Archiv für den Autor: Silja Korn

Schönheit der Blinden

Hallo lieber Leser/in meines Blogs,

wunderbar, es gibt eine weitere Ausstellung vom Projekt “Schönheit der Blinden” was Karsten Hein gemeinsam mit Frau Sonntag ins Leben gerufen hat.
Dort wurden Kleidungsstücke mit Blindenschrift versehen und blinde Models präsentierten sie. Auch ich war dabei! Das war echt cool. Darüber habe ich einen Beitrag bei mir auf der Webseite veröffentlicht. Es lohnt sich diese Kleidungsstücke anzusehen und ja man kann diese auch mit den Händen betrachten.
Hier also der veröffentlichte Text von Karsten Hein.
Die Schönheit der Blinden ab 10. Juni in Magdeburg by karsten

Es geht weiter! Vom 10. Juni bis 10. Juli 2014 läuft unsere Ausstellung DIE SCHÖNHEIT DER BLINDEN im City Carré in Magdeburg, direkt gegenüber vom Hauptbahnhof.

Ausstellung wird wieder begleitet von einem Konzert im Dunkel und – neu – diesmal auch mit einer Veranstaltungsreihe!

Nähere Infos im PDF hier: Barrierefrei- Schönheit der Blinden

Hörbuch zum Thema Inklusion

Lieber Leser meines Blogs,

heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, was für den Einen oder Anderen für die bessere Verständigung zum Thema: “Inklusion” weiter helfen wird. Denn Inklusion wird noch immer nicht so recht verstanden, was es in sich birgt usw..
Hier also der Tip.
Hörbuch: Vom inklusiv-respektvollen Umgang unter Menschen
Vorurteilsfreie Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung werden nur durch erweiterte Anstrengungen zur Bewusstseinsbildung alltäglich, wie sie die UN_Behindertenrechtskonvention ausdrücklich fordert. Prof. Kurt Jacobs hat sich als Hochschullehrer über Jahrzehnte der Rehabilitation von Menschen mit Behinderung gewidmet. Gemeinsam mit drei Co-Autoren gibt er jetzt in seinem Buch “Respektvolle Begegnungen” viele beispielhafte Hinweise, wie der Umgang zwischen Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen und ihrer Umwelt frei von Verletzungen und Peinlichkeiten gestaltet werden kann. Das Buch ist auch als Daisy-Hörbuch für 10 Euro erhältlich bei atz Hörmedien für Sehbehinderte und Blinde e.V. , Telefon 05531/7153, E-Mail: atz@blindenzeitung.de.

Ungerecht, nur 2.600 Euro

Lieber Leser,

das möchte ich Euch nicht vorenthalten, was der DVBS heute in seinem
Newsletter veröffentlicht hat.
Ich finde dies so unglaublich, was Menschen mit Behinderung alles in ihrem Leben erfahren müssen. Da kräuseln sich mir die Nackenhaare. Das kann doch nicht angehen!
Hier also die Info:
Ist doch gar nicht so schlimm?

Daß ein stark pflegebedürftiger behinderter Mensch von seinen etwaigen Gehalt u.U. nur behalten darf, was er auch an Sozialhilfe bekäme, dass behinderungsbedingter Mehrbedarf (Technik, Assistenz.) im Studium in Deutschland nur finanziert wird, wenn der jeweils Betroffene hinreichend arm ist, mag manchen ungerecht erscheinen. Der Bundesregierung nicht unbedingt.
Die Eingliederungshilfe sei keine “Armutsfalle”, lässt sie sich auf eine kleine Anfrage der Bundestags-Grünen hin vernehmen. Im Presseticker des Parlaments lesen wir weiter.
“[.]Die Fraktion hatte unter anderem kritisiert, dass ein behinderter
Mensch, der Leistungen der Eingliederungshilfe bezieht, seine Vermögensverhältnisse offenlegen muss und nur ein Schonvermögen von 2.600 Euro auf dem Konto haben darf. Die Bundesregierung betont, dass der Einsatz eigener Mittel zur Finanzierung von Unterstützungsleistungen nur verlangt werden dürfe, wenn diese eigenen Mittel über der Einkommensgrenze liegen und auch dann nur in zumutbarem Umfang. Ein Einsatz des gesamten Einkommens sei rechtlich nicht möglich. Schwerstpflegebedürftigen und blinden Menschen dürften auch jenseits der Einkommensgrenze nur mit 40 Prozent an den
anfallenden Kosten beteiligt werden, schreibt die Regierung. Sie betont, dass dem Sozialhilfeträger bei der Anrechnung des Eigenanteils ein breiter Entscheidungsrahmen eingeräumt werde, der verhindert, dass existenzgefährdende Härtefälle eintreten.”
“Breiter Entscheidungsrahmen” klingt gut.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal
Michael Herbst

