen Kulturausschuss. Das neueste Produkt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) – die App KuLaDig, ein rheinlandweit einzigartiges Informationssystem zur Kulturlandschaft im Rheinland – wurde den rheinischen Kulturpolitikerinnen und –politikern mit all ihren Funktionen und Möglichkeiten vorgestellt.

Welchen Nutzen dürfen Interessierte erwarten?
Das haben wohl die meisten schon einmal erlebt: Bei dem Ausflug durch das Rheinland fällt die stillgelegte Fabrik, eine Allee oder eine Burg ins Auge. Damit einher geht die Frage nach dem Namen, der Datierung und der Geschichte.

Mit der neuen kostenlosen App haben Interessierte nun die gewünschten Informationen gut aufbereitet, informativ und leicht verständlich auf ihrem Smartphone jederzeit zur Hand. Sie können jetzt direkt vor Ort kulturhistorische Informationen abrufen und die Objekte anschauen. So werden stumme Zeugnisse der Vergangenheit zum Sprechen gebracht. Die App fußt auf dem Informationssystem Kultur. Landschaft. Digital. – KuLaDig – welches auch weiterhin als Web-Anwendung unter www.kuladig.lvr.de zur Verfügung steht. Der Datenbestand wird ständig erweitert, so dass es sich lohnt, immer mal wieder hineinzuschauen.

Weiterhin bietet die App unter anderem eine Standortabfrage über GPS, die Vorschau auf viele Objekte durch Fotos, Erläuterungen zur Geschichte der Objekte, Verweise auf ähnliche oder in Zusammenhang stehende Objekte, themenspezifische Suchergebnisse, die Angabe der Entfernung von Objekten zum Standort und vieles mehr.

Die App KuLaDig ist kostenlos in der Android-Version im Google Play Store oder in der iOS-Version im itunes-Store erhältlich.

Hahnenkamm-Rennen als App

Liebe Leser,

AUDIO2 Wien-Hamburg hat eine App speziell für blinde und sehbehinderte Sportfans entwickelt. Mit dieser App können Sie die Audiodeskription der Hahnenkamm-Rennen live aus Kitzbühel verfolgen. Ebenso steht ihnen zusätzlich der englische Kommentar oder der Platzsprecher zur Verfügung.

Die App können Sie hier laden:
Für das Apple iPhone:
https://itunes.apple.com/de/app/hahnenkamm-audio/id1184930051
Telephone mit Android Betriebsystem:
https://play.google.com/store/apps/details?id=at.soap.hahnenkamm

Folgende Rennen werden mit Live-Audiodeskription und mit englischem Kommentar
gestreamt:
18.1.2017 11:30 Uhr Training Abfahrt
19.1.2017 11:30 Uhr HAHNENKAMM SUPER-G
20.1.2017 11:30 Uhr HAHNENKAMM ABFAHRT
21.1.2017 10:15 Uhr HAHNENKAMM SLALOM 1. & 2. Lauf

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Ihr Feedback können sie dem Entwickler mitteilen.
Kontaktdaten:
Michael Kastelic
AUDIO2 Wien-Hamburg
DATAMATIX Datensysteme GmbH
Ruhrstrasse 6B
D-22761 Hamburg
Telefon: 0 40 – 35 73 07 02
Mailto:m.kastelic@audio2.de
Internet: http://www.audio2.de

Zielsicher von Tür zu Tür – Forschungsprojekt m4guide zieht Bilanz

Liebe Leserinnen und Leser,

es fing an mit einer Fachtagung des DBSV. Im Jahr 2007 trafen sich Programmierer und Entwickler mit Vertretern der Selbsthilfe und der Industrie, um gemeinsam darüber nachzudenken, wie blinde Menschen von Tür zu Tür kommen – ohne Begleitung und in fremder Umgebung. Gesucht für diesen Zweck wurde ein Gerät, das unter freiem Himmel wie auch in Gebäuden möglichst präzise navigiert und die Info-Systeme des ÖPNV “anzapft”. Dies war der erste Schritt auf dem Weg zum “mobile multi-modal mobility guide” – kurz: m4guide.

Morgen (28.04.2016) werden im Berliner Roten Rathaus die Ergebnisse des Forschungsprojektes m4guide präsentiert, das aus der Fachtagung entstand. DBSV-Präsidentin Renate Reymann würdigt die gute Zusammenarbeit der Beteiligten: “Bei m4guide haben blinde, sehbehinderte und sehende Menschen daran mitgewirkt, ein neues Puzzleteil für eine barrierefreie Gesamtlösung zu schaffen.”

Auch Gerhard Renzel zieht eine positive Bilanz. “Die Ziele wurden erreicht”, stellt der Leiter des Gemeinsamen Fachausschusses für Umwelt und Verkehr beim DBSV fest. Renzel hat m4guide von Anfang an begleitet. Das Erfolgsrezept aus seiner Sicht? “m4guide ist keine Blinden-App, die Module werden in bestehende Anwendungen integriert. So kann sich Barrierefreiheit quasi wie ein Virus verbreiten!”

Blinde und sehende Berliner, die mit der App des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg unterwegs sind, werden voraussichtlich schon in naher Zukunft von m4guide profitieren. Die VBB-App soll dann beispielsweise in der Lage sein, einen nahenden Bus zu orten und während der Fahrt die kommenden Haltestellen zu nennen. “Und wenn ich schließlich aussteigen möchte, teile ich dem Fahrer meinen Haltewunsch mit, ohne den Knopf dafür zu suchen – einfach per Smartphone”, wünscht sich Renzel.

Ein Mitschnitt der Veranstaltung im Roten Rathaus wird ab dem 12. Mai unter www.m4guide.dbsv.org zum Download zur Verfügung stehen.