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Führung – Tropische Moderne

Liebe Leser/innen,

Roberto Burle Marx: Tropische Moderne
7. Juli – 3. Oktober 2017

Herzliche Einladung!
Führung für Blinde und Sehbehinderte mit Tastmodell

13.09., 16.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein, Berlin
Führung für Taube und Hörbehinderte in Gebärdensprache

14.09., 18.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Gehörlosenverband Berlin e.V.

Roberto Burle Marx (1909–1994) war ein Renaissancemensch des 20. Jahrhunderts: Landschaftsarchitekt, Maler, Bildhauer, Bühnenbildner, Designer und Umweltaktivist. Während seiner mehr als 60-jährigen Laufbahn gestaltete er weltweit über 2.000 Gärten und entdeckte auf Expeditionen fast 50 neue Pflanzenarten. Die Ausstellung zeigt seine revolutionäre, an abstrakter Malerei orientierte Landschaftsarchitektur, die bis heute internationales Ansehen genießt.

Verbindliche Anmeldungen bis 12.09. unter 030-202093-11 oder db.kunsthalle@db.com
Kosten: € 3 pro Person, eine im Schwerbehindertenausweis vermerkte Begleitperson ist frei.

Verliebt in Farben, Formen und Muster
Sonntag, 1. Oktober 2017
14-16 Uhr Familienworkshop für Taube und Hörbehinderte in Gebärde
16-17.30 Uhr Familienworkshop für Blinde und Sehbehinderte mit Tastmodell

Farben, Formen und Muster – Grün, Gelb und Rot. Der Künstler und Landschaftsarchitekt Roberto Burle Marx liebte Pflanzen, Blumen, Wind und Wasser. Wie hat er die Natur dargestellt? Gemeinsam erfahren wir mehr über sein Leben und entdecken seine Zeichnungen, Gemälde und Entwürfe für Plätze und Gärten. Anschließend gestalten wir mit unterschiedlichen Materialien eine bunte Landschaft aus Farben, Formen und Muster.
Kosten: 3 €, Familienticket: 8 €

Verbindliche Anmeldung bitte 4 Tage im Voraus unter Tel: (030) 20 209 311, Fax: (030) 20 209 320 oder db.kunsthalle@db.com

Deutsche Bank KunstHalle

Liebe Bloggemeinde,

anlässlich der Ausstellung “Kemang Wa Lehulere: Bird Song. Deutsche Bank „Künstler des Jahres” 2017″, die vom 24. März – 18. Juni 2017 in der Deutschen Bank KunstHalle präsentiert wird, möchten wir Sie gerne zu unserem speziellen Programm für Blinde, taube, seh- und hörbehinderte einladen.

Über Zeichen und Bilder
Sonntag, 23. April 2017
14-16 Uhr Familienworkshop für Taube und Hörbehinderte in Gebärde unter der Leitung von Veronika Kranzpiller
16-17.30 Uhr Familienworkshop für Blinde und Sehbehinderte mit Tastmodell unter der Leitung von Emanuele Valeriano

Wie unendliche Landschaften breiten sich weiße Zeichen und Bilder auf den schwarzen Tafeln und dem geritzten Wandbild von Kemang Wa Lehulere aus. Was haben sie zu bedeuten und welche Rolle spielt Musik in seiner Kunst? Gemeinsam erfahren wir mehr über Leben und Werk des Südafrikaners. Anschließend entwickeln wir eigene Bildzeichen, die wir auf Zeichnungen und Collagen auf langen Papierbahnen darstellen.

Führung für Blinde und Sehbehinderte mit Tastmodell
Mittwoch, 26. April, 16:30 Uhr

Führung für Taube und Hörbehinderte in Gebärde
Donnerstag, 27. April, 18:30 Uhr

Anmeldungen jeweils 4 Tage im Voraus bitte unter Deutsche Bank
KunstHalle, unter db.kunsthalle@db.com oder 030 / 20 20 93 11 entgegen.