Von Pixeln zu Tönen

Liebe Leser meines Blogs,

heute habe ich wieder etwas interessantes zu berichten.
Von Pixeln zu Tönen: Via Smartphone Farben und Formen hören – heise online Mein Mann und ich haben so etwas ähnliches 2008 in einer Studie an einer Universität getestet. Da hatten wir zwar noch kein Smartphone zur Verfügung. Man gab uns ein kleinen Rechner, Brille mit Kamera und Kopfhörer in die Hand. Dann gab man uns verschiedene Gegenstände die vorerst auf einen Tisch mit dieser Technik zu erkennen waren. Als wir damit besser umgehen konnten sind wir nach draußen gegangen. Ich habe diese Art und Weise die Umwelt so wahrzunehmen für mich nicht entdecken können. Da die unterschiedlichen Töne mich ziemlich angestrengt haben. Ich denke aber, das diese Art und Weise nun, von der ich Euch heute berichten möchte schon besser ausgereift ist.
Also liest selbst und macht Euch Eure eigenen Gedanken dazu.
Ganz lieben Gruß
 Eure
   Silja

Hier nun der Bericht:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Schon im letzten Jahr wurde dieses neuartige System vorgestellt und anscheinend wird es weiterentwickelt, wie der folgende
Bericht auf Heise-Online zeigt: Ein neues System der Echolokation setzt Bildinformation in hörbare Klanglandschaften um und das nun mit handlicher Technik,einer Kamera am Brillengestell, Stereokopfhörern und einem Smartphone. Selbst Sehende können mit dem System arbeiten. Fledermäuse und Delfine können es – und mit viel Übung auch manche Blinde: aus dem Echo eines Klicklauts ihre Umgebung erkennen. Doch die meisten Menschen hören aus Umgebungsgeräuschen nur ungefähre Hinweise heraus. Das wollen israelische Forscher nun mithilfe von Technik ändern: Sie setzen Kamerabilder in Klanglandschaften um, die übers Ohr nicht nur Distanzen und Formen, sondern auch Farben und Materialien vermitteln können.
EyeMusic-System für Grundformen und Farben
Eine einfache Kamera am Brillengestell liefert die Bilder, die das EyeMusic-System in Klänge umwandelt. So kann der Proband unter den Äpfeln auf dem Teller den roten erkennen. Mit ihrem EyeMusic-System, das im Vorjahr bereits erste Tests bestand, sind selbst Gesichtsausdrücke und Körperhaltungen grob zu erkennen. In Kombination mit Kamera und Kopfhörer ist der Algorithmus sogar auf Smartphones einsetzbar. Schon nach wenigen Stunden Übung konnten blinde Testpersonen verschiedene Grundformen und Farben heraushören.
Dasselbe gelang auch sehenden Probanden mit einer Augenbinde, schreibt das Team im Fachblatt Restorative Neurology and Neuroscience. Was dabei im Gehirn geschieht, enthüllt ihr zweiter aktueller Bericht im Magazin Current Biology : Hirnscans beweisen, dass ein solches “Sehen über das Ohr” tatsächlich die visuellen Areale im Gehirn beschäftigt. Teure und unhandliche Technik abgelöst
“Wir zeigen, dass es möglich ist, die grundlegenden Elemente von Formen per EyeMusic zu kodieren”, erklärt Amir Amedi von der Hebrew University in Jerusalem. “Zudem ist der Erfolg beim Assoziieren von Farbe und musikalischem Timbre sehr vielversprechend.” Diese Kombination könnte künftig helfen, auch komplexere Formen über das Ohr zu identifizieren. Amedi und Kollegen nutzen für ihr System das Prinzip der sensorischen Substitution: Dabei wird ein Sinnesreiz – hier das Sehen – durch einen anderen – etwa Hören oder Fühlen – ersetzt. Entsprechende Geräte, sogenannte SSDs (für sensory substitution devices) sind zwar seit längerem bekannt, waren bisher aber unhandlich, teuer und nur auf die Formen beschränkt. Amedis Team hingegen nutzt eine Kamera am Brillengestell, Stereokopfhörer sowie ein handelsübliches Smartphone. Dieses System kann detaillierte Umgebungsinformationen in “akustische Landschaften” verwandeln. Zunächst kamen die Bilder einer einfachen Schwarzweiß-Kamera mit 60 × 60 Pixeln Auflösung zum Einsatz. Bildpunkte und passende Töne.
