Archiv für den Autor: Silja Korn

Kommt auch in Hessen ein Taubblindengeld?

Liebe Bloggemeinde,

mit Blick auf die Umstellung von drei Pflegestufen auf fünf Pflegegrade der Pflegeversicherung sind die Anrechnungsregelungen im hessischen Landesblindengeldgesetz anzupassen.
Der Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen (BSBH) führte bereits im vergangenen Herbst Gespräche mit allen im hessischen Landtag vertretenen Parteien. Im Ramen dieser Gespräche brachte der Verein auch seine Forderung nach Einführung eines erweiterten staatlichen Nachteilsausgleichs für taubblinde Menschen ein.

Hessens SPD-Fraktion will nun auch die finanzielle Unterstützung für Menschen mit gleichzeitiger Hör- und Sehbehinderung erhöhen. Taubblinde seien im Alltag deutlich stärker eingeschränkt als Blinde oder Taube, begründete der SPD-Abgeordnete Ernst-Ewald Roth den Gesetzentwurf seiner Fraktion im Februar im Wiesbadener Landtag. Das Landesblindengeld sollte deshalb verdoppelt werden.
In Hessen gebe es etwa 30 Personen mit dieser Behinderung, sagte Roth. Die jährlichen Kosten würden sich mit der neuen Regelung auf rund 210.000 Euro belaufen. Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) kündigte einen eigenen Gesetzentwurf an.

Hessen ist übrigens, neben Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, eines der sechs Bundesländer, in welchen es bereits einen staatlichen Nachteilsausgleich für hochgradig sehbehinderte Menschen gibt.

Merkzeichen für Taubblindheit eingeführt

Liebe Bloggemeinde,

seit Anfang dieses Jahres gibt es das Merkzeichen TBL zum Eintrag in den amtlichen Schwerbehindertenausweis. Personen welche mindestens einen Grad der Behinderung (GdB) von 100 allein wegen ihrer Sehbeeinträchtigung, sowie einen GdB von mindestens 70 wegen eines zusätzlichen Hörverlustes haben, können es erhalten.

Das Merkzeichen muss schriftlich beantragt werden. Mit dem Merkzeichen können sie die Berechtigung zur Befreiung von der Rundfunk- und Fernsehgebühr nachweisen. Bei der Beantragung des Merkzeichen TBL unterstützen sie als Mitglied des BBSB gerne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialabteilungen.
Sie erreichen sie im für sie zuständigen BBZ.
Wir empfehlen Personen, die die Voraussetzungen erfüllen, das Merkzeichen zu beantragen. Nach und nach wird es sich als Nachweis für Taubblindheit durchsetzen.

Orientierungsveranstaltung für blinde und sehbehinderte Studieninteressierte

Liebe Bloggemeinde,

Jährlich bietet das Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) blinden
und sehbehinderten Oberstufenschülern/
-innen und Schulabsolventen/innen
aus ganz Deutschland eine Orientierungs-veranstaltung an. Über drei Tage können Fragen zu Universitäten und Hochschulen, Studienfächern und -abschlüssen, fachlichen Anforderungen, einzelnen Studienorten, studentischem Wohnen, Orientierung und Mobilität und vor allem zu spezifischen pädagogischen und technischen Unterstützungen im Studium diskutiert werden.
Dazu stehen Experten der jeweiligen Themenkomplexe, studentische Vertreter und sehgeschädigte Studierende aus höheren Semestern zur Verfügung.
Die Orientierungsveranstaltung wendet sich an alle Studieninteressierte mit Sehschädigung unabhängig vom Studienort.

Die nächste Informationsveranstaltung findet vom 22. – 24. Mai 2017 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) statt.
Für interessierte Eltern, die ihre Tochter/ihren Sohn begleiten möchten, wird ein gesondertes Programm angeboten.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anfahrt und Unterkunft müssen von den Teilnehmenden selbst getragen werden. Detaillierte Informationen, einschließlich Programm und Anmeldung, können unter: https://www.szs.kit.edu/484.php oder 0721/608-41937 angefordert werden. Um rechtzeitige Anmeldung bis spätestens 27. April 2017 wird gebeten.

Anmeldung und nähere Informationen:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) http://www.szs.kit.edu
Susanne Schneider
Engesserstr. 4 (Campus Süd)
76128 Karlsruhe
Mail: susanne.schneider@kit.edu
Tel: 0721/608-41937

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Liebe Bloggemeinde,

am Freitag, den 5. Mai 2017 zum 25. Mal ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

Wie in jedem Jahr wird es aus diesem Anlass eine Veranstaltung in Berlin geben: Um 15.00 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Bebelplatz statt. Danach der Protestmarsch zum Brandenburger Tor. Dort findet eine Podiumsdiskussion statt.