Kosten: 3 Euro pro Person, 8 Euro pro Familie, eine Begleitperson, soweit im
Schwerbehindertenausweis vermerkt, ist frei.
Leitung: Emanuele Valeriano
Ort: Deutsche Bank KunstHalle, Unter den Linden 13/ 15 (Ecke
Charlottenstraße im Gebäude der Deutschen Bank), 10117 Berlin-Mitte
Treffpunkt: Counter

Fahrverbindung: U-Bhf. Stadtmitte (U2), U-Bhf. Französische Straße (U6), S-Bahn
Brandenburger Tor, S-Bahn Friedrichstraße , Busse 100, 200, TXL

Weitere infos auf www.deutsche-bank-kunsthalle.de/kunsthalle/de/

Taubblinden Assistenz – Lehrbuch

Liebe Bloggemeinde,

das TBA – Lehrbuch erscheint am 21. Januar 2016

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der TBA-Qualifizierungsinstitute (AGTI)
280 Seiten
87 Abbildungen
Kartoniert
34,00 Euro
ISBN 978-3-941146-61-7
Weitere Infos: http://median-verlag.de

Eine qualifizierte Assistenz für Menschen mit Taubblindheit und Hörsehbehinderung ist der Schlüssel zur Teilhabe dieses Personenkreises am gesellschaftlichen Leben. Ein möglichst barrierefreier Zugang zu Information, Kommunikation und Mobilität wird durch die Taubblinden-Assistenz sichergestellt. Sie trägt einen wesentlichen Teil zum selbstbestimmten und Sinnerfüllten Leben von Menschen mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung in einer hörend-sehenden Gemeinschaft dar.
Assistenz für Menschen mit Taubblindheit und Hörsehbehinderung wird in Deutschland noch nicht lange explizit in den Fokus genommen. In der Folge sind auch Qualifizierungsangebote kein Schwerpunktthema, trotz dass die Einfürung eines Merkzeichens „taubblind/hörsehbehindert“ im Schwerbehindertenausweis wiederholt politisch thematisiert wurde. Erste Angebote in der Qualifiierung von Taubblinden-Assistenten haben in Deutschland 2007 begonnen. Seit 2012 gibt es ein Qualifikationsprofil für Taubblinden-Assistentinnen und -Assistenten des gemeinsamen Fachausschusses Hörsehbehindert/Taubblind (GFTB), an dem sich die Qualifizierungsinstitute orientieren. Zwischenzeitlich gibt es fünf Anbieter für Qualifizierungen in Deutschland: Das Deutsche Taubblindenwerk Hannover, die Diakademie Moritzburg, GIB Nürnberg, die Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn und das TBA-Projekt Recklinghausen.

Damit diese Anbieter für einen Konsens an Inhalten stehen sowie diesen auch lehren können und die Qualifizierungsteilnehmer Zugang zum Wissenskanon haben, ist dieses Lehrbuch Taubblinden-Assistenz entstanden. Es ist das erste deutschsprachige Werk, das sich der Thematik Taubblinden-Assistenz widmet und das in den Qualifizierungsinstituten gelehrte Wissen kompakt darstellt. Es beschreibt insbesondere Inhalte zu Grundlagen im Kontext von Taubblindheit/ Hörsehbehinderung, Kommunikation sowie Information, Rehabilitation, Recht, Psychologie, das Assistenten-Selbstverständnis und stellt dies anschaulich anhand von praktischen Beispielen dar.

Blindengeld und weitere Zahlungen ab 1. Juli 2015

Der Bundesrat hat einer Rentenerhöhung ab dem 1. Juli 2015 zugestimmt. Da Blindenhilfe und Blindengeld an den Rentenwert gekoppelt sind, verändern sich die Beträge ebenfalls jeweils zum 1. Juli.
Die Blindenhilfe hat sich ab 1. Juli 2015 auf 653,94 Euro erhöht (bisher: 640,51Euro).
Das Blindengeld beträgt ab 1. Juli 2015 523,15 Euro (bisher 512,41 Euro)..
Bei Blindheit und gleichzeitiger Gehörlosigkeit (Taubblindheit) werden weiterhin 1.189,00 Euro gezahlt.
Das Pflegegeld wegen hochgradiger Sehbehinderung oder Gehörlosigkeit beträgt 130,79 Euro (bisher: 128,10 Euro).
Liegen beide Behinderungen gleichzeitig vor, beträgt das Pflegegeld 261,58 Euro (bisher 256,20 Euro).
Auf das Pflegegeld werden weiterhin Leistungen aus der Pflegeversicherung angerechnet, und zwar bei Pflegestufe I 146,40 Euro und bei Pflegestufe II oder III 183,20 Euro.
In Einrichtungen werden ab 1. Juli 2015 folgende Leistungen gewährt:
- bei Blindheit 261,58 Euro (bisher 256,21 Euro).
- bei Blindheit und gleichzeitiger Gehörlosigkeit unverändert 594,50 Euro,
- bei hochgradiger Sehbehinderung oder Gehörlosigkeit 65,40 Euro (bisher 64,05 Euro) und
- bei hochgradiger Sehbehinderung und gleichzeitiger Gehörlosigkeit 130,79 Euro (bisher 128,10 Euro).