Das EyeMusic-System schrumpft die Bildgröße zunächst auf 40×24 Pixel und reduziert die Farbinformation auf sechs Grundfarben oder Schwarzweiß. Die X-Achse des Bildes (links) entspricht der Zeitachse der Tonspur (rechts). Unten: Ebenso wird die Y-Achse des Bildes auf die Tonhöhe übertragen: Pixel oben im Bild klingen in höherer Frequenz als solche unten im Bild. Diese Bildpunkte setzt der EyeMusic-Algorithmus in passende Töne um, berichtet Kollegin Ella Striem-Amit: “Denken Sie an eine diagonale Linie von links oben nach rechts unten: Wenn wir eine absteigende Tonleiter nutzen, erhält man eine gute Vorstellung davon.” Je höher der Punkt im Bild, desto höher der zugehörige Ton – während das Timing der Töne den horizontalen Abstand wiedergibt.
Punkte links sind früher zu hören als solche rechts. Liefert eine Kamera hingegen Farben, so steckt diese Information im Typ der Musikinstrumente, die zum Einsatz kommen: Trompetenklang bedeutet blau, Violinen gelb, Holzblasinstrumente grün, Klavier rot und Gesang weiß. Schwarz ist durch Stille repräsentiert. Klanglandschaften interpretieren. Solche Klanglandschaften konnten die Versuchspersonen in Amedis “Center for Human Perception and Cognition” bereits nach zwei bis drei Stunden Übung gut interpretieren. Das galt nicht nur für blinde und sehbehinderte Probanden, denen ein besonders scharfes Gehör nachgesagt wird, sondern auch für Sehende. Diese Kontrollgruppe bekam lediglich die Augen verbunden. Überraschenderweise lernte sie die Klanglandschaften aus dem Kamerasystem aber ähnlich schnell zu interpretieren. Die SSDs funktionieren also unabhängig von der Art der Sehstörung und sind nicht-invasiv, also ohne aufwändige Operation zu nutzen. Auch deshalb scheinen sie derzeit die bessere Lösung im Vergleich zu technischen Netzhaut-Implantaten, an denen Forschergruppen weltweit arbeiten.
Verarbeitung in der “Seh-”, nicht der “Hörrinde”
Was beim “Bilderhören” im Gehirn vor sich geht, betrachtete die zweite Studie der Jerusalemer Forscher: Die Scans funktioneller Magnetresonanztomographen zeigten, dass die akustischen Signale des EyeMusic-Systems nicht in der sogenannten Hörrinde des Gehirns, sondern tatsächlich in der Sehrinde verarbeitet werden. Die Unterschiede von Körperformen zu Texturen, Objekten und Gesichtern zeigten sich nicht im Temporallappen (für das Hören) oder dem Somatosensorischen Cortex (für das Fühlen), sondern nur im visuellen Cortex – speziell in jenem Areal namens EBA, das für die Wahrnehmung von Körpern verantwortlich ist. Diese Hirnregion wurde nach ausführlichem Training selbst bei Menschen aktiv, die von Geburt an blind waren und so kaum Erfahrung mir Körperformen hatten.
Das beweist, so Amedi, dass das Gehirn nicht starr eintreffende Sinneseindrücke verarbeitet, sondern flexibler sei als bisher gedacht: “Es legt nahe, dass Hirnareale zum Verarbeiten visueller Information auch bei Blinden ‘geweckt’ werden können, wenn man passende Technologien und Trainingsansätze nutzt.”