Weitere Informationen auf: www.protesttag-behinderte.de

Viele Grüße
Martin Seidler

Referent für Öffentlichkeitsarbeit ambulante dienste e. V.
Urbanstr. 100
10967 Berlin
Tel. 030/690487-0
Fax: 030/690487-23
Internet: www.adberlin.com
facebook: www.facebook.com/adberlin

Greta&Starks – März 2017

Liebe(r) Greta- AnwenderIn,

ein neuer fantastischer Kino-Blockbuster steht für dich bereit. Am Donnerstag kommt Disneys Die Schöne und das Biest in die Kinos. Der Fantasyfilm ist nicht nur was für die kleinen Filmfans, sondern begeistert die ganze Familie. Schau bei deinem Lieblingskino vorbei, um dich vom Film mitreißen zu lassen. Das große Update für Greta hat sich gelohnt, denn jetzt können wir viele High-Security-Titel wie Die Schöne und das Biest für dich schon vor dem offiziellen Kinostart zugänglich machen. So kannst du auch bei exklusiven Previews oder Premieren dabei sein.

Aktuell im Kino: Die Schöne und das Biest, Wilde Maus, Der junge Karl Marx, Bibi & Tina – Tohuwabohu Total, A Cure for Wellness, Mein Leben als Zucchini, Fifty Shades of Grey 2, Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen, Die feine Gesellschaft, Split, Mein Blind Date mit dem Leben, u.v.m.

Demnächst im Kino: Tiger Girl, Fast and Furious 8, Queen of Katwe, Guardians of the Galaxy Vol. 2, Die Frau des Zoodirektors, Pirates of the Caribbean: Salazars Rache, Beuys, Hanni & Nanni, Die Mumie, Cars 3, THOR: Ragnarok, Coco, u.v.m.

TV-Reportage über Greta: Challenge – Bildnis eines behinderten Mannes
“Schaut mich an! Schaut genau hin”, scheint er zu sagen. Ausflüchte lässt er nicht gelten. Herausfordernd, wissend, überlegen und distanziert zugleich ist sein Blick. Über den Mann mit Behinderung auf dem großen Bildnis, das eigentlich niemand übersehen kann, keine einzige nennenswerte Erwähnung in der Literatur. Im Gegenteil. Neugierig? Dann schalte ein und erfahre mehr darüber. Die TV- Ausstrahlung ist am 27. März um ca. 2:00 Uhr auf Kabel1.

Hast du noch weitere Fragen oder Anregungen? Kontaktiere uns gleich, wir helfen dir gerne weiter!

Liebe Grüße,

Dein Greta & Starks Team
Ansprechpartnerin: Seneit Debese
Schönhauser Allee 141 B, 10437 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 68 91 97 44
Telefax: +49 (0) 30 68 91 97 50

E-Mail: info@gretaundstarks.de
www.gretaundstarks.de

Ehemaliger Sonderschüler verklagt Land

Liebe Bloggemeinde,

diese Info hier ist mehr als erschreckend!

Weil eine Sonderschule in Köln ihn als “geistig behindert” einstufte und
einen Schulortwechsel verweigerte, hat ein ehemaliger Sonderschüler
Nordrhein-Westfalen auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen
Amtspflichtverletzung von Sonderpädagogen des Landes verklagt.

https://bize.ps/jo

Stimmen Sie für den Erhalt der City-Toiletten!

Liebe Bloggemeinde,

öffentliche Toiletten sind wichtig!
In Berlin läuft derzeit eine Online-Petition zum Erhalt der City-Toiletten.

Der Senat hatte den Vertrag zum Jahresende 2018 gekündigt. Derzeit bietet allein der Stadtmöblierer Wall mehr als 200 City-WCs an – voll automatisch und barrierefrei. Der Senat hat jedoch das Toilettensystem in Frage gestellt, weil die Stadtwerbung, über die Wall seine Toiletten finanziert, neu ausgeschrieben werden soll. Die Berliner City-Toiletten
gelten als Erfolgsmodell, Städte wie Stockholm oder Paris haben das Modell inzwischen kopiert.

Bis 20. Mai können Sie online unterschreiben. Die Seite ist barrierefrei.

Wie funktioniert das?
1. Klicken Sie auf den nachfolgenden Link, der direkt zur Petition führt:
www.openpetition.de/petition/online/oeffentliche-citytoiletten-in-berlin-sichern-und-erhalten

2. Tragen Sie Ihren Vor- und Nachnamen, Ihre Postleitzahl und Ihren Ort, Ihre Straße und Hausnummer sowie Ihre E-Mail-Adresse in die entsprechenden Felder ein.