AssistenzpädagogInnen im Kindergarten

Liebe Bloggemeinde,
das könnte den Einen oder Anderen interessieren. Eine Ausbildung zum Assistenzpädagogen.
Hier die Info aus Bizeps:
Ausbildung von gehörlosen Personen zu AssistenzpaedagogInnen im Kindergarten.
Equalizent startet im September 2015 einen 10-monatigen Vorbereitungslehrgang für die Ausbildung von gehörlosen Personen zu AssistenzpaedagogInnen im Kindergarten.

https://www.bizeps.or.at/news.php?nr=15581

Knochenleitkopfhörer

Hallo liebe Bloggemeinde,

eine Info die interessant ist.
Insbesondere dürfte sie für Sehbehinderte mit Hörproblemen
aber auch für die Nutzer von Fußgänger-navigationssystemen
interessant sein.

Jeder Mensch hat an den Ohren einen Knochen der “Akustik leitet”.
Von diesem Knochen ausgehend bewerten auch Hals-Nasen-Ohrenärzte und
Hörgeräteakustiker die Hörfähigkeit.
Nun gibt es Kopfhörer, die ebenfalls diesen Knochen nutzen.
Sie heißen Knochenleitkopfhörer.
Somit kann derjenige unterwegs zum Beispiel Musik hören oder seinem
Navigationssystem oder was auch immer noch lauschen und so trotzdem hören, was um ihm herum geschieht, da die Ohren frei und dadurch auch noch aufnahmefähig sind.

Ich finde es mehr als bedenklich, wenn ihr Eure Ohren mit Kopfhörern “verstopft”, um Musik, ein Hörbuch oder sonstwas zu hören. Das kann ganz schön gefährlich werden.
A, bekommt man weniger “Umgebungsinfos”
und B, die Schallquelle, der Lautsprecher des Kopfhörers und der damit verbundene Schalldruck ist nahe dem Trommelfell und kann sehr leicht Haarrisse im Trommelfell verursachen, was mit der Lautstärke wenig zu tun hat (Die Bassbooter sind besonders klasse). Die “Haarrisse” verheilen natürlich wieder. Es bleiben jedoch Narben, welche die “Schwingungseigenschaften” der Trommelfelle mehr oder minder beeinflussen.
Mehr Narben = schlechter hören.
Erfühle eine Narbe auf der Haut. Etwas taub fühlt sich das an?
So ist das auch im übertragenen Sinn auch beim Trommelfell.

Liebe Grüße
    Eure
      Silja

Erinnerung – Demo 4. Oktober

Liebe Leser meines Blogs und der Webseite,

ich möchte Euch noch mal an die Demo am 4 Oktober erinnern. Erstmalig gehen taubblinde Menschen um sich Gehör zu verschaffen auf die Straße. Sie benötigen mehr Unterstützung, da sie nichts sehen und auch nichts hören. Diese soll ihnen gewährt werden.
Bitte stellt Euch das mal vor! Ihr könnt beides nicht! Also wenn ich mich da hinein versetze bekomme ich ein sehr unwohles Gefühl.
Dadurch, das ich nichts sehe, weiß ich wie es ist manchmal in Situationen zu kommen, wo ich Unterstützung benötige. Aber dazu auch noch nichts hören zu können, ….
Wie Ihr ja wißt, unterstütze ich taubblinde Menschen und möchte natürlich daß sie Ihr Recht bekommen. Es ist wirklich nicht leicht ohne finanzielle Unterstützung am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und teilzuhaben.