Quelle:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Von-Pixeln-zu-Toenen-Via-Smartphone-Farben-und-Formen-hoeren-2140336.html

Ihr BBSB-Inform

BBSB-Inform wird Ihnen, wann immer Sie das wollen, am Telefon vorgelesen.
Wählen Sie: 0871 7000 14000. Es gilt das für den benutzten Anschluss vereinbarte Verbindungsentgelt ohne Aufschlag.

Die verflixten Tränen

Meine lieben Blogleser,

damit Ihr mein Engagement bezüglich Taubblindheit besser nachvollziehen könnt, möchte ich Euch gerne diese Infos, die mich heute erreichten, nicht vorenthalten.
(Mein Hilfsprojekt ist auf siljakorn.de/hilfe.shtml)

Ein sehr beeindruckendes Buch, das eine taubblinde Frau verfaßt hat. Das gibt einen Einblick in das Leben eines taubblinden Menschen.
Anna-Maria Ellinger, taubblindes Mitglied des BBSB, nimmt Sie in ihrer sehr persönlichen Erzählung “Die verflixten Tränen” mit in die Erlebniswelt eines Kindes, einer jungen Frau, die selbst merkt und von außen zu spüren bekommt, dass etwas mit ihr nicht stimmt.
Sie schildert das Aufwachsen in ihrer Heimat, die Konfrontation mit der Zukunft, welchen Beruf soll sie ergreifen, wie wird sie leben können. Zaghafte Annäherungen an einen Mann, wird er ihre Behinderung akzeptieren, Enttäuschung, aufkeimende Hoffnung und immer wieder “die verflixten Tränen”. Wird sie es schaffen können, sich von zu Hause zu lösen, selbständig zu werden und vielleicht selbst irgendwann eine Familie gründen zu können?

* Ellinger, Anna-Maria: Die verflixten Tränen, persönliche Aufzeichnungen. Eine berührende und teils heitere Biographie von Annemarie “Opamäde”, die trotz ihrer Sehbehinderung um Anerkennung und die große Liebe kämpft.

Hörbuch 193 Minuten, 1 DAISY-CD, 19,00 €, Bestellnummer: A 03539-Y1
Punktschrift 168 Seiten 1 Ordner, 19,00 €, Bestellnummer: A 03539-PK1
Großdruck 134 Seiten 1 Hefte, 10,00 €, Bestellnummer: A 03539-GS1
Datei 168 Seiten 1 CD, 10,00 €, Bestellnummer: A 03539-DR1

Bestellen können sie beim
BIT-Bestellservice
Ottmar Färber
Telefonnummer: 0 89 55 9 88 136 bzw. 0 89/55 98 81 44 (Anrufbeantworter)
E-Mail: bit-bestellservice@bbsb.org
Ein Videobeitrag der bei Youtube zu sehen ist. Er ist barrierefrei. Er gibt einen wunderbaren Einblick in das Leben taubblinder Menschen.

Ein Dokumentarfilm über Taubblinde
Der Film heißt: “Taubblinde in der Isolationshaft!?” von Katja Fischer. Er ist mit Untertiteln, Gebärdensprache und Ton versehen.
Hier ist der direkte Link zum Film auf Youtube: KLICK
Ein barrierefreies PDF-Dokument mit Übersetzung des Filminhaltes finden Sie auf: http://www.katjafischer.de

Veranstaltung am Europäischen Protesttag 5. Mai in Berlin

Liebe Leser meines Blogs,
das ist auch wichtig, um weiter gesagt zu werden. Damit noch mehr Menschen sich dafür einsetzen. Ob gehandicapt oder nicht alle sollten dies unterstützen. Denn wie schnell, geht das gehandicapt zu sein. Davon kann ich echt ein Lied singen.
Daher ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand zu sein und zu wissen, woher man die Hilfe erfährt, die man letztlich benötigt.
Hier also die Presseerklärung von Aktion Mensch.
Es geht uns allen etwas an! Egal ob man Gehandicapt ist oder nicht!
Gemeinsam sind wir stark!!!
 Gruß
   Silja

Sehr geehrte Damen und Herren,
feiern Sie mit der Aktion Mensch am 5.
Mai in Berlin! Wir blicken 2014 auf 50 Jahre Aktion Mensch zurück. 50 Jahre, in denen wir Projekte mit einer Summe von mehr als 3,5 Milliarden Euro unterstützt haben.