3. Anschließend bestätigen Sie bitte Ihre Unterschrift mit einem Klick in der E-Mail, die Ihnen nach Ihrer Unterzeichnung zugeschickt wird.

Ihre Daten unterliegen selbstverständlich den Richtlinien des Datenschutzes.

Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name auf der Seite der Petition angezeigt wird, dann setzen Sie bitte ein Häkchen bei „Anonym bleiben“. Das bedeutet, dass Ihr Name, Ihre Straße und Ihre Hausnummer an keiner Stelle öffentlich angezeigt werden.

Schlafstörungen wegen Sehbehinderung – Die Uni Münster forscht

Liebe Bloggemeinde,

Schlafstörungen bei Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sind wissenschaftlich kaum erforscht. Ein Forschungsprojekt der Universität Münster will das ändern und sucht deshalb Freiwillige für eine Befragung. Teilnehmen können alle, die eine starke Sehbehinderung haben, mit Schlafstörungen oder ohne. Diese Studie entsteht im Rahmen einer Masterarbeit am Fachbereich Psychologie und ist unabhängig von bestimmten Krankheitsbildern oder Medikamentenentwicklungen. Die Fragen können online oder am Telefon beantwortet werden. Auch eine Zusendung ist möglich.
Kontakt: Donata Grünewald,
Telefon: 0251/834420 (Mo. bis Do. 9:00-16:00 Uhr).
E-Mail: schlafstudie-muenster@web.de .

Klettern für Menschen mit Beeinträchtigungen

Liebe Bloggemeinde,

die Sektion Berlin des Deutschen Alpenverein e.V. lädt, in Kooperation mit dem Behinderten- und Rehabilitations Sportverband Berlin e.V. am 25. März 2017 in der Zeit von 14-18 Uhr in das
DAV Kletterzentrum Berlin,
Seydlitzstr. 1H, 10557 Berlin ein.

Für Kinder und Erwachsene mit Handicap ist der Eintritt frei.

Anmeldung bitte unter paraclimbing@dav-berlin.de

Weitere Informationen unter:
http://www.dav-berlin.de/index.php/1027-tag-des-paraclimbing-am-25-maerz-2017

Ein Bericht über eine meiner Kletteraktionen: http://siljakorn.de/kletter.shtml

Mit der App durchs Rheinland

Liebe Bloggemeinde,

ob diese App gut zu bedienen ist, wenn man sehbeeinträchtigt ist, habe ich keinerlei Info erhalten.

LVR präsentiert die neue App KuLaDig / Informationen zur Kulturlandschaft
Köln. 6. März 2017. „Diese App bietet einen echten Mehrwert und ist ein toller Service”, lobte Prof. Jürgen Rolle, Vorsitzender des Kulturausschusses des LVR im heutigen Kulturausschuss. Das neueste Produkt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) – die App KuLaDig, ein rheinlandweit einzigartiges Informationssystem zur Kulturlandschaft im Rheinland – wurde den rheinischen Kulturpolitikerinnen und –politikern mit all ihren Funktionen und Möglichkeiten vorgestellt.

Welchen Nutzen dürfen Interessierte erwarten?
Das haben wohl die meisten schon einmal erlebt: Bei dem Ausflug durch das Rheinland fällt die stillgelegte Fabrik, eine Allee oder eine Burg ins Auge. Damit einher geht die Frage nach dem Namen, der Datierung und der Geschichte.

Mit der neuen kostenlosen App haben Interessierte nun die gewünschten Informationen gut aufbereitet, informativ und leicht verständlich auf ihrem Smartphone jederzeit zur Hand. Sie können jetzt direkt vor Ort kulturhistorische Informationen abrufen und die Objekte anschauen. So werden stumme Zeugnisse der Vergangenheit zum Sprechen gebracht. Die App fußt auf dem Informationssystem Kultur. Landschaft. Digital. – KuLaDig – welches auch weiterhin als Web-Anwendung unter www.kuladig.lvr.de zur Verfügung steht. Der Datenbestand wird ständig erweitert, so dass es sich lohnt, immer mal wieder hineinzuschauen.

Weiterhin bietet die App unter anderem eine Standortabfrage über GPS, die Vorschau auf viele Objekte durch Fotos, Erläuterungen zur Geschichte der Objekte, Verweise auf ähnliche oder in Zusammenhang stehende Objekte, themenspezifische Suchergebnisse, die Angabe der Entfernung von Objekten zum Standort und vieles mehr.

Die App KuLaDig ist kostenlos in der Android-Version im Google Play Store oder in der iOS-Version im itunes-Store erhältlich.