Für das gemeinsam Erreichte möchten wir Danke sagen. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns am 5. Mai – dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – in Berlin auf die Straße zu gehen unter dem Motto: „Schon viel erreicht, noch viel mehr vor“. Damit Inklusion und Barrierefreiheit in Deutschland Wirklichkeit wird.

Wir starten um 11:00 Uhr vor dem Bundeskanzleramt,Willy-Brandt-Straße 110557
Berlin, wo die jährliche Demonstration der Berliner Behinderten- und Selbsthilfeverbände startet, diesmal unter dem Motto „Ohne Bundesteilhabegesetz keine Inklusion“. Die Schlusskundgebung der Demo ist um 12:00 Uhr am Brandenburger Tor.

Danach sehen wir uns bei unserem „Café der Inklusion“ vor dem Brandenburger Tor – ein Fest im Zeichen der Inklusion. Wir freuen uns besonders darauf, dass u.a. Musiker und Sänger Andreas Bourani vor Ort ein eintrittsfreies Live-Konzert geben wird (www.bourani.de).

Wir haben viel erreicht! Wir haben noch viel mehr vor! Bleiben Sie uns als Projektpartner treu und kommen Sie am 5. Mai zum Aktionstag in Berlin. Je mehr Teilnehmer wir vor Ort sind, desto mehr können wir in Zukunft noch erreichen.

Wir freuen uns auf Sie!

Mehr Informationen erhalten Sie von Carolina Bontá 0228/2092-391 oder carolina.bonta@aktion-mensch.de.

Herzliche Grüße
Christina Marx

Sport und Selbstverteidigung mit dem Blindenstock

Liebe Blog Leser,

hier eine sehr interessante Veranstaltung. Die für den einen oder anderen interessant sein könnte.
Ich denke, das ist eine gute Sache, für uns, die wenig oder gar nichts sehen können sich im Notfall selbst verteidigen zu können.
Liest hierzu diese Mitteilung:
—- Sport und Selbstverteidigung mit dem Blindenstock —-
Langsam geübt helfen sie zur Entspannung der Muskulatur, schnell werden sie zur effektiven Art der Selbstverteidigung: Die Übungen der chinesischen Kampfkunst Tai Chi Qi Gong, ausgeführt mit dem Blindenstock. Vom 25. bis 27. Juli 2014 kann man diese Techniken in Marburg erlernen, dann gibt der zertifizierte Übungsleiter Ingo Gebler, der selbst blind ist, wieder ein Seminar. Einzelheiten gibt DVBS als Veranstalter auf seiner Internetseite www.dvbs-online.de unter Seminare bekannt, E-Mail wohnig@dvbs-online.de, Telefon: 06421 948880 .

Theater Göttliche Samen presents ONE APP AT A TIME

Liebe Leser meines Blogs,

nun ist es soweit und wir treten auf. Wir mußten neue Darsteller einbringen, da die alten leider nicht mehr konnten. So hat das Stück einen anderen Charakter erhalten. Ich freue mich schon sehr darauf, es wieder an den Mann/Frau zu bringen.
Hierzu liest bitte die Presseerklärung.
Wir sehen/hören uns! !
Gruß
   Silja

Liebe Freunde des verrückten Theaters,
wir laden ein zur neu besetzten Wiederaufnahme unseres Tanztheaterstückes von 2013
ONE APP AT A TIME Reloaded
Die technische Erregung durch Keulen und …

Produktion mit Jugendlichen und dem Theater Göttliche Samen3. Mai
2014 16Uhr, Gropius Passagen Berlin. Platz hinter dem Eiscafé “di Russillo”,
Johannisthaler Chaussee 295-327, 12351 Berlin, U7 Johannisthaler Chaussee, Ausgang Martin-Luther-King-Weg

(später auch 3.7. zum Sommerfest im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk, Pastor-Behrens-Str.88, Zeit wird bekannt gegeben)

Umsonst und draußen. Ein hitziges internationales Ärzteteam hat
einen Hirnchip entwickelt, der Probanden eingepflanzt werden und sie zu
lebenden, flexiblen Waffen programmieren soll. Zur Wahl stehen geclonte Neanderthaler oder trainierte Neuländer. Zwischen jeweiliger Vor- und Rückblende trifft ein Postbote
auf Installationen von bizarren Tänzen, Chören, Skulpturen. Es sind schnell wechselnde Flashs in die jeweilige Matrix der Verschmelzungsstadien von Mensch und Medizin-, Waffen- und Kommunikationstechnik. Der Postbote will einen Brief aus Papier zustellen an einen bereits fast elektronisierten Empfänger. Immer verzweifelter gerät sein Bemühen, Kontakt zu den vermeintlichen Menschen aufzunehmen. Dem Zuschauer zeigt sich in schauerlich simpler Bilderfolge, wie unsere Vor- und Nachfahren geheilt, getötet und
kommuniziert haben. Denn die Zukunft ist vorbei, bei, bei.

Das Theater
Göttliche Samen präsentiert seine Show ONE APP AT A TIME: die technische Erregung durch Keulen und…. Nach der Premiere im September 2013 auf dem Alexanderplatz nun erneut im öffentlichen Raum. Jugendliche von der Straße, Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen und Jugendliche aus dem Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Neukölln entwickeln und performen gemeinsam mit Künstlern aus Tanz, Musik und Schauspiel jeweils sehr individuelle Inszenierungen. Diese besondere und einzigartige
Ensemblekonstellation bewährt sich nun mehr seit über drei Jahren.

Wiederaufnahme mit Lotta Gerlach, René Görgen, Arvid Segebrecht, Alex Schwarz, Daniela Wiedemann, Kathi,
Patricia, Kristin, Meph, Silja Korn, Eden, franziskaos, Andy Uehlein u.a. Künstlerische Leitung, Regie, Spiel Franziskaos Musik, Tanz+Spiel Andreas Uehlein Bühnenbau, Bodo Herrmann Assistenz für Regie und Kostüm Pia Schmidt, René Görgen, Marcel Kastner Produktionsleitung Franziskaos Webdesign Felix Naumann

Das durch Franziskaos zusammen mit Andreas Uehlein initiierte Theater debütierte 2007 erfolgreich mit Göttliche Samen. Der Flug!. Das individuelle kreative Potential einschließlich der Beeinträchtigungen der Spieler findet sich als konkrete Bilder in den Inszenierungen wieder. Unser Markenzeichen ist das UN-Perfekte. 2009 entstand die Inszenierung göttliche Samen. die Himmel krachen ein und wir suchen nur die Zärtlichkeit…, gefolgt von den Bamboule Shows 2011 und 2012. Die dabei entstandene Filmdokumentation des Jugendprojekttheaters Alexanderplatz – Marzahn-Hellersdorf: Der Puls dazwischen premierte im April 2013 im Arsenal Kino Berlin.

Gefördert vom Kulturamt Neukölln/Berliner
Projektfonds für Kulturelle Bildung.
Mit Unterstützung von ALBBW Neukölln,
Gropiuspassagen, Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee, Weinmeisterhaus,
Schloß Bröllintrailer und infos auf www.goettliche-samen.de

Franziskaos
Projektleitung Theater Göttliche Samen / Vorstand Geld ist die Lösung e.V.
www.goettliche-samen.de
030 – 27 90 88 03, 0163 – 2331058
dresdener str. 124, 10999 berlin

Theater ohne App

Liebe Leser meines Blogs,

heute möchte ich etwas in eigener Sache bekannt geben.
Seit 2006 spiele ich in meiner Freizeit in der Theatergruppe “Göttliche Samen”. Im letztem Jahr haben wir ein neues Stück entwickelt. Das den Titel hat “Ohne App”.
In dieser Theatertruppe spielen Menschen mit und ohne Handicap und
ausgebildete Schauspieler mit. Das ist eine super tolle Mischung finde ich!!!
Bald treten wir wieder auf. Diesmal mit neuen Darstellern, weil einige die im letztem Jahr dabei waren, leider nicht mehr können.
Sobald ich mehr über die Aufführungstermine weiß, werde ich Euch diese mitteilen.
Vorab könnt Ihr Euch schon mal ein Zusammenschnitt vom Stück bei mir
auf der Seite ansehen: www.siljakorn.de/thea3.shtml
Ich habe viel Spaß und Freude beim Theater spielen!
Schaut hin.
   Gruß

     Silja

Das Jenke – Experiment – Blind

Liebe Leserinnen und Leser

Gut ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl 2013 hat die “GroKo” langsam zueinander gefunden, doch die Wahlergebnisse sind noch immer in der Diskussion: Die Bundesvereinigung Lebenshilfe und die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie unterstützen acht Personen, die gegen die Gültigkeit der Bundestagswahl 2013 beim Bundestag Einspruch eingelegt haben, weil sie nicht wählen durften. Von der Wahl ausgeschlossen sind nach einer Regelung des Bundeswahlgesetzes Menschen mit Behinderungen, für die “eine Betreuung in allen Angelegenheiten” bestellt ist.
Außerdem ist von der Wahl ausgeschlossen, wer sich im psychiatrischen Maßregelvollzug befindet, weil er aufgrund einer Krankheit oder Behinderung schuldunfähig ist und krankheitsbedingt weitere Taten drohen. Nach einer Vorschrift des Europawahlgesetzes gelten die genannten Wahlrechtsausschlüsse auch für die am 25. Mai anstehende Europawahl. Auch an dieser Wahl wird ein Teil der Menschen mit Behinderung daher nicht teilnehmen können.
Die Lebenshilfe und die Caritas gehen von rund 10.000 Menschen aus, die in Deutschland betroffen sind. Die Verbände halten das für verfassungswidrig.”Weil die Wahlrechtsausschlüsse sich auf eine bestimmte Gruppe von Menschen mit Behinderungen beziehen, sind sie zudem unvereinbar mit der Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), dem 1. Zusatzprotokoll zur Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und Artikel 25 des UN-Paktes über bürgerliche und politische Rechte”, erläutert Johannes Magin, Vorsitzender des Bundesverbandes Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/28988?utm_source=twitter
Erfahrungen im Umgang mit Hilfsmitteln für blinde und sehbehinderte Menschen haben die Mitarbeiter des Hilfsmittelpools in Marburg. Diese Kooperation zwischen dem Kreisjobcenter Marburg und der neuen Arbeit Marburg-Biedenkopf gibt es seit sieben Monaten. Geliehene, geschenkte und gespendete Hilfsmittel wie Braillezeilen, Scanner, Notebooks und Sprachsoftware und mehr bilden derzeit den Bestand des Pools. Die Geräte und Software werden an blinde und sehbehinderte Menschen ausgeliehen, die in Praktikum, Bürgerarbeit, Ausbildungsbeginn etc. noch keine Hilfsmittel bewilligt bekommen haben oder die auf ihre Geräte warten. Blinde Mitarbeiter arbeiten im Projekt, testen Geräte und beraten bei Fragen. Wer ein blindenspezifisches Hilfsmittel abzugeben oder Bedarf in seiner derzeitigen Berufssituation hat, kann sich montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr unter 06421 68513-12 oder per E-Mail an hilfsmittelpool@neue-arbeit-marburg.de an den Hilfsmittelpool wenden.
Er hat am eigenen Leib erfahren, was es heißt, in die Alkoholanhängigkeit zu rutschen, ist mittels eines Spezialanzugs um Jahrzehnte gealtert und hat sich im Rollstuhl fortbewegt: In der letzten Folge der Reihe “Das Jenke-Experiment” versetzt sich RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff am kommenden Montag, 7. April, in die Situation eines Blinden. Fünf Tage lang dauert der Selbstversuch, über den er ab 21.15 Uhr auf RTL berichtet.
Bis zum nächsten Mal,
Ihre

Christina Muth
DVBS Öffentlichkeitsarbeit